ELW B-Dienst (Einsatzleitwagen)

Bei Einsatzszenarien, die über das normale Maß hinausgehen, bspw. ab der zweiten Alarmierungsstufe und/oder bei besonderen Ereignissen, übernimmt der B-Dienst als nächst höhrere Instanz die Leitung an der Einsatzstelle. Er fungiert als Schnittstelle zwischen den C-Diensten und der Leitstelle sowie anderen Einheiten und Ämtern, wie Polizei, Hilfsorganisationen oder dem Ordnungsamt der Stadt. Er kann, im Gegensatz zum C-Dienst (der nur in seinen Wachbezirken eingesetzt wird) über das gesamte Stadtgebiet hinweg alarmiert und eingesetzt werden. Dazu stehen der Branddirektion zwei baugleiche ELWs auf einem Kleintransporterfahrgestell zur Verfügung. Von der technischen Ausstattung und Beladung entsprechen sie weitestgehend den C-Dienst Einsatzleitwagen.

Nach dem ELW-U und der Beschaffung fehlender Teile konnte ich nun ein Modell des B-Dienst-ELWs fertigstellen. Er unterscheidet sich absichtlich kaum vom ELW-U. Lediglich die Karofläche (eine vom Battenburg-Design abgeleitete Markierung namens Sillitoe Tartan) am oberen Aufbauende sollen ihn wenigstens visuell von den übrigen Modellen etwas abheben. Die übrigen Unterscheidungsmerkmale, z. B. auf dem Dach sind marginal.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x4er + 4x4er + 2x3er Platte)

GW-Mess (Gerätewagen-Messtechnik)

Der GW-Mess bildet das Herzstück eines Einsatzzuges des Sonderdienstes „Umwelt & Sicherheit“ bei allen CBRN-Lagen. Das auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Farnheimer Feuerwehr zugeschnittenes Spezialfahrzeug ist mittels hochsensibler und modernster Spürtechnik in der Lage alle bekannten ABC-Mess- und Spüraufträge sowie sie damit verbundene Analytik durchzuführen. Dazu dienen Massenspektrometer, Nuklidfinder oder auch Infrarot- und Ramanspektroskope für umfangreiche Probeausstattungen und ein 10-Meter-Wettermast. Mit ihm sind Messfahrten für großflächige Schadstoffwolken oder Flächenkontaminationen mit Realmessungen und anschließender Bewertung mittels Luftbodensonde und nachgeschaltetem Massenspektrometer möglich. Eine interne Stromversorgung mittels 12-KvA-Generator versorgt die Klima-, Kommunikations- und Messtechnik mit der notwendigen Energie.

Im Rahmen der Entstehung der Fahrzeuge der Analytischen Taskforce entstand auch dieser GW-Mess. Als Vorbild zog ich mir Bilder des GW-Mess der BF-Frankfurt a. Main zurate. Auch hierbei verwirklichte ich den neuen Look an der Fahrzeugfront. Dieser Look soll keine Weiterentwicklung des bestehenden der übrigen Großfahrzeuge sein, sondern vielmehr auf einen anderen Hersteller hindeuten. Der Aufbau erhielt vertikal gesnottete Fensterscheiben sowie eine anklippsbare Markise, die allerdings nicht im Fahrzeug mitgeführt werden kann. Der Wettermast ist ausfahrbar.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x4er + 2x6er + 2x3er + 2x2er Platten)

ELW-ATF (Analytische Taskforce)

Ein wohl in seiner Farbgebung einzigartiges Fahrzeug im Fuhrpark der Feuerwehr Farnheim dürfte zweifelsohne der Einsatzleitwagen der Anayltischen Taskforce sein. Sein strahlendes Weiß macht dieses Fahrzeug sofort als solchen erkennbar – und auch wiederum nicht. Die weiße Farbe wurde zunächst aus dem Grunde gewählt, da das Fahrzeug mitunter auch zivil, z. B. während Massenveranstaltungen, argieren kann. Daher verfügt er zudem über abnehmbare Magnetblaulichter. Seit Juli 2015 rückt man allerdings von solchen einsatztaktischen Maßnahmen ab, und eine bundeseinheitliche Folierung in RAL 3000 ist vorgesehen. Die des Farnheimer Fahrzeugs steht noch aus. Als ein Teil der Beschaffungsmaßnahme des Bundes ist er neben dem GW-ATF auf der Wache 3 stationiert.

