SW 2000 (KatS)

Der Zivilschutzverband Niedersachsen sieht u. a. die Bereitstellung einige Fahrzeugtypen speziell für den Brandschutz dar. Dazu wurden in der Vergangenheit vom Bund entsprechende Schlauchwagen geplant, gebaut und an die Wehren im Land verteilt. So verfügt der Stadtfeuerwehrverband Farnheim über vier solcher SW 2000-Tr. (Trupp), die als SW-KatS laufen und der freiwilligen Feuerwehr unterstellt sind.

Sie sind speziell für den Teil der Wasserförderung eingeteilt und ausgelegt. D. h., man setzt sie vorwiegend dort ein, wo Wasser über weite Strecken und schlecht zugängliche Wege transportiert werden muss. Die Berufsfeuerwehr alarmiert in solchen Fällen automatisch die freiwilligen Kräfte mit, damit ihre kompletten Schlauchkapazitäten alleinig für die unmittelbaren Löschmaßnahmen vor Ort zur Verfügung stehen.

Das Modell basiert in lockerer Weise auf den im realen Katastrophenschutz vorkommenen und in Dienst befindlichen SW 2000 auf überwiegend montiertem Iveco Eurofire-Fahrgestell. Ebenso wie sein Vorbild verfügt die Verkleinerung über einen großen, in der Fahrzeugmitte verbauten, Geräteraum, in dem u. a. die Tragkraftspritze (TS 16/8) untergebracht ist, und einen Pritsche/Plane-Laderaum für die 2.000 m B-Schlauch. Dieser fällt proportional gesehen allerdings zu kurz aus, was aber aufgrund der verbauten Teile nicht anders zu realisieren war. Natürlich bekam am Ende auch dieses MOC als Finish die gewohnte Konturmarkierung in gelb.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2×12 Platte)

Angler Bootswagen-Gespann

Da Farnheim bekanntlich am Meer liegt sind auch die Fischer nicht weit weg. Schwärmen Sie doch Mitten in der Nacht mit ihren Fischkuttern in die Nordsee zu den großen Krabben- und Makrelengründen aus, um die Stadt am frühen Morgen mit frischem Fisch zu versorgen. Auch zahlreiche Freizeitangler verdingen ihre Freizeit am Ufer oder auf einem kleinen Boot in Küstennähe mit dem Warten auf dem „großen“ Fang.

Wie viele der Hobbyangler ist dieser hier ebenfalls nahezu täglich mit seinem Trailer am Hafen anzutreffen, wenn er sein Boot zu Wasser lässt, um für den Eigenbedarf etwas frischen Fisch aus der Jade oder nahen Nordsee zu angeln. Nur reich wird man davon allein nicht, und so ist auch sein Zugfahrzeug in einem ziemlich verranzten Zustand. Ein Frontschaden wurde erst kürzlich mit einigen gebrauchten Austauschteilen neu hergerichtet. Für die Lackierung fehlt allerdings das Geld. Sein Boot aber, eine Nussschale aus GFK, ist dennoch recht gut in Schuss. Was tut man nicht alles für sein Hobby. Petri Heil!

Der Angler aus der dritten Sammelfigurenserie brauchte unbedingt ein entsprechendes Arbeitsgerät. Und so bastelte ich einen kleinen geländegängigen Pickup in einem entsprechendem „Used-Look“, der in der Vergangenheit einen heftigeren Unfall an der Fahrzeugfront davongetragen hat. Ebenso wurde auch das linke Vorderrad notdürftig ersetzt. Damit der Trailer auch bei Dämmerung be- und entladen werden kann, sorgen am Heck an einem Bügel montierte Arbeitsscheinwerfer. Zudem ist auf der Ladefläche ein wenig Platz für die Lagerung des Fischfangs.

Der Einachs-Trailer nimmt ein kleines 1-Mann-Boot mit Außenborder auf. Es basiert im Grunde, bis auf wenige Ausnahmen, auf den damals limitierten Imsult-Set-Speedbooten #1632 und #2882.

Fahrgestellbasislänge: Zugfahrzeug – 10 Noppen (4x10er PKW-Plattform), Trailer – 6 Noppen (2x6er Platte) und Boot – 7 Noppen (1x2er + 2x6er Platte)

Schrotthändler

Die ganze Woche fährt er durch die Stadtteile auf der Suche nach etwas Verwertbarem, und einen Tag davon führt seine Tour auch durch die Straße An der Ufertravesere.

Die Rede ist vom sog. „Klüngelskerl“, einem ortsansässigen Schrotthändler, der mit seinen mononen Melodien auf  sich aufmerksam macht. Hier und da wird er fündig: altes Werkzeug, Metallplatten und -regale, Haushaltsgeräte, Felgen oder Rohre. Sehr beliebt ist Kupfer. Denn die Rohstoffpreise dafür sind derzeit recht hoch…

Dieser kleine LKW schließt eine weitere Lücke im zivilen Straßenverkehr. Der Bau ist nun nichts wildes, aber dennoch ein, wie ich finde, unverzichtbares Fahrzeug im alltäglichen, großstädtischen Verkehrsgewusel.

Er basiert (farblich unverkennbar) auf dem alten Mail Truck von 1982 (#6651). Aber keine Bange, den habe ich dafür nicht auseinander gerupft, sondern hatte davon noch ein zweites Modell hier liegen. Allerdings ist das Fahrgestell um 2 Noppen verlängert worden, so dass etwas mehr Platz für die Ladefläche entstand, und ich dem LKW gleichzeitig eine „Sprinter“-Lookalike Fahrzeugfront mit einer echten, kurzen Motorhaube verpassen konnte. Einige Gegenstände, wie eine Mülltonne, etwas Werkzeug, ein paar Fliesen und Autoreifen sorgen für eine angemessen schrottreife Beladung.

Zu diesem Modell ist auch eine Bauanleitung erhältlich: Klick (Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen

Kehrmaschine

„Neue Besen kehren gut“, so sagt es der Volksmund. Und auch in der Praxis scheint es sich mitunter zu bewahrheiten. Denn nicht ohne Grund beschafften die städtischen Betriebe, die „FEU – Farnheimer Energie und Umwelt“ mehrere neue Kehrmaschinen. Noch leistungsfähiger, noch gründlicher, noch emissionsärmer und noch leiser befreien sie von nun an Farnheims Straßenränder von Laub, Dreck, Unrat oder einfach Unmengen an Rollsplit des letzten Winters. Eines dieser Fahrzeuge soll an dieser Stelle nun genauer vorgestellt werden.

Die Idee für den Bau, kreiselte schon lange in meinem Kopf herum. Genau genommen, seit dem ich den Elektro-Müllwagen zusammengeklötzelt habe. Mal fehlte es an Teilen, mal schlicht an der Zeit. Doch nun habe ich die Kehrmaschine endlich fertigbekommen. Nach diversen Try-And-Error-Abschnitten während der Bauphase habe ich letztlich zahlreiche Details unterbringen können. So verfügt das MOC über einen (auch sichtbaren) innenliegenden Tank, eine detaillierte Kehreinheit, zahlreiche Anbaubauteile am Fahrgestell, eine Warneinrichtung am Heck (für das Reinigen von Unfallstellen auf Land- und Bundesstraßen, und einen vorbildgerecht kippbaren Aufbau. Das Ganze ist im wohlbekannt klassischen Gelb-Rot-Gelb-Farbschema gehalten, und reiht sich wiederum nahtlos in meine bisherigen Stadtfahrzeuge (Müllwagen und Baustellensicherung) ein.

Wer mag, darf sich in Kürze hierbei ebenfalls über eine Bauanleitung freuen, und sich zum Nachbauen animiert fühlen.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

# 6382 – Fire Station (1982)

Als 1982 als Nachfolger der schon legendären Fire Station aus dem Jahre 1978 diese Wache auf den Markt, stellte sie zu ihrer Zeit in der mittlerweile langen Reihe der Feuerwachen ein Novum dar: sie war der Beginn der roten Wachgebäude.

Allerdings gab es noch weitere Veränderungen zum Vorgänger: so konnten die Minifigs endlich überdacht zum Einsatz fahren. Zudem erhielt der Leiterpark am großen Löschfahrzeug eine Verbreiterung und die Autos passten in entsprechende Unterstellplätze, die mit realistischen Rolltoren verschlossen werden konnten. Und all das wurde auf einer straßenplattenkompatiblen Basisplatte (32×32 Noppen) erbaut.

LEGO® blieb auch hierbei seiner Feuerwachen-Philosophie treu: zwei Fahrzeuge (ein großes und ein kleines), ein Wachgebäude und eine Handvoll Minifigs. Nur einmal (2005) wich man in der ganzen Zet davon ab.

Das erste Fahrzeug, ein Vorauslöschfahrzeug, glänzt mit einigen Details, wie ein klappbare Motorhaube, worunter sich diesmal aber leider keine Motornachbildung befindet. Dafür klebt auf dem Deckel eine „1“, die dieselbe Schriftart ausfweist, wie die Zahlen auf der Basis-Bauplatte. Zudem ist eine Schnellangriffsschlauch (aber kein Tank???) und eine Axt an Bord.

Das zweite Löschfahrzeug ist eine Mischung aus Drehleiter und Tanklöschfahrzeug, das mit der großen Bereifung zweifelsohne einen LKW darstellt. Ebenfalls beladen mit einer Axt, einem Schnellangriffsschlauch, sowie Sauerstoffflaschen und einer als Aufkleber-Dreiteiler ausgeführten Pumpenarmatur in einem Gerätefach auf der Fahrerseite ist damit alles an Bord, was Minifig-Feuerwehrleute damals zur Brandbekämpfung benötigten. Natürlich der zweiteilige Leiterpark dreh- und ausfahrbar, und kann dank der kleinen, schwarzen Aufstiegsleiter hinten links am Aufbau bestiegen werden.

Das Wachgebäude verfügt an den Außenseiten über zwei ausreichend große Fahrzeugstellplätze, die an ihrer Längstseite über große Fensterflächen verfügen. Zur Hofseite verschließen je ein klartransparentes Rolltore die Halle. Das zweistöckige Hauptgebäude beherbergt im Parterre die Leitstelle, die mit der Zentralistin besetzt wird. Im oberen Geschoss befindet sich der Ruheraum der Wehrmänner. All das wird auf einer allthellgrauen Basisplatte aufgebaut, die es mit dem Aufdruck nur in diesem Set zu kaufen gab.

Abgerundet wird das gelungene Set der klassischen Town-Serie durch vier Minifigs. Einer weiblichen Figur in rotschwarzen Hosenanzug und einer „Zöpfe“-Frisur, und drei Feuerwehrleuten, die noch über schwarze Helme, jedoch bereits über bedruckte Torsi verfügen.

Einige Accesoires, wie ein runder Laubbaum, zwei Blumen, Funkantennen und eine Sirene komplettieren schließlich ein bald dreißig Jahre altes Set.

Und auch hierbei hat es sich wieder gelohnt, bei den Aktionen in der Bucht genau hinzusehen, und ruhig etwas mehr zu investieren: die Steine weisen kaum Kratzer auf, und die Aufkleber sind noch immer tadellos in Schuss. Lediglich die transparenten Windschutzscheiben weisen ganz leichte, altersbedingte Trübungen auf.

Jahr: 1982
Teile: 390
Minifig: 4

Stufenheck-Limousine

Der Verkehr nimmt stetig zu. Das Straßenverkehrsamt verzeichnet einen starken Ansprung der KFZ-Zulassungen in den ersten beiden Monaten dieses Jahres. Wenn das so weitergeht, wird eng auf Farnheims Straßen.

Als weiteres Exemplar der fahrbaren Untersätze gesellt sich nun ein farblich eher gewagtes Auto hinzu. In auffälligen gelb-orange kommt es daher und gehört auch einer auffälligen Type mit auffälliger Garderobe. Zufall? Ich denke, eher nicht.

Ausgestattet ist der PKW mit einem satten Soundsystem auf der Hutablage, ein paar schwarzen Applikationen an Front und Heck, Nebelscheinwerfern, sowie eine Verstaumöglichkeit für einen Koffer.

Die Bauanleitung dazu gibt’s hier: Klick (oder Rechtsklick „Ziel speichern unter…)

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er Bodenplatte)

Milchlaster

Mehrmals wöchentlich fährt Bauer Jespersen mit seinem kleinen Milchlaster durch die Straßen der Außenbezirke und versorgt die Anwohner mit frischen Erzeugnissen seines Hofes. Mithilfe der großen Glocke am Auto macht er lautstark auf sich aufmerksam. Und seine Produkte sind in der Nachbarschaft ein echter Geheimtipp.

Ein kleines Moc auf Basis der PKW-Bodenplatte, das im Heckbereich um ein Noppe verlängert wurde. Ein geschlossener Aufbau samt Kühlanlage auf dem Dach und verriegelbarer Hecktür halten insgesamt acht Milchflaschen frisch. Front und Heckbereich haben durch die Benutzung von verschiedenen Winkelplatten einen anderen Look und somit echte Stoßstangen bekommen. Natürlich stattete ich das Auto auf der Fahrerseite mit einer großen Klingel und insgesamt mit einem grauschwarzen Streifendesign aus.

NACHTRAG: Auch zu diesem Modell gibt’s nun eine Bauanleitung: Klick (Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er Bodenplatte + 1x4er Platte)

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig und völlig unbeabsichtigt… 😉

Stadtausgestaltung: Ampel

Seit es seit 2009 die Verkehrsampel als Teil der Stadtausgestaltung von offizieller Seite gibt/gab, und nun auch in meinem Stadtdiorama Einzug gehalten hat, dachte ich, es sei Zeit für eine Modifikation an selbiger: ich wollte eine typische Großstadtampel, samt Fußgängerlichtzeichenanlage und Peitschenmast mit einer zusätzlichem Überkopf-Ampelanlage für den Straßenverkehr.

Nach ein bisschen Tüftelei eines glaubhaft wirkenden Peitschenmastes, fand ich mit dem Innenleben der neuen Teleskopstützen (siehe Hydraulikvorrichtung bei meinem Absetz-WLF) einen passenden Ausleger. An dessen Ende befindet sich eine 1×1 Platte mit Oese, die als Aufnahmehalterung für die Überkopf-Ampelanlage dient. Der Ausleger endet idealerweise genau in der Fahrspurmitte (bei alten Straßenplatten).

Am oberen Ende des vertikalen Mastes dient eine 1×2 Platte als Träger für die kombinierte Fahrzeug- und Fußgängerampel. Zudem habe ich dank der gelben „Käseecke“ noch einen Drucktaster anbringen können.

Seitenkipper

„Unser Dorf soll schöner werden“. Getreu dem Motto fährt ein neuer Seitenkipper etliche Ladungen Erdreich quer durch die Hafenmetropole, das an anderer Stelle zur Ausgestaltung von Vorplätzen etc. benötigt wird.

Ein kleines Bauunternehmen der Stadt mit einem Hang zum Garten- und Landschaftsbau schaffte sich als Ersatz für seinen 26 Jahre alten Oldtimer diesen neuen Seitenkipper an. Dank größerer Zuladung und wesentlich mehr Komfort für den Fahrer geht die schwere Arbeit nun umso leichter von der Hand.

Bei diesem Modell hatte ich anfangs kein konkretes Ziel, was einmal daraus werden sollte. Grob umrissen war lediglich die Idee eines Kleinlasters mit Pritsche und ggf. einer Planenabdeckung – und in einer ganz anderen Farbe: Blau. Daraus wurde ja so richtig was… 😉 Nämlich etwas ganz anderes.

Mit der Idee reifte auch beim händischen Zusammenbau immer mehr der Plan eines Seitenkippers. Und immer wieder wurde das MOC komplett auseinandergerupft, umgebaut, modifiziert. Schließlich gewann es immer mehr an Größe. Heraus kam am Ende ein großer LKW, der ebenso wie schon der Lastzug zweifarbig gestaltet ist, und selbstverständlich über einen funktionierenden Seitenkipper-Mechanismus verfügt. Beladen mit einer Fuhre Erdreich und ausgestattet mit schwarz abgedeckten Felgen, sowie einem versetzten Kennzeichenträger am Heck und einigen Fahrgestellaccesoires geht der 12-Tonnen-Brummer nun in der Stadt seiner Arbeit nach.

NACHTRAG: Es gibt jetzt zu dem Modell auch eine Bauanleitung: KLICK (oder Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x10er Pölatte und 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

Radarwagen

Für die Verkehrs- und Rotlichtüberwachung des städtischen Ordnungsamtes setzt gleich mehrere mobile Radarwagen und feste „Starenkästen“ ein, um an schützenswürdigen Stellen im Stadtgebiet, z. B. vor Kindergärten und Schulen, oder an Unfallschwerpunkten die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überwachen und somit die Sicherheit zu erhöhen. Die Messungen können auch in Kombination mit polizeilichen Maßnahmen erfolgen.

Ein weiteres PKW-MOC, das einer weiteren, behördlichen Bestimmung zugeführt wurde: als Radarwagen der mobilen Verkehrsüberwachung. Das Fahrzeug ist im Grunde ein typischer PKW auf der beliebten 4x10er Plattform, der allerdings ein Kombiheck für die Aufnahme eines Radargerätes erhielt. Das Radargerät mit typischem Rotblitz und dem Kamerakegel ist so gestaltet, dass es ins Fahrzeug passt und nach hinten aus der Heckscheibe blitzt. Eine verkehrt herum angebrachtes und verlängertes Dachscharnier sorgt für einen guten Zugang zum Inneren. Eine unauffällige Farbgebung im stadtbekannten Gelb, hier in Kombination mit Althellgrau, sorgt für die entsprechende Tarnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)