LF 10/6 (mit Vorbaupumpe)

Als weiteres Fahrzeug der freiwilligen Feuerwehren in Farnheim stelle ich hier und heute das LF 10/6 vor. Es bildet das Rückrad der freiwilligen Wehren der Stadt und ist (auch anzahlmäßig) die Basis für den abwehrenden Brandschutz. Allerdings verfügt die FFW auch über leistungsstärkere Löschfahrzeuge, wie das in der Vergangenheit vorgestellte LF 16/12. Das LF10/6 verfügt über einen 600 Liter fassenden Wassertank und als Besonderheit eine an der Front angebrachte FP 10/10. Im Heck befindet sich die in Farnheimer bewährte Zusatzbeladung für die technische Hilfeleistung.

Die ganze Zeit schwirrte mir der Bau eines kleinen Löschfahrzeugs für die Freiwillige Wehr im Kopf herum. Der wirkliche Durchbruch gelang mir aber erst mit diesem Modell. Ich hatte bereits für mehrere Modelle verschiedene Fragmente zusammengebaut, war allerdings mit deren Erscheinungsbild nicht wirklich zufrieden. So fielen sie (besonders die Frontgestaltung) diesem MOC zum Opfer.

Der lange Radstand des Modells fällt hier natürlich direkt ins Auge – muss es ja später eine glaubhafte „Gruppenkabine“ + eine gewisse Beladung aufweisen. Die Befürchtung, es könne zu lang ausfallen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Ich finde, die Gesamtproportionen wirken beim fertigen Modell stimmig. Die grauen Trittbretter am Fahrgestell sind ein Novum bei meinen Modellen, und entsprechen so einem realitätsnäheren Look.

Die Beladung setzt sich aus Feuerlöschern, Strahlrohren, Versicherungsschildern, Äxten, Fernglas, Sanitätskoffer, Kupplungsstücken und Schaumkanistern zusammen, die man so auch schon von einigen anderen Modellen kennt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GTLF 18 (TZ)

Ein sicherlich letzter Dinosaurier seiner Art in ganz Deutschland: der Tankzug der BF Farnheim. Während nach und nach alle Feuerwehren ihre kostspieligen Fahrzeuge ausser den Dienst stellen und stellten, hält die Branddirektion weiterhin an diesem Konzept fest. Erst im letzten Jahr spendierte man dem Zug eine neue Zugmaschine, die gleichzeitig auch als Fahrzeug für den Auflieger der Einsatzleitung dient.

Der Aufbau, im Jahr 2006 generalüberholt, stammt auf dem frühen 90er Jahren und fast in seinen 3 Tankkammern aus V2A-Stahl je 6.000 Liter. Wobei eine Kammer stets mit AFFF-Schaummittel gefüllt ist. In den vergangenen 17 Jahren hat man ihm zahlreiche erfolgreiche Löschangriffe bei Wald- und Heidebränden und einigen Industriegroßbränden zu verdanken.

Vermutlich wird diese Mutter aller Sonderfahrzeuge noch einige Jahre im Dienst verbleiben.

Das Modell basiert auf zwei Modellen. Zum einem stand bei der Zugmaschine das 4-Achsige WLF Pate. Ihm sollte zunächst ein Schwestermodell zur Seite gestellt werden. Die Idee wurde aber rasch wieder verworfen.  Zum anderen, war an der Entstehung des Aufliegers maßgeblich der Octan-Tankzug (#  6594) aus dem Jahr 1992 beteiligt. Kleinere Modifikationen, bzw. Änderungen am Auflieger sorgen somit für ein eigenes Erscheinungsbild.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12er) beim Zugfahrzeug, 8 Noppen (2x8er) beim Auflieger

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

#6366 – Fire and Rescue Squad (1984)

Diese alte Set ist leider sehr bespielt und daher nicht mehr in solch einem einwandfreien Zustand, wie bspw. #6650 oder #6690. Aber immerhin ist es komplett und ergänzt somit meine Oldie-Sammlung.

Die Fahrzeuge, die eher an typische dänische Feuerwehrfahrzeuge des privaten Unternehmens „Falck“ aus jener Zeit erinnern, scheinen ein Vorauslöschfahrzeug und Löschfahrzeug mit kleiner Drehleiter darzustellen. Komplettiert wird dieses Gespann von einem Melder-Krad und drei Minifigs, die in der nächsten Runde (nach 1980-1981) der Feuerwehrsetneuheiten nun über weiße Helme und einen bedruckten Torso verfügen.

Foto #15 gibt’s auch als Bildschirmhintergrund!

#6650 – Fire and Rescue Van (1981)

Meine alte Feuerwehr-Set-Sammung hat Zuwachs bekommen, denn bei ebay konnte zu einem fairen Preis das alte Löschfahrzeug aus dem Jahre 1981 ersteigern. Zu meiner Überraschung weist das Modell kaum Spielspuren auf. Selbst die Steine und die kratzanfällige Windschutzscheibe sind in tadelosem Zustand. Ebenso, und das freut mich besonders, die Türaufdrucke und der Druck auf dem Minifig-Oberteil. Offenbar, so ließen leichte Schmutzspuren darauf schließen, war dieses gut 28 Jahre alte Set lediglich ein Schaustück einer Vitrine?

LF 16/12

Als Ersatz für die alten Zivilschutzfahrzeuge vom Schlage eines LF 16-TS, die der Bund Anfang 90er Jahre beschaffte, beschaffte die Stadt mit Landesmitteln zunächst fünf LF 16/12 mit Allradantrieb. Sie wurden in Sachen Motorisierung und Ausrüstung auf die Bedürfnisse der Feuerwehr und die örtlichen Gegebenheiten angepasst. So werden die neuen Löschfahrzeuge mit 280 PS leistenden Turbodiesel angetrieben. Der Löschmitteltank fasst 1.400 Liter Wasser und der separate Schaummitteltank 100 L AFFF + 60 L Class A-Foam in Kanistern.

Grundsätzlich ist das Fahrzeug mit Normausstattung beladen, wurde aber mit zusätzlichem Material, wie Trennschleifern etc., für die technische Hilfeleistung, insbesondere für Straßen- und U-Bahnunfällen, bestückt. Zusätzliche Vorgabe war der Einbau einer Schaummittelzumischung, um somit einen kompakten Fahrzeugtyp zu entwickeln, der den großen Standardlöschfahrzeugen der BF annähernd ebenbürtig ist.

Sie wurden vor kurzen in einer feierlichen Zeremonie den Wachbezirken der freiwiligen Feuerwehr übergeben.

Das MOCs entstand aus einer älteren Bauruine, die eigentlich ein ULF der Werkfeuerfehr der Ölraffinerie werden sollte. Soviel dazu. Ich hätte mir beinahe ein zweites HLF 20/16 zusammengebaut, wenn mir nicht der Allradantrieb dazwischen gekommen wäre. Ich hatte schon eine ganze Weile die Idee eines kleineren LFs im Kopf, wusste aber noch nicht genau wie ich die Sache angesehen sollte. Der Bau entspricht vorne, bis einschließlich großem Gerätekasten, den normalen Löschfahrzeug mit „Familiengesicht“. Erst der hintere Teil und die Dachbeladung lassen die größten Unterschiede erkennen (andere FP im Heck, seitlicher Aufbauaufstieg, verschieden große Gertäteräume über den hinteren Radkästen, etc.).

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Der Löschzug

Start für eine Reihe von Fahrzeugzusammenstellungen zu verschiedenen Zugverbänden soll an dieser Stelle der aktuelle Löschzug der Berufsfeuerwehr Farnheim machen. Dieser setzt sich im Alarmfallaus dem ELW, einem HLF 20/16, einer DLK 32-CC und einem TLF 24/48-SL zusammen. Ferner rückt selbstständig ein RTW mit zum Einsatzort aus. In der jüngsten Vergangenheit wurden mehrere Zugvarianten, u.a. mit zwei HLFs, erprobt, aber rasch wieder verworfen. Der Grund, im aktuellen Löschzugverband anstelle des zweiten HLFs mit einem TLF24 auszurücken, liegt einzig und allein darin begründet, dass das Erstangriffsteam im Einsatz ausreichend Löschmittel vorhalten will. Insbesondere durch die gesonderte Gefahrenlage des Seehafen und der großen Waldflächen der Stadt gestaltet sich Wasserversorgung mitunter problematisch.

Je nach Einsatzart kann der Zentralist im Vorfeld entscheiden, ob er gar zwei TLFs anstelle des HLF zum Einsatz beordert.

Randnotiz: Auch hier zeigt sich das optisch neue Erscheinungsbild mit dem reflektierenden gelben Streifen auf den Fahrzeugseiten.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TLF 24/48-SL

Ein erstes großes Tanklöschfahrzeug als Ersatz für eines dieser alten TLF 16 ist seit wenigen Monaten im Dienst. Auch dieses Fahrzeug ist vom selben Hersteller, wie HLF und TLF hergestellt und fügt sich optisch nahtlos in die Reihe der modernen Frontlenkerfahrzeuge ein. Ein größte Unterschied zu den vorherigen Fahrzeugen ist der Allradantrieb mit seinen großen und grobstolligen Reifen. An Bord befinden sich 4.800 Liter feinstes Löschwasser, 500 Schaummittel und eine 250 kg fassende Pulverlöschanlage. Dieses Fahrzeug kann ist als Ergänzung für den Löschzug hinzugezogen werden.

Das Modell lehnt ein wenig an das alte Leiter-Tanklöschfahrzeug aus dem Feuerwachenbausatz „Flame Fighters“ (#6571) aus dem Jahre 1991 an. Allerdings musste, wie auch schon bei HLF, auch hier aus proportionstechnischer Sicht auf die hinteren Geräteräume verzichtet werden. Noch verfügt das MOC über einen offenen Pumpenstand am Heck. Ich denke über eine spätere Abdeckung/Klappe nach und bin noch auf der Suche nach entsprechenden Teilen. und/oder der entsprechenden Technik.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

HLF 20/16

Farnheim’s Feuerwehr braucht selbstverständlich einen einheitlichen Löschzug. Neben dem bereits vorhandenen ELW muss nun das erste Großfahrzeug dafür her: ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF). Es sollte die typischen Merkmale eines echten HLFs aufweisen und dennoch, ob der 4er Breite, kompakt und die Proportionen stimmig wirken. Wie sich nach einigen Versuchen herausstellte, gar nicht so einfach. Ich wollte meinem HLF eine „Gruppenkabine“ für zwei Minifigs und die großen 1x4x4er Geräteräume gönnen. Aber je länger das MOC wurde, desto unharmonisch wirkte die Silhouette des Fahrzeugs. Die Länge des Modells musste radikal gekürzt werden, damit die Proportionen wieder stimmten. Was davon übrig blieb, war also ein Kompromiss zwischen darstellbarer Realität und Fiktion. So ist die aktuelle „Gruppenkabine“ keine echte mehr für zwei Figuren (besonders mit Atemschutz) und der Aufbau hat nicht mehr den vollen Geräteraumumfang. Um dem Original weitestgehend noch irgendwie zu entsprechen, ertüftelte ich ebenso zudem eine Schlauchhaspel am Fahrzeugheck. Dennoch kann man das entgültige Ergebnis durchaus als ein (legotypische) HLF 20/16 (mit ein wenig Fantasie) verkaufen…

Kurze Modelle – das war einmal. Mit der Indienststellung des neuen HLF 20/16 wird bei der Berufsfeuerwehr eine neue Fahrzeuggeneration in den Dienst des Bürgers gestellt. Es soll zukünftig die alten Löschgruppenfahrzeuge ersetzen, und zwei von ihnen bilden in Verbindung mit einer Drehleiter, einem ELW und einem RTW den neuen Löschzugverband, die die erste schlagkräftige Angriffseinheit bei Bränden aller Art darstellt. Es verfügt über einen 2.000 l fassenden Löschwassertank und 160 l Class-A-Schaummittel. Im großen Geräteraum befinden sich zum einen Gerät zur technischen Hilfleistung, sowie Material zur Einsatzstellenabsicherung.
Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

VLF

Die Flughafenfeuerwehr beschaffte letztes Jahr zwei dieser VLFs (Vorauslöschfahrzeuge) mit permanenten Allradantrieb, um evtl. Kleinbränden in Gebäuden, Parkhäusern etc. wirkungsvoll zu begegnen. Ausgestattet ist es mit einem 300 Liter Wassertank, 60 Litern Schaummittel in Kanistern und allerhand technischem Gerät.

Das neue VLF bildet in der Optik, finde ich, einen Zwitter zwischen dem guten alten noppigen Erscheinungsbild und der glatten neuzeitigen Bauweise in der 6er Breite. Nachgebaut wurde es anhand der Vorlage von Erfinder Pierre Normandin, der den Allradler erschuf.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KEF

Ein modifizierter Look (keine Snot-Konverter für Scheinwerfer & Rückleuchten verwendet) eines alten Standard-PKWs auf einem ebensolchen (verlängerten) Fahrgestell mit Kastenaufbau inkl. Geräteräumen und Dachbeladung.

Das Kleineinsatzfahrzeug der neueren Generation wird bei kleineren und Kleinstbränden auf Alarmfahrt geschickt. Da die Stadt Farnheim im Innenstadtbereich noch über sehr viel altehrwürdige Bausubstanz verfügt, sind dort die Straßen recht eng. Wo es für große Löschfahrzeuge problematisch wird, kann das KEF mit seinen kompakten Abmessungen bestens operieren. Es verfügt über einen Allradantrieb, einen 200 Liter-Tank und einen Lichtmast, der über den Fahrzeugmotor betrieben wird. Diverses feuerlöschtechnisches Gerät, wie ein Feuerlöscher oder die Kübelspritze komplettieren die Ausrüstung dieses wendigen Löschfahrzeugs.

Die Berufsfeuerwehr hat auf jeder ihrer fünf Feuerwachen je ein KEF stationiert.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Fahrgestell + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.