Ausstattungstechnisches Herzstück ist das Fernerkundungssystem SIGIS2 (Scanning Infrared Gas Imaging System), welches eine nicht unbedingt sichtbare Gefahrstoffwolke in großer Entfernung sichtbar macht und gleichzeitig ihre Zusammensetzung identifiziert. Zudem ist das Fahrzeug mit modernster EDV- und Telekommunikationtechnik ausgestattet. Zusatzbatterien für IuK, EDV und die Klimatisierung sorgen für autarkes Arbeiten.

Während der GW-ATF bautechnische Formen annahm, förderte eine zeitgleiche Internetrecherche den weißen ELW zutage. So ungewohnt hatte natürlich auch das Farnheimer Pendant auszuschauen. Soll doch angenommen werden, dass er aus derselben Beschaffungscharge wie die übrigen sieben ELW in Deutschland stammt. Lediglich die Konturbeklebung unterscheidet ihn von den übrigen (echten) Schwesterfahrzeugen.

Basis für das MOC bildet der bekannte Kleintransporter, der in Farnheim vielseitige Aufgaben wahrnimmt. Eine Vielzahl an Details, die in vielen Teilen von seinem Vorbild abgeschaut wurden, runden das Modell ab. Grundsätzlich war der ELW-U bautechnischer Pate.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x3er + 2x4er und 4x4er Platte)

GW-ATF (Analytische Taskforce)

GW-ATF00Die neue Frontgestaltung mit vertikal gesnotteten Lampensteinen

Bei sog. CBRN-Lagen (Chemisch, Biologisch, Radiologisch und Nuklear) kann zur Unterstützung der Einsatzleitung vor Ort die Analytische Taskforce herangezogen werden. Sie ist ein Team speziell ausgebilder Einsatzkräfte in der Bewältigung solcher Gefahrenlagen. Ihr steht dazu leistungsfähige Messfahrzeuge zur Verfügung.

Ein solches Fahrzeug ist der Gerätewagen-ATF. Mit ihm können nach Ausbau die Wartung der Messtechnik vorgenommen werden oder er dient als Laborfahrzeug. Zudem kann er grundsätzlich zu jedweder Art von Logistikaufgaben herangezogen werden. Stationiert ist er auf der Wache 3 in Westerwede.

An insgesamt acht vom BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eingerichteten bundesweiten Standorten (Feuerwehr München, Hamburg, Köln, Dortmund und Mannheim, LKA in Berlin und das Institut der Feuerwehr in Sachsen-Anhalt sowie nun auch bei der Feuerwehr Farnheim) sind die Spezialeinheiten, deren zentraler Aufgabenbereich den Schutz der Bevölkerung sowie der Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen vor CBRN-Gefahren umfasst, tätig. In einem Umkreis von bis zu 200 km können die ATF-Züge innerhalb Deutschlands eingesetzt werden. Die CBRN-Bezeichnung löst aufgrund der sich verändernden globalen Gefahrenlage im übrigen die alte ABC-Formulierung ab.

Vorbildtechnisch ein eher unspektakuläres Fahrzeug, das aber im Zug mit dem ELW-ATF und zwei weiteren Messfahrzeugen laut AAO den ATF-Zug bildet. Dennoch stand ein solches Fahrzeug noch auf meinem Arbeitsplan. Hierbei gab ich dem Modell erstmalig ein neues Gesicht, indem ich die Scheinwerfer hochkant snottete (es soll ja keinen MAN darstellen). Sicherlich ist solch eine Optik gewöhnungsbedürftig, hat aber durchaus seinen Reiz. Wie beim Original ist der Aufbau thermoisoliert und im Modell durch seine zusätzlichen Hecktüren, versteckt hinter der Ladebordwand, erkennbar. Im wesentlichen habe ich versucht bis auf Fahrgestellanbaudetails dem Vorbild zu entsprechen. Ich hoffe, es ist mit einigermaßen gelungen.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x2er + 2x10er + 2x3er Platte)

