Webisode 4: „Die legende vom Feuertheuvel“
Halloween – Zeit zum Gruseln. So hat für Tom die eindringlich erzählte „Legende vom Feuertheuvel“ ein mentales Nachspiel: ein furchtbarer Albtraum schickt ihn in das Schattenreich vom Feuertheuvel.
Webisode 4: „Die legende vom Feuertheuvel“
Halloween – Zeit zum Gruseln. So hat für Tom die eindringlich erzählte „Legende vom Feuertheuvel“ ein mentales Nachspiel: ein furchtbarer Albtraum schickt ihn in das Schattenreich vom Feuertheuvel.
„Trick or Treat – Süßes oder Saures!“ – Es ist wieder die Zeit der Gruselgeschichten. Auch Farnheim hat eine zu bieten:
Es geschah 1583 in einer kalten Novembernacht. Einige junge Männer des Ortes sahen plötzlich am Horizont einen glutroten Feuerschein, der ihr Interesse weckte. Sie machten sich auf, der Sache auf den Grund zu gehen, und sahen sich alsbald im dunklen Nebelwald dem Scheunenbrand der des eigenwilligen Schmieds Theuvel gegenüber.
Der Legende nach habe der Schmied zu Vollmond die Geister aus dem Jenseits beschwört, damit diese Unheil brängen und sich ein schrecklicher Fluch sich über das kleine, friedvolle Dorf senke. Keiner der Bewohner wollte folglich etwas mit ihm zu tun haben. Die Kinder hatten in Angst. Und immer, wenn er den Ort betrat, um sich einige Vorräte zu besorgen, waren alle Fensterläden verrammelt und das Dorf wie ausgestorben.
Auch die jungen Männer mochten den seltsamen Waldschrat nicht, aber, auch wenn sie ihm insgeheim die Pest an den Hals wünschten, ihn in den Flammen umkommen zu lassen, das wollten die sie auch nicht. So versuchten die einen mit Brunnenwasser gefüllten Eimer gegen die Flammen vorzugehen, während die anderen nach ihm suchten.
Einer der Männer machte sich dann aber urplötzlich auf und rannte in die lichterloh brennende Scheune, indem sie den Schmied schließlich vermuteten. Die übrigen Burschen schauten erstarrt in die Flammen. Dann explodierte das Gebäude in einem riesigen Feuerball und mit einem ohrenbetäubenden Donnern erschien ein haushohes diabolisches Feuerwesen, der Feuertheuvel, und verschlang vor Augen der übrigen Männer denjenigen, der eigentlich zum Retter werden sollte…
Es heißt, der Feuertheuvel habe absichtlich den Brand gelegt, um so an unschuldige Seelen zu gelangen. Die Seele des jungen Mannes fand bis heute keinen Frieden, weil sie den Schmied nicht retten konnte. Und so entsteigt, so will es die Sage, der verbrannte Bursche demnach jedes Halloween, um einen ahnungslosen Menschen dem Feuertheuvel zu opfern, als grausige Erinnerung an jene Nacht.
Ein schaurig-schönes Halloween wünsche ich Euch…
DIE BILDER MUSSTEN AUS PLATZGRÜNDEN LEIDER ENTFALLEN.
Seit kurzem steht im Fahrzeugpark der BF das neue TLF 30/50-SL. Zwar ist dieses Fahrzeug in den täglichen Brandschutz als Fahrzeug des ersten Abmarschs integriert, dennoch ist es ein „Prototyp“. Verläuft diese Phase für die Wehrmänner positiv, werden die bisherigen Tanklöschfahrzeuge gemäß ihres Beschaffungsturnus künftig durch diese leistungsstarken TLFs ersetzt. In dieser Erprobungsphase sollen die Vor- und Nachteile hinsichtlich der Flexibilität und Einsetzbarkeit, Fahr- und Löschverhalten durch größeren Löschmittelvorrat, leistungsfähigerer Pumpe und Werfer, sowie die Handhabung der feuerwehrtechnischen Beladung abgewogen werden, sowie auf die speziellen Wünsche und Anforderungen der Feuerwehrleute eingegangen werden.
