AB-Mulde (AB 1)

Der erste Container, der hier im Detail vorgestellt werden soll, ist die Mulde. Sie bekommt in Kürze noch eine Kantholzbeladung zur Abstützung und Absicherung einsturzgefährdeter Bereiche an Einsatzstellen. Außerdem wird die Mulde auch zu Fahrschulzwecken auf einem WLF verladen.

Das Modell hält sich an die 4x8er Bodenplatte, wie beim alten Original-WLF (#6668) und ist an drei Seiten mit klappbaren Bracken ausgestattet.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Abrollbehältersystem

Wie ich vor einiger Zeit berichtete, zum späteren Zeitpunkt einmal mehr über die Wechselcontainersystem der BF Farnheim zu berichten, erscheint mir nun der richtige Zeitpunkt etwas ausführlicher darauf einzugehen.

Nach dem Start der „Serie“ mit der Vorstellung des WLFs und dem AB Großbrand, möchte ich hier nun den aktuellen Bestand präsentieren. Das AB-System der Feuerwehr ist so angelegt, dass es mit den kommunalen Trägerfahrzeugen der kompatibel ist. Somit ist bei möglichen Großschadenereignissen die Feuerwehr mit Hilfe der Stadtbetriebe schnell in der Lage eine Vielzahl an benötigter Ausrüstung zur Einsatzstelle zu beordern.

Folgende Abrollbehälter stehen der Modellfeuerwehr derzeit zur Verfügung:

  • AB 1 – Mulde (soll in nährerer Zukunft mit div. Abstütz-Kanthölzern ausgestattet werden
  • AB 2 – Großmulde
  • AB 3 – Tank
  • AB 4 – Schlauch
  • AB 5 – Großbrand
  • AB 6 – Rettungsmittel (bekannt als MANV in NRW)
  • AB 7 – Großlüfter

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Werkstatt

Bereits etwas älteren Baujahres ist der GW-Werkstatt, auch Werkstattwagen genannt, der den technischen Diensten, genauer gesagt der Zentralwerkstatt der Berufsfeuerwehr unterstellt ist. Dieses Fahrzeug hat die Feuerwehr 2005 gebraucht gekauft und für ihre Zwecke hergerichtet und fungiert so als tägliches Arbeitstier, wenn bspw. externe Ersatzteile etc. zugekauft und abgeholt oder von oder zu den einzelnen Feuerwachen gebracht werden müssen.

(Seit langem) wieder mal ein bekanntes Standardmodell, dass es in anderer Form (und Farbe) als reguläres Set bereits gab. Der Look ist durchaus vergleichbar mit dem anfänglich vorgestellten GW-Sicherung. Die größten baulichen Unterschiede liegen in der Fahrgestelllänge und in der Optik der Fahrzeugfront.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Der Löschzug

Start für eine Reihe von Fahrzeugzusammenstellungen zu verschiedenen Zugverbänden soll an dieser Stelle der aktuelle Löschzug der Berufsfeuerwehr Farnheim machen. Dieser setzt sich im Alarmfallaus dem ELW, einem HLF 20/16, einer DLK 32-CC und einem TLF 24/48-SL zusammen. Ferner rückt selbstständig ein RTW mit zum Einsatzort aus. In der jüngsten Vergangenheit wurden mehrere Zugvarianten, u.a. mit zwei HLFs, erprobt, aber rasch wieder verworfen. Der Grund, im aktuellen Löschzugverband anstelle des zweiten HLFs mit einem TLF24 auszurücken, liegt einzig und allein darin begründet, dass das Erstangriffsteam im Einsatz ausreichend Löschmittel vorhalten will. Insbesondere durch die gesonderte Gefahrenlage des Seehafen und der großen Waldflächen der Stadt gestaltet sich Wasserversorgung mitunter problematisch.

Je nach Einsatzart kann der Zentralist im Vorfeld entscheiden, ob er gar zwei TLFs anstelle des HLF zum Einsatz beordert.

Randnotiz: Auch hier zeigt sich das optisch neue Erscheinungsbild mit dem reflektierenden gelben Streifen auf den Fahrzeugseiten.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Höhenrettung

Er heißt zwar so, ist aber nicht nur für die Höhenrettung zuständig – der GW-Höhenrettung. Auch eine am Meer gelegene Großstadt, wie Farnheim, verfügt über eine Spezialeinheit, die auf die Rettung aus großer Höhe (Brücken, Baukränke, Fensehturm, etc.) von suizidgefährdeten und lebensbedrohlich verletzten Menschen spezialisiert ist. Nicht mehr nur in die Höhe reicht ihr Einsatzgebiet: vielmehr bei Hilfeleistungen in tiefen Schächten, Erdspalten und Höhlen und bei Eisunfällen im Winter kommen die Männer und Frauen der Höhenrettung zum Einsatz. Ihr Einsatzmittel ist ein allradgetriebenes Fahrzeug mit einem Geräteaufbau, der umfangreiches Material für die Personenrettung aus ungewöhlichen Lagen an Bord hat. Zudem hat man die Höhenrettung in den letzten Jahren auch zur Sicherung von absturzgefährdeten Gegenständen an Hausfassaden eingesetzt.

Bei diesem Modell sollte auch hier wieder die Vereinheitlichung des Fahrzeugparks zur Geltung kommen, sprich es bekam das aktuelle „Sprinter“-Gesicht. Die Fahrgestellbasis setzt sich somit wie beim Taucherwagen und beim MTW zusammen. Nur der Aufbau und die Bereifung unterscheidet sich von ihm.

Das Fahrzeug zeigt aber bereits jetzt das neue Erscheinungsbild der Einsatzfahrzeuge, die ebenfalls nach und nach die gelbe (retroreflektierende) Bauchbinde erhalten. Dazu später mehr…

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

NEF (neue Generation)

Erst vor wenigen Wochen wurde das Fahrzeug geliefert, und in dieser Woche schließlich in Dienst gestellt. Das Notarzteinsatzfahrzeug ist, genau wie sein Vorgänger, mit Allradantrieb ausgestattet und durch seine grobprofiligen Reifen extrem geländegängig.

Dieses MOC soll evolutionstechnisch ein Facelift des altes NEFs darstellen, welches durch die noch flachere Frontscheibe und die etwas rundlichere Frontgestaltung unterstützt wird. Ebenso ist der Leuchtbalken, mit seiner nun durchgehenden Leuchteneinheit, von neuerem Baujahr. Der Rest der Montage bildet keinen Unterschied zum alten Modell oder dem im Vorgänger-Artikel beschriebenen ELW. Die Aussttattung für die Notfallmedizin setzt sich aus einem Defibrillator und einem Beatmungsgerät zusammen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwK 25

Ein (noch) im Dienst stehendes Fahrzeug ist dieses Ungetüm. Der Teleskopkran mit 25 Tonnen Hubkraft ist Baujahr 1985 und soll vorraussichtlich im kommenden Jahr durch einen FwK 60 ersetzt werden. Das hier gezeigte Fahrzeug hat ein Gesamtgewicht von 33.000 kg und ein V6 Turbodiesel mit  320 PS treiben die ersten beiden Achsen an. Die hintere Achse ist als Nachlaufachse ausgelegt. Beladen ist der Krankwagen mit div. Stahlseilen, Umlenkrollen, Gliederketten oder auch ensprechendes Containergeschirr.

Das Modell war schon eine kleine bautechnische Herausforderung, weil es sich zunächst an real existierenden Kranfahrzeugen orientieren, und dann natürlich die typische Funktionalität der Lego’schen 4er-Breite bieten sollte. Nachdem ich für Führerhaus und Fahrgestell recht schnell den entgültigen Look gefunden hatten, gestaltete sich der Aufbau recht schwierig. Hierbei halfen mir allerdings die Abstützung die Aufliegerdrehleiter (#6340) von 1994 und der Aufbau des Drehgestells des Drehleitermodells (#6358) von 1987. Am Ausleger selber brütete ich in der Zwischenzeit über Details, wie die Seilführung und die Dicke des „Seils“. Erst zum guten Schluss fand ich, dank Kommissar Zufall, glücklicherweise in einer Grabbelkiste an einem Legoverkaufsstand das letzte gesuchte (und wahrscheinlich wichtigste) Teil: den Kranhaken.