GW-SPR (Gerätewagen-Sprungretter)

GW-SPR00Wenn es die Einsatzanforderungen erforderlich machen, kann z. B. bei schnellen Evakuierungen eines Wohnungs- oder gar Gebäudebrandes, oder bei Rettungseinsätzen, bei dem eine Personen aus großen Höhen abzustürzen droht, der GW-SPR hinzugezogen werden. Sein mitgeführtes Sprungkissen ist innerhalb von 60 Sekunden aufgeblasen und einsatzbereit. Mit ihm lassen sich schnell Personen aus bis zu 25 Metern Höhe retten – dank des geringen Platzbedarfs auch an schlecht zugänglichen und verwinkelten Einsatzstellen.

Nach Düsseldorfer Vorbild entstand dieses Modell. Hierbei stand aber diesmal nicht das Fahrzeug, sondern eher die Beladung im Vordergrund. Somit entstand zum einem ein detaillierter Sprungretter im aufblasenem Zustand mit all seinen Peripheriegerätschaften, die dazu nötig sind, den Betrieb zu gewährleisten, sowie ein zusammengelegtes auf einem kleinen Zugkarren verladenes Kissen für die Transportdarstellung. Das Einsatzfahrzeug selbst dient hierbei lediglich als benötigtes Beiwerk.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x3er + 2x4er und 4x4er Platte)

# 6353 – Coastal Cutter (1991)

Im Zulauf einer Sammlungsauflösung befanden sich u. a. auch einige Schiffsmodelle. Für mich bedeutet dies sammlungstechnisches Neuland. Da ich aber schon länger auf einge maritime Sets ein Auge geworfen habe, erfreut es mich umso mehr, das ein oder andere Schiffchen nun mein Eigen nennen zu dürfen.

Das erste Set, welches sich nun in „restaurierter“ Optik präsentieren darf, ist der sog. „Coastal Cutter“ oder gemeinhin Seenotrettungskreuzer genannt. Das folgende Set erschien 1991 (überhaupt ein sehr schifflastiges Jahr) und kam im passenden Farbschema der hierzulande leider nur sehr schwerlich erhältlichen „Coastal Rescue Base“ (# 6387) von 1989 daher und ergänzt diese thematisch sehr gut.

Der im Seitenprofil äußerst schnittig gezeichnete Kreuzer wirkt, dank der aerodynamischen Form, allein im Stand schon sehr flink. Highlight ist sicher die Möglichkeit des auf- und abzuladenden Beibootes, welches mittels Kranhaken und Seiltrommel, wie ein Jahr später beim „Recycle Truck“ (# 6668) angewandt, neuartig realisiert wurde.

Die maritime, ja beinahe patriotisch anmutende Farbkombi bestehend aus „Red, White and Blue“ ist ein weiteres, neben den bekannten Schemata, wie Polizei (schwarz/weiß) oder auch Kommunal (gelb/rot/gelb). Leider hatte TLC hierbei kein allzu großes Durchhaltevermögen. Zwar erschienen bis etwa Mitte der 1990er Jahre fünf verschiedene Sets zum Thema, jedoch erschienen erst wieder 1998 ähnlich geartete Bausätze. Von da an allerdings in einem ganz anderen Farbschema (gelb/schwarz). Übrigens, heutige Küstenschutz-Fahrzeuge sind farblich wiederum gänzlich anders gestaltet: orange/weiß/blau.

Zurück zum vorgestellten Modell. Zahlreiche Antennen und Scheinwerfer geben dem Schiff die nötigen filigranen Aufbauten. Den Figuren allerdings spendierte man keine eigene Uniform, sondern zwängte sie in den damals schon über die Maßen bekannten Polizeidress. Die großen Schwimmwesten decken (darf man sagen glücklicherweise?) den etwas unpassenden Aufdruck ab.

Das Schiffsdekor, sprich die Rettungsringlogos und die Schiffbezeichnung „C 12“ (Coastal oder Cutter #12?) sind als Aufkleber ausgeführt. Aber keine Bange, denn damals waren die Sticker noch von klebeintensiverer Natur als heute. Somit überstehen sie auch problemlos Jahrzehnte – vermutlich auch noch weitere.

Teiletechnisch bekam man z. B. den großen 33er 3 x 6 Slope in weiß und erstmalig den Kranhaken spendiert.

Jahr: 1991
Teile: 185
Minifig: 2

DLA (K) 23-12 n. B. (Vario-Drehleiter niedriger Bauart)

Die Drehleiter niedriger Bauart erhielt kürzlich ein Refurbishment beim Fahrzeughersteller. Grund waren auftretende gravierende Rostmängel, die nach so kurzer Laufzeit eigentlich noch nicht hätten zutage treten dürfen. Da die alte Kabine nicht mehr hergestellt wird, da zwischenzeitig ein Modellwechsel erfolgte, rüstete man kurzerhand auf den aktuellen Fahrzeugtypen um. Gleichzeitig ließ man auch die Softwaresteuerung des Leiterparks aktualisieren. Nach einigen Wochen der Überarbeitung konnte nun die neue alte Drehleiter auf der Wache 1 (F11) wieder in Dienst genommen werden.

Nach der Fanwelt in Kölle anno 2010 realisierte ich eine Drehleiter niedriger Bauart nach Vorbild des AFOLs Wolfgang Köhler. Nun, nach beinahe fünf Jahren, habe ich mir mein Modell wieder hervorgekramt und entsprechend überarbeitet. Zum einen tauschte ich die klobigen Rad-Reifensätze gegen zeitgemäße kleinere Exemplare. Die mögen für den einen oder anderen in den großen Radhäusern u. U. nun zu klein ausfallen. Ja, aber hier wurde für die niedrige Bauart schließich an und um jedem Milimeter gefeilt. Auch das Fahrerhaus bekam ein komplettes Facelift, das sich nun optisch an das bekannte Fahrzeugdesign für die mittelschwere Klasse (Beispiel) anlehnt. Zudem bekam die Drehtellerplattform eine graue Befliesung, und das Konturstreifendesign wurde optimiert bzw. erweitert. Letzlich erfuhr auch der Vario-Leiterpark, sowie der Rettungskorb und dessen Halterung erfuhren eine Überarbeitung.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x6er + 2x8er und je zwei zusätzliche Noppen durch die Abstützungsscharniere)

SLF-T (Sonderlöschfahrzeug Tunnel)

Im Norden der Stadt unterquert die Autobahn den Fluss Jade. Der knapp 5 Kilometer lange Jadetunnel hält neben dem neuen Elbtunnel im Hamburg eine wesentliche verkehrstechnische Schlüsselfunktion für den Individual- und Güterverkehr im Nordwesten des Landes. Ihn passieren täglich rund 100.000 Fahrzeuge.

Ein nicht unerhebliches Gefahrenpotenzial, dem die Feuerwehr seit dem Ausbau und der gleichzeitigen Modernisierung des Tunnelsystems 2013 mit zwei speziellen, extra auf die Gefahrensituation zugeschnittenen Fahrzeugen begegnet: das SLF-T.

Die Feuerwehr verfügt über zwei baugleiche Fahrzeuge, die auf den örtlichen Stadtteilwachen jeweils über die West- und die Oststangente in die entsprechenden Tunnelröhren einfahren können. Das spezielle an diesen Fahrzeugen ist der sog. Januskopf, d. h., es verfügt sowohl vorn als auch hinten über ein komplettes Fahrerhaus. Somit entfällt im Falle einer Evakuierung das zeitaufwändige Wenden innerhalb der mit Fahrzeugen vollgestellten Tunnelröhre.

Das Löschfahrzeug ist mit einem Hybridantrieb ausgestattet. Die Anfahrt erfolgt mit einem gewöhnlichen Verbrennungsmotor, während für die Operierung im Tunnel auf rein elektrischen Vortrieb umgestellt werden kann. Somit muss dem Motor bei stark verqualmten Einsatzszenarien kein extra gefilteter Sauerstoff zugeführt werden. Die Kabine ist klimatisiert und steht ständig unter leichten Überdruck, damit keine giftigen Dämpfe ins Fahrzeuginnere gelangen können.