Das Fahrzeug bietet permanenten Allradantrieb und hat für die Brandbekämpfung oder Wasserförderung, bzw. -transport über weite Distanzen eine leistungsfähigere Feuerlöschkreiselpumpe von 3.000 L/Min. bei 10 bar, statt der gewöhnlichen 2.400 L/Min. bei 8 bar, sowie 5.000 L Wasser, 500 L AFFF Schaummittel und einen entnehmbaren 250 kg Pulverkessel samt Schnellangriff an Bord.
Das Modell ist ein weiteres Drauflos-gebaut-MOC. Optisch lehnt es sich an die bekannte „Familiengesicht“-Typen an, wobei die Scheinwerfer ein leichtes „Facelift“ erhielten. Der Aufbau ist bewusst flach gehalten, um den Charakter eines Waldbrandlöschfahrzeuges samt hoher Geländegängigkeit zu unterstreichen. Kleine, tief positionierte seitliche Gerätekästen, sowie eine heckseitig verbaute Schnellangriffseinrichtung hinter einer schwenkbare Klappe und einen dreh- und neigbaren Dachwerfer vervollständigen den Bau.
Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x8er Bracket, 2x2er Winkelplatte, 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)
Als Ersatz für alten Gerätewagen Saug beauftragte die Wehr im Frühjahr einen Fahrzeuggeätehersteller mit dem Bau eines neuen kompakten ÖWSF auf einem leichten LKW-Fahrgestell, festem Aufbau mit eingebautem säure- und laugenbeständigen Tank, sowie Frischwassertank, Hochdruckreiniger und Geräteräumen für eine entsprechende Beladung.
Nach der technischen Abnahme ist das Fahrzeug letzte Woche nun in Dienst gestellt worden, und ist auf der Wache für technische Dienste und Umweltschutz stationiert.
Vorbild für mein MOC ist das 2010 in Dienst gestellte ÖWSF der BF Düsseldorf. Optische Fahrerhausbasis war beim Bau einmal mehr mein aktuelles Standarddesign für den größten Teil meiner Feuerwehrfahrzeuge der Berufsfeuerwehr. Daran schließt sich große Geräteraum, eine seitlich gerippte Tankfläche, sowie beidseitige Zu- und Abgänge an. Am Heck sorgen weithin sichtbare gelbe Bitzer, sowie Blaulichter und Warnstreifen für Sicherheit. Auf dem Dach sind zwei Saugschläuche verladen und in dem Geräteräumen finden u. a. Streumaterial, Hochdruckstrahler, Pumpenbedienfeld und einige weitere Reinigungsflüssigkeiten. Kernstück ist aber die Saugeinheit an der Fahrzeugfront. Diese ist zwar recht simpel gehalten, verfügt mit Beleuchtungseinheit und Ölaufnahmegerät aber über alle wichtigen Funktionen wie auch beim Original aus Düsseldorf.
Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)
Im Falle, dass bei einem Großenschadenereignis schnell eine größere Menge Material an die Einsatzstelle herangeschafft werden muss, steht dem Absetzkipper-WLF auch ein Anhänger zu Verfügung, auf den im Ernstfall ein weiterer Container verladen werden.
Der Anhänger entstand parallel zum Ansetzkipper-MOC, allerdings fehlte mir einzig die lange Anhängerdeichsel um das Modell zu komplettieren. Glücklicherweise kam heute die ersehnte Bricklink-Teilebestellung an, und so konnte ich dieses Gespann nun endlich fertigstellen. Dem Zugfahrzeug habe ich auch einige Modifikationen zukommen lassen: so befindet sich nun ein Hydrauliktank am Aufbau und ein heckseitig verbautes Abstützsystem, damit er bei der realistischen Beladung des Hängers nicht urplötzlich vorne abhebt.
Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x6er + 1x2er Deichsel + 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)
Mit einem Wechsellader, in Form eines Absetzkippers, verfügt die Berufsfeuerwehr über ein weiteres System, welches aber unmittelbar vor der Ablösung steht. Das System wurde Anfang der 1980er Jahre eingeführt, und sollte als „leichtere“ Variante des mittlerweile etablierten Abrollsystems mit Haken gelten. Jedoch hat sich dieses Absