# 6692 – Tractor Trailer (1983)

Ein weiteres Modell aus meiner Kindheit gesellt seit heute endlich wieder zu meiner neu aufgelegten 4-W-Sammlung: der hübsche, gelbe Sattelzug aus dem Jahre 1983. Nach wie vor hat dieses Set für mich nichts von seiner Faszination verloren. Noch immer wissen die schönen Proportionen und zahlreichen Details, wie klappbares Fahrerhaus, Windabweiser oder herunterschwenkbarer Aufliegerstütze zu gefallen. Glücklicherweise war dieses Modell nach 27 Jahren, inkl. der Aufkleber, noch immer komplett und einem sehr guten Zustand.

Übrigens: 2010 feiert der LEGO®-Truck eine Wiederauferstehung, wenngleich auch in zeitgemäßem Design.

Jahr: 1983
Teile: 96
Minifig: 1

# 646 – Auto Service (1979)

Es ist diesmal zwar kein weiteres Feuerwehrmodell, dennoch verbinde ich mit diesem zivilen Werkstattwagen-Modell aus der guten alten „Legoland Stadt“-Epoche eine Menge Kindheitserinnerungen. Ich hatte Glück beim großen Online-Auktionshaus wieder über 30 Jahre altes Set zu ersteigern, was sich in einem wahrlich tadellosen Zustand befindet. Dieses Modell weist kaum Spielspuren auf und so gut wie nicht verkratzt.

Das Set war war damals Teil des neuen LEGO-®Automobilbaus, bei dem die neue Fahrzeugbodenplatte Minifigs endlich vernünftig hinter dem Steuer Platz nehmen ließ und das Auto fahren „konnten“. Dennoch verwendete man noch keine transparenten Plättchen für Scheinwerfer oder Rückleuchten.

Jahr: 1979
Teile: 46
Minifig: 1

# 7213 (Feuerwehrtruck mit Löschboot) – Ein Review

Gestern machte ich Station in einem großen Supermarkt und beim Weg zur Kasse druchstreifte ich dann noch kurz die Spielwarenabteilung und überflog die doch recht gut sortierte LEGO®-Produktpalette. Dabei fixierte mein Augenpaar augenblicklich etwas neues zwischen all den bunten Kartons: die Januar-Feuerwehrneuheit # 7213. Sogar der Preis stimmte: 34,95 Euro. Günstiger als angekündigt. Schön! Also griff ich zu…

Als ich mir daheim zunächst die riesige Verpackung betrachete, fiel mir auf, dass der Kranarm hier eine andere Farbe aufwies, als ich ihn von den damaligen geleakten Images her kannte. Das packte meinen detektivischen Spürsinn, und ich verglich am Rechner direkt mal beide Versionen.

Folgende Änderungen stellte ich am großen 8×8 Truck fest:

  • Kranarm: von rot auf schwarz geändert
  • Krandrehturm: andere Form
  • Scheinwerfer: von 1×1 Rundplättchen auf 1x2er Plättchen gewechselt, Straßenräumer rutschten tiefer
  • Seitenfenster an Fahrerkabine: wurde kleiner
  • Auspuffanlage: Form und Farbe geändert
  • Kranstützen: komplette andere Bauart und -teile
  • umlaufend an der Ladefläche angebrachte 1x2er Platten mit Griffen: gelb statt hellgrau
  • Weißer Streifen an der Ladefläche: neu hinzugekommen

Auch das Löschboot musste einige Modifizierungen über sich ergehen lassen:

  • Monitor an der Front: andere Konstruktion (Verbindung zum Rumpf)
  • Motoren/Antrieb: komplett andere Konstruktion, die weißen Teile verschwanden
  • zudem bekam das Boot eine lange Funkantenne

Zu guter Letzt bekam auch der Buggy ein paar wesentliche Änderungen:

  • Die Farbe invertierte: ursprünglich rote Kotflügel wurden weiß
  • das gelbe, leider nicht wirklich erkennbare Teile an der Front, verschwand
  • scheinbar wurde auch die Aufnahme des Stabblaulichts am Heck geändert und die Halterung für die Axt hinzugefügt

Nun aber zum Wesentlichen. Im Inneren des Kartons warten vier nummerierte Klarsichttüten, zwei Bauanleitungen (eine für Buggy und Boot & eine für den LKW) und ein Stickersheet auf die Montage. Nett auch wieder, dass man nicht alle Tüten aufreißen muss, sondern nur die entsprechende für den jeweiligen Bauabschnitt. So hält sich das Steinechaos auf dem Tisch in Grenzen. Der Aufbau ist wie gewohnt einfach und die Anleitung leicht verständlich. Allerdings muss man später beim Fahrgestell des LKWs bei den vielen ähnlichen Zeichnungen schon einmal genauer hinsehen, welches Teil neu hingefügt werden soll.

Das fertige Modell ist (wie auch immer wieder die Umverpackungen) nicht gerade handlich. Besonders kleine Kinderhände müssen für einen Transport wohl schon beide Hände zuhilfe nehmen. Die gewaltige 32er Noppenlänge (plus Überhang der aufgeladenen Bootes) und die 8er Breite lassen es natürlich auch in keine City-Feuerwachengarage passen – Schade! Zudem ist die „Kranhydraulik“ zu schwergängig, so dass sich beim Heben und Senken des Auslegers immer wieder der Drehturm vom -kranz löst. Das nervt…

Schön ist hingegen die Umsetzung des Allradantriebes gelungen. Mit den verschwindungsfähigen Zwillingsachsen lässt sich das Fahrzeug mühelos durch holpriges Gelände chauffieren. Die Optik des Führerhauses ist gänzlich neu, reiht sich aber gut in die aktuelle LKW-Frontgestaltung der TLG ein und erinnert mit der Spalte zwischen dem grauen Chassis und der Kabine ein wenig an einen Renault Magnum.

Das fertige LKW-Modell ist stabil und robust und droht nicht direkt bei kräftigeren Berührungen wieder auseinander zu fallen. Der Spielspaß ist recht hoch, da alles gewohnt funktionell ausgelegt ist: der Kran ist dreh- und schwenkbar. Das Boot lässt sich somit vorbildgetreu ver- und entladen. Realistische und ausfahrbare Stützen verhindern ein Umstürzen des LKWs. Im großen Fahrerhaus finden zwei der drei Minifigs Platz.

Das Boot ruht satt auf der Ladefläche und seine beide Antriebe strotzen förmlich vor Kraft. Auch hier wieder einige Details funktionell ausgelegt: der Werfer am Bug ist beweglich und die Schiffsmotoren schwenkbar.

Der Buggy, dass kleinste Modell im Set wirkt gegen den roten Koloss beinahe zerbrechlich niedlich und ich unke mal, er fristet in wohl so  manchem Kinderzimmer später eher ein Schattendasein. Naja, irgendwie kommt das „Feuerwehrfeeling“ halt auch nicht so rüber. Ich schätze mal, es liegt auch zu einem erheblichen Maße am extrem hohen Weißanteil.

Zum Abschluss ergänzt einiges Zubehör, wie Äxte, Schwimmwesten, Fernglas und Feuerlöscher das in jeder Beziehung großartige Set.

Man merkt, die Creation bei LEGO® hat wieder ganze Arbeit geleistet und für den maximalen Spielspaß viel Hirnschmalz hineingesteckt.

Teile: 388
Preis: derzeit zwischen 33, 76 Euro (Amazon) und 39,99 Euro (Lego) lag meins preislich am günstigeren Ende. Es ergibt ein ungefährer Stückpreis/Teil von ca. 9-10 Cent. Somit kein wirklicher Schnapper…

#6680 – Ambulance (1981)

Meine Oldtimersammlung ist um ein weiteres Schätzchen gewachsen. Diesmal um den alten Krankenwagen auf dem Jahr 1981. In den Farben des Rotes Kreuzes kommt er daher und hat ein schmuckes weiß-rotes Streifendesign.

Die Front passt selbstverständlich in die damalige Zeit: Snotsteine als Scheinwerfer. Eine Heckklappe in Wagenfarbe, moderner Leuchtbalken und eine angedeutete Dachluke mittels klarer 2x2er Platte runden das Modell ab.

Interessant sind sicherlich die großen Seitenpaneele, wobei die hinteren beiden hinteren weiß (mit Fensteroptik) und einem zusätzlichen roten Streifen bedruckt sind. Eine gute Lösung, um die Bi-Color-Optik beizubehalten, aber gleichzeitig dort ein Fenster zu platzieren.

Zudem beinhaltet das Set eine Fahrzeugbesatzung von 2 Minifig-Sanitätern und einer entnehmbaren Trage.

Damals wie heute ein gelungenes, kleines Set, das in ähnlicher (modifizierter) Form im Set #6380 (Emergency Treatment Center) von 1988 ein Revival feiern durfte.

# 6523 – Red Cross (1987)

Vor über 20 Jahren erschien dieses kleine aber feine Set. Es hat zwar nichts mit der Feuerwehr zu tun, aber dennoch möchte ich hiermit die Riege der alten Blaulichts-Sets fortführen. Ich selber habe den Rot-Wagen früher nie besessen. Als dieser erschien war ich dem eigentlichen Lego-Zielgruppenalter bereits entwachsen.

Das Fahrzeug – schätzungsweise ein Notarteinsatzfahrzeug (NEF) – kommt mit einer Notärztin inkl. Koffer daher. Aufgebaut wurde es auf der damals wohl neuen extrem kurzen PKW-Plattform.

Ich habe mir daher einen Nachkauf dieses Sets gegönnt, und sein Zustand ist noch als durchaus gut zu bezeichnen, jedoch doch arg bespielt. Aber wen wundert’s? Erfreulicherweise haben die Aufdrucke kaum gelitten und die weißen Bausteine sind es tatsächlich immer noch.

Customize your MOCs

Wer schon immer auf der Suche nach vernünftigen Aufklebern für seine Modelle war, oder/und mit der Optik der selbstgefriemelten Tintenklecksersticker unzufrieden ist, dem könnte nun geholfen werden. MiniStickers aus den Niederlanden bietet hochwertige Decals für viele Bereiche aus dem City-Thema: Echte Werbeschriftzüge für LKWs, Aufkleber für Getränkeautomaten, Stickers für Fahnen und Figuren oder auch Nachdrucke bekannter Logos aus dem Lego-Universum – und alles komfortabel nach Themenbereichen sortiert.

www.ministickers.nl

Wir bauen uns einen Flughafen

Bei einer Inspirations-Surferei für neue Kreationen auf Brickshelf landete ich bei einer Galerie, in der jemand die vielen Bauschritte eines Lego-Flughafens dokumentiert. Hmm, klingt jetzt erst einmal nicht gerade nach etwas Besonderem. Wenn man allerdings mit Minifigs zunächst das Gelände vermisst und absteckt, dann irgendwann die Bagger anrollen und die Geschehnisse mit Asphaltierarbeiten und Fundamentgießereien ausschmückt, steckt wohl mehr dahinter als eine simple Fotostrecke eines Flughafenbaus als Anleitung.

Es erwarten den Besucher mehrere hundert liebvoll in Szene gesetzte Momentaufnahmen. Beeindruckend und unbedingt sehenswert!

Eines der vielen gleichzeitigen Bauvorhaben

Eines der vielen gleichzeitigen Bauvorhaben

#6366 – Fire and Rescue Squad (1984)

Diese alte Set ist leider sehr bespielt und daher nicht mehr in solch einem einwandfreien Zustand, wie bspw. #6650 oder #6690. Aber immerhin ist es komplett und ergänzt somit meine Oldie-Sammlung.

Die Fahrzeuge, die eher an typische dänische Feuerwehrfahrzeuge des privaten Unternehmens „Falck“ aus jener Zeit erinnern, scheinen ein Vorauslöschfahrzeug und Löschfahrzeug mit kleiner Drehleiter darzustellen. Komplettiert wird dieses Gespann von einem Melder-Krad und drei Minifigs, die in der nächsten Runde (nach 1980-1981) der Feuerwehrsetneuheiten nun über weiße Helme und einen bedruckten Torso verfügen.

Foto #15 gibt’s auch als Bildschirmhintergrund!

#6690 – Snorkel Pumper (1980)

Schon seit etwas längerem befindet sich dieses Legoland-Set in meiner Sammlung. Als ich es erhielt, war ich auch hier wieder über den recht guten Zustand des fast 30 Jahre alten Modells positiv überrascht. Die beiden Minifigs verfügen richtigerweise über einen Aufkleber auf ihrem Torso, der dazu noch immer passabel aussieht. Fast fabrikneu sind hingegen die Feuerwehr-Logo-Sticker auf den Führerhaustüren. Kein Abrieb und kein Eselohr zu erkennen. Kompliment an den Vorbesitzer. Zu meiner Freude war dieses Set bis auf den „Kühlergrill“-Aufkleber komplett.

Die lange Suche ist endlich zu Ende…

Vor meinem Urlaub kam es endlich bei mir an: das langersehnte und noch länger gesuchte alte LEGO®-Set #1656 (Evacuation Team). So streng limitiert, dass es in Deutschland offiziell nicht erhältlich war!

Dem großen Online-Auktionshaus sei (mal wieder) gedankt. Ohne diese Option (eine Lobpreisung an die weltweite Vernetzung) wäre ich wohl noch immer auf der Suche…

Hier aber endlich alle Set-Parts komplett in Farbe. Viel Spaß – ich habe ihn sowieso… 😉