Feuerlöschtechnisch sind die beiden SLF-T je mit einem 1.800 L Wassertank und einem 200 L Mehrbereichsschaumitteltank ausgerüstet. Die Löschmittel können über ferngesteuerte Werfer auf dem Dach und an der Fahrzeugfront abgegeben werden.

Die Idee zu diesem Modell kam eher spontan. Wie immer… Eigentlich hatte ich etwas ganz anderes im Sinn. Und eigentlich gab es bis zu diesem Modell keinen Tunnel in Farnheim, also wurde kurzerhand einer erfunden. Tunnellöschfahrzeuge gibt es in der Realität durchaus zahlreich und sind an sich ist noch nicht allzu spannend, allerdings das Fahrzeugkonzept mit einem Januskopf (1 und 2) finde ich sehr wohl reizvoll.

Die Idee, ein Fahrzeug mit zwei Fahrerhäusern auszustatten ist nicht neu. Schon Visionär Ernst Achilles realisierte anfang der 1970er Jahren eigens ein Großtanklöschfahrzeug im Stile eines Flughafenlöschfahrzeuges. Durch seine schiere Größe war auf Stadtstraßen Frankfurts ein Wenden kaum möglich. Daher fiel die Wahl auf ein zweites Fahrerhaus.

Also werkelte ich los. Meine selbstgesteckten Anforderungen waren Wendigkeit, ein kompaktes Äußeres, Vielseitigkeit und dazu die signifikanten Details, die ein solches Löschfahrzeug ausmachen: Klimaanlage, Frontwerfer, und eine entsprechende feuerwehrtechnische Beladung. Heraus kamen am Ende gleich zwei baugleiche Fahrzeuge. Eines für jede Tunnelseite.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

GW-H (Gerätewagen-Höhenrettung)

GW-H20

Nun konnte auch die Fachgruppe Höhenrettung ihr neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Dieses bietet – gegenüber seinem Vorgänger – weitaus mehr Raum für die Einsatzkräfte und ihre Ausrüstung. Es ist dazu mit einer Staffelkabine ausgestattet und daran anschließend mit einem großen Kofferaufbau für die umfangreiche Beladung. Ebenso wählte man bei der Beschaffung ein Allradfahrgestell, da die Vergangenheit  gezeigt hatte, dass es einige Einsätze fernab befestigter Straßen und Wege abzuwickeln galt.

Nach dem Höhenrettereinsatz beim Steinewahn in Berlin wurde ein standesgemäßes Fahrzeug für die Höhenretter schmerzlich vermisst. So galt es nun, diesen Missstand zu beheben. Viele Vorbildfahrzeuge sind auf klassischen Kleintransporterfahrstellen zu finden, auf denen ein Kofferbau montiert wurde. Also versuchte ich in der klassischen 4er-Breite ein Fahrzeug mit ähnlichen Proportionen zu bauen. Als Basis griff ich einmal mehr in das Regal meiner – mittlerweile – inflationär eingesetzten Kleintransporter. Nach dem MLF wollte ich auch einmal ein Kofferaufbau mit je zwei großen Geräteräumen auf beiden Seiten zusammenklötzeln. Auch auf die Gefahr hin, dass das Resultat zu wuchtig ausfallen würde. Aber es sollte sich visuell vom MLF unterscheiden. Während der Montage verzichtete ich zugunsten der kürzeren Fahrzeuglänge auf ein weiteres Gerätefach am Heck. Dafür bekam das MOC dort eine auffälige Warnlackierung spendiert. Neben den neuen Leuchtbalken, die am ELW-U erstmalig zum Einsatz kamen, sollte noch eine einsatztaktische Beladung im Kofferaufbau Platz nehmen. Dafür entstand eigens auch ein Dreibein, das (demontiert) komplett, neben Generator und Absperrhütchen im Fahrzeug verlastet werden kann.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x4er Platte quer)