KEF (Kleineinsatzfahrzeug)

Das Einsatzkonzept der Berufsfeuerwehr sieht u. a. bei Einsätzen kleinen Umfangs, überwiegend bei einfachen technischen Hilfeleistungen, vor, dass ein KEF zur Einsatzstelle beordert wird. Entweder allein als selbsttätiger Trupp, oder als Teil eines Fahrzeugverbandes (mit Löschfahrzeugen oder in Verbindung mit RTW und NEF), wenn sich hinter verschlossenen Türen Personen in aktur Gefahr befinden. Das Einsatzspektrum umfasst kleinere technische Hilfeleistungen, das Beseitigen von Ölspuren, Notfalltüröffnungen oder das Löschen von Kleinstbränden. Ebenso können hiermit Personen aus öffentlichen Gewässern in Ufernähe gerettet werden.

Dieses Fahrzeug ist Teil der Beschaffungsmaßnahme die alte Generation der ersten KEFs zu ersetzen. Nachdem bei den ersten beiden Nachfolgefahrzeugen allerdings eine derart hohe Störanfälligkeit und gar ein gebrochener Rahmen auftrat, sah sich die Abt. Technik nach etlichen werksseitigen Nachbesserungen genötigt von der Bestellung Abstand zu nehmen, die bereits in Dienst gestellten Fahrzeuge zurückzugeben, und neu auszuschreiben. Ein anderer Hersteller konnte gar mit einem besseren Preis-/Leistungsverhältnis gefunden werden. Zudem verfügen die Fahrzeuge, dank des neuen Herstellers, ab Werk bereits über eine höhere Gewichtsreserve. Da jede Feuerwache im Stadtgeboet eines dieser Fahrzeugtypen in seinem Fuhrpark vorhält, stehen noch weitere fünf Lieferungen bis Jahresende aus.

Fundstück der Woche: Feuerwehr-Oldtimer

Beim Besuch der einmal jährlich stattfindenden „Extraschicht“ (der langen Nacht der Industriekultur) fiel mir an einem der zahlreichen Veranstaltungsorte ein wunderbar restaurierter Feuerwehr-Oldtimer ins Auge. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges LF 16 der Berufsfeuerwehr Herne auf einem Magirus Deutz F 125 A Merkur „Rundhauber“. Der Tank im Aufbau fasst 800 Liter Löschwasser und die Pumpe leistet 1600 L/Min bei 8 bar. Es lief noch bis 1987 im Einsatzdienst, wenn auch in letzten Dienstjahren nur noch als Reservelöschfahrzeug.

Der Stadtfeuerwehrverband verfügt noch über drei weitere Fahrzeuge. Wobei der gewaltige RKW10 sicher das Highlight darstellt. Wer mehr Wissen möchte, folgt einfach dem Link.

TLF 16

In den 1970er- und 80er Jahren stellte die BF acht (1x 1977, 4x 1979, 3x 1982) solcher TLF 16 nach Hamburger Vorbild in Dienst. Die Fahrzeuge verfügen über einen komplett aus Aluminium gefertigten und mit Rolläden ausgestatteten Geräteaufbau samt 2.400-Liter-Löschwassertank, und einem 200 Liter fassenden Behälter für Mehrbereichsschaumbildner. Das 11-Tonnen-Fahrzeug ist mit Allradantrieb ausgestattet und als Besonderheit ist, wie beim Hamburger TLF, auf dem Kabinendach ein Werfer installiert, der durch eine Dachluke erreichbar ist.

Geschichtlich standen nach der Dienstzeit durchschnittlich etwa 59.000 gefahrene Kilometer auf der Uhr. Zwei der Fahrzeuge erlitten im Januar 1990 reparable Schäden durch herabfallende Ast- und Gebäudeteile bei Einsätzen während des Orkantiefs Daria. Ein Fahrzeug wurde während eines Brandeinsatzes im jahr 1993 durch Flammen beschädigt. Auch dieses TLF konnte nach einigen Karosseriearbeiten wieder flottgemacht werden. Nach ihrer Ausserdienststellung bis 1995 liefen die Löschfahrzeuge tw. noch bis etwa Mitte 2000 bei der freiwilligen Wehr.

