LKW 2 (Feuerlöscherwerkstatt)

Die Feuerlöscherinstandsetzung der Zentralwerkstätten verfügt über einen neues, eigenes Fahrzeug. Nachdem der erste LKW außer Dienst gestellt wurde, und ein Kleinbus (dieser nimmt nun andere Aufgaben wahr) die Rolle übernahm, ist nun eine Neubeschaffung, als Ersatz des ersten LKW, in Dienst gestellt worden. Mit diesem Fahrzeug ist es nun noch besser und einfacher möglich Feuerlöscher vor Ort zu warten, dank der heckwärts fest eingebauten Prüf- und Befüllanlage. Zudem sind immer auch ein paar Feuerlöscher verlastet, falls sich einige nicht an Ort uns Stelle Instand setzen lassen.

Tatsächlich hatte ich es versäumt dieses Modell einmal vorzustellen. Es gibt zwar offizielle Fotos von dem Ursprungsmodell, jedoch dient er dabei als GW-Höhenrettung. Seit dem Berliner Steinewahn Anfang September hat sich aber an dem Modell einiges getan. Der komplette Aufbau sowie die Frontgestaltung wurden neu entworfen, die Geländegängigkeit herabgesetzt und einige weitere Details hinzugefügt.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (neueres PKW-Fahrgestell mit längerem Innenteil in 4×10)

NACHTRAG:
Ich habe Lyses Worte auf mich Wirken lassen und das Fahrzeugfrontdesign noch einmal komplett umgestaltet. So, denke ich, wirkt das Modell nun insgesamt weitaus gefälliger. Vielleicht waren es die Glupschaugen-Scheinwerfer, die störten.

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ELW-U (Einsatzleitwagen-Umweltschutz)

Im Kreise der Einsatzleitfahrzeuge ist der ELW-U ein speziell für Umweltschutzeinsätze ausgerüstetes Führungsfahrzeug, das mit einem Gefahrgutberater besetzt wird. Dieser steht den Führungskräften an der Einsatzstelle fachlich anleitend zur Seite.

Das Fahrzeug selbst ist mit umfassenden Kommunikations- und Messeinrichtungen ausgestattet. Dazu zählen GPS, WLAN und UMTS für einen schnellen und uneingeschränkten Zugriff auf die Gefahrgutdatenbanken der Feuerwehr Farnheim. Ein GSM-Handy, -Fax und -Notebook sichern eine stabile und ausfallfreie Datenkommunikation. Die umfangreiche Beladung macht es möglich sämtliche explosionsfähigen Gas-, Dampf-, Luftgemische, toxischen Stoffe sowie sonstige gefährliche Stoffe in den Aggregatzuständen, flüssig, und gasförmig nachzuweisen, zu lokalisieren und zu bestimmen. Darüber hinaus sind für Strahlenschutzeinsätze zusätzlich sog. Kontaminationsnachweisgeräte verlastet. Zur Einsatzdokumentation findet sich im klimatisierten Inneren ein Schreibtisch mit entsprechend protokollergänzender Literatur.

Das Fahrzeug kann im Rahmen der überörtlichen Hilfe auch über die Stadtgrenzen Farnheims hinaus immer dann alarmiert werden, wenn das Meldebild es erforderlich macht.

Nachdem ich kürzlich sämtliche Fahrzeugstandorte hier veröffentlichte und diese noch einige Lücken bei den Fahrzeugmodellen aufweisen, entschloss ich mich mit diesem ELW-U eine davon zu schließen. Auch wenn dieser augenscheinlich kaum Unterscheidungsmerkmale zu weiteren vergleichbaren Modellen (MTW, WSW) aufweist, ist dies sehr wohl gewollt; er soll sich schließlich nahtlos in die Riege der bestehenden Kleintransporter einfügen. Notiz an mich: Die ELWs für den B- und A-Dienst werden den gleichen Fahrzeugtypus bekommen.

