LKW (Vorbeugender Brandschutz/Zur besonderen Verfügung)

Unter anderem für das Warten und Prüfen sämtlicher öffentlichen Brandmeldeanlagen (BMEs) und Gebäudelöscheinrichtungen der Stadt stehen den Beamten des Amts 37, Abt. 3 (Prävention, Bereich Vorbeugender Brandschutz) im Fahrzeugpool auch zwei kleine Lieferwagen bereit, um zu den angesetzten Prüfungs- und Abnahmeterminen zu gelangen. Natürlich steht solche Fahrzeuge im Pool der Wehr auch für andere Zwecke für Verfügung – zur ZBV eben. Diese beiden Exemplare sind das Duo, das eigentlich ein Trio ist. Denn bei ein und dem selben Nutzfahrzeughändler der Stadt beschaffte die Feuerwehr jüngst diese drei Fahrzeuge.

Auch Kleinvieh macht Mist – oder so ähnlich jedenfalls. Beim Modifizierungs- und Umbau-Rundumschlag entstanden aus dem Baurausch heraus plötzlich auch solche Vans, die weniger durch ihre besonderen Bautechniken auffallen, als dass sie vielmehr ebenso zur Fuhrparkkomplettierung einer Großstadtwehr beitragen, wie aufwändige Gelenkmastbühnen oder Hilfeleistungslöschfahrzeuge.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte)

LKW (Feuerlöscherwerkstatt)

Dieses Fahrzeug ist aus der Abteilung vorbeugender Brandschutz und der Feuerlöscherwerkstatt zugeteilt. Mit diesem Fahrzeug werden aufgabengemäß sämtliche Löscher in den öffentlichen Gebäuden der Stadt gewartet, befüllt oder (wenn möglich) vor Ort in Stand gesetzt. Für größere Reparaturen werden die betroffenen Löscher in die eigene Werkstatt geholt und dort repariert. Dieser kleine Lieferwagen ersetzt das bisherige, alte (aus einem ehemaligen Krankenwagen umgerüsteten) Fahrzeug.

Um auch die kleinen Fahrzeuge im Fuhrpark zu aktualisieren, fertigte ich gleich einen ganzen Schwung kleiner neuer LKWs, bzw. Lieferwagen an. Diese Fahrzeuge sind im täglichen Einsatz im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um die vielfältigen Aufgaben der Berufsfeuerwehr wahrzunehmen. Ein simples Modell ohne viel Schnickschnack.

Fahrgestellbasislänge: 9 Nopen (2x6er + 1x2er + 2x2er Platte)

TLF 30/50-SL 2.0

Die jeweiligen erstausrückenden Tanklöschfahrzeuge des obengenannten Typs erhielten im Rahmen der Einsatzwertsteigerung ein wichtiges Detail spendiert. Dadurch, dass der Gerätewagen zur Einsatzstellenabsicherung nicht mehr im Dienst ist, entfällt die Sicherungsaufgabe auf das letzte Großfahrzeug im Löschzug, dem TLF. Zu diesem Zweck wurde nachträglich eine neue, rückwärtige Verkehrswarnanlage installiert, die besonders auf Autobahnen und hochfrequentierten Stadtstraßen zum Einsatz kommt.

Das nächste Modell, das ich einer Überarbeitung unterzog. Neben der oben geschriebenen Warntafel wurde auch die Frontpartie etwas aufgehübscht. Zum Vergleich: so sah das Modell bislang aus. In der direkten Gegenüberstellung mit neuen HLF wirkt mir dieses Fahrzeug silhouettenmäßig jedoch nun eigentlich zu kurz – eigentlich. Ich scheute aber bislang (noch) die Verlängerung des Radstands um mind. eine Noppe. Mal schauen, was noch kommt…

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen  (2x8er Bracket + 2x2er Winkelplatte + 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

Gerätewagen Tier (GW-Tier)

Als Ersatz für den in die Jahre gekommenen GW-Tier beschaffte die BF jüngst einen Nachfolger. Er bietet wesentlich mehr Stauraum für die Rettungsgerätschaften in Not geratener Tiere aller Art. Um einen Eindruck zu bekommen, was im einzelnen auf dem Fahrzeug für solche Einsatzszenarien verlastet ist, sei im Anschluss eine kurz (nicht komplette) Auflistung der Gegenstände und Materialien erwähnt: Imkerschutzanzüge, Maulkorb, Hetzanzug, Kettenhandschuhe, Schutzanzüge mit Haube gegen Wespen, Transportkäfige, Fangschlinge, Schlangenfanggerät, Fangnetze, Pferdebeinschiene, Schwarmfangkästen, Hundeleinen und Halsbänder, Pferdehalfter, Verbandkoffer für Tiere mit Beatmungseinrichtung und 2 l Sauerstoffbehälter, Betäubungsgewehr, sowie ein Blasrohr.

Modelltechnisch ist dies kein Neubau, sondern lediglich eine Modifikation des alten GW-Einsatzstellenabsicherung, da ein solch separater Gerätewagen in Sachen aktueller Kostenreduktionen heutzutage nicht mehr zeitgemäß ist. Mittlerweile verfügen alle Löschfahrzeuge über rückwärtige Blitzanlagen, um so den herannahenden Verkehr auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen. Ebenso erhalten die großen Tanklöschfahrzeuge aufklappbare Verkehrssicherungsanlagen auf dem Aufbaudach. Somit rüstete ich das Modell zum hier vorgestellten GW-Tier um, das auch ein wenig von der oben aufgelisteten Beladung erhielt. Ein paar, wenn auch geringfügige, optische Kosmetiken vervollständigen den Umbau.

Fahrgestellbaislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)

Einsatzleitwagen (ELW 2)

Neben dem bereits vorgestellten ELW 1 für alle kleinen und mittleren Einsatzlagen sind in der Alarm- und Ausrückeordnung auch Einsatzleitfahrzeuge größerer Dimensionen vorgesehen. Nämlich dann, wenn große Einsatzszenarien die Koordinierung aller Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Hilfsorganisationen und des Katastrophenschutzes  vonnöten macht. Für diese Zwecke stehen der Berufsfeuerwehr Farnheim ein ELW 3 (in Form eines umgebauten Reisebusses), sowie ein ELW 2 zur Verfügung. Dieses Fahrzeug wurde anlässlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006  beschafft, und wird u.a. direkt bei sämtlichen Szenarien eines MANVs (Massenanfall an Verletzten) mit alarmiert. Zur allgemeinen Ausstattung gehören ein Lage- und Besprechungsraum, sowie ein Funkraum mit drei fest eingerichteten Kommunikationsplätzen. Neben 2- und 4-Meter-Band, Breitband-Internetanschluss, Handys, Faxgerät, Tonbandgeräten gehören auch diverse Führungs- und Sicherungsmittel, wie Handlautsprecher, Handfunkgeräte und auch Ferngläser zum Umfang. Ferner kann dieses Fahrzeug auch einen Ausfall der eigenen Feuerwehrleitstelle überbrücken.

Ein solches Fahrzeug fehlte noch im Führungs- und Kommunikationskonzept der Branddirektion. Alle bisherige Entwürfe und Überlegungen überzeugten (mich) noch nicht wirklich. Also gab ich der Sache, nach einer Weile des Ruhens, noch einen Versuch und nahm mir einen typischen ELW 2 zum Vorbild. Herauskommen ist somit ein typischer LKW mit Kofferaufbau mit den erkennungstypischen Antennen und einer Einrichtung, die (im Rahmen der machbaren Möglichkeiten) über einen Funkplatz, sowie einen kleinen Lagetisch, und etwas einsatzleittechnischen Kleinkram verfügt. Ebenso bekam das Fahrzeug eine Klimaanlage spendiert und die typische rote Rundumkennleuchte (zur Kennzeichnung der Einsatzleitung vor Ort). All das aufgebaut auf dem typischen „Familiengesicht„. Somit ist auch hierbei wieder der angestrebte einheitliche Look gewährleistet.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x3er Platte)

Ölspur Wasch- und Saugfahrzeug (ÖWSF) 2.0

Im Rahmen der Einsatzwertsteigerung erhielt das Fahrzeug mit dem wohl sperrigsten Namen einige Optimierungen. Nachdem bei letzten Einsatz Schäden an dem frontseitig verbauten Wasch- und Saugmechanismus auftauchten, wurde beim Hersteller die Apparatur gegen einen neue, größere – und hoffentlich robustere – Installation getauscht.

