Oh Gott, B-Ware

Als ich vorhin im Begriff war, LKW-Reifen auf die alte rote Radnabe zu ziehen, fiel mir plötzlich auf, dass auf der Nabe die Lego-Kennzeichnung fehlte, zudem rutschte eine Felge von der Achse. Das machte mich stutzig. Bei näherer Betrachtung stand auf den Noppen des Achssteins „COKO“. Nach meiner Inet-Recherche ein minderwertiges Produkt aus – naher woher wohl – China. Und das Minderwertige ist hier wörtlich zu nehmen: unsauber gefertigte Gummireifen mit Spritzlingen daran, blassen, fast dreckig wirkende Radnabe und Passgenauigkeit mit original Dänen-Steinen ist eher bescheiden. Also, die Achse fliegt in die Tonne.

GW-Atemschutz

Ein weiteres Sonderfahrzeug in Diensten der BF ist der GW-Atemschutz. Er wird dann alarmiert, wenn entweder große Menge Pressluftatmer vorgehalten werden müssen, oder der Einsatz über einen längeren Zeitraum dauert, der einen Wechsel verbrauchter PAs erforderlich macht. Zudem können am Fahrzeug leere Pressluftflaschen wieder gefüllt werden.

Der Bau orientiert sich optisch an die bereits vorgestellten Normfahrzeuge im aktuellen Einheits-Front-Design, soll aber durch seine sehr niedrig gehaltetene Bauhöhe noch eine Klasse unter den Löschzug-Fahrzeugen angesiedelt sein. Der Aufbau des vorderes Modelldrittels ist identisch mit den bislang vorgestellten Familiengesicht-MOCs. Lediglich der Aufbau unterscheidet sich im Wesentlichen von seinen Brüdern. Der Geräteraum vorne nimmt Pressluftflaschen und Wartungswerkzeuge auf, während im hinteren Bereich des Aufbaus die Masken und Visiere der Helme verladen sind. Der Heckabschluss bildet eine einfache Verkehrswarneinheit.

DIE GALERIE MUSSTE AUS PLATZGRÜNDEN ENTFALLEN.

#6621 – Fire Truck (1984)

Ich habe günstig ein, wenngleich auch nicht unbedingt seltenes, altes Town/City-Set erworben: den alten kleinen Leiterwagen aus dem Jahr 1984. Kaum zu glauben, dass das Fahrzeug noch nicht einmal über Blaulichter verfügt. Ansonsten ist er komplett und für seine 25 Jahre in hervorragendem Zustand.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich die Drehleiter im zusammengebauten Zustand belassen, oder als Teilespender verwenden soll.

Ausgelaufene Artikel und Sammelsets

Wer wissen will, wie es um den Status des einen oder anderen Bausatz steht, der kann auf der Seite Brickends nachschauen, wie und ob sein Wunschobjekt noch käuflich zu erwerben ist. KLICK (Allerdings alles auf Englisch und Preise angegeben in Pfund)

Für uns Feuerwehrfans fallen in Kürze wohl folgende Artikel aus dem laufenden Programm:

  • #7945 Fire Station (aktuell am 05.06. noch auf LEGO.de gelistet)
  • #7906 Fireboat
  • # 7241 Fire Car

Wer also seine Sammlung noch rechtzeitig vervollständigen möchte, oder Sets als bestimmte Teilespender benötigt, der solle diese Seite mal regelmäßig besuchen.

ERGÄNZUNG: Tatsächlich sind aktuell bereits einige der bei Brickends gelisteten Auslaufmodelle von der offiziellen LEGO-Homepage gestrichen.

AB-Schaummittel (AB 8)

Die hohen Lagerkapazitäten von flüssigen Brennstoffen im Hafen oder in der Raffinerie vor den Toren der Stadt machen das Vorhalten eines hohen Schaummittelvorrats notwendig. Zu diesem Zwecke beschaffte die Berufsfeuerwehr diesen Abrollbehälter mit zwei GFK-Schaumtanks mit je 2.000 Liter AFFF.

Aufgebaut wurde der AB auf der allgemein gültigen 8er Länge. Zwei 2x4er-Steine in hellgrau + je eine dunkelgraue Platte gleicher Größe bilden die beiden Tanks. Getrennt werden diese durch Abgänge in der Mitte inkl. zweier verladener Schaumrohre. Am Heck ergänzen die Schaumkanister aus 1×1 Steine mit Griff und rotem „Verschluss“ die feuerlöschtechnische Beladung.

RW 2 (Neu)

Als Ersatz für den alten (in Würde gealterten) Rüstwagen aus dem Jahr 1989 beschaffte die BF 2006 diesen RW2. Die Besonderheit: er verfügt heckseitig über eine Ladeboardwand und kann dadurch mit mehreren Rollcontainern oder anderen Geräten und Materialien beladen werden.

Modellbautechnisch orientiert sich das Fahrzeug am HLF 20/16. Damit bekam es ebenso das „Familiengesicht“ verpasst. Mal abgesehen von der größeren Kabine, der Haspel und leicht anderen Aufbaugestaltung, sind beide Modelle in weiten Teilen identisch. Das Heck des Rüstwagen mit der Ladeboardwand orientiert sich am 2007 in Dienst gestellen RF 2 der Berufsfeuerwehr Mülheim.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KTW

Als Hauptträger des Krankentransport- und Rettungswesens in der Stadt stellt die Feuerwehr personell und materiell den größten Anteil. So übernimmt sie auch den Löwenanteil der Krankentransportfahrten. Um diese zu bewältigen steht dem Personal aus Rettungssanitätern und -assistenten ein moderner und zahlenmäßig umfangreicher Fahrzeugpark zur Verfügung. Neben den 6 NAWs, 14 RTWs, 4 NEFs hält die BF unter anderem auch 18 KTWs für Krankentransporte vor.

Optisch sollte sich das Modell später stark vom NAW unterscheiden, das Farbschema zu übernehmen war Pflicht und die Trage sollte natürlich auch hineinpassen. Soweit die Vorgabe. Jedoch kristallisierste sich beim Bau immer mehr ein typischer PKW-Look heraus, der allerdings heute, wenngleich auch nicht mehr weit verbreitet, noch immer gebaut wird und in Diensten div. Hilfsorganisationen steht. Prinzipiell ist Aufbau des Fahrzeugs nahzu mit dem des NAWs identisch. Lediglich die Fensteranordnung wurde geändert. Bedingt durch die hohen Seitenpaneele erhielt auch dieses Fahrzeug ein „Hochdach“ im Bereich der Fahrgastzelle. Die Front bekam mit der 3D-Darstellung des Kühlergrills ein wenig Profil.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

HTLF 32/30/3

Der Brandschutz auf dem Flughafen spielt sich natürlich nicht alleine nur auf dem Vorfeld und der Rollbahn ab. Auch die zugehörigen Gebäude und das Flughafennahe Umfeld fällt in den Einsatzbereich der Werkfeuerwehr. Um auch bei evtl. Gebäude- und Fahrzeugbränden oder technischen Hilfeleistungen schnell und wirkungsvoll eingreifen zu können, stehen den Männern der Wehr fünf baugleiche Fahrzeuge dieses HTLF 32/30/3 zur Verfügung. Zwei HTLFs rücken mit dem Gebäudelöschzug aus und je ein weiteres ist Bestandteil der beiden Crash-Löschzüge nach ICAO-Norm. Das fünfte Fahrzeug ist am hiesigen Ausbildungzentrum stationiert und dient der Ausbildung bzw. der Reserve.

Die Löschmitteltanks des HTLF 32/30-3 fassen 3.000 L Wasser und 350 L AFFF. Die Kreiselpumpe fördert 3.200 Liter/Min. Zudem ist das mit einer Ausstattung zur technischen Hilfeleistung (Schere & Spreizer) ausgestattet. Das Fahrzeug wiegt 22 Tonnen und der 8 Zylinder-Turbodiesel leistet 545 PS.

Das Modell ist sozusagen eine leicht abwandelte Variante der beiden 6×6 und 8×8 GFLFs. Die Fahrgestellbasis ist mit den beiden anderen Fahrzeugen ähnlich. Der Aufbau umfasst eine „Gruppenkabine“ und zahlreiche Geräteräume + eine heckseitig verbaute FP. Der HTLF-Charakter soll durch den Leitersatz, die Dachgerätekästen und die beiden Lichtmasten unterstrichen werden.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x6er + 2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

PKW 1

Ein solches Auto findet sich eigentlich in etlichen Fahrzeugparks diverser größerer Feuerwehren. Ein PKW, der für die Beamten des vorbeugenden Brandschutzes, dem Tagesdienst oder auch den Mitarbeitern des städtischen Amtes 37 für Kurier- und Besorgungsfahrten zur Verfügung steht – kurzum ein Mädchen für alles eben.

Dieses Modell besteht grundsätzlich aus dem klassischen LEGO®-PKW-Modell, kommt allerdings, dank neuer, zweiteiliger Rückleuchten, einer vollverkleideten und in Wagenfarbe lackierten Fahrzeugfront und einer flacheren Bauform deutlich moderner daher. Als ein kleines optisches Gimmick kann man die Darstellung einer dritten Bremsleuchte bezeichnen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.