Fahrgestellbasisänge: 16 Noppen (2x10er & 2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

NAW

Wie in vielen Großstädten Deutschlands ist auch in Farnheim Träger des Rettungsdienstes die Stadt selbst. Somit übernimmt folglich die Berufswehr den Großteil des Einsatzaufkommens. Mittlerweile, auf Grund des gestiegenen Gefahrenpotenzials (Internationaler Flughafen, Seehafen, Bundeswehrstandort, zahlreiche Großveranstaltungen, Ölraffinerie, Automobilindustrie, etc.), teilt der städtische Rettungsdienst die Einsätze mit den ortsansässigen Hilfsorganisationen, wie DRK, JUH und dem Malteser Hilfsdienst.

Der Notarztwagen ist einer von 6 Fahrzeugen, die an den Farnheimer Krankenhäusern und dem Uniklimikum stationiert sind, und von Kräften (Rettungsassistenten) der BF und einem diensthabenen Notarzt des hiesigen Krankenhauses besetzt werden. Nach wie vor gibt es zudem das bekannte Rendevoussystem aus NEF und RTW. Dazu aber in einem späteren Artikel mehr.

Der Montage ist vom Bauaufkommen eher etwas unspektakulär und basiert auf dem alten Krankenwagen (#6666). Er bekam „lediglich“ das neue Lego’sche „Spinter“-Gesicht und ein Hochdach.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Taucher

Da die Stadt am Wasser gelegen ist, verfügt die Berufswehr über geeignete Mittel gegen Wassernotfälle. Den Anfang der Wasserrettungsstaffel der Feuerwache 2 macht der GW-Taucher oder einfach Taucherwagen. Er ist mit allerlei technischem Gerät, wie Sauerstoffflaschen, Rettungswesten, Taucheranzüge, etc. ausgerüstet. Zudem haben die Taucher die Möglichkeit sich im inneren des Fahrzeuges umzuziehen. Unnötig zu erwähnen das dieses Fahrzeug über einen Allradantrieb verfügt.

Das Fahrzeug stellt künftig den „Sprinter“ im Farnheimer Fahrzeuguniversum dar. Beim Durchstöbern der Bauanleitungen fiel mein Augenmerk auf den Van des Windsurfers (#1791) von 1994. Dieser sollte sich doch auch in den Dienst der Feuerwehr stellen lassen. Nun ja, nach einigen leichten Modifikationen, war somit der Kastenwagen neu erschaffen. Ich denke, diese Basis könnte noch für einige Bauvorhaben (RTW, Pritschen-LKW, Gerätewagen, etc.) sehr nützlich sein.

Nachtrag: Ich war die ganze Zeit nicht wirklich zufrieden mit dem Look des Fahrzeugs. Also habe ich mich heute noch einmal an seine Karosserie gemacht und den langen Aufbau durch zwei 2x2x2 Boxen und auf der Fahrerseite mit einem Fensterpaneel optisch aufgewertet. Eine echte Stoßstange lässt das Auto vorne nun endlich nicht mehr so unfertig aussehen. Zudem unterstreicht das neue Farbschema die Signalwirkung des Fahrzeugs. Hoffe es gefällt so besser…?

Ach ja, bei weiteren Modellen aus der Zeit von ca. 93-95 kamen auch die Dänen auf den Trichter, diesen Fahrzeugtyp vielseitig einzusetzen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TLF 24/48-SL

Ein erstes großes Tanklöschfahrzeug als Ersatz für eines dieser alten TLF 16 ist seit wenigen Monaten im Dienst. Auch dieses Fahrzeug ist vom selben Hersteller, wie HLF und TLF hergestellt und fügt sich optisch nahtlos in die Reihe der modernen Frontlenkerfahrzeuge ein. Ein größte Unterschied zu den vorherigen Fahrzeugen ist der Allradantrieb mit seinen großen und grobstolligen Reifen. An Bord befinden sich 4.800 Liter feinstes Löschwasser, 500 Schaummittel und eine 250 kg fassende Pulverlöschanlage. Dieses Fahrzeug kann ist als Ergänzung für den Löschzug hinzugezogen werden.

Das Modell lehnt ein wenig an das alte Leiter-Tanklöschfahrzeug aus dem Feuerwachenbausatz „Flame Fighters“ (#6571) aus dem Jahre 1991 an. Allerdings musste, wie auch schon bei HLF, auch hier aus proportionstechnischer Sicht auf die hinteren Geräteräume verzichtet werden. Noch verfügt das MOC über einen offenen Pumpenstand am Heck. Ich denke über eine spätere Abdeckung/Klappe nach und bin noch auf der Suche nach entsprechenden Teilen. und/oder der entsprechenden Technik.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.