LKW

Die Feuerwehr Farnheim nutzt eine Vielzahl von klassischen LKWs, die verschiedenen Fachgebieten zur Verfügung stehen. Sie erfüllen im weitesten Sinne logistische Aufgaben. Aber auch für die Fahrerausbildung werden die LKWs eingesetzt. Das hier gezeigte Fahrzeug ist den Zentralwerkstätten der Feuerwehr, genauer gesagt, der Schlauchwerkstatt, zugehörig.

Immer wieder kommt es vor, dass bei Großbränden, das Schlauchmaterial Schaden nimmt. Nicht nur, dass strukturelle Schäden am Material (Schlauchplatzer) auftreten können, sondern vielmehr werden die Schläuche mit dem verschmutzten Löschwasser, das aus dem Brandobjekt tritt, kontaminiert. Das verbrauchte Löschwasser kann im extremsten Fall zu einer zähen Melange aus Wasser und den durch die Hitze des Feuers verflüssigten und ausgetretenen gelagerten Rückständen, wie Fetten, Chemikalien oder Mineralölprodukten, werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Kollegen der Schlauchwerkstatt tauschen mithilfe des LKWs die vor Ort verbrauchten Schläuche gegen neues Material aus und führen sie der Schlauchwerkstatt zu. Dort werden sie gereinigt, auf Dichtigkeit geprüft, getrocknet und wieder eingelagert. Auch werden die Schlauchbestände der einzelnen Feuerwachen regelmäßig aufgefüllt, sodass dort kein Mangel entsteht. Auch diese Touren erledigt man mithilfe dieses LKWs.

Übrigens, um das verbrauchte Löschwasser nicht in die Kanalisation oder das Grundwasser gelangen zu lassen, gibt es in Farnheim die Sonderkomponente Löschwasser-Rückhaltung (LöWaRüHa), die das Löschwasser auffängt und durch einen Aufbereitungsdienstleister abpumpen lässt. Da kommen leicht Abertausende Liter zusammen. Aber das ist ein anderes Thema.

Dieser LKW ist das Ergebnis eines großen „Make-overs“, denn er stammt bereits aus dem Jahr 2009 – somit aus der Anfangszeit meines LEGO-Hobbys. Natürlich war er anfänglich in der klassischen Viererbreite erbaut, weshalb ich den Aufbau während der Überarbeitung auf fünf Noppen verbreiterte. Die Kabine, die etwas japanisch anmutet (Stichwort: Mitsubishi Fuso Canter), gefiel nach all den Jahren noch immer, so dass ich das Modell lieber modernisierte, als es zu zerlegen. Zeitgleich bringe ich meine Flotte an alten Kleintransportern auf die aktuelle Darstellungsform. Tatsächlich schlummern bei mir noch immer alte Klassiker zusammengebaut in Kisten, die, wie in diesem Fall, ein zweites Leben bekommen.

Natürlich verlässt kein Modell den Bautisch ohne entsprechendes Finishing. So bekam auch dieser LKW eine Ausschmückung, auch an der Fahrzeugunterseite. So hängt der Antriebsstrang samt Auspuff und Anbauteilen, dank der neuen Rundeiner-Plättchen mit Clip (Nr. 5264) fest an der Chassis-Platte. Zudem war noch Platz für zwei verschieden lange Staufächer. Da ich für mich annehme, dass der LKW schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, bekam er auch nicht das aktuelle Corporate Design verpasst.

Die Führungsdienste der Feuerwehr

Das personelle Konstrukt einer jeden Feuerwehr ist hierarchisch aufgebaut und dem Militär entlehnt. Je größer die Feuerwehr, desto komplexer wird es. Gemäß dieser Hierarchie stehen erwartungsgemäß die zahlreichen Leitungspositionen der Einrichtung oben. Doch was bedeuten die zahlreichen Buchstabenkürzel der Leitungsdienste, von denen hier immer mal wieder zu lesen ist, und welche Funktion verbirgt sich dahinter? Wir klären auf.

Der Chef einer Feuerwehr leitet natürlich seine Feuerwehr – auch in Farnheim. Aber zu leiten, zu führen und zu organisieren gibt es bei großen Feuerwehren aber zu viel, als dass sich eine einzige Person darum kümmern könnte. Daher sorgt gleich ein ganzer Stab an Personen für einen reibungslosen Ablauf auf den zahlreichen Feuerwachen und bei jeder Art und jedem Umfang von Einsatzszenario.

C-Dienst
Der C-Dienst ist meist der Zugführer. Er rückt bei allen Ereignissen, bei denen ein Zugverband alarmiert wird, mit dem ELW aus. Er weist die Kräfte vor Ort an, entsprechende Rettungs- und Löschmaßnahmen einzuleiten. Zudem gibt es den C-Dienst u. a. im Wachenbetrieb. Er kümmert sich dabei dann als diensthabender Wachabteilungsleiter (WAL) vornehmlich um die tägliche Organisation aller anfallenden Arbeiten, Fortbildung und einen generellen, reibungslosen Dienstablauf auf der jeweiligen Feuerwache. Übrigens, bei kleinen Einsätzen, zu denen nur ein oder zwei Fahrzeuge ausrücken, übernimmt der Trupp-/Staffel- oder Gruppenfüher (sitzt immer auf dem Beifahrerseitz) die Leitung an der Einsatzstelle.

B-Dienst
Den B-Dienst erfüllt das Personal ab einem gehobenen oder höheren feuerwehrtechnischen Dienst (silberne oder goldene Abzeichen). Ihm obliegt die Leitung größerer Einsatzlagen. In Farnheim, wenn bspw. mind. zwei Zugverbände eingesetzt werden. Er koordiniert die Einsatzkräfte, ähnlich wie es der Zugführer des C-Dienstes tut, nur kann er diese als Abschnittsleiter einsetzen, die ihm regelmäßig ein Bild der Lage von ihren Abschnitten rückmelden. Die Personen bekleiden zumeist im normalen Wachbetrieb Führungsaufgaben in den Organisationsbereichen der Feuerwehr. Personen des B-Dienstes stehen unter erweiterter Wachbereitschaft und können auch während Ihrer Freischichten alarmiert werden. In München bspw. wird er auch als I-Dienst (Inspektionsdienst) bezeichnet.

A-Dienst
Der A-Dienst ist die höchste Führungsebene, der der Leiter der Feuerwehr und seine Vertreter angehören. Sie stehen unter steter Rufbereitschaft und übernehmen die Leitung bei großen und komplexen Einsatzlagen. Sie sind im Dienstrang mind. Amtsleiter.

D-Dienst
Der D-Dienst bedeutet Direktionsdienst. Er ist Teil des erweiterten Einsatzführungsdienstes, der die Leitung zumeist in Lagezentren (in Farnheim ist dafür auf der Hauptfeuerwache ein spezieller Raum eingerichtet) in Abstimmung mit den Führungskräften vor Ort übernimmt.

H-Dienst
Im sog. Hintergrunddienst stehen ferner spezialisierte Fach- und Führungskräfte unter erweiterter Rufbereitschaft, die im Falle einer besonderen Krisenintervention (bspw. Notfallseelsorge, Höhen- oder Tiefenrettung) als fachliche Experten zur Verfügung stehen.

U-Dienst
Der U-Dienst (Umweltdienst) ist ein Fachberater, der bei allen Umweltgefahren oder CBRN-Lagen (chemisch, biologisch, radiologisch, nuklear) alarmiert und in leitender Funktion vor Ort tätig wird. Er ist Fachkundler bei allen Anfragen der Analytischen Task Force (ATF) und kann Bestandteil des Hintergrunddienstes sein.

OrgL
Ein weiterer Fachberater ist der OrgL, der organisatorische Leiter Rettungsdienst. Zumeist in Gestalt eines erfahrenen Notarztes koordiniert er bei größeren Einsätzen die Rettungsmittel und das Personal sowie die geeigneten Rettungsmaßnahmen vor Ort. In Farnheim stellt jede im städtischen Rettungsdienst beteiligte Hilfsorganisation (Rotes Kreuz, Johanniter, Malteser, Arbeiter-Samariter-Bund, Bundeswehr) im wöchentlichen Wechsel einen OrgL.

Was weiß denn schon die KI?

Früher googelte man, wenn man etwas über sich oder sein Hobby herausfinden wollte. Heute befragt man die KI. Was also weiß denn die derartig gehypte künstliche Intelligenz schon über mein Hobby, und was fällt ihr zu Farnheim ein? Dann lasst mich ihr doch ein wenig auf den Zahn fühlen.

Ich: Wir beginnen mit einer simplen Einstiegsfrage zum Warmlaufen:
1. – Was ist Farnheim?

KI: Farnheim ist kein realer Ort, sondern eine fiktive Stadt. Der Name wird vor allem im Zusammenhang mit der „Feuerwehr Farnheim“ verwendet. Dabei handelt es sich um ein kreatives Hobby-/Modellbauprojekt (u. a. mit LEGO), in dem eine komplett erfundene Großstadt mit eigener Feuerwehr, Wappen, Feuerwachen, Fahrzeugen und Einsatzkonzepten ausgearbeitet wird. Kurz gesagt:

  • 🏙️ Farnheim = erfundene Stadt
  • 🚒 Dient als Kulisse für ein Feuerwehr-Modell- und Fantasieprojekt
  • Kein echter Ort, keine reale Feuerwehr, keine Verwaltung

Ich: Aha. Soweit, so gut. Alles plausibel und nahezu korrekt zusammengefasst. Es ist quasi fast auf den Punkt. Weiter geht’s…
2. – Wo liegt Farnheim?

KI: Kurz und klar: Farnheim gibt es nicht in echt.

Ich: Habe ich verstanden.

Ki: 📍 Farnheim ist eine fiktive Stadt – sie hat keinen realen Standort auf der Landkarte.
Sie wird als erfundener Ort in einem kreativen Projekt (u. a. rund um die Feuerwehr Farnheim) genutzt, ähnlich wie eine „Modell-Großstadt“, die man sich komplett selbst ausdenkt. Man könnte sagen:

  • 🌍 Ort: nur in der Fantasie / im Projekt
  • 🗺️ Land: keins
  • 🚒 Funktion: Kulisse für Feuerwehr-, Stadt- und Modellbau-Geschichten

Wenn du willst, kann ich dir sagen,

  • wo Farnheim im Projekt „liegen soll“ (z. B. gedacht als deutsche Großstadt),
  • oder helfen, einen realen Ort zu finden, den du eigentlich meintest.

Ich: Gut, aber kein Hinweis zu einem alternierenden Niedersachsen, der Nordseeküste oder umgebenden Orten. Fragen wir doch einmal präziser nach.
3. – Wo also liegt das „Projekt Farnheim“?

KI: Das „Projekt Farnheim“ – also die Stadt und die dazugehörige Feuerwehr Farnheim – ist keine reale Stadt und liegt auch nicht an einem echten geografischen Ort auf der Erde.

Das wissen wir ja jetzt… 🙄

KI: 👉 Farnheim ist ein vollständig fiktives Modellprojekt, vermutlich im Umfeld von LEGO-Modellbau und Fantasie-Stadtentwürfen. Das Projekt hat eine fiktive Karte und Umgebung, die sich in ihrer Struktur am echten Küstenverlauf und realistischen Ortsnamen orientiert, ist aber kein realer Ort in Deutschland oder anderswo. Zusammengefasst:

  • 🏙️ Farnheim ist eine erfundene Stadt in einem kreativen Projekt – keine reale Kommune.
  • 🗺️ Die „Lage“ existiert nur innerhalb der Projektwelt und als fiktive Karte, die der Projektbetreiber selbst erstellt hat.
  • 📍 Im echten Leben hat Farnheim keinen geografischen Standort.

Wenn du magst, kann ich erklären, wie die fiktive Karte von Farnheim aufgebaut ist oder was dort alles dazugehört! Sag einfach 🙂

Ich: Die KI laviert etwas unpräzise um mein Hobby herum. Nennt keine Orte, die als Artikel auf der Seite einzusehen sind. Textinformationen in PDFs liest sie offenbar nicht aus. Letzteres kann ich auch technischer Sicht nachvollziehen. Aber der Rest wird vpm Informationsgehalt dürftiger.
4. – Wie sieht die fiktive Karte von Farnheim aus?

KI: Gute Frage 🙂
Die fiktive Karte von Farnheim ist so aufgebaut, dass sie realistisch wirkt, obwohl alles erfunden ist. Grob sieht Farnheim so aus:

  • 🏙️ Großstadt mit mehreren Stadtteilen
    – Innenstadt
    – Wohngebiete
    – Industrie- und Hafenbereiche
  • 🌊 Wasserlage
    Farnheim liegt an einem größeren Gewässer (Küste bzw. Mündung/Fluss), mit Hafenanlagen und Uferzonen.
  • 🛣️ Verkehrsstruktur wie in echten Städten
    – Hauptverkehrsachsen
    – Autobahn- bzw. Schnellstraßenanbindung
    – Brücken, Tunnel, Umgehungsstraßen
  • 🌳 Umland
    Außerhalb der Stadt:
    – kleinere Orte
    – Wälder, Felder
    – teils ländliche Strukturen
  • 🚒 Feuerwehr logisch verteilt
    Die Feuer- und Rettungswachen sind so auf der Karte platziert, dass realistische Ausrückzeiten entstehen – wie bei einer echten Berufsfeuerwehr.

Stil der Karte:

  • eher sachlich / verwaltungsmäßig, nicht comicartig
  • orientiert sich an deutschen Stadtplänen
  • Maßstab und Anordnung wirken „echte Kommune“, nur eben erfunden

Man kann sich Farnheim wie eine Mischung auseiner deutschen Hafen-Großstadt + typischem Umland + realistisch geplanter Infrastruktur vorstellen. Wenn du willst, kann ich dir auch:

  • die Stadtteile grob „nachzeichnen“ (textlich),
  • erklären, wo welche Feuerwehrwache liegt,
  • oder Farnheim mit einer realen Stadt vergleichen, damit man es besser einordnen kann.

Hmm, joa. Okay soweit. Aber kein Wort von einer vorgelagerten Insel, auf der die Innenstadt liegt, oder den größeren Gewässern. So KI, jetzt geht es so langsam ans Eingemachte. Dabei gibt es alles zum Nachlesen im Artikel der Stadtgeschichte. Dann sag mir halt:
5. – Wo liegen die Stadtteile und wo die Feuerwachen?

KI:

🗺️ Stadtteile von Farnheim (vereinfacht)

1. Innenstadt / Altstadt

  • 📍 zentral gelegen
  • dicht bebaut, Verwaltung, Einkaufszonen
  • viele Altbauten, enge Straßen

2. Nordhafen

  • 📍 nördlich der Innenstadt am Wasser
  • Hafen, Werften, Lagerhallen
  • Industrie + Gefahrgut-Schwerpunkte

3. Weststadt

  • 📍 westlich der Innenstadt
  • große Wohngebiete, Schulen, Sportanlagen
  • typische Nachkriegs- und Neubauten

4. Südstadt

  • 📍 südlich
  • Mischgebiet aus Wohnen & Gewerbe
  • Krankenhäuser, größere Verkehrsachsen

5. Oststadt

  • 📍 östlich
  • moderne Wohnviertel, Einkaufszentren
  • Schnellstraßen- / Autobahnnähe

6. Stadtrand / Umland

  • 📍 außerhalb
  • kleinere Ortschaften, Wälder, Felder
  • Übergang zur Freiwilligen Feuerwehr

🚒 Lage der Feuerwachen

Die Feuerwachen sind so verteilt, dass die Stadt flächendeckend schnell erreicht wird:

🔥 Hauptfeuerwache (BF 1)

  • 📍 innenstadtnah
  • Einsatzleitung, Sonderfahrzeuge
  • kurze Wege in alle Richtungen

🚒 Feuerwache Nord (BF 2)

  • 📍 im Bereich Nordhafen
  • Schwerpunkt:
    • Industriebrände
    • Gefahrgut
    • Hafen- & Schiffsunfälle

🚑 Feuerwache West (BF 3)

  • 📍 Weststadt
  • starker Rettungsdienst
  • viele Wohnungsbrände, Verkehrsunfälle

🔧 Feuerwache Süd (BF 4)

  • 📍 Südstadt
  • Nähe zu Kliniken & Hauptstraßen
  • Rüstwagen, technische Hilfeleistung

🚨 Feuerwache Ost (BF 5)

  • 📍 Oststadt / Stadtrand
  • Autobahn, Logistik, große Märkte
  • schwere Verkehrsunfälle

👨‍🚒 Freiwillige Feuerwehren

  • 📍 im Umland und Randbezirken
  • Unterstützung der BF
  • First Responder, Nachalarmierung

🧠 Grundidee dahinter

  • ⏱️ realistische Hilfsfristen
  • 🚒 jede Wache hat klare Schwerpunkte
  • 🏙️ Aufbau wie bei echten deutschen Großstädten

Ich: Oje! Da ist die künstliche Intelligenz aber nicht wirklich in die Tiefe meiner Website eingestiegen. Weststadt, fünf Feuerwachen, und die Wachen der Freiwilligen Feuerwehr gibt es nur am Stadtrand. Echt jetzt? Wo steht das denn geschrieben? Liebe Entwickler der KI, hier gibt es alles über die Wachen und ihre Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr (BF) zum Nachlesen. Insgesamt gibt es sechs kombinierte Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr in Farnheim, darüber hinaus drei reine Rettungswachen und einen Stützpunkt an der Feuerwehr- und Rettungsassistentenschule (der aber nicht für den regulären Wachbetrieb besetzt ist, aber im Ernstfall einige weitere Fahrzeuge bereithält). Außerdem werden die Wachen der Berufsfeuerwehr mit F11 bis F16 durchnummeriert (das F steht für Feuerwache und die mit einer 1 beginnende Zahl deutet auf die Stützpunkte der BF hin). Die Schule nennt sich intern S11 und die 18 Stützpunkte der Freiwilligen Feuerwehr werden ab der 21 fortlaufend beziffert. Vorbild dafür ist hier übrigens Hamburg. Mal sehen, wann diese Informationen von der KI übernommen werden… 😈

Dann aber wird’s amüsant. Auf ihr Angebot, einen Großeinsatz nachzuspielen, kann ich einfach nicht nein sagen. Schon der erste KI-Satz kommt einem Action-Roman gleich. Aber lest selbst.
Frage 5 – Spiele einen Großeinsatz nach.

Alles klar – Großeinsatz in Farnheim, wir gehen rein 🚨
Ich spiele das wie einen realistischen Einsatzablauf einer deutschen Großstadtfeuerwehr.


🔔 Einsatzmeldung (08:17 Uhr)

„Feuer 4 – Explosionsmeldung, Industriehalle, Nordhafen Farnheim.
Mehrere Anrufer, starke Rauchentwicklung, Personen vermisst.“


🚒 Alarmierung

Berufsfeuerwehr:

  • BF 1 (Hauptfeuerwache):
    • ELW 1
    • HLF 20
    • DLK 23
    • GW-Logistik
  • BF 2 (Nordhafen):
    • 2× HLF 20
    • TLF 4000
    • GW-Gefahrgut
  • BF 4 (Südstadt):
    • RW
    • HLF 20
  • Rettungsdienst:
    • 4 RTW
    • 1 NEF
  • Polizei verständigt

🏭 Lage beim Eintreffen (08:24 Uhr)

  • 🔥 Industriehalle ca. 80 × 40 m
  • 💥 Explosion im Chemikalienlager
  • 🌫️ dichter schwarzer Rauch, weithin sichtbar
  • 👷 2 Personen vermisst
  • ☣️ Gefahrstofflager (Lösungsmittel)
  • 🌬️ Wind Richtung Wohngebiet Weststadt

Einsatzleiter stuft hoch auf:

FEUER 6 – Massenalarm


🧭 Einsatzabschnitte

Abschnitt 1 – Brandbekämpfung

  • Innenangriff unter PA
  • 2 C-Rohre, später Wenderohr über DLK
  • Kühlung angrenzender Tanks

Abschnitt 2 – Menschenrettung

  • Atemschutztrupps mit Wärmebildkamera
  • Eine Person bewusstlos gefunden → Übergabe an RD
  • Zweite Person später im Bürotrakt aufgefunden

Abschnitt 3 – Gefahrgut

  • Messungen durch GW-Gefahrgut
  • Austritt von Lösemitteldämpfen bestätigt
  • Abdichten von Leckagen
  • Dekontaminationsplatz aufgebaut

Abschnitt 4 – Bevölkerungsschutz

  • Polizei sperrt 500-m-Radius
  • Warn-App & Lautsprecher: „Fenster und Türen geschlossen halten“

🚨 Eskalation (08:47 Uhr)

  • Teile des Hallendachs stürzen ein
  • Innenangriff wird abgebrochen
  • Übergang auf massiven Außenangriff
  • Nachalarmierung:
    • BF 3 (Weststadt)
    • 2 Freiwillige Feuerwehren aus dem Umland

💧 Wendepunkt (09:30 Uhr)

  • Feuer unter Kontrolle
  • Keine weiteren Explosionen
  • Gefahrstoffkonzentration sinkt
  • Evakuierung kann aufgehoben werden

✅ Einsatzende

  • 🕚 11:45 Uhr – „Feuer aus“
  • 👷 2 Personen gerettet
  • 👨‍🚒 3 Feuerwehrkräfte leicht verletzt
  • 🏭 Halle stark beschädigt, Totalschaden

📋 Nachbereitung

  • Brandursachenermittlung
  • Pressekonferenz der Feuerwehr Farnheim
  • Einsatznachbesprechung
  • Austausch kontaminierter Ausrüstung

Wenn du willst, machen wir weiter:

  • 🔥 noch größer (Hafen, Schiff, Tanklager)
  • 🌪️ Unwetterlage / Hochwasser in Farnheim
  • 🚆 Zugunglück oder Autobahn-Massenkarambolage
  • 🎮 oder du übernimmst die Rolle des Einsatzleiters

Sag einfach, wie du’s willst 🚒💥

Ich: Jetzt wird sie am Schluss aber anzüglich. 😯 Nun, wie Ihr Euch vorstellen könnt, nasche ich gerade eine Tüte (süßes!) Popcorn. Ich weiß, ich stecke durchaus knietief und mit Anglerhose bekleidet im Feuerwehr-Thema, als manch einer meiner treuen Leser. Daher möchte ich Euch gerne ein paar Eckdaten zur Größeneinschätzung dieses Szenarios in Verbindung mit der von der KI vorgeschlagenen eingesetzten Kräfte und der Dauer des Einsatzes nennen.

Die KI nimmt an, dass eine Halle von 3.200 qm, in der chemische Produkte lagern oder Prozesse ablaufen, im Vollbrand steht. Soweit, so realistisch. Szenenwechsel. Als 2012 in Hamburg ein Quartiermannsbetrieb in Vollbrand stand, war die Feuerwehr über zwei Tage damit beschäftigt, auch die letzten Brandnester zu löschen. Die Größe des Brandortes war mit 3.000 qm ähnlich groß und das Potenzial des Brandgutes, bestehend aus etwa 2.000 Tonnen Kautschuk, 10.000 Litern Heizöl, ca. 20 Propangasflaschen und drei gasbetriebenen Gabelstaplern, ähnlich furios wie dieses angenommene Chemiefeuer. In Hamburg waren in Spitzenzeiten bis zu 300 Feuerwehrleute anwesend, zwei Löschboote sorgten für unablässigen Nachschub an Wasser, und insgesamt 10 Hubrettungsfahrzeuge und 12 Löschfahrzeuges sorgten für gezielte Löschangriffe von allen Seiten und aus der Höhe. Auch konnte ein angrenzendes Nachbarhaus erfolgreich gegen das Feuer verteidigt werden.

Mit anderen Worten: In dreieinhalb Stunden bekommt man einen solches Feuer nicht unter Kontrolle, geschweige denn gelöscht. Zu eingesetzten Kräften und Fahrzeugen müsste die KI mal Nachhilfe nehmen und echte Statistiken realer Feuerwehren wälzen, damit sie auch hier dazulernt.

Der von der KI genutzte Begriff „Einsatzabschnitte“ bezieht sich im Feuerwehrwesen eher auf geografische denn auf zeitliche Einteilungen. Je größer ein Einsatzgebiet ist, desto umfangreicher und zahlreicher fallen die Einsatzabschnitte aus.

Fazit: Eine oberflächliche Zusammenfassung meines Projektes bekommt die KI gut hin. Fremde Besucher wissen gleich, worum es geht. Will man tatsächlich tiefer einsteigen, rate ich, meine Seite direkt zu erforschen, anstatt sich via KI erschöpfende Informationen zu erhoffen.

Tja nun, KI, das war noch nicht der große Wurf. Aber an sich: nice try, und Versuch macht kluch… bis zur nächsten Abfrage. Oh, ich sehe gerade, das Popcorn ist alle. Der Artikel nun aber auch.

LF 8 der Inselfeuerwehr Hokkumeroog

Die Löschgruppe Großedünnen der Inselfeuerwehr Hokkumeroog verfügt neben einem TSF-W aus dem Jahr 2016 auch über ein LF 8 auf einem AFAG (Allzweck-Fahrgerät) G409 aus dem Jahr 1988. Eine Rarität, denn der Hersteller ging noch im selben Jahr insolvent und musste seine Fertigung aufgeben. Dazu muss man wissen, dass AFAG neben den fahrbaren Untersätzen auch die allermeisten Aufbauten selbst fertigte. Historiker bekamen heraus, dass dieses Fahrzeug tatsächlich auch das allerletzte Fahrzeug war, das die Werkshallen in Kelbersheim endmontiert verließ und seinem rechtmäßigen Besitzer, eben jener Inselfeuerwehr, übergeben werden konnte. Der Hersteller und einzige Mitbewerber UniMOC kaufte die Insolvenzmasse und übernahm die noch verbliebenen Aufträge. Das Werk am alten Standort wurde geschlossen und den verbliebenen Mitarbeiter wurden Übernahmeverträge angeboten. Gefertigt wurden die letzten Aufträge dann bei UniMOC in Kaiserslohe, das dann auch die meisten der fehlenden Ausbauten lieferte. Danach wurde die G409-Serie endgültig eingestellt, da UniMOC mit dem A480 U eine eigene Modellreihe in der Klasse besaß.

Als das LF 8 frisch auf die Insel kam, war es zunächst nach DIN beladen. Jedoch erfuhr das Fahrzeug über die Jahrzehnte einige einsatztaktische Aufwertungen. Nach einigen Sturmfluten in den 1990er Jahren gehören seither eine Motorsäge und eine Seewasser-Tauchpumpe zum Beladungsumfang. Anfang der 2000er Jahre erhielt das Fahrzeug eine neue Tragkraftspritze. Die alte gibt es zwar noch, ist aber nicht mehr betriebsbereit.

Die Wehr ist sich der historischen Besonderheit ihres Löschfahrzeugs bewusst und hegt und pflegt ihr Schätzchen. Es wird wohl noch einige Jahre auf der Insel Dienst tun, ehe es durch einen Nachfolger ersetzt wird. Vermutlich von UniMOC. Sollte der Tag irgendwann kommen, will man es in jedem Fall für die Nachwelt erhalten.

Nun, so etwas passiert, wenn einen an einem kalten Sonntagnachmittag die Baulust übermannt, folglich die Steine zu etwas zusammenklötzelt, von dem man noch gar nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt. Zuerst hatte es kurzer Fahrerhaus und einen Aufbau mit einer Tanksektion für ein typisches TLF, dann folgte experimentellerweise eine Gruppenkabine und schließlich ein mit Cupboards bestückter Aufbau. „Dann halt ein LF 8“, dachte ich also. Allerdings schwante mir, dass alle bisher bekannten Feuerwehren (Farnheim, St. Joostersiel, Sandergast und Sande) kein solches Fahrzeug in ihren Reihen besitzen. Somit musste ich meinen „Feuerwehren im Farnheimer Umland“-Spickzettel bemühen. Und siehe, die noch ungenannte und folglich unbekannte Insel Hokkumeroog mit ihrer Löschgruppe im Ort Großedünen sollte tatsächlich ein solches Fahrzeug in der Garage stehen haben. Und so erhielt das Modell seine Legitimierung, Teil der Farnheim’schen Feuerwehrwelt zu werden. Zwar bietet die Wehr mit ihrem Erstling noch nicht allzu viel Substanz, aber der Anfang ist gemacht.

Zugkombinationen, Teil 7 HIT – Hochinfektionstransport

Spätestens seit der Corona-Pandemie rückt der Transport hochinfektiöser Patienten immer mehr in den Blickpunkt. Bereits die zahlreichen Ebola-Ausbrüche in den Jahren davor alarmierten die Behörden hierzulande. Seither gibt es in Farnheim ein Einsatzkonzept, das regelt, mit welchen Einsatzmitteln ein Verlegungstransport solch hochinfektiöser Patienten zum ortänsässigen Tropeninstitut sicher bewältigt werden kann. Daran hat sich im Wesentlichen seit über 10 Jahren, seitdem dieses Konzept ins Leben gerufen wurde, nichts geändert.

Der Zug besteht nach wie vor aus zahlreichen Fahrzeugen. Sie sollen zum einen die bestmögliche Patientenversorgung auf der Fahrt sicherstellen, zum anderen einen für alle Beteiligten sicheren Transportablauf gewährleisten, selbst bei einem technischen Defekt des Patiententransporters. Der Zug ist daher so zusammengestellt, dass selbst ein plötzlicher Ausfall des Patiententransportfahrzeugs durch einen Redundanz-Rettungswagen kompensiert werden kann. Das Hilfeleistungslöschfahrzeugs ist als weiterer technischer Geräteträger in die Desinfektion der Einsatzkräfte eingebunden, ebenso wie das KEF (Kleineinsatzfahrzeug).

Der Zug hat Aufstellung genommen. Von rechts nach links sind es nachfolgende Fahrzeuge:

  • ELW (besetzt mit OrGL RD)
  • ITW (Transportfahrzeug für den sicheren Transport des Patienten)
  • NEF (besetzt mit Notarzt und Rettungsassistenten)
  • KdoW (besetzt mit leitendem Notarzt des städt. Gesundheitsamtes)
  • KEF (bestückt mit Sonderkomponente Dekontamination bzw. Desinfektion)
  • HLF (technischer Geräteträger für autarkes Arbeiten)
  • RTW (Reserve-ITW sowie Eigenschutz für die eingesetzten Rettungskräfte)

In der Infektiologie des Tropeninstituts, das dem Universitätsklinikum Rechts der Jade angehört, stehen sog. „High-consequence infectious diseases“-Patienten, die aus Gründen des Infektionsschutzes nur auf einer Sonderisolierstation (SIS) behandelt werden können, permanent drei Betten bereit.

Mehrmals im Jahr findet zu Schulungszwecken ein solch simulierter Patiententransport unter reellen Bedingungen statt. Dabei wird auch die Polizei mit eingebunden, die den Transport mit zwei Einsatzfahrzeugen und mehreren Beamten begleitet.

Nach der ersten Vorstellung 2015, als selbst die LKWs noch 4-breit waren, war eine fotografische Überarbeitung lange überfällig, da ausnahmslos sämtliche Fahrzeuge, die Teil dieses Einsatzzuges sind, in den vergangenen Jahren überarbeitet und folglich ausgetauscht wurden. Hier nun eine Übersicht der aktuellen Fahrzeuge in der HIT-Zusammenstellung.

AB-Großbrand

Besondere Gefahrenlagen erfordern die Vorhaltung von besonderem Einsatzgerät. 2013 beschaffte die BF dazu einen Abrollbehälter-Großbrand mit dem 5.000 L Wasser und 1.000 L Schaumbildner im Einsatzfall zur Verfügung stehen. Er kann – auf einem WLF verlastet – auch autark agieren, entweder im Pendelverkehr zur Heranschaffung großer Mengen Löschwasser oder auch zur Brandbekämpfung. Dazu ist der Werfer auf dem Dach auch fernsteuerbar. Aus Kostengründen entschied man sich für die Beschaffung eines Abrollbehälters, der in seiner Funktion und Ausstattung als zusätzliches Tanklöschfahrzeug nach DIN-Norm eingesetzt werden kann.

Nach der einstigen Modellvorstellung 2016 stand nun eine umfangreiche Modifizierung an, wobei Löwenanteil die Verbreiterung auf fünf Noppen ausmacht. Zwar wuchs die mittlere Tanksektion dabei um eine Noppe, der Rest aber blieb optisch nah am Ursprungsmodell. Wobei einige Details, wie eine geänderte Dachfläche sowie ein neuer Werfer, für ein wenig Unterscheidung sorgen. Am Heck brachte die Verbreiterung den Vorteil mit sich, dass dort nun mittig zwei Anschlüsse die Löschwasserversorgung des Containers sichtbar machten. Da es sich hierbei zwar um eine Überarbeitung, aber keinen Neubau handelt, habe ich den Abrollbehälter bewusst noch nicht in dem neuen Corporate Design geschmückt.

PKWs der Branddirektion, Teil 3

Den Hintergrunddienst hat man aus der aktuellen Beschaffungsserie an neuen Dienstwagen für die Branddirektion ebenfalls mit einem neuen Fahrzeug bedacht. Der sog. H-Dienst ist ein Bereitschaftsdienst, der zu bestimmten, zumeist parallel stattfindenden Einsatzlagen hinzu alarmiert werden kann. Er fährt dann mit seinem Dienstwagen zum Einsatzort, um dort entsprechende Führungsaufgaben zu übernehmen, das sich bietende Lagebild zu analysieren und zu bewerten und mögliche notwendige Ressourcen zu koordinieren. Dieser Aurora GT soll den also diensthabenden Beamten rasch zum Einsatzort bringen. All die zuletzt vorgestellten PKWs haben ihren Standort übrigens an der Hauptwache, der kombinierten Feuer- und Rettungswache 2, in Farnheims Nordosten.

Modellbauerisch gibt es tatsächlich nicht viel zu sagen, denn das Fahrzeug ist, bis auf die Farbe, baugleich mit dem DRK-Exemplar. Ich hatt ezwar bereits lange die Idee im Kopf, dieses Auto auch für die Feuerwehr zu bauen, dachte mir anfangs, dass es genügt, wenn nur das DRK damit Einsätze fährt. Nun habe ich aber umentschieden. Es soll zudem zeigen, dass – wie in der Wirklichkeit auch – ein und dieselben Fabrikate überall anzutreffen sind.

PKWs der Branddirektion, Teil 2

Neben den neuen Elektrofahrzeugen der Branddirektion sind in den letzten Monaten auch einige Fahrzeuge für die höchsten Direktionsebenen beschafft worden. Somit haben die Direktionsbereiche Süd, Nord und Mitte, der H-Dienst (Hintergrunddienst), der Chef der Feuerwehr sowie seine beiden Vertreter je einen neuen Dienstwagen zugeteilt bekommen. Aufgrund ihrer Funktion sind die Fahrzeuge als KdoWs (Kommandowagen) klassifiziert.

Die neuen Kommandofahrzeuge dienen auch repräsentativen Zwecken. Daher sind sie in Farnheim äußerlich traditionell seit jeher zurückhaltend dekoriert und verfügen über keine fest montierte Sondersignalanlage oder das neue reflektierende Streifendesign, sondern lediglich über eine dezente Türbeschriftung und ein Blaulicht mit Magnetfuß. Das Elektro-Horn ist hier hinter der Fahrzeugfront im Motorraum verbaut. Funfact: Traditionell führt der Dienstwagen des Oberbranddirektors das Kennzeichen FH-FW 112 (bis ins Jahr 2007 hinein, also bis zur Abschaffung der behördlichen Kennzeichen, lautete es noch FH-112).

Für den Fahrzeugersatz des Leiters und seiner Vertreter der Feuerwehr fiel die Wahl diesmal auf den Mittelklasse-PKW Heissler Insignum in der Stufenheck- und der Kombiversion (der marketingtechnisch „Lifeliner“ genannt wird). Sie alle verfügen über die gleiche Motorisierung inkl. eines Hybridantriebs, mit dem rund 50 Kilometer rein elektrisch absolviert werden können.

Als Unterscheidungsmerkmal bleiben die Kombiversionen den beiden Vertretern vorbehalten. Heissler ist (in meinem Farnheim-Universum) übrigens ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Ludwigslutter.

Kaum zu glauben, dass die letzte Dienstwagenerneuerung tatsächlich bereits echte neun Jahre zurückliegt, wenn man sich das Veröffentlichungsdatum des alten Artikels ansieht. Beinahe, wie im wirklichen Leben. Ich nahm den Elan aus Bau der PKWs aus Teil 1 mit für diese Fahrzeuge. Hierbei war mir wichtig, dass sie an stattliche und vor allem moderne Mittelklasselimousinen erinnern sollten. So verging auch einige Zeit, bis die Fahrzeugkonturen auch solche Formen annahmen, die mich persönlich überzeugten. Aus der Stufenheckversion schlussfolgte die Kombivariante, und sie unterscheidet sich tatsächlich auch nur oberhalb der Fensterlinie ab der imaginären B-Säule nach hinten. Auch konnte ich hierbei auch heute real existierende Lichtsignaturen, die sich vorn wie hinten über die komplette Fahrzeugbreite ziehen, darstellen. Auch wollte ich ihnen, trotz aller nüchternden Behördlichkeit, eine gewisse Sportlichkeit zugestehen. Sie erhielten daher eine üppig dimensionierte Abgasanlage, und vor allem die Stufenheckversion rollt auf sportiv-zweifarbigen Alu-Schuhen. Und am Ende? Ja, da fällt auch mir auf, dass meine Autos zunehmend noppenloser werden.

