PKW 7

Als Ersatz für den altersschwachen PKW 2 beschaffte die Feuerwehr Farnheim diesen neuen Van. Er wurde durch die Zentralwekstatt (ZWK) aus- bzw. für die Bedürfnisse seines künftigen Einsatzspektrums umgebaut und wird ebenso, wie die zuvor vorgestellten Dienstwagen für tägliche Boten- und Kurierfahrten genutzt. Erwähnenswert wäre hierbei sicher der hinzugerüstete Ergasantrieb. Seine Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit sollen sich gerade bei den vielen Fahrten im Tagesgeschäft positiv auf die Umwelt und den städtischen Geldbeutel auswirken.

Um die Flotte der kleinen Fahrzeuge ein wenig weiter voranzubringen, fertigte ich nach den Dienstwagen einen VW-Caddy-lool-alike Van, nach einem Vorbild von Nils O. (NILSOBRICKS). Jedoch sollte mein MOC entgegen seinem Modell-Vorbild über einen funktionellen Innenraum verfügen – sprich eine Minifig muss unter jeden Umständen hinters Lenkrad, und der Staumraum im Heck sollte nutzbar sein.

PKW Basislänge: 11 Noppen (2x8er + 1x2er Platte +2x2er Platte)

Abrollbehälter AB-Pulver (AB 13)

Bei Bränden von bspw. gasförmigen Stoffen oder Metallen gerät man mit Wasser und/oder Schaummittel schnell an Grenzen, und Löscherfolge bleiben u. U. gänzlich aus. Dagegen eignet sich hervorragend sog. Trockenlöschmittel. Die Salze, die einem Löschpulver beigesetzt sind, ersticken selbst ungewöhliche und schwierige Brandherde.

Um auch solchen Einsatzszenarien entgegnen zu können, stehen bei der Berufsfeuerwehr zwei Abrollbehälter mit jeweils 1.500 Kg Löschpulver bereit. Im ersten Tank befindet sich jeweils (A)BC-Pulver, das sich gegen Brände bei organischen Stoffen, Flüssigkeiten oder Gasen hervorragend eignet. Der hintere Tank ist hingegen mit Trockenlöschmittel der Brandklasse D gefüllt. Mit ihm erzielt man gerade bei Bränden von Metallen gute Löscherfolge.

In den vergangenen Wochen und Monaten geriet der Ausbau der Abrollbehälter ein wenig ins Hintertreffen. Mit der Komplettierung des hier vorgestellten Abrollbehälters ist aber wieder etwas Schwung in die Angelegenheit gekommen. Auf einer 4×8 Noppen großen Basisplatte positionierte ich zwei zylindrische Tanks, um die ich Schnellangriff, einen Geräteraum, Bedienfeld, sowie ein paar mobile 6kg-Pulverlöscher drapierte. Es ergab sich gar noch die Möglichkeit, die Containerbasis mit der gelben Konturmarkierung zu versehen.

Dienstwagen

Für unterschiedliche Aufgabengebiete stehen den verschiedenen Abteilungen und Sachgebieten der Branddirektion Farnheim eine eigene Flotte an Dienstwagen zur Verfügung. Einige der Fahrzeuge wurden kürzlich modernisiert und neu in Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um sechs weitgehend baugleiche PKWs, die in verschiedener Funktion eingesetzt werden sollen. So werden bspw. die alten Fahrzeuge des Pressesprechers und der Poststelle ersetzt, während die verbleibenden vier PKWs an verschiedenen Standorten für Botenfahrten vorgesehen sind.

Die Idee für die Modernisierung der Dienstwagenflotte kam mir, als ich dieser Tage über das Eurobricks-Forum browste. Mein Modell ist ein abgewandelteter Nachbau eines PKWs, den der Modellbauer Okiba75 kürzlich dort vorstellte. Natürlich ersetzen die Neubauten einige ältere Fahrzeuge, wie den PKW 1 und den PKW 3. Somit geht ein Stück Nostalgie außer Dienst. Die typischen klassischen Bauformen, die aus dem LEGO-Sortiment der 1980er Jahre bekannt und beliebt waren, gehören auch bei der Feuerwehr Farnheim allmählich der Vergangenheit an.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)

Stammtisch-Schild Juni

Aus (noch recht) aktuellem Anlass sei noch die Juni-Ausgabe unseres Stammtisch-Schildes nachgereicht. Nun wissen wir ja endlich, wer neuer Weltmeister ist. Jenes konnte man aber noch nicht absehen, als dieses Schild entstand. Daher auch die vielen verschiedenen Flaggen. Mit dem „Brasilien 2014“-Schild geht der Stammtisch in seine Sommerpause.

TZ – Tankzug

Die Raffinierung und großvolumige Lagerung von Mineralölen und ebensolchen Erzeugnisse macht aufgrund des damit verbundenen hohen Gefahrenpotenzials die Vorhaltung von Löschmitteln in ebenso großer Menge notwendig. Um bei Bränden entsprechend schlagkräftig reagieren zu können, stehen der Werkfeuerwehr Jade Öl AG zwei baugleiche Tankzüge mit jeweils 23.500 Litern Schaummittel für den Notfall bereit. Während einer der beiden AFFF-Löschschaum mitführt, ist der andere mit Mehrbereichsschaummittel beladen. In der Hauptsache fungieren beide Tankzüge als logistischer Zubringer und/oder als Schaummittelverteiler in das Löschnetz an der Einsatzstelle. Deswegen verfügen die Fahrzeuge auch über keine übliche Feuerlöschkreiselpumpe und keinen Dachwerfer.

Seit langer Zeit schon wollte ich den alten Tankzug aus den Reihen der städtischen Feuerwehr in den wohlverdienten Ruhestand schicken. Die Optik erschien mir schlicht nicht mehr zeitgemäß. Zudem passte dieser Fahrzeugtypus auch nicht mehr in mein Konzept einer modernen Großstadtfeuerwehr. Ihn aber ersatzlos streichen wollte ich allerdings auch nicht. So bot sich die Werkfeuerwehr des Mineralölgiganten an.

Da manche Dinge einfach Zeit brauchen, oder Ideen dann und wann einfach noch die Reife haben, umgesetzt zu werden, ging ich das Projekt auch erst jetzt endgültig an. Zugmaschine und Auflieger entstanden zunächst getrennt voneinander. So kam es, dass ich die Höhe des Aufliegerrahmens, bedingt durch vorgebene Bauhöhe des Zugmaschinenfahrgestells im Verlaufe mehrmals anpassen und optimieren musste, ehe der Auflieger auch entsprechend waagerecht auf dem Zugfahrzeug zum Liegen kam. Dem Tank maß besondere Aufmerksamkeit bei. Zunächst wollte ich eine Röhre gesnottet auf den Rahmen legen, allerdings fehlten mir dazu einige Teile. Schlißelich rief ich mir die Tankform in Erinnerung, die ich schon dem Schaumtankfahrzeug (STF 6000) spendierte, und montierte so einen großen Tank in nur etwas abgeänderter Form.

Natürlich sollte auch dieses Modell, wie gewohnt, über eine Vielzahl an Details verfügen, wie z. B. klappbare Aufliegerstütze, Unterfahrschutz, Seitenmarkieren, Feuerlöscher, Bremskeil, Löschmittelabgänge, etc. Natürlich verpasste ich dem Modell den typischen, für die Werkfeuerwehr bekannten, Zweifarb-Anstrich.

Fahrgestellbasislänge: Zugmaschine 11 Noppen (2x10er Platte + 1×2 auf 1x4er Bracket), Auflieger (2x8er Platte als Achsenaufnahme)

Stammtisch-Schild Mai

Alles neu macht der Mai. Nachdem der Micromanager im vergangenen Monat, passend zur LEGO Movie-Filmpremiere, alles plattstampfte, beginnt nun der Wiederaufbau. Fleißige Helferlein sind dabei, das Transparent in Rekordzeit wieder anzubringen und aufzuhübschen – alles unter den wachsamen Augen von „LEGO Movie“-Darsteller Emmet und dem Vorarbeiter-Schreihals am Boden. Ob’s noch vor dem Juni-Stammtisch fertig wird?

Sattelauflieger

Waren und Frachten müssen tagein tagaus termingerecht von hüben nach drüben transportiert werden. Die europaweit operierende Logistikkette „Octan Transporte GmbH“, die aus dem Mutterkonzern „Octan Mineralöl Deutschland KG“ herausgelöst hervorgegangen ist, hat sich über die Jahre ihres Bestehens zu einem echten Branchenriesen entwickelt. Eine entsprechende Dependance auf Farnheimer Stadtgebiet machen die beliebten LKWs in der grünen Farbgebung zu einem oft anzutreffenden Farbklekser im täglichen Verkehrsdickicht.

Mal was anderes, als Feuerrot: Komplementärkontrast ist angesagt. Letzten Sommer erschien das Renntransporter-Set (#60025), das mit einer üppigen Anzahl Paneelen in der Größe 1 x 4 x 3 ausstaffiert ist. Im Zuge der Preisreduzierung nenne ich seitdem zwei der Sets mein Eigen. Ebenso, wie ein älteres Cars-Set (#9486) „Oli Rig Escape“ von 2012. Denn dieses enthält als Einziges die grüne zweiflügelige Tür, die ich extra für dieses Projekt aufsparte und passenderweise am Aufliegerheck verbauen konnte. Mein Ziel war es, seit dem ich mir die beiden Renntransprter einst kaufte, eine Portierung, bzw. Eigenkreation eines Sattelauflieger in jenem Farbschema im klassischen 4-Noppen-breiten-Standard.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (Zugmaschine), 20 Noppen (Auflieger)

ELW

Die Einsatzleitung der Flughafenfeuerwehr organisiert seit kurzem das Einsatzgesehen mit und von diesem Fahrzeug aus. Eigens dazu beschaffte die Werkfeuerwehr ein entsprechend groß dimensioniertes Fahrzeug mit Allradantrieb. Es ersetzt die beiden in die Jahre gekommenen Vorgänger, die zusammen eine Kommunikations- und Befehlseinheit bildeten. Mittlerweile müssen, dank technischer Entwicklungen und geänderter Einsatzanforderungen, selbst für komplexe Einsatzszenarien keine zwei dieser großen Fahrzeuge mehr vorgehalten werden. Dieser Umstand reduziert in erster Linie den Kostenfaktor und den Personaleinsatz enorm.

Das Fahrzeug selbst ist mit sämtlichen Kommunationsmöglichkeiten, wie Digitalfunk und digitalen Kurzzeitdokumentationen sowie GSM ausgerüstet. Die benötigte Energie wird über einen externen Stromerzeuger eingespeist. Ein im Fahrzeug verbauter Akku gewährleistet auch bei plötzlich auftretendem Spannungsausfall über mehrere Stunden weiterhin für eine reibungslose Kommunikation. Ferner helfen den Einsatzkräften Lagekarten, Auflistungen über besondere Objekte, Gefahrgutdatenbanken bei der taktischen Analyse, und zwei fest installierte Funkplätze sorgen für einen reibungslosen Kommunikationsablauf während des kompletten Einsatzzeitraums.

Um die Modernisierung der Flughafenwehr weiter voranzubringen und, um einen hochmodernen ICAO-Löschzug präsentieren zu können, fiel die Entscheidung, das Führungsfahrzeug zu erneuern. Heutzutage sind ja allradbetriebene Transporter mit langem Radstand und Hochdach die gängige Basis für solche Fahrzeugtypen. So auch in meinem (Modell-)Falle.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x10er Platte + 1×2 auf 1×4 Bracket)

Bauzug Typ Monorail

Die Bahn greift bei Instandsetzungen, Wartungen und Baumaßnahmen selbstverständlich auch auf schienengestützte Fahrzeuge zurück. Ein beim Bahnausbesserungswerk in Farnheim stationierter Bauzug vom Typ Monorail soll helfen, die Mannen mit ordentlich Hardware bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dieser Bauzug ist in drei Segmente aufgeteilt: Antriebseinheit, das Geräte- und das Maschinensegment.