Trotz aller Ähnlichkeit, war ich dennoch versucht dem Fahrzeug ein paar neue Details mit auf den Weg zu geben. Zum einen ist das die nun in die Leuchtbalken integrierte Umfeldbeleuchtung (zu erkennen an den klartransparenten 1x1er Plättchen, zum anderen rollt dieser ELW, wie auch schon das MLF, auf grauen Steckfelgen, die die alten roten Classic-Radsätze nach und nach ersetzen werden. Gewohnheitsgemäß wurde auch dieses Fahrzeug dem Einsatzzweck ensprechender Ausrüstung versehen.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x4er + 4x4er + 2x3er Platte)

Wachen und Fahrzeuge der BF Farnheim

Für den Schutz der Bevölkerung und die Gefahrenabwehr Farnheims ist in erster Linie die modern ausgestattete Berufsfeuerwehr zuständig. 480 Frauen und Männer, sowie 165 Einsatzfahrzeuge, 8 Anhänger und 34 Abrollbehälter (Stand 09/2015) stehen im Ernstfall für ein rasche und angemessene Reaktion bereit, die sich auf fünf strategisch über das Stadtgebiet verteilte kombinerte Feuer- und Rettungswachen, sowie drei eigens errichtete reine Rettungswachen verteilen.

Neben den ganzen Fahrzeugvorstellungen, möchte ich nun einmal dem interessierten Leser präsentieren, was wo in der fiktiven 571.000 Einwohner fassenden Metropole stationiert ist. Es folgt eine detaillierte Standortauflistung.

Was fällt auf? Neben unverlinkten Fahrzeugkürzeln (diese gibt es noch nicht als Modell), sind andere mehrfach verlinkt. Hier ist das Ziel, mittelfristig die Stückzahlen an gleichwertigen Fahrzeugtypen mit weiteren Nachbauten aufzustocken.

Feuerwache 1 (intern F11) – Centrum (Insel)
Helenenstraße 8
48 Mann übernehmen insgesamt die Risikoabdeckung in der Innenstadt. Die Wache, ein altes Backsteingebäude aus den frühen 20iger Jahren des 20. Jh. dient als Unterkunft. Stationiert ist dort ein Löschzug, sowie für kleinere Einsätze ein Mittleres Löschfahrzeug, ein Kleineinsatzfahrzeug, sowie zwei permandent besetzte Rettungswagen.

Feuerwache 2 (intern F12) – Eppendorfer Groden (Nordosten)
Bei der Hauptfeuerwache 1
99 Mann, inkl. der Branddirektion des Amtes 37 sorgen sich für die Sicherheit im Nordosten der Stadt. Im Ausrückebereich liegt neben großen Teilstücken zweier Autobahnen und einem dem BAB Farnheim-Ost, auch das Gelände der Raffinerie Jade Öl AG. Das Wachgebäude ist ein Funktionsbau aus dem 1980er Jahren, der in den ersten Jahren des dritten Jahrtausends um einen modernen, komplett autark gehaltenen Bürotrakt erweitert wurde. Hierin befinden sich u. a. auch Katastrophenschutzlagezentrum. Die F12 ist eine Doppelzugwache, d. h. es sind zwei Löschzüge untergebracht, sowie zahlreiche Sonderfahrzeuge, die unter anderem für die Sonderaufgaben des Kampfmittelräumdienstes (KRD), der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FüKom), der ABC-Gefahrenabwehr und der Fachgruppe Schaum vorgesehen sind. Zudem befindet sich hier die Fahrzeug- und Materialdesinfektion.

Feuerwache 3 (intern F13) „Hafenwache“ – Westerwede (West)
Flottillenstraße 27
87 Mann stellen in drei Schichten den Brandschutz im Westen Farnheims sicher. In ihrem Bezirk liegen der Seehafen und der Marine-Stützpunkt. Der Stützpunkt wurde in den 1950er Jahren erbaut und liegt direkt am Wasser, so dass auch hier das Löschboot in unmittelbarer Nähe zum Wachgebäude vor Anker liegt. Besetzt werden hier ein Löschzug, zwei Rettungswagen ein Wasserrettungszug, sowie einige weitere Mittel für maritime Einsätze. Zugeteilt sind den Frauen und Mannen die Sonderaufgaben der Wasserrettung und die Deichverteidigung im Katastrophenschutzfall.

Feuerwache 4 (intern F14) „Technik- und Umweltwache“ – Farmsen (Mitte)
Mönckebergskamp 12-18
Auf der größten Wache der Berufsfeuerwehr versehen 108 Mann stellen in drei Schichten ihren Dienst. Das Wachgebäude wurde in den späten 1990er Jahren auf dem Gelände des alten städtischen Busdepots neu errichtet. Aufgrund der zentralen Lage ist hier u. a. auch die Logistik, das Materiallager und die Kleiderkammer untergebracht. Ebenso sind hier auch viele Fachgruppen, wie die Höhenrettung, Bergung und Atemschutz beheimatet. Zu den zugewiesenen Sonderaufgaben zählen die Zentralwerkstätten, die Atemschutz-, Feuerlöscher-, sowie Funkwerkstatt, auch die Megacode Trainer werden hier Instand gehalten und die Einsatzkräfteversorgung.

Feuerwache 5 (intern F15) „Flughafenwache“ – Lohstedt (Süden)
Junkersdamm 57
Für die Gefahrenabwehr der südlichen Stadtteile, die gekennzeichnet sind durch den Internationalen Flughafen, einem großen Automobilwerk, dem Kraftwerk, der Fußballarena und weitläufigen ländlichen Nutzflächen und Waldgebieten, stehen den Kräften zwei Löschzüge sowie ausreichend Material für einen Massenanfall an Verletzten zur Verfügung. Ebenso ist auch hier ein zweiter Wasserrettungszug stationiert. Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr übernimmt man die Risikoabdeckung des Flughafens. Dafür hält die BF extra ein Großtanklöschfahrzeug und einige Abrollbehlter mit Sonderlöschmitteln vor. Ebenso ist hier der Rettungszug Monorail stationiert. Die Feuerwache stammt aus den späten 1980er Jahren und bietet Platz für 102 Beamte in ihren drei Wachabteilungen. Der Wache zugeordnet sind die Fachgruppen MANV und Wasserrettung.

Rettungswache 1 (intern R11) – Schmallenberge Heide (Norden)
Essener Bogen 75
Im Jahre 2014 wurde die neu errichtete Rettungswache eingeweiht. Insgesamt 18 ausgebildete Rettungsassistenten und -sanitäter arbeiten hier in drei Wachabteilungen. Einzugbereich ist die gesamte nördliche Stadtfläche.

Rettungswache 2 (intern R12) – Altenjade (Cityinsel)
Tidestraße 4
Für die Risikoabdeckung bezog die Berufsfeuerwehr im östlichen Teil der Insel 1998 ein umgebautes Gebäude. Zu ihrem EInzugsgebiet gehören neben der Insel auch die westlichen und angrenzenden Festlandsstadtteile. Insgesamt 12 Kräfte sind hier in drei Schichten im Dienst.

Rettungswache 3 (intern R13) – Werdumer Groden (Süden)
Cranzer Hauptdeich 58
Im Süden steht die kleinste Rettungswache mit nur einem RTW, um im Notfall im abgelegenen Stadtteil XXX schnell Hilfe leisten zu können. 6 Kräfte teilen sich hier mit einem Rettungswagen den 3-Schicht-Betrieb.

Feuerwehr- und Rettungsassistentenschule (intern S11) – Süderwarden (Osten)
Nordoststraße 65-67
Die Schule befindet sich im Osten der Stadt auf einem gesonderten Areal. Neben zahlreichen Schulungsräumen finden sich dort Einrichtungen für die Realbrandausbildung und Schulungen mit dem Umgang von Gefahrgut. Dazu wurden eigens ein alter Tanksattelzug und ein Kesselwagen der Deutschan Bahn hergerichtet. Auch ein großes Tauchbecken, sowie ein üppig dimensionierte Atemschutzstrecke lassen dort praxisnahe Arbeiten zu. Die Schule verfügt über einen eigenen Fahrzeugpark, der im wesentlichen den Fahrzeugen des täglichen Einsatzdienstes entspricht. Sie können im Großenschadenfall auch durch die Freischichten der F12 besetzt werden.

In naher Zukunft folgt die der Vollständigkeit halber auch die Aufstellung der Freiwilligen Feuerwehr.

