Abrollbehältersystem

Wie ich vor einiger Zeit berichtete, zum späteren Zeitpunkt einmal mehr über die Wechselcontainersystem der BF Farnheim zu berichten, erscheint mir nun der richtige Zeitpunkt etwas ausführlicher darauf einzugehen.

Nach dem Start der „Serie“ mit der Vorstellung des WLFs und dem AB Großbrand, möchte ich hier nun den aktuellen Bestand präsentieren. Das AB-System der Feuerwehr ist so angelegt, dass es mit den kommunalen Trägerfahrzeugen der kompatibel ist. Somit ist bei möglichen Großschadenereignissen die Feuerwehr mit Hilfe der Stadtbetriebe schnell in der Lage eine Vielzahl an benötigter Ausrüstung zur Einsatzstelle zu beordern.

Folgende Abrollbehälter stehen der Modellfeuerwehr derzeit zur Verfügung:

  • AB 1 – Mulde (soll in nährerer Zukunft mit div. Abstütz-Kanthölzern ausgestattet werden
  • AB 2 – Großmulde
  • AB 3 – Tank
  • AB 4 – Schlauch
  • AB 5 – Großbrand
  • AB 6 – Rettungsmittel (bekannt als MANV in NRW)
  • AB 7 – Großlüfter

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Werkstatt

Bereits etwas älteren Baujahres ist der GW-Werkstatt, auch Werkstattwagen genannt, der den technischen Diensten, genauer gesagt der Zentralwerkstatt der Berufsfeuerwehr unterstellt ist. Dieses Fahrzeug hat die Feuerwehr 2005 gebraucht gekauft und für ihre Zwecke hergerichtet und fungiert so als tägliches Arbeitstier, wenn bspw. externe Ersatzteile etc. zugekauft und abgeholt oder von oder zu den einzelnen Feuerwachen gebracht werden müssen.

(Seit langem) wieder mal ein bekanntes Standardmodell, dass es in anderer Form (und Farbe) als reguläres Set bereits gab. Der Look ist durchaus vergleichbar mit dem anfänglich vorgestellten GW-Sicherung. Die größten baulichen Unterschiede liegen in der Fahrgestelllänge und in der Optik der Fahrzeugfront.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

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Der Löschzug

Start für eine Reihe von Fahrzeugzusammenstellungen zu verschiedenen Zugverbänden soll an dieser Stelle der aktuelle Löschzug der Berufsfeuerwehr Farnheim machen. Dieser setzt sich im Alarmfallaus dem ELW, einem HLF 20/16, einer DLK 32-CC und einem TLF 24/48-SL zusammen. Ferner rückt selbstständig ein RTW mit zum Einsatzort aus. In der jüngsten Vergangenheit wurden mehrere Zugvarianten, u.a. mit zwei HLFs, erprobt, aber rasch wieder verworfen. Der Grund, im aktuellen Löschzugverband anstelle des zweiten HLFs mit einem TLF24 auszurücken, liegt einzig und allein darin begründet, dass das Erstangriffsteam im Einsatz ausreichend Löschmittel vorhalten will. Insbesondere durch die gesonderte Gefahrenlage des Seehafen und der großen Waldflächen der Stadt gestaltet sich Wasserversorgung mitunter problematisch.

Je nach Einsatzart kann der Zentralist im Vorfeld entscheiden, ob er gar zwei TLFs anstelle des HLF zum Einsatz beordert.

Randnotiz: Auch hier zeigt sich das optisch neue Erscheinungsbild mit dem reflektierenden gelben Streifen auf den Fahrzeugseiten.

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Neue Teilelieferung

Heute ist endlich die neue Teilelieferung eingetroffen. Naja, eigentlich kein (nach Außen hin nennenwertes)  Highlight, allerdings gibt das schon ein bemerkenswertes Bild, wenn sich ca. 20 Paar 1×3 Autotüren mit Feuerwehrsymbol auf einmal auf dem Tisch ausbreiten. Macht jedenfalls was her, wie ich finde…

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Helden 06 – Die erste Halbzeit

Die deutsche Nationalmannschaft gegen eine fußballerische Weltauswahl im fiktiven WM-Finale 2006. Mit dem unrasierten Kahn, dem ewiglich grinsenden Kuranyi und allen anderen Spielern des damaligen Kaders um Klinsi und Jogi. Herrlich animiert und weltklasse kommentiert von der Hamburger Schnauze Lotto King Karl gibt’s hier die erste Halbzeit des packenden Spiels. Ein Brüller an Gags und Sprüchen.

Den Rest (komplette 16 Minuten Endspiel mit ingesamt 8 – in Worten ACHT – verschiedenen Audiokommentaren + 40 Minuten Bonusmaterial gibt’s auf DVD.