Es gibt für dieses Moc tatsächlich gleich zwei Vorbilder. Zum einen das bereits oben erwähnte TLF 16 der Hamburger Feuerwehr, sowie in modellbauerischer Hinsicht ein Mercedes-Kurzhauber-Löschzug des AFOLs Wolfgang Köhler. Ich kombinierte beide schließlich zu meiner speziellen Farnheimer Version. Details gibt es bei der Beladung des Modells: neben einem Feuerlöscher zwei Schwerschaumrohren, Verkehrsleitkegel, Werkzeugkoffern und Strahlrohren verfügt dieses Fahrzeug auf über einen Löschwassertank samt heckseitig verbauter Feuerlöschkreiselpumpe.

Die damalige Lackervorschrift fand auch hierbei Berücksichtigung.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er Platte)

TroLF 250

Von 1984-1989 besaß die Feuerwehr auch ein solches Unikat. In Eigenregie verpasste man dem Pickup einen Blechaufbau und installierte darin einen 250-kg-Pulvertank samt Schnellangriff. Dieses Fahrzeug gilt somit wohl als eines der ersten KEF (Kleineinsatzfahrzeuge) in der Geschichte. Doch dieser umgebaute Lieferwagen war zudem mit einer Doppelfunktion belegt: im Falle eines Großschadenfalls sollte die Bevölkerung per Lautsprecherdurchsagen vor der drohenden Gefahr gewarnt werden. Die Lackierung fiel ebenfalls nach Frankfurter Vorbild (welches ursprünglich aus Dortmund stammte) aus. Vor dem Umbau lief das Fahrzeug überigens bereits sieben Jahre als LKW zur Abstreuung von Ölspuren.

Dieses Modell hat kein wirklich existentes Vorbild. Vielmehr wurde es mit seiner Farbgebung zu einem Teil der Oldtimer-Flotte. Um den Charakter eines Youngtimers zu wahren, verbaute ich runde Scheinwerfer und auch nur ein einzelnes Blaulicht auf dem Dach. Das Innere des Aufbaus besteht aus einem kleinen, runden Pulvertank, samt Bedieneinrichtung und einem verstaubaren Schnellangriffsschlauch.

Fahrgestellbasisplatte: 11 Noppen (4x10er PKW-Basisplatte + 1x4er Platte)

Hubrettungslöschfahrzeug (HuLF)

Die Innenstadt Farnheims besteht aufgrund tw. alter Bausubstanz aus vielen engen Gassen mit einigen sehr engen Kurvenradien und tw. nur schlecht erreichbaren Innenhöfen. Aus diesem Zwecke testet die Berufsfeuerwehr derzeit ein kombiniertes Hubrettungslöschfahrzeug. Im Prinzip verbirgt sich dahinter eine typische DLA (K) 18/12 mit Can-Bus gesteuertem Leiterpark, einer 1+5-Mann Staffelkabine, einem eingebauten 800 Liter Löschwassertank, sowie einer Feuerlöschkreiselpumpe 8/8 (800 L Wasser/Min. bei 8 bar Druck) und einem 30 m Hochdruckschnellangriff. Da viele der Innenstadtgebäude nicht über eine Bauhöhe von 20 m hinausgehen, sollte hier die 20-m-Leiter des HuLF ausreichen.

Dieser neuartige Fahrzeugtyp sieht keine Ersatzbeschaffung für die bisherigen HLFs und Drehleiterfahrzeuge vor, sondern darüber hinaus eine Ergänzung, die in engen Einsatzgebieten durch seine vielseite Einsetzbarkeit und die verhältnismäßg gute Wendigkeit den entscheidenen Vorteil bringen soll.

Zu Erprobungszwecken stellte der Feuerlöschgerätehersteller „Brickfire“ dieses derzeit in Deutschland einmalige Fahrzeug der BF Farnheim zur Verfügung. Derweil ist es auf der FRW 2 in der Innenstadt stationiert. Die Testphase, die darüber Aufschluss geben soll, ob sich eine solche Anschaffung lohnt, läuft bereits seit Februar und noch bis Ende Juli.

Bislang rückte das Fahrzeug zu 46 Einsätzen im Innenstadtbereich und 17 Alarmierungen außerhalb seines Einsatzbezirkes aus. Bei allerdings erst 21 Einsätzen konnte das kurze und niedrigere Fahrzeug seine Stärken ausspielen. Ob das ausreichen wird, um eine solche 650.000 Euro teure Spezialfahrzeuganschaffung zu rechtfertigen, die, weil kein Norm-Fahrzeug, vom Bund auch nicht bezuschusst wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt.