PKWs der Branddirektion, Teil 1

Die Feuerwehr Farnheim treibt die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotte und damit die Reduzierung des Gesamt-CO2-Ausstoßes voran. Alte Verbrenner werden sukzessive durch elektrische Neufahrzeuge ersetzt. Eine neue Beschaffung von insgesamt 12 batteriebetriebenen PKWs leistet dabei einen großen Beitrag zur angestrebten Klimaneutralität.

Mit der Indienststellung von insgesamt zwölf neuen, baugleichen PKWs für die Branddirektion, der obersten Führungs- und Verwaltungsebene der Berufsfeuerwehr, elektrifiziert die Feuerwehr Farnheim ihre Flotte immer weiter. Alle Fahrzeuge verfügen über Elektroantriebe, deren Batterien Leistungskapazitäten von 42 bzw. 55 kWh zur Verfügung stellen. Das entspricht Reichweiten von etwa 300-380 Kilometern – je nach Batteriekapazität. Ausreichend für administrative Aufgaben und Außentermine im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes, wie bspw. regelmäßige Brandbeschauungen an öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen.

Beschafft wurden die Fahrzeuge in zwei Fahrgestellkonfigurationen: kurz und lang. Die drei Fahrzeuge mit kurzem Radstand sind dem vorbeugenden Brandschutz für die Brandbeschauungen vorbehalten, während zwei Fahrzeuge mit langem Radstand darüber hinaus der Presseabteilung zugeteilt und die übrigen PKWs als Boten- und Lotsenfahrzeuge oder auch zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt werden können.

Die feuerwehrtechnische Ausstattung selbst beschränkt sich im Allgemeinen auf einen Feuerwehrhelm, Feuerlöscher, Digitalfunkgerät, GPS, Dienst-Notebook bzw. -Pad sowie eine SoSi-Anlage. Natürlich wurden auch diese Fahrzeuge im neuen Corporate Design foliert.

Neben zahlreichen größeren und großen Neulingen in den vergangenen Monaten habe ich nun einen Herbst-Sonntag genutzt, um mich auch mal wieder um die kleinen Autos zu kümmern. Dabei entstanden eben diese zwei Neubauten. Sie sind bis auf die Fahrgestelllängen identisch und erhielten eine neue und, wie ich finde, moderne Optik. Bautechnisch ist nichts Erwähnenswertes passiert. Die Bilder sollten alles Wesentliche preisgeben, um einen möglichen Nachbau Eurerseits problemlos auf die Räder zu stellen.

GW-Tierrettung

Heutzutage wird die Feuerwehr auch zu immer mehr Tiernotfällen gerufen. Die typische Katze auf dem Baum war gestern. Heute sind die Aufgaben vielfältiger, gar exotischer. Mal sind es entfleuchte Schlangen, Spinnen und Skorpione, mal ein ausgebüxtes Krokodil. Und dann kommt der Herbst mit vermehrt vorkommenden Wildunfällen. Viel zu tun für die Tierrettung.

Für solche Einsätze hat die Feuerwehr mittlerweile aufgerüstet. Dazu haben die Wehrleute in Eigenleistung einen ausrangierten Rettungswagen zu einem Gerätewagen-Tierrettung (GW-TR) umgebaut. Da die Beladung nicht genormt ist, richtet sie sich in erster Linie nach den jeweiligen örtlichen Anforderungen. In jedem Fall finden sich einige Transportkisten verschiedener Größen, Fang- und Greifwerkzeuge, Beruhigungsmittel, Halfter und Führstricke, Decken, etwas Futter und Verbands- und Logistikmaterial und die persönliche Schutzausrüstung, wie Wathosen und Beißschutzanzüge, darunter. Des Weiteren sind sog. Quarantäne-Boxen zur sicheren Aufbewahrung von hochinfektiösen Tierkadavern Teil der Ausrüstung. Auch eine ausziehbare Anlegeleiter und etwas Werkzeug, wie Schaufel und Besen, finden im und auf dem Fahrzeug Platz.

Seit vorletztem Jahr ist dazu ein ausrangierter Rettungswagen in Eigenleistung zunächst entkernt und anschließend mit neuem Mobiliar bedarfsgerecht geplant und ausgestattet worden. Durch einen zusätzlich geschaffenen Arbeitsbereich mit Behandlungstisch ist es im Inneren des Fahrzeugs möglich, schwer verletzte Tiere ggf. noch vor Ort notfallmedizinisch zu versorgen.

Außen wich das bei den Rettungsdienstfahrzeugen übliche weiß/rote Farbschema dem mittlerweile neu eingeführten Erscheinungsbild der Wehr mit seinen reflektierenden Diagonalstreifen. Besetzt wird das Fahrzeug 24/7 von den Feuerwehrangehörigen zusätzlich zu ihren Hauptaufgaben, wie abwehrender Brandschutz oder Rettungsdienst.

Die Idee für mein Modell lieferte mein langjähriger und geschätzter Modellbaukollege Prof. Dr. Harald Karutz, der vor einigen Jahren ein solches Fahrzeug für seine Modellfeuerwehr für seine Feuerwehr Thalburg zusammenbaute. Nun findet ein solches Fahrzeug den Weg nach Farnheim.

Dazu baute ich mir einen weiteren Rettungswagen nach vorhandenem Baumuster zusammen – nur eben in einem anderen Farbschema. Ein paar kleine Details, wie bspw. das Hochdach oberhalb der Kabine, unterscheiden dieses Fahrzeug von seinen Geschwistern aus dem Rettungsdienst. Es könnte somit durchaus auch ein anderer Aufbauhersteller dahinterstecken.