GW-Höhenrettung

Er heißt zwar so, ist aber nicht nur für die Höhenrettung zuständig – der GW-Höhenrettung. Auch eine am Meer gelegene Großstadt, wie Farnheim, verfügt über eine Spezialeinheit, die auf die Rettung aus großer Höhe (Brücken, Baukränke, Fensehturm, etc.) von suizidgefährdeten und lebensbedrohlich verletzten Menschen spezialisiert ist. Nicht mehr nur in die Höhe reicht ihr Einsatzgebiet: vielmehr bei Hilfeleistungen in tiefen Schächten, Erdspalten und Höhlen und bei Eisunfällen im Winter kommen die Männer und Frauen der Höhenrettung zum Einsatz. Ihr Einsatzmittel ist ein allradgetriebenes Fahrzeug mit einem Geräteaufbau, der umfangreiches Material für die Personenrettung aus ungewöhlichen Lagen an Bord hat. Zudem hat man die Höhenrettung in den letzten Jahren auch zur Sicherung von absturzgefährdeten Gegenständen an Hausfassaden eingesetzt.

Bei diesem Modell sollte auch hier wieder die Vereinheitlichung des Fahrzeugparks zur Geltung kommen, sprich es bekam das aktuelle „Sprinter“-Gesicht. Die Fahrgestellbasis setzt sich somit wie beim Taucherwagen und beim MTW zusammen. Nur der Aufbau und die Bereifung unterscheidet sich von ihm.

Das Fahrzeug zeigt aber bereits jetzt das neue Erscheinungsbild der Einsatzfahrzeuge, die ebenfalls nach und nach die gelbe (retroreflektierende) Bauchbinde erhalten. Dazu später mehr…

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

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NEF (neue Generation)

Erst vor wenigen Wochen wurde das Fahrzeug geliefert, und in dieser Woche schließlich in Dienst gestellt. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist, genau wie sein Vorgänger, mit Allradantrieb ausgestattet und durch seine grobprofiligen Reifen extrem geländegängig.

Dieses MOC soll evolutionstechnisch ein Facelift des altes NEFs darstellen, welches durch die noch flachere Frontscheibe und die etwas rundlichere Frontgestaltung unterstützt wird. Ebenso ist der Leuchtbalken, mit seiner nun durchgehenden Leuchteneinheit, von neuerem Baujahr. Der Rest der Montage bildet keinen Unterschied zum alten Modell oder dem im Vorgänger-Artikel beschriebenen ELW. Die Aussttattung für die Notfallmedizin setzt sich aus einem Defibrillator und einem Beatmungsgerät zusammen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

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FwK 25

Ein (noch) im Dienst stehendes Fahrzeug ist dieses Ungetüm. Der Teleskopkran mit 25 Tonnen Hubkraft ist Baujahr 1985 und soll vorraussichtlich im kommenden Jahr durch einen FwK 60 ersetzt werden. Das hier gezeigte Fahrzeug hat ein Gesamtgewicht von 33.000 kg und ein V6 Turbodiesel mit  320 PS treiben die ersten beiden Achsen an. Die hintere Achse ist als Nachlaufachse ausgelegt. Beladen ist der Krankwagen mit div. Stahlseilen, Umlenkrollen, Gliederketten oder auch ensprechendes Containergeschirr.

Das Modell war schon eine kleine bautechnische Herausforderung, weil es sich zunächst an real existierenden Kranfahrzeugen orientieren, und dann natürlich die typische Funktionalität der Lego’schen 4er-Breite bieten sollte. Nachdem ich für Führerhaus und Fahrgestell recht schnell den entgültigen Look gefunden hatten, gestaltete sich der Aufbau recht schwierig. Hierbei halfen mir allerdings die Abstützung die Aufliegerdrehleiter (#6340) von 1994 und der Aufbau des Drehgestells des Drehleitermodells (#6358) von 1987. Am Ausleger selber brütete ich in der Zwischenzeit über Details, wie die Seilführung und die Dicke des „Seils“. Erst zum guten Schluss fand ich, dank Kommissar Zufall, glücklicherweise in einer Grabbelkiste an einem Legoverkaufsstand das letzte gesuchte (und wahrscheinlich wichtigste) Teil: den Kranhaken.

Fahrgestellbasisänge: 16 Noppen (2x10er & 2x6er)

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NAW

Wie in vielen Großstädten Deutschlands ist auch in Farnheim Träger des Rettungsdienstes die Stadt selbst. Somit übernimmt folglich die Berufswehr den Großteil des Einsatzaufkommens. Mittlerweile, auf Grund des gestiegenen Gefahrenpotenzials (Internationaler Flughafen, Seehafen, Bundeswehrstandort, zahlreiche Großveranstaltungen, Ölraffinerie, Automobilindustrie, etc.), teilt der städtische Rettungsdienst die Einsätze mit den ortsansässigen Hilfsorganisationen, wie DRK, JUH und dem Malteser Hilfsdienst.

Der Notarztwagen ist einer von 6 Fahrzeugen, die an den Farnheimer Krankenhäusern und dem Uniklimikum stationiert sind, und von Kräften (Rettungsassistenten) der BF und einem diensthabenen Notarzt des hiesigen Krankenhauses besetzt werden. Nach wie vor gibt es zudem das bekannte Rendevoussystem aus NEF und RTW. Dazu aber in einem späteren Artikel mehr.

Der Montage ist vom Bauaufkommen eher etwas unspektakulär und basiert auf dem alten Krankenwagen (#6666). Er bekam „lediglich“ das neue Lego’sche „Spinter“-Gesicht und ein Hochdach.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.