Dieses Fahrzeug ist sicherlich ein Exot, aber dennoch hat Magirus in der Realität in ähnlicher Form den „Multistar“ entwickelt. Dies ist allerdings ein kombiniertes Hubrettungs- und Rüstfahrzeug, das ebenfalls nicht genormt ist, und ich mir als lockeres Vorbild für mein Fahrzeugkonzept heranzog. Es gibt zwar dennoch einige Drehleitern mit fest eingebautem Löschwassertank, diese Fahrzeuge sind allerdings auch größer als meines.

Optisch lehnt es sich an den bekannten Standardlöschfahrzeuge, wie z. B. HLF 20/16, GW-G, oder auch den RW 2 an. Eine großer Geräteraum dient als Aufnahme der FP 8/8 und etwas feuerlöschtechnische Gerätschaft. Der zusätzliche Leiterpark ist selbstverständlich voll funktionsfähig und auch Unterflur ausfahrbar. Die Stützen sorgen auch auf unebenem Gelände für eine horizontale Ausrichtung des Leiterparks.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er Platte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 6382 – Fire Station (1982)

Als 1982 als Nachfolger der schon legendären Fire Station aus dem Jahre 1978 diese Wache auf den Markt, stellte sie zu ihrer Zeit in der mittlerweile langen Reihe der Feuerwachen ein Novum dar: sie war der Beginn der roten Wachgebäude.

Allerdings gab es noch weitere Veränderungen zum Vorgänger: so konnten die Minifigs endlich überdacht zum Einsatz fahren. Zudem erhielt der Leiterpark am großen Löschfahrzeug eine Verbreiterung und die Autos passten in entsprechende Unterstellplätze, die mit realistischen Rolltoren verschlossen werden konnten. Und all das wurde auf einer straßenplattenkompatiblen Basisplatte (32×32 Noppen) erbaut.

LEGO® blieb auch hierbei seiner Feuerwachen-Philosophie treu: zwei Fahrzeuge (ein großes und ein kleines), ein Wachgebäude und eine Handvoll Minifigs. Nur einmal (2005) wich man in der ganzen Zet davon ab.

Das erste Fahrzeug, ein Vorauslöschfahrzeug, glänzt mit einigen Details, wie ein klappbare Motorhaube, worunter sich diesmal aber leider keine Motornachbildung befindet. Dafür klebt auf dem Deckel eine „1“, die dieselbe Schriftart ausfweist, wie die Zahlen auf der Basis-Bauplatte. Zudem ist eine Schnellangriffsschlauch (aber kein Tank???) und eine Axt an Bord.

Das zweite Löschfahrzeug ist eine Mischung aus Drehleiter und Tanklöschfahrzeug, das mit der großen Bereifung zweifelsohne einen LKW darstellt. Ebenfalls beladen mit einer Axt, einem Schnellangriffsschlauch, sowie Sauerstoffflaschen und einer als Aufkleber-Dreiteiler ausgeführten Pumpenarmatur in einem Gerätefach auf der Fahrerseite ist damit alles an Bord, was Minifig-Feuerwehrleute damals zur Brandbekämpfung benötigten. Natürlich der zweiteilige Leiterpark dreh- und ausfahrbar, und kann dank der kleinen, schwarzen Aufstiegsleiter hinten links am Aufbau bestiegen werden.

Das Wachgebäude verfügt an den Außenseiten über zwei ausreichend große Fahrzeugstellplätze, die an ihrer Längstseite über große Fensterflächen verfügen. Zur Hofseite verschließen je ein klartransparentes Rolltore die Halle. Das zweistöckige Hauptgebäude beherbergt im Parterre die Leitstelle, die mit der Zentralistin besetzt wird. Im oberen Geschoss befindet sich der Ruheraum der Wehrmänner. All das wird auf einer allthellgrauen Basisplatte aufgebaut, die es mit dem Aufdruck nur in diesem Set zu kaufen gab.

Abgerundet wird das gelungene Set der klassischen Town-Serie durch vier Minifigs. Einer weiblichen Figur in rotschwarzen Hosenanzug und einer „Zöpfe“-Frisur, und drei Feuerwehrleuten, die noch über schwarze Helme, jedoch bereits über bedruckte Torsi verfügen.

Einige Accesoires, wie ein runder Laubbaum, zwei Blumen, Funkantennen und eine Sirene komplettieren schließlich ein bald dreißig Jahre altes Set.

Und auch hierbei hat es sich wieder gelohnt, bei den Aktionen in der Bucht genau hinzusehen, und ruhig etwas mehr zu investieren: die Steine weisen kaum Kratzer auf, und die Aufkleber sind noch immer tadellos in Schuss. Lediglich die transparenten Windschutzscheiben weisen ganz leichte, altersbedingte Trübungen auf.

Jahr: 1982
Teile: 390
Minifig: 4

TLF 10/20

Für besondere Aufgaben im abwehrenden Brandschutz stehen bei der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehr solche TLF 10/20 im Dienst. Während die freiwillige Wehr diese Fahrzeuge fast ausschließlich zur Flächen- und Waldbrandbekämpfung, sowie in Extremfällen zur Unterstützung der hauptamtlichen Kräfte einsetzt, dienen sie bei der BF als kleine Tanklöschfahrzeuge, die in bestens in den engen Nebenstraßen in der Innenstadt, oder in niedrigen Unterführungen etc. operieren können. Ein Löschtrupp von zwei Mann und die 1.ooo L Löschwasser an Bord reichen in der Regel aus, einen Motor- oder Mülltonnenbrand schnell und effektiv zu ersticken. Zwei dieser Fahrzeuge sind in den innenstadtnahen Feuerwachen stationiert und rücken nicht im Farnheimer Zugverband aus.

Das TLF 10/20, das die Firma Schlingmann auf dem neuen Unimog U20 auf der Interschutz 2010 in Leipzig präsentierte, diente gewissermaßen als Vorbild für mein MOC. Es weist zwar mit dem zu öffnenden Fahrerhausdach und dem großen Astabweiser darüber typische Merkmale eines Waldbrandlöschfahrzeugs auf, allerdings deuten die kleine Bereifung und die tiefstehenden Blaulichter darauf hin, dass das Fahrzeug vielmehr für einen urbanen Einsatzzweck bestimmt ist. Und so ist es relativ flach und kompakt gehalten. Und wenn das Fahrzeug für den Einsatzzweck nicht mehr ausreicht, dann kann die BF Farnheim ja bekanntlich weiterführendes Löschgerät an die Einsatzstelle beordern. Das Modell verfügt entsprechend dem Einsatzzweck weiter über einen Dachwerfer und eine Schnellangrifseinrichtung.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er und 1x2er)

TLF 30/50-SL

Seit kurzem steht im Fahrzeugpark der BF das neue TLF 30/50-SL. Zwar ist dieses Fahrzeug in den täglichen Brandschutz als Fahrzeug des ersten Abmarschs integriert, dennoch ist es ein „Prototyp“. Verläuft diese Phase für die Wehrmänner positiv, werden die bisherigen Tanklöschfahrzeuge gemäß ihres Beschaffungsturnus künftig durch diese leistungsstarken TLFs ersetzt. In dieser Erprobungsphase sollen die Vor- und Nachteile hinsichtlich der Flexibilität und Einsetzbarkeit, Fahr- und Löschverhalten durch größeren Löschmittelvorrat, leistungsfähigerer Pumpe und Werfer, sowie die Handhabung der feuerwehrtechnischen Beladung abgewogen werden, sowie auf die speziellen Wünsche und Anforderungen der Feuerwehrleute eingegangen werden.

Das Fahrzeug bietet permanenten Allradantrieb und hat für die Brandbekämpfung oder Wasserförderung, bzw. -transport über weite Distanzen eine leistungsfähigere Feuerlöschkreiselpumpe von 3.000 L/Min. bei 10 bar, statt der gewöhnlichen 2.400 L/Min. bei 8 bar, sowie 5.000 L Wasser, 500 L AFFF Schaummittel und einen entnehmbaren 250 kg Pulverkessel samt Schnellangriff an Bord.

Das Modell ist ein weiteres Drauflos-gebaut-MOC. Optisch lehnt es sich an die bekannte „Familiengesicht“-Typen an, wobei die Scheinwerfer ein leichtes „Facelift“ erhielten. Der Aufbau ist bewusst flach gehalten, um den Charakter eines Waldbrandlöschfahrzeuges samt hoher Geländegängigkeit zu unterstreichen. Kleine, tief positionierte seitliche Gerätekästen, sowie eine heckseitig verbaute Schnellangriffseinrichtung hinter einer schwenkbare Klappe und einen dreh- und neigbaren Dachwerfer vervollständigen den Bau.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen  (2x8er Bracket, 2x2er Winkelplatte, 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

# 6385 – Fire House I (1985)

Meine Sammlung wächst und wächst ;-). So gesellt sich eine Feuerwache hinzu, wenngleich ich sie als Kind nie besessen hatte. Doch egal. Hier nun ein kleiner Rückblick auf das Set #6385.