(Meist) Fahrtrichtungsgebend ist das sog. Gerätesegment. Hierin sind zahlreiche Werkzeuge verladen. Ebenso befindet sich hier die gewaltige Stromquelle für die rein elektrisch betriebene Antriebseinheit. Das Herzstück jedoch ist das Maschinensegment. Auf ihm verlastet sind neben einem Brenner zur Verfüllung von Gleisfugen auch ein Bagger, mit dem Arbeiten am Erdreich links und rechts der Strecke vorgenommen werden können. Vorn und hinten an den Führerständen sind je eine Arbeitsplattform montiert, um Wartungsarbeiten an bspw. Signalen vornehmen zu können.

Da sich die nächste Ausstellung im Rahmen des MoRaSt nähert, und zeitgleich eine komplette Basis für einen weiteren Zug herumlag, konnte ich nun mein Vorhaben, einen dritten Zug zu bauen, in die Tat umsetzen. Nach meinem Rettungszug (rot) und meiner S-Bahn (weiß) sollte der neue Zug eine weitere Farbe bekommen. Was lag näher diesen in der klassischen Farbgebung alter Kommunalfahrzeuge erstrahlen zu lassen. Dabei kam mir der rote Batteriekasten sehr entgegen. Da es aber von offizieller Seite keine gelbe Motorabdeckung gab, musste ich kurzerhand mit etwas Gehirnschmalz selbst eine zusammenklötzeln.

Das Hauptaugenmerk liegt aber sicher auf dem dritten Waggon, der die Baumaschinen, wie einen kleinen, festinstallierten Bagger und eine große Was-passiert-dann-Maschine spazieren fährt. Arbeitsbühnen an Front und Heck komplettieren die Gestaltung.

Das feuerrote Spielmobil

Heute präsentiere ich zwar mal kein Feuerwehrmodell, aber rot ist es dennoch: das feuerrote Spielmobil. Einer meiner „Helden“ der Kindheit. Namensgeber für eine Kinderfernsehsendung, die von 1972 bis 1981 vom Bayrischen Rundfunk produziert und im Nachmittagsprogramm der ARD gesendet wurde. Im Vorspann kam das namensgebende Auto, ein umgebauter Opel Blitz, Baujahr 1962, vor, an welches ich mich für einen Nachbau heranwagte. Zuvor sei noch erwähnt, dass eben jenes Auto eine spannende Vergangenheit vorweisen kann, ehe es für das Opel-Museum zurück an den Platz gelangte, wo es vor 50 Jahren einst vom Band rollte.

Nach dem Ende der Produktion 1981 hatte ein Privatmann dem BR das Auto abgekauft und später für die Auswanderung nach Namibia mitgenommen. 2009 holte man den Blitz mithilfe der Redaktion einer deutschen Autozeitung weitestgehend unversehrt und im Orginalzustand nach Deutschland zurück. Das trockene Klima Südwestafrikas war dem Wagen offensichtlich recht gut bekommen.

Nun aber zum Modell. In 4wide Autos zu bauen, die dann noch einen gewissen Wiedererkennungswert besitzen, ist alles andere als einfach (Cran kann das bestätigen). Was Thomas52xxx in der Vergangenheit schon in 6w schaffte, müsste doch auch kleiner gehen. Natürlich bleibt es nicht aus, hier und dort Abstriche in Kauf zu nehmen. Aber gerade das macht es aus. Die Basis bildet eine alte PKW-Plattform von 4×10 Noppen mit langem Radstand. Die große Beinfreiheit ist natürlich kein Allradantrieb, sondern der eher hochbeinigen Optik jenes Originals geschuldet. Die zahlreichen Dachaufbauten machen letztlich das Besondere des Fahrzeugs aus – sowohl beim Vorbild als auch beim Modell.

Dieses MOC sollte übrigens urspründlich ein neues Führungsfahrzeug für die Werkfeuerwehr Jade Öl AG werden. Tja, wie sich die Dinge während des Bauens ändern können.

Ach ja, die Aufkleber sind im Augenblick nur digital in die Fotos montiert.