Nach beinahe 2 1/2 Jahren habe ich mich auch des bereits bekannten ÖWSF angenommen. Ich entrümpelte, sprich glättete die Fahrzeugseiten und spendierte dem Modell ein neue Heckpartie. Zudem rupfte ich die nicht benötigten Saugschläuche vom Dach. Hauptaugenwerk galt allerdings der namensgebenen Apparatur an der Fahrzeugfront. Hierbei kam eine komplett neue Mechanik zum Einsatz, die im Vergleich zum Vorgänger über einige Details mehr verfügt: so bekam das Fahrzeug hochstehende Zusatzscheinwerfer, eine Kamera und ein neues Reinigungstableau verpasst – natürlich mit passender Gummivlies-Farbe. Die Beladung blieb im wesentlichen erhalten, so dass ich hiervon keine neuen Fotos anfertigte.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

LKW (Zentralwerkstatt)

Im Rahmen der regelmäßigen internen Umstruktierungen und Fahrzeugumsetzungen steht der ehemalige Gerätewagen-Imker nun als LKW der Zentralwerkstatt den Mannen dort zur Verfügung. Die Entscheidung, den GW-Imker auszusondern war nicht sonderlich schwierig, denn das Einsatzaufkommen eines solchen Fahrzeug hielt sich in Grenzen, und die hierbei verlastete Ausrüstung konnte problemlos auf dem GW-Tier zusätzlich verladen werden.

Nicht jedes Modell wird für die Überarbeitung auch gleich zerlegt. Dieses MOC erhielt lediglich einen anderen Zweck und einige weitere Details ergänzen nun das Fahrzeug. Es kamen bspw. Straßenräumer, eine Martin-Horn-Anlage, andere Blaulichter oder auch heckseitige Warnblitzer zum Einsatz. Ebenso sind einige Details am Fahrgestell hingekommen. Die seitlichen Trittstufen, die Auspuffanlage oder der Ersatzreifen sind hier die auffälligsten Merkmale.

Fahrgestellbasislänge:  10 Noppen (2x10er)

Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16

Um die Modernisierung der Löschgruppenfahrzeuge abzuschließen, sind nun die letzten verbliebenden Hilfeleistungslöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr übergeben und in Dienst gestellt worden. Es handelt sich um zwei weitere HLF 20/16, die nun noch auf verschiedene Wachen im Stadtgebiet verteilt werden. In Farnheim werden sie intern als „FLF – Farnheimer Löschfahrzeug“ bezeichnet, weil die Beladung zwar im wesentlichen der DIN 14530 Teil 27 enspricht, aber im speziellen auf die Bedürfnisse der lokalen Einsatzanforderungen abstimmt sind.

Als eines der wichtigsten „Werkzeuge“ im Fuhrpark, sozusagen als „Mädchen für Alles“, rückt dieser Fahrzeugtyp zu rund 90 Prozent aller Einsätze aus. Neben der Ausrüstung zur Brandbekämpfung mit einem 1.600 L Wassertank und 200 Liter Class-A-Schaumbildner, können mit ihm auch technische Hilfeleistungen kleineren Umfangs problemlos bewältigt werden.

Zur weiteren Überarbeitung stand nun auch das sog. „Brot- und Butterfahrzeug“ der Wehr an – das HLF 20/16. Ich habe lange überlegt, ob das neue Fahrzeug nicht eine andere (höhere) Typenbezeichnung bekommen sollte, da es sich im Verlauf zu einem größeren Fahrzeug weiterentwickelte. Dann aber hätte ich auch wiederum die Geschichte der Feuerwehr anpassen bzw. umschreiben müssen. Ich entsinnte mich daher an optisch vergleichbare Fahrzeuge der BF Düsseldorf. Somit blieb folglich die alte Typisierung erhalten. Die neue Größe, die dieses Modell bekam, lässt es meinen persönlichen Vorstellungen an einen solchen Fahrzeugtyp für eine Großstadtwehr auch endlich gerecht werden.

Bautechnisch erwähnenswert sind sicher die beiden aufgeprotzten Haspeln am Heck, die, dem Vorbild entsprechend, sowohl mit Verkehrsleitmitteln als auch mit Schlauchmaterial bestückt sind. In ihrer Funktion sind sie auch im Modell abprotzbar und rollfähig. Ein ausfahrbarer Lichtmast am Heck unterstreicht die zusätzliche Hilfeleistungskomponente dieses Löschfahrzeugs. In den kleineren Geräteräumen befinden sich zahlreiche Mittel zur Brandbekämpfung, wie die klassische Kübelspritze, Schaummittelkanister, sowie Werkzeugkoffer und Handscheinwerfer. Der große, vordere Geräteraum zeigt auf der Fahrerseite die eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe und auf der gegenüberliegenden Seite das schwere Rettungsgerät, wie Trennschleifer und Rettungsschere.

Für Darstellungen verschiedener Zugkombinationen, sind von diesem Fahrzeug gleich zwei verschiedene, aber baugleiche Modelle entstanden. Zwei weitere sollen im weiteren Verlauf noch folgen, um z. B. bei zukünftigen Austellungen überdies auch verschiedene Einsatzmöglichkeiten präsentieren zu können.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x3er Platte)

Lösch- und Hilfeleistungszug Typ Monorail (LHZ-MR)

Nach dem folgenreichen Zwischenfall auf der letztjährigen Fanwelt, bei der ein Monorail-Zugunglück die Herbeirufung der Feuerwehr Farnheim erforderlich machte, beschloss die Branddirektion in Verbindung mit der Monorail-Stadtbahn und dem Auftraggeber Zypper mit der Prüfung, Planung, Finanzierung und Entwicklung eines sog. Lösch- und Hilfeleistungszuges, kurz Rettungszug. Er sollte die Kriterien eines Großtanklöschfahrzeuges erfüllen, gleichzeitig aber auch in der Lage sein, verletzte Personen aufzunehmen und aus dem Gefahrenbereich zu befördern, sowie für den bevorzugten Innenstadtbereich, und über das Streckennetz Industrieanlagen in der städtischen Perepherie auch höher gelegene Brandherde zu erreichen. All das gestaltete eine entsprechende Realisierung nicht gerade einfach, denn dieses Großprojekt ist gleichfalls ein Novum, denn etwas vergleichbares wurde bislang noch nirgends realisiert.

Der Zug besteht aus einem Rettungs- und einem Lösch- und Hilfeleistungssegment. Im ersten werden Patienten so lange notfallmedizisch betreut, bis sie dem straßengebundenen Rettungspersonal übergeben werden können. Beide Segmente, die überdies Fahrstände in beide Fahrtrichtungen aufweisen, trennt eine Antriebseinheit. Das zweite Segment befördert 10.000 L Löschwasser und 1.000 L Schaumbildner zur Einsatzstelle. Eine eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe versorgt zudem die beiden verlenkbaren Dachwerfer, von dem einer als Löscharm ausgeführt ist. Daneben ist die Ausrüstung eines genormten Hilfeleistungslöschfahrzeuges verladen, um neben der Brandbekämpfung auch komplexere Tätigkeiten der technischen Hilfeleistung abwickeln zu können. Da das Fahrzeug elektrisch betrieben wird, kann es somit auch in stark verrauchte Tunnel einfahren. Die Kabinen stehen dazu unter leichtem Überdruck, so dass keine giftigen Schadstoffe ins Zuginnere gelangen können.

Lange hat dieses Projekt gedauert, ehe ich es nun realisieren konnte. Zahlreiche Versuche, eine entsprechend gut ausgestattete und erhaltene Bahn zu bekommen, schlugen in buchstäblich letzter Sekunde fehl. Mein Interesse wurde geweckt, nicht zuletzt, als sechs der AFOLs von Köln den MoRaSt (Monorail-Standard) ins Leben riefen. Denn die vielen Bahnbetrieblichkeiten auf einer Gemeinschaftsanlage, wie von Brixe, Idefix und Zypper in Köln zu sehen, bieten ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Die Gründung einer entsprechenden Fachgruppe, der „FG Rettungszug“ der Feuerwehr Farnheim ist auf das eingangs angesprochene Unglück zurückzuführen. Sie ist somit die dreizehnte Fachgruppe ihrer Art. Basis für den Bau bildet die Monorailbahn aus dem Set (#6399), das ich in Kürze ebenso hier vorstellen werde. Komplett entkernt machte ich mich an einen kompletten Neubau. Lediglich ein Passagierabteil beließ ich es weitestgehend. Der Rest ist sicher den zahlreichen Bildern zu entnehmen.

Anhänger-Mehrzweckrettungsboot – FwA RTB 2

Kürzlich beschaffte man als Ersatz für ein altes Rettungsboot dieses neue Mehrzweckboot. Es ist im Gegensatz zum RTB 1, das einen Rumpf aus GFK hat, komplett aus Aluminium gefertigt. Gezogen wird es, auf einem zweiachsigen Trailer, vom zweiten GW-Wasserrettung zum Einsatzort. Hierbei ist der Führerstand erhöht im hinteren Teil des Bootes zu finden. Der vordere Bereich nimmt das Personal und einige Aussrüstung auf.

Die letzte Bricklink-Bestellung bescherte mir auch einige Rumpfteile in hell- und dunkelgrau, so dass nicht nur das RTB auf dem Bootswagen einen „Aluminium“-Look bekam, sondern gleichzeitig auch noch ein weiteres, größeres Boot realisiert werden konnte. Somit sind, bis auf einen Abrollbehälter-Boot, sämtliche Beschaffungen für die Wasserrettung komplett. Der Anhänger, auf dem das Boot sonst ruht, folgt an dieser Stelle mit entsprechenden Abbildungen in Kürze.