1985 wurde nach knapp vier Jahren die Hauptfeuerwache einer gründlichen Renovierung unterzogen. Dennoch hatte sich am Gesamtgefüge nichts geändert: noch immer erhielt man ein Gebäude mit zwei Garagen, platziert auf einer speziellen Bodenplatte, zwei Löschfahrzeugen (einem kleinen Pick-Up und einem großen LKW), 3 Minifigs und etwas Zubehör.

Die Platte, auf der das Gebäude steht, fügt sich (bis heute) nahtlos in entsprechenden Straßenplattenszenarien ein. Die Platte erhielt in diesem Fall einen anderen, variierten Aufdruck samt Sperrfläche. Seit dem die Fahrzeugmodelle so gestaltet sind, dass man Minifigs realistisch hinter das Lenkrad setzen kann, haben die Feuerwachen rote Fassaden. So auch diese, nur erhielt sie Türen und Fensterrahmen in gewagtem Blau. Neue Bauteile, wie die hohen inverten Schrägfenter, lassen nun den Zentralisten mehr Sicht auf den Feuerwehrhof gewähren. Ergänzung zur vorherigen Feuerwache ist zudem der Schlauchturm, in dem man die gereinigten Schläuche nach den Einsätzen trocknen lassen kann.

Die Fahrzeuge, ein Pick-Up als Vorauslöschfahrzeug und ein Zwitter aus Löschfahrzeug und Drehleiter, haben das klassische 4w-Design und fallen mit der gelungenen Farbvarianz aus Rot und Schwarz wohltuend auf. Zudem erhalten sie je einen Warnstreifen-Aufkleber an der Fahrzeugfront.

Auf der Ladefläche des Pick-Up befinden sich ein weißer Feuerlöscher und zwei schwarze Dinge, von dem ich mir bis heute keinen Reim drauf machen kann, was sie darstellen soll. Vllt. Hydranten oder Strahlrohre? Man weiß es nicht…

Auch das Leiterfahrzeug verfügt über einige Extras, wie den Aufkleber, der einen Pumpenstand symbolieren soll, eine Schnellangriffshaspel, zwei dicke Saugschläuche, Funkgerät, eine Rettungsaxt und natürlich einen zweiteiligen, ausziehbaren Leiterpark. Mit der steilen Frontscheibe und der großen Bereifung wirkt das Modell extrem bullig.

Ausgestattet und mit Leben gefüllt wird das Set mit 3 Minifigs, einer weiblichen und in zivil gekleideten Zentralistin und zwei Feuerwehrleuten in gewohnter Uniform zu dieser Zeit, allerdings mit nun weißen Helmen.

Auch hier bin ich, nach dem das Set bei mir eintrudelte, abermals über den hervorragenden Zustand übberrascht. Zugegenermaßen ist es von dem selben Vorgänger, von dem ich auch den Krankenwagen (#6688) und das Police Patrol Squad (#6684) bekam. Auf diesem Wege nochmals Danke dafür.

Jahr: 1985
Teile: 407
Minifig: 3

KEF (neue Generation)

In direkter Zusammenarbeit mit der Branddirektion und dem Hersteller konnte nun ein auf die Einsatzanforderungen der Wehrmänner berücksichtigtes neues Kleineinsatzfahrzeug (KEF) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Diese Bauart ersetzt die nach und nach die Fahrzeuge der alten Generation. Einsatzgebiet sind kleinere technische Hilfeleistungen, wie Türenöffnungen, das Beseitigen kleiner Ölspuren oder das Löschen von Kleinstbränden. Insgesamt sollen in 2010 sechs weitere Fahrzeuge beschafft werden.

Die Optik lehnt sich bewusst an die der bekannten „Sprinter“-Versionen an und stellt eine weitere Fahrzeugvarianz dar. Die Basis entspricht in großen Teilen der des GW-Höhenrettung oder des Taucherwagens und unterscheidet im wesentlichen nur in der höheren Bauweise (mit großer Windschutzscheibe) und einer anderen Aufbaugestaltung mit vier seitlichen Geräteräumen, einer darüber platzierten Umfeldbeleuchtung und zwei langen Dachkästen. Heckseitig habe ich eine Leiter plus einen Trittabschluss montiert, damit meine Minifigs auch das Aufbaudach begehen können.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.