5w
Umbau des FLF 60/88-12 auf 5w
Schon damals, kurz nach Fertigstellung des Flughafenlöschfahrzeugs war bereits klar, dass der Aufbau bei solch einen Brummer viel zu schmal geriet. Dennoch mussten knapp zwei Jahre ins Land vergehen, ehe ich die Verbreiterung in die Tat umsetzte.
Ich nehme also nicht immer gleich bestehende Modelle auseinander, ich modifiziere sie auch, wenn es mir sinnvoll erscheint. Nicht, dass es mir hierbei in den vergangenen zwei Jahren noch nicht sinnvoll erschein – mir fehlte schlicht der Elan.
In einem halben Tag mit viel Tüftelei und Probiererei habe ich die Verbreiterung umsetzen können. Alles begann mit dem Gerätekasten. Der noch vermeintlich leichteste Teil des Umbaus. Dahinter fingen aber die Experimente an, um das bestehende Erscheinungsbild nur nicht zu verfremden. Die größte Herausforderung war das gesnottete Tanksegment über den beiden Hinterachsen im Inneren wieder stabil zu verankern, da das Heckteil, das nun auch eine halbe Noppe versetzt wurde, nicht am Fahrgestell befestigt werden konnte. So musste eine andere Lösung her. Und die kam in Form eines 1×1 Clips. Dieser hält den eingerückten weißen Teil (den Boden des Heckgeräteraumes, wenn man so will) mit dem Fahrgestell ausreichend fest. Keine legale Bautechnik, aber was soll’s.
- Erste Passprobe in 5w
- Noch ist nichts geklipst, nur aufgelegt
- Per Jumper auf 5 Noppen. Der Gerätekasten ist verbreitert
- Abenteuerliche Unterkonstruktionen für die Stabiltät
- Das Heck hält dank des 1×1 Clips
- Von oben lässt die neue Breite am besten erfassen
- Der Umbau ist geschafft
- In nur einem halben Tag war der Umbau getan
- Der Pumpenstand muss offen bleiben
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 NG (Neue Generation)
Farnheim plant für die Zukunft. Genauer gesagt für die Brandbekämpfung der Zukunft. Ziel soll sein, dass sich der Fahrzeugpark, insbesondere bei den Löschfahrzeugen, bei Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr gleicht. So strebt die Planungsgruppe „FLF25“ an, dass sich die ersten der neuen HLF 30/20 auf Basis des typischen Farnheimer Löschfahrzeugs, kurz FLF, ab 2025 zunächst im Zulauf der Freiwilligen Feuerwehr befinden.
Ein erster Prototyp steht nun den Wehrfrauen und -männern zur Verfügung. Er wird bis Ende 2019 zunächst auf allen Wachen der BF seinen Dienst versehen, und später auch der Freiwilligen Feuerwehr bereitgestellt. Grund ist diese ausgiebige Testphase, zu der in einem abschließendem Audit sämtliche Vorschläge, Wünsche und Kritiken gesammelt in einem Abschlussbericht nach anschließender europäischer Ausschreibung dem Aufbauhersteller zur Verfügung gestellt werden. Die Beschaffung umfasst bei derzeitigem Planungsstand insgesamt 30 Fahrzeuge, die in mehreren Auslieferungschargen bis 2028 erfolgen soll.
Farnheim plans for the future. More specifically, for the future of firefighting. The goal shall be to have a similar vehicle fleet, especially for fire fighting vehicles, to professional and volunteer fire department as well. The planning group „FLF25“ is aiming that the first of the new HLF 30/20 to be first available for the volunteer fire brigade from 2025 onwards.
A first prototype is now available to the fire fighters for extensive testing. In the end of the test phase test phase, all proposals, wishes and criticisms will be collected in a final report and handed over to the manufacturer. The fire department id planning to get a total of 30 vehicles, which is to be delivered in multiple delivery batches by the end of 2028.
Der vorstellig gewordene Prototyp verfügt derzeit über folgende technische Eckdaten:
- 18-Tonnen-Allradfahrgestell mit Intarder
- 6-Zylinder-Turbodiesel-Aggregat mit einer Leistung von 242 kW (330 PS) (Euro 6)
- geräumige, verbreiterte Gruppenkabine für sechs (BF) und neun (FF) Einsatzkräfte
- Klimatisierte Gruppenbabine
- Torsionssteifer Aufbau aus verklebten Aluminiumprofilen
- Hoch-Niederdruck-Feuerlöschkreiselpumpe FP 10-3000 mit eingebautem Zumischer
- CAFS (Compressed Air Foam System)
- 1.800 L Löschwasserbehälter und 200 L Schaummitteltank aus GFK
- fernsteuerbarer Lichtmast mit vier Hochleistungs-LEDs
- Akkubetriebener Rettungssatz
- Hygienewand mit Druckluftpistole
- Aufbaubeleuchtung (Innen und Außen) sowie Umfeldbeleuchtung in LED
- neues optoakustisches Sondersignalkonzept ( u.a. sog. Intersection Lights und Rumbler-Sirene)
Nicht ganz ein Jahr verging, dass ich, während ich dem Farnheimer Standardlöschfahrzeug ein Facelift verpasste, verkündete, dass die Modernierung dieser Fahrzeuggattung abgeschlossen sei. Pustekuchen! Mir schwebte nämlich auch hier schon länger eine 4/5-Noppen-Kombination zwischen Kabine und Aufbau vor. Heutzutage sind Gruppenkabinen mit verbreitertem Mannschaftsabteil gang und gäbe. Jeder namhafte Feuerwehrgerätehersteller hat solche in seinem Produktportfolio, und so dachte ich mir, dass es nur logisch sei, wenn sich dieser (kostengünstigere und platzspendende) Trend auch in Farnheim durchsetzt. Zugegebenermaßen bin ich aus ästhetischen Gesichtspunkten kein Freund solcher Mannschaftskabinen, da sie in meinen Augen die ursprüngliche Linienführung der Kabine aufbrechen und dadurch wie angeflantscht wirken. Sei’s drum.
Less than a year passed, since I presented a facelift for the Farnheim standard fire engine. At that time I announced that the refurbishment of this type of vehicle had been completed. I was wrong! I had the ideas of a 4/5wide-combination between cabin and superstructure for this type of truck. Today, group cabins with a widened crew compartment are commonplace. Every well-known fire-fighters manufacturer has such in its product portfolio, and so I thought that it would be only logical, if this (more cost-effective and space-giving) trend also prevails in Farnheim. Admittedly, from an aesthetic point of view, I am not a friend of such crew cabins because, in my eye, they break up the original lines of the cabin and seem like a foreign body.
The presented prototype currently features the following technical key data:
- 18-tons-AWD-chassis with Intarder
- 6-cylinder turbo-diesel engine with an output of 242 kW (330 hp) (Euro 6)
- spacious, widened cabin for six (professionals) and nine (volunteers) fire fighters
- Auxiliary heated and air conditioned crew cab
- Torsionally rigid construction made of bonded aluminum profiles
- High-low-pressure centrifugal fire pump FP 10-3000 with built-in foam mixer
- CAFS (Compressed Air Foam System)
- 1,800 L fire water tank and 200 L foam tank made of GRP
- remotely controlled light tower with four high-power LEDs
- Battery operated rescue kit
- Hygiene wall with compressed air gun
- Surface lighting (indoor and outdoor) and scene lighting in LED
- new optoacoustic special signal concept (e.g. intersection lights and rumbler siren)
Schließlich war es soweit: Steine in die Hand genommen und losgelegt. Innerhalb einer Woche entstand an mehrere Abenden schließlich das neue Baumuster. Haspeln sowie Teile der Inneneinrichtung übernahm ich nahezu unverändert vom Vorgänger. Letzteres habe ich nun seitengetauscht untergebracht, d. h. auf der Fahrerseite befinden sich sämtliche Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung, während rechts all das Benötigte für die Brandbekämpfung untergebracht ist. Somit wird dieses Fahrzeug Vorlage für weitere Exemplare. Und so wie es aussieht, werden die alten Modelle dran glauben müssen. Doch bis es soweit ist, dauert es noch etwas. Es fehlen mir augenblicklich noch ein paar benötigte und wichtige Bauteile – und eine Drehleiter in 5w…
Finally the time had come: Bricks picked up and started. Within a week, the new model was created on several evenings. Reels and parts of the interior were taken over almost unchanged from its predecessor. I changed the sides storing the equipment. On the driver’s side you’ll find all the equipment for technical assistance, while right are stored all the necessary stuff for fighting fires. Thus, this vehicle will be the template for more copies. And it looks like the old models are done. But until that happens, it takes a while. I am still in the need of a few needed important components right now – and an aerial ladder in 5w …
- Der neue Prototyp von vorn
- Blick auf die gegenüberliegende Seite
- Fahrer- und…
- Beifahrerseite
- Das Fahrerhaus ziert das bekannte „Gesicht“ in der facegelifteten Version
- Die Konturmarkierung konnte noch weiter verbessert werden
- Auf der Fahrerseite: sämtliche Gerätefächer für die TH
- Alles, was die Brandbekämpfung hergibt ist auf der Beifahrerseite verstaut
- Die Dachbeladung
- Detail der Dachbeladung
- Fahrerhaus mit breiterer Kabine dahinter
- Das Heck mit Haspeln, Blitzern und Verkehrswarneinrichtungen
- Der ausfahrbare Lichtmast am Heck
- Die beiden Haspeln habe ich…
- … 1:1 vom Vorgänger übernommen
- Ein Blick unter das Fahrzeug
- Gut zu erkennen ist der Unterschied zwischen der alter 4er-Breite und deretwas breiteren Kabine bzw. dem Aufbau
- Das Heck mit angedeutetem Gerätefach und umfangreicher Warnbeklebung
Rettungswagen (RTW)
Die Berufsfeuerwehr Farnheim hat als Träger des städtischen Rettungsdienstes die ersten beiden Rettungswagen der neuen Generation erhalten und in Dienst gestellt. Sie sind Teil einer Beschaffungstranche, die insgesamt neun Fahrzeuge umfasst.
Das neue Aufbaukonzept und die damit verbundene Lagerung der med. Komponenten wurde in enger Abstimmung mit der Planungsgruppe Rettungsdienst, der Beschaffungsstelle und dem Aufbauhersteller erarbeitet und realisiert.
Nach dem DRK-RTW folgten nun gleich zwei Rettungswagen für die Feuerwehr. Die einheitlichen Rettungsmittel, auch über die Hilfsorganisationen hinweg, unterscheiden sich bis auf wenige Details nur über das Farbschema. Da ich mit den vertikal gestreiften Hecktüren das alten RTWs nicht wirklich zufrieden war, löste ich es diesmal über eine Folierung. Das ist zwar nicht puristisch, aber realistischer. Und als das gewisse Etwas sind die grauen Streifen retroreflektierend. Und am Heck erstrahlt bei Anleuchten ein Dreieck inmitten der Diagonalschraffierung.
Auch der Innenraum sowie die Fahrtrage gleichen dem/der des DRK-RTWs. Einzig strahlt nun blaue Innenbeleuchtung anstatt weißer. Warum blaue Innenbeleuchtung bei Rettungsdienstfahrzeugen eingesetzt wird, erklärt sich hier.
The Farnheim fire department as a carrier of the municipal rescue service has received the first two ambulances of a new generation. They are part of a procurement tranche comprising a total of nine vehicles.
The new construction concept and the associated storage of the medical components were developed and implemented in close cooperation with the planning group Ambulance Service, the Procurement Agency and the vehicle body builder.
Two ambulances for the fire department now followed the ambulance of the German Red Cross (DRK). The same rescue vehicles mean, they only differ in a few details and of course the color scheme. Since I wasn’t really satisfied with the vertical striped rear doors of the old ambulance, I now solved it with stickers. That’s not puristic for some, but more realistic. As a special feature the gray stripes are retroreflective. And at the rear a triangle appears within the diagonal striping when illuminated.
The interior as well as the stretcher are the same builds as of the emergency vehicle of the Red Cross. As a special note blue interior lighting now emits instead of white. Why blue interior lighting is used in rescue vehicles, can be read here (available in German language only).
- Der neue RTW…
- … ähnelt zwar sehr dem alten…
- … hat aber einige Neuerungen zu bieten
- Die Beifahrerseite verfügt nun auch über ein Trittbrett
- Reflektierende Konturmarkierungen an den Seiten…
- … und vor allem am Heck
- Das Dekor sollte wohl auffallen
- Die beiden neuen Rettungswagen…
- … als erste einer neuen Beschaffungsserie
- Auch die Kabine bekam das bekannte Facelift spendiert
- Die Trage kennt man schon vom DRK-RTW…
- … den Rest eigentlich auch
- Blick in den Innenraum
- Auch die Trage passt hinein
- Die alte vertikale Warnlackierung ist passé
- Für bessere Erkennbarkeit in der Nacht…
- … sorgen umfassende reflektierende Markierungen
- Das aktuelle Rettungstrio
- Die drei neuen RTWs versammelt fürs Gruppenfoto
Rettungswagen (RTW)
Für die Sicherheit der Bevölkerung, die Risikoabdeckung im Stadtgebiet, oder die Katastrophenhilfe sind auch die Hilfsorganisationen der Stadt, allen voran der Kreisverband Farnheim des Deutschen Roten Kreuzes, in das umfassende Konzept der Gefahrenabwehr der Stadt und der Feuerwehr mit eingebunden. Eng verzahnt übernehmen diese im Notfall entsprechende Aufgaben, um die Feuerwehr nach Kräften zu unterstützen und entscheidend zu entlasten. Daher verfügt das DRK über einen umfangreichen teilweise um zahlreiche Spezialfahrzeuge angereicherten Fahrzeugpark. Haupttätigkeitsfeld ist aber ohne Zweifel der Rettungsdienst, der sich in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und den übrigen Hilfsorganisationen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr um die Abarbeitung sämtlicher Notfälle kümmert.
Dazu dient in erster Linie der Rettungswagen, mit ihm die notfallmedizinischer Versorgung am Unfallort bis ins Krankenhaus gewährleistet ist. Dabei setzt das DRK, ähnlich wie die städt. Feuerwehr, Kleintransporter mit Kastenaufbauten ein, die in Deutschland seit vielen Jahren bekannter Standard sind.
Ausgestattet mit Defibrillator, EKG- und Beatmungsgerät gehören ferner auch ein Ampullarium und diverses med. Kleingerät zum Ausstattungsumfang. Das Fahrzeug selbst ist ein in 2017 beschaffter und zuvor von den Brickmarscher Ambulanz Fahrzeugwerken (BAFA) ausgebauter Kleintransporter mit einem 150 PS leistenden Euro-6-Turbodiesel.
Um meinen Unfallautos geamtkompositorisch ein realistisches Drumherum zu geben, musste ich noch liefern, und zwar bei eben jenen Rettungsdienstfahrzeugen. Gerade RTWs brauche ich am besten gleich im ganzen Dutzend. Den Anfang machte der nun des DRK, wobei ich gleich auch dem bisherigen Feuerwehr-RTW eine Überarbeitung spendierte. Dazu an anderer Stelle mehr.
Der RTW ist mit dem Feuerwehr-Pendant weitestgehend baugleich, außer, dass die Fahrzeugbasis das bereits vorgestellte Facelift erhielt und insbesondere bei den Hecktüren über einen anderen Schließmechanismus verfügt. Da unbedingt eine entnehmbare Fahrtrage zum Einsatz kommen sollte, musste ich mir für die Hecktüren etwas anderes als noch beim Feuerwehr-RTW einfallen lassen. Zugegebenermaßen war ich mit der dortigen Umsetzung nicht wirklich zufrieden. Die jetzige Lösung ist ebenfalls noch nicht optimal, aber durch die eingeklemmten Haltestangen an einem Paneel sehr platzsparend, so dass sich die Trage problemlos entnehmen lässt.
Apropos Trage, auch diese erhielt eine Überarbeitung und verfügt nun über eine aufrichtfähige Liegefläche und lässt sich, soweit dies mit den Bauteilen in dieser Größe darstellbar ist, platzsparend zusammenklappen.
For the security of the population, the risk coverage in the city area, or the disaster relief, the aid organizations of the city, especially the District Association of the German Red Cross (DRK) in Farnheim, are involved in the comprehensive concept of security and safety of the city and the fire department. Closely interlinked, these take on corresponding tasks in an emergency in order to support the fire brigade. Therefore, the DRK has an extensive and modern fleet of vehicles, some of which are very special. However, the main field of activity is undoubtedly the rescue service, which works 24/7, in cooperation with the municipal fire brigade and the other relief organizations, to handle all incoming emergencies.
This is primarily that kind of vehicle for any kind of emergency. E. g. the DRK and the FFD (Farnheim Fire Department), uses vans with box bodies, which have been a well-known standard in Germany for many years.
Equipped with defibrillator, ECG and respirator also include an ampullarium and various medical appliances. The vehicle itself is delievered from the Brickmarscher Ambulanz Fahrzeugwerke (BAFA) in 2017 and equipped with a 150 hp Euro 6 turbodiesel.
In order to give my accident cars a realistic composition, I need those ambulance vehicles so badly. The German Red Cross EMS vehicle made the beginning and I also revisited the previous ambulances of the FFD. For more elsewhere.
The EMS vehicle is largely identical to the fire brigade counterpart, but this vehicle base received a facelift and got a different locking mechanism especially for the rear doors. Because a removable stretcher should definitely be used, I had to come up with something different for the rear doors than I used at the fire department ambulance once. Unformtunately I wasn’t really happy with the implementation there. The current solution is also not optimal, but thanks to the clamped handrails on a panel very space-saving, the stretcher can be easily be removed.
Speaking of the stretcher, this thing also has received a revision and now has an movable lying surface and, as far as can be represented with the parts available in this size, can be folded to save space.
- Der RTW von vorn
- Blick auf die gegenüberliegende Seite
- Fahrerseite
- Beifahrerseite
- Der neueste Rettungswagen beim DRK
- Die gelben Platten symbolisieren die Konturmarkierung
- Gewohnter Zugang zum Patientenraum über die Beifahrerseite
- Blick ins Heck
- Die Haltestangen für die Türscharniere sind platzsparend geklemmt
- Damit lassen sich die Hecktüren vorbildgrecht öffen
- Auch an etwas Einrichtung wurde gedacht
- Der RTW und seine beweglichen Details
- So lässt sich die Trage einschieben
- Ein paar Details nehmen auch am Fahrgestell Platz
- Die neue Fahrtrage…
- … lässt sich klappen…
- … und auch hervorragend…
- … für liegend zu transportierende Patienten einsetzen
GTLF 9000 (Großtanklöschfahrzeug)
Bereits gegen Ende letzten Jahres konnte die Berufsfeuerwehr ein neues Großfahrzeug beim Aufbauhersteller abholen. Es ist nunmit das zweite Großtanklöschfahrzeug im Fahrzeugpool der Wehr und wird zunächst auf der „Flughafenwache“, der Feuer- und Rettungswache 5 (F15), stationiert.
Das neue Großtanklöschfahrzeug unterscheidet sich erheblich von seinem Schwesterfahrzeug in puncto Design und feuerlöschtechnischer Ausstattung. Man hat hierin weiterführende Entwicklungen und Verbesserungen einfließen lassen können, als es noch beim ersten GTLF möglich gewesen war. Der Neuling verfügt über einen 8.000 L fassenden Wassertank, 800 Liter Mehrbereichsschaummittel sowie 500 kg Pulver der Klassen B und C. Die Pumpe von Typ FP 10-4000 liefert entsprechend der Bezeichnung 4.000 L Wasser/Minute bei 10 bar. Ein eingebauter Turbozumischer vermengt das Schaummittel mit Wasser oder Luft in entsprechenden Dosierstufen.
Ein weiteres Mal entschied ich mich zugunsten des Realismus für die Kombination aus 4- und 5-Noppen-breiten Bauweisen. Während die Kabine bereits seit dem Bootswagen bekannt sein dürfte, stellt der Aufbau eine vollständige Neuentwicklung dar. Und hierbei gab es einiges zu ertüfteln. Nicht nur, dass die Aufbaubreite fünf Noppen betragen sollte, auch hinteren Kotflügel über der Zwillingsachse sollten kopfüber befestigt sein, um den Radausschnitt mittels „Käseecken“ mehr Kontur geben zu können. Eine Weile brauchte es auch, ehe die finale Gerätekasten/Schnellangriff-Kombination gefunden war. Ich experimentierte hier zuvor mit verschiedenlangen Lösungen.
Mittels der neuen 1x1er Round Tile with Bar and Pin Holder und den 1x1er Rundplättchen mit Loch ließ sich versteckt auf dem Kopf snotten und so die Kotflügel realisieren. Der Rest des Aufbaus ist in traditioneller Bauweise zusammengesetzt worden. Natürlich machen auch wieder etliche Details das „Finish“ – sogar an die gelb- (Schaum) und grünmarkierten (Wasser) Abgänge wurde gedacht.
Im Inneren ist der Aufbau so angelegt, dass man gar den Löschwassertank erkennen kann. Aber das nur am Rande. Als kleines Gimmick erhielt auch dieses Fahrzeug eine lenkbare Vorderachse.
Das ältere „GTLF“ ist zwar immer noch immer noch im Dienst, aber man erkennt schon mit bloßem Auge, dass das Modell gegen den Neuen etwas aus der Zeit gefallen wirkt. Apropos fallen: Just fällt mir ein und auf, dass ich dieses Modell bereits vor längerer Zeit modifizierte, aber hier im Blog noch nicht vorstellte.
- Das neue GTLF in der Frontansicht
- Blick auf die gegenüberliegende Seite
- Fahrer- und…
- … identische Beifahrerseite
- Blick in den Geräteraum G1
- Schaumrohr und Werkzeug finden in G2 Platz
- Im G3 befindet sich die FP 10-4000
- Man wählte den Fabrikaten, der auch schon das Fahrgestell…
- … für den Bootswagen lieferte
- Der Dachwerfer ist fernsteurbar
- Für den manuellen Betrieb lässt er sich hochfahren
- Fröhlich eingelenkt – dank 2x2er Drehplatte unter der Vorderachse
- Zwei Fahrzeuge gleichen Typs, wie sie ungleicher kaum sein könnten
- Leistungsstark und schlagkräftig stehen sie für den Fall der Fälle bereit
- Die beiden aktuellen GTLFs der Berufsfeuerwehr
- Die Länge blieb, aber die Breite nicht
Abschleppwagen
Nach langer Zeit des Nichtbauens, kribbelt es so langsam wieder in den Fingern. Gut so! Und zum Start in die neue Bausaison und gleichzeizig als Fingerübung, ob ich es überhaupt noch hinbekomme, habe ich der Stadt Farnheim ausnahmsweise mal kein rotes, sondern ein gelbes Einsatzfahrzeug spendiert: einen Abschleppwagen für den CAN (Club Auto+Noppe). Auch hier findet die noch junge aber beliebte 4w/5w-Kombination Anwendung und bewegt sich nun erstmals auch in der Welt der zivilen Fahrzeuge.
Die Kabine stellt das bereits zigfach gebaute „Familiengesicht“ im aktuellen Facelift-Design dar. Das Plateau oder auch Pritsche ist zugunsten der Stabilität unbeweglich. Aber es wäre machbar. Um dem Modell an der Hinterachse Vorbildern entsprechend filigranere „Kotflügel“ aus Claw with Clip und 1×1 Fliese zu verpassen, musste ich den Teil des Fahrgestells ab etwa Höhe des Plateaus in gesnotteter Bauweise ausführen. Damit liegengebliebene Fahrzeuge dennoch vorbildgerecht aufladen zu können, dient ein Kran und/oder die kompakte Seilwinde samt heckseitig herabklappbahrer Rampen.
Selbstredend habe ich auch dieses Fahrzeug wieder mit einer Fülle an Details ausgestattet. Hierbei sind der seitliche Unterfahrschutz, Arbeitsscheinwerfer, Unterlegkeile, Feuerlöscher, Auspuffanlage und Frontblitzer durchaus aufzählenswert.
Das Farbschema mit weißem Dach orientiert sich an der klassischen Wirtschaftwunder-und-danach-ADAC-Flotte, als die „gelben Engel“ noch im VW Käfer Pannenhilfe leisteten.
Aber das Fahrzeug wäre nicht komplett, wenn es nicht gleich auch einen PKW abzuschleppen hätte. Und so staffierte ich den Abschlepper mit einem zünftigen Sportwagen aus, der in meiner Vorstellung fachgerecht verunfallt sein sollte, und dazu fällt auch reichlich welliges Blech. Und darüber hinaus, derart erkennbar von den Rettern bearbeitet. Genau dieses Bild vor meinem geistigen Auge in der Größe und aus LEGO® umsetzen war eine kleine Herausforderung. Schließlich kam dabei ein fachgerecht zerbeulter Unfallwagen heraus.
Interessante Randnotiz: Nach unserem letzten Stammtisch ging ein Foto des Modells bei Facebook online. Und ein Kommentar dort fragte, ob es sich um Kjelds verunfallten Porsche handeln würde. Und plötzlich fiel auch mir der Groschen. Ich hatte hier – ohne jegliche Hintergedanken – offenbar ein verkleinertes Abbild des Technic-Porsche 911 GT3 RS geschaffen, welches der ADAC jüngst ziemlich effektvoll einem Crashtest unterzog und hier jetzt abgeschleppt wird.
- Das Abschleppfahrzeug von schräg vorn…
- … und von der gegenüberliegenden Seite
- Fahrerseite
- Beifahrerseite
- Zur Anwendung kam auch hier erneut das sog. Familiengesicht
- Blick auf das Heck
- Die Funktionsmöglichkeiten des Abschleppers
- So sind bspw. Kran und Rampen beweglich
- Your crash – my cash
- Aufgeladen und bereit zum Abtransport
- So geht es nun in Richtung Werkstatt
- Ob aber daran noch etwas zu retten ist?
- Ein genauerer Blick auf das Fahrgestell…
- … enthüllt den Mix aus…
- … traditioneller und gesnotteter Bauweise
- Der Unfallwagen…
- … weist vor allem…
- … vorn große Beschädigungen auf
- Das Dach ist von den Rettern aufgeschnitten worden
- Nun, ist es der kleine Bruder vom Technic-Porsche?
- Entscheidet selbst…
Interview über die Feuerwehr Farnheim
Mal etwas in eigener Sache. Ich gab jüngst ein Interview über meine Feuerwehr-Hobby und die Farnheimer im englischsprachigen LEGO® Fire Community Blog, der auch auf Facebook sehr aktiv ist. Wer nachlesen mag, darf gern dem Link folgen.
Viel Spaß beim Lesen!
Jahresrückblick 2017
Ehe das neue Jahr so richtig Fahrt aufnimmt, möchte ich die Zeit nutzen, den Blick noch einmal auf das Vergangene zu lenken. Was war während des vergangenen Jahres in Farnheim angesagt? Ein Jahresrückblick.
Ein herausragendes Ereignis war sicher das 30. Bestehen der Feuerwehr Farnheim. 1987 als fiktive Modellfeuerwehr ins Leben gerufen und seit 2009 als Feuerwehr mit Klemmbausteinen verwirklicht.


Über das vergangene Jahr verteilt erschienen 51 Artikel rund ums Thema LEGO, Feuerwehr und Co. Dazu gehörten 21 Vorstellungen neuer Feuerwehr-Modelle. Erwähnenswert waren sicher der Teleskoplader, der neue Bootswagen oder der Gerätekraftwagen, der als erstes Farnheimer Fahrzeug überhaupt mit einer zwillingsbereiften Achse ausgestattet ist. Überhaupt hatte die Feuerwehr Farnheim auch noch ein neues Löschboot, genauer gesagt eine Löschfähre, die „Branddirektor Schorpens“ in Dienst gestellt. Dann folgen dazu die nicht mitgezählten zahlreichen Artikel über Stammtisch-Schilder, Minifig-Sammelserien oder alternative Modelle.

Aber auch reale Themen fanden Beachtung: Ausstellungsbeteiligungen in Berlin oder Sankt Augustin, dazu ein Artikel über die großen Löschfahrzeuge der Feuerwehr Mülheim. Natürlich war auch wieder Feuerwehr Farnheim on Tour und erlebte hier und da das Ausstellungsgeschehen hautnah – z. B. in dem sie sich plötzlich mit einem Einsatz konfrontiert sah.
Der Artikel-Renner im vergangenen Jahr war eigentlich keiner, denn eher eine Übersichtsseite meiner Sammlung von alten LEGO®-Sets.
Die 186.199 (2016: 327.429) Pageviews des vergangenen Jahres teilten sich wie folgt auf:
- Jan: 30.391 (29.514)
- Feb: 19.625 (29.918)
- Mrz: 16.557 (26.809)
- Apr: 16.137 (28.871)
- Mai: 13.881 (30.798)
- Jun: 11.498 (31.002)
- Jul: 15.742 (24.018)
- Aug: 14.426 (24.993)
- Sep: 9.753 (23.845)
- Okt: 13.187 (24.250)
- Nov: 13.186 (20.756)
- Dez: 11.816 (25.435)
Top-Referrer waren in 2017 (in Klammern 2015):
- Suchmaschinen 65.368 (151.368)
- 1000steine.de 1.998 (2.542)
- thebricktime.de 543 (3.173)
- Facebook 500 (-)
- kockagyar.blog.hu 366 (-)
Wie zu erwarten kamen einmal mehr die meisten Besucher aus Deutschland (113.057) mit weitem Abstand gefolgt von nun Österreich mit 23.453 Pageviews, das die USA auf den dritten Platz verdrängten (14.306). Dann folgten die Schweiz (6.862) und Ungarn mit 6.078 Pageviews.
Ich bin gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Einiges ist bereits in Planung oder steht kurz vor der Veröffentlichkung. Dazu gehören auch neue Modelle, die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres zugegebenermaßen etwas zu kurz kamen. Also, es kann losgehen. Auf ein erfolgreichen 2018!
Löschgruppenfahrzeug (LF 8) der FF St. Joostersiel
Die Nachbargemeinde und Touristikort St. Joostersiel des Landkreises Jade-Land verfügt über eine eigene Freiwillige Feuerwehr und ist darüber hinaus als Stützpunktwehr für die angrenzenden Ortschaften Wranstersiel, Hafflingersiel und Westersiel zuständig. Ingesamt verfügt die Wehr über drei Fahrzeuge. Von denen mit dem LF 8 nun ein älteres aber wichtiges Fahrzeug bei der Brandbekämpfung aber auch bei technischen Hilfeleistungen vorstellig wird. Das „Mädchen für Alles“ ist Baujahr 1995, heißt „Gisela“ und wird von den Joostersieler Wehrfrauen und -männern liebevoll gehegt und gepflegt.
Ein Video von de-marco, ein lettischer Modellbauer auf Eurobricks, der eine interessante Mixtur aus 4- und 5-Noppen breiten Fahrzeugen mittels toller Bautechniken kreiert, brachte mich auf die Idee eines seiner Fahrzeugdesigns für ein Feuerwehr-MOC zu nutzen. Seine Bewegtbild-Bauanleitung ließ mich bei einigen Dingen wunderbar hinter die Kulissen schauen.
Auch ich verpasste dem Modell einen 5w-Aufbau, bei dem sich im Verlauf die Befestigung auf dem Chassis als äußerst kniffelig erwies. Der einzige Haltenoppe (siehe blauen eingesteckten Technic-Pin im Fahrgestell in Bild 12) lässt alles andere als hinreichende Haltbarkeit zu, da mir aufgrund der begrenzten Möglichkeiten, die Radstand und angesteckte Anbauteile bereithalten, bislang noch keine bessere Lösung eingefallen ist. Und überhaupt. Sämtliche Leitern, die es von TLC so gab und gibt sind entweder zu lang oder zu breit. Somit blieb mir nichts anderes übrig, als kurzhand selbst eine zusammenzustecken. Ist ja auch ne Steckleiter. Haha. Nee, eigentlich eine Hakenleiter. Wie dem auch sei. Ein Finish mit weißen Kotflügeln und einer Bauchbinde entlang der Kabinenseiten komplettieren das MOC farblich.
- Das LF 8 von vorn
- Blick auf die gegenüberliegende Seite
- Fahrerseite
- Beifahrerseite
- Die Vorbaupumpe
- Blick unter den Aufbau
- Geräteraum G1…
- … G2…
- … und der heckwärtige G3
- Die Dachbladung besteht aus Leiter, Besen und Saugschläuchen
- Die komplette Beladung
- Die vier Elemente machen ein MOC
- Ausbildung mithilfe des LF 8
- Alarm!


























































































