ELW 2.0 (Einsatzleitwagen)

Schon verhältnismäßig kurze Zeit nach seiner Fertigstellung habe ich den ELW für die Werkfeuerwehr Jade Öl bereits wieder überarbeitet. Grund: zu klein für die Einsatzleitung. Das bedeutete nicht mehr und nicht weniger, als das Modell in der Länge zu expandieren. So wuchs das Fahrgestell von vormals 7 auf nun 11 Noppen, was dem Innenraum zwar effektiv nur eine Noppe mehr Platz gab, aber dennoch einen nutzbaren Funkarbeitsplatz möglich machte, sowie mehr Stauraum für ein paar Absperrmaterialien hergab. Hinzu kamen, neben einer weiteren Tür für den Funkraum auf der Beifahrerseite, auch einige weitere Details, wie eine neue Umfeldbeleuchtung, eine neue Sondersignalanlage und eine umgestaltete Heckklappe. Auch hierbei modifizierte ich das Farbschema an der Front, um es das einheitliche Erscheinungsbild weiterhin zu gewährleisten.

Als Fazit lässt sich festhalten, dass dem Modell die Profilstreckung durchaus wesentlich besser zu Gesicht steht, als noch die gedrungene Optik vor der Erweiterung.

Fargestellbasislänge: 11 Noppen (4x4er + 2 Stück 2x3er +1x2er Platte)

SLF 100/180

Seit kurzen steht bei der WF Jade Öl ein neues Schaumlöschfahrzeug im Dienst. Das SLF 100/180 ersetzt das in die Jahre gekommene ULF 8000/2000. Der Nachfolger hat 12.000 Liter Wasser und 6.000 L des neuartigen F 500-Schaumbildners an Bord. Es dienst als Unterstützungsfahrzeug für den ersten Abmarsch. Die eingebaute FP 10/100 bewegt bis zu 10.000 L/Min. Die eingebaute Zumischanlge kann bis zu 600 L Schaumittel mit dem Wasser vermengen. Der Dachwerfer schleudert das Löschmittel mit bis 8.000 L/Min. bis zu 80 Meter weit. Das 40-Tonnen-Löschfahrzeug wird von einem 580 PS starken 8-Zylinder-Dieselmotor angetrieben.

Die Idee zu diesem Modell kam mir, tragischerweise, als in Tianjin (China) zwei gewaltige Explosionen das Gelände einer Gefahrstofffirma und den nahen Hafen erschütterten, und Bilder der Feuerwehr in der Folge das Internet füllten. Dort setzt man auch auf vielfach auf deutsche Brandschutztechnik. Eines dieser dort sehr gebräuchlichen Löschfahrzeuge habe ich versucht nachzubilden. Das ausladende Heck ist sicher gewöhnungsbedürftig aber gewollt. Hierbei verbaute ich, wie schon beim MLF zuvor, den Heckabschluss mit gesnotteter 4x6er Platte mit darauf üppig platzierten Kacheln.

Ein entsprechendes Vorbildfahrzeug findet sich hier: Klick

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x12er + zwei 2x2er)

Feuerwehr Farnheim on Tour – IV

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Erneut hatte die Feuerwehr Farnheim auf der Ausstellung SteineWAHN in Berlin alle Hände voll zu tun. Sozusagen als überörtliche Hilfe übenahm sie anstelle der Berliner Feuerwehr den Sicherheitsdienst vor Ort.

Erneut musste jedes MOC, jedes Exponat und jeder Winkel der Ausstellungsfläche in den Räumlichkeiten der Tegeler Seeterrassen auf mögl. Sicherheitsbedenken überprüft werden. Letztlich konnte aber ein reibungs- und störungsfreier Ausstellungsablauf gewährleistet werden. Was folgt ist ein kleiner, bildlicher Abriss über die vielseitigen Aufgaben der Damen und Herren Feuerlöscher vom Wochenende.

Einsatz der Feuerwehr Farnheim beim 4. Berliner SteineWAHN

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Am Sonntag, den 06.09.2015 gegen 14:27 Uhr kam es für die Feuerwehr Farnheim beim 4. Steinwahn zu einem ungewöhlichen Einsatz. In der Zentrale liefen zu der Zeit mehrere Notrufe von Passanten auf, in dem sie von einer offenbar hilflosen Person auf dem Dach des Funkturmrestaurants berichteten. Kaum waren die unverzüglich alarmierten ersten Rettungskräfte vor Ort, um sich ein Bild von der Situation zu machen, konnten die Meldungen bestätigt werden.

Innerhalb kürzester Zeit trafen, neben einem kompletten Löschzug, einem MLF (zur personellen Unterstützung) und einem KEF, auch die Höhenretter der Feuerwehr am Einsatzort ein. Wie sich herausstellte, war bedauerlicherweise der Aufzug defekt, und so musste der Höhenunterschied mitsamt der kompletten Ausrüstung über die Außentreppe überwunden werden.

Oben angekommen wurden entsprechende rettungsdienstliche Maßnahmen ergriffen und den verwirrten Patienten beruhigt, betreut und transportfähig gemacht. Da sich aufgrund der vorherrschenden starken Winde mit Böen von rund 70 km/h kein Abseilen vom Restaurantdach empfahl, musste folglich der Patient auf der Trage liegend erneut die Außentreppe hinab transportiert werden. Der mühsame und schweißtreibende Abstieg war nach einigen Anstrengungen, aufgrund der baulichen Enge, schließlich erfolgt, und der Patient konnte anschließend dem Krankenhaus zugeführt werden. Somit rückten nach den Aufräumarbeiten auch die restlichen Kräfte wieder ein.

Einsatzdauer: 19 Minuten

Personalstärke: 9 Mann

Eingesetzte Einheiten:
Einsatzleitwagen ELW 1-1 (Florian Farnheim 01-ELW-1)
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16-1 (Florian Farnheim 01-FLF-1)
Tanklöschfahrzeug TLF 24/48-SL-1 (Florian Farnheim 01-TLF-1)
Mittleres Löschfahrzeug MLF-1 (Florian Farnheim 01-MLF-1)
Kleineinsatzfahrzeug KEF 2-1 (Florian Farnheim 02-KEF-1)
Gerätewagen-Höhenretter GW-H (Florian Farnheim 03-GW-H-1)
Drehleiter DLK 23/12 (Florian Farnheim 01-DLK-1)
RTW 37 (Florian Farnheim 01-RTW-3)
NEF 3 (Florian Farnheim 01-NEF-3)

Abschließend sei 1000steine-Mitglied Nico alias Gummibär herzlich für die Erlaubnis zur Inszenierung und den damit verbundenen Spaß mit und auf seinem Modell gedankt.

Minifigs Sammelfiguren Serie 14 – Teil 1

Halloween steht vor der Tür. Ohne Zweifel. Ganz im Zeichen des Grusels erschien dieser Tage die neue Serie der Collectable Minifigures – in der mittlerweile 14. Auflage. Trotz der eher sehr eingegrenzten Horror-Gespenster-Grusel-Zombie-Monster-Thematik stecken darin einige sehr interessante Figuren.

  • Vampirlady – Mit der aus den Movie-Sets bekannten Betonfisur und spinnennetzartigem Kleid. Selbst ihre Halskette hat acht Beine.
  • Horror Rocker – Und es ist nicht Alice Cooper, sondern Franksteins Zwilling. Mit schickem Oberteilaufdruck und roter Stromgitarre.
  • Fleischfressende Pflanze  – Verschluckter Pflanzenliebhaber mit berankt-verdorntem Körper. Das Pflanzenoberteil kann locker als halber Kermit-Kopf durchgehen.
  • Hexe – Natürlich mit Besen in Reddish Brown und dem Highlight einer schwarzen Katze.
  • Aktentaschen-Zombie – Wäre er heute doch lieber zuhause geblieben. Egal, die 2x2er Fliese als vergilbte Tageszeitung entschädigt.
  • Banshee – Gruseliges Geistweib mit schwarztransparentem Lockenschopf und sich auflösendem – neuen – Unterteil.
  • Zombie Cheerleaderin – So schwungvoll wie früher tanzt sie niemals wieder. Dafür sind die Bommel nun dunkelgrün bedruckt und die neue Frise ist glücklicherweise nicht zombiemäßig verwüstet.
  • Verrückter Professor – Er probiert den Selbstversuch, der aber gehörig schief läuft. Die extrem hohe Stirn und das Gebräu (diesmal untransparent) lassen sich für weiteren Schabernack sicher gut weiter verwenden.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Neuer ELW der Feuerwehr Mülheim

Die auffällige Heckbeklebung nach DIN

Die auffällige Heckbeklebung nach DIN

2014 geliefert – 2015 in Dienst gestellt. Wir erinnern uns: Beim Tag der offenen Tür der Mülheimer Feuerwehr im Spätsommer vergangenen Jahres konnte man in der Tiefen der Fahrzeughallen die neuen ELWs vorab betrachten. Noch völlig unausgebaut und ungebeklebt. Nun endlich konnte eines der beiden Fahrzeuge auf der Interschutz 2015 in Hannover der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Rückblick: Ende 2013 beschaffte die Feuerwehr Mülheim zwei neue, baugleiche Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI KA als Ersatz für die beiden in die Jahre gekommenen VW Transporter T4.

Aufgrund verschiedener Verzögerungen wurde in der ersten Hälfte 2015 die Firma Gimaex in Wilnsdorf mit dem Innenausbau betraut. Auf der Interschutz im Sommer wurde dann eines der beiden komplett ausgestatteten Fahrzeuge offiziell vorgestellt.

Warn- und Sicherheitseinrichtungen (komplett in LED ausgeführt):
2 Leuchtbalken Standby W2W inkl. Umfeldbeleuchtung
2 Intersection Lights L88 in den vorderen Kotflügel
2 Intersection Lights L52 seitlich im vorderen Kennzeichenträger
LED-Umfeldbeleuchtung
Martin Horn Pressluftanlage

NACHTRAG 17.12.2015:

Mittlerweile konnte ich auch einige Informationen zur Ausstattung zusammentragen. Am den Fahrzeugen selbst wurde eine 360°-Rückfahrkamera installiert sowie, neben der oben beschriebenen Sondersignalsignalanlage, auch eine LED-Matrix zur Anzeige von zahlreichen (auch vordefinierten) Textinformationen.

Im fahrzeuginneren verfügen beide ELWs über je einen Funktisch mit Konsole, ein VoIP Kommunikationsmanagementsystem, Sprechfunkgeräte für 2- und 4-Meter-Band, CAN-BUS-Steuerung, Laptop, Industrie-Box-PC, 17-Zoll-Touchscreen, spezielle Trackingsoftware der Einsatzkräfte, zwei 19-Zoll-TFT-Monitore, und ein 32-Zoll-Display, GSM-Modul, LTE-Router, TK-Anlage, Drucker, Fax, Wechselrichter-Kombigerät, sowie einen maßgefertigten Einbauschrank und Heckregal für Magnettafeln, Dokumentationsmaterial (bspw. Einsatztagebuch), Absperrmaterial, etc. Eine 230-Volt-Stromeinspeisung mit ISV-Rettbox sichert schließlich die Energieversorung von außen.

Weitere Informationen finden sich unter www.gimaex.com

Tag der offenen Tür bei der BF Essen

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Lange war er geplant und angekündigt. Lange war auch das Wetter ordentlich. Nun war der Tag gekommen. Ausgerechnet jetzt (am Sonntag) spielte das Wetter einfach nicht mit. Aus tiefverhangenen Wolken regnete es gnadenlos unablässig. Trotzdem beging die Feuerwehr Essen traditionell am ersten Wochenende nach dem Sommerferien ihren Tag der offenen Tür an der Hauptfeuerwache an der Eisernen Hand.

Sie präsentierte sich mit einer großen Fahrzeugschau, bei der die Flut an neuen KTWs vorgestellt wurden, Vorführungen der Brandbekämpfung und Personenrettung brachten dem Publikum den Arbeit der Feuerwehr näher, Live-Musik sorgte für Unterhaltung und fürs leibliche Wohls gab’s frisch Gegrilltes. Denn die wenigen Besucher, die sich bei dem Sauwetter auf dem Gelände der Feuerwehr einfanden, verbrachten ihre Zeit dort lieber im Trockenen.

Somit sind die Flecken auf einigen Bildern kein Staub auf/in dem Objektiv, sondern vielmehr herniederprasselnde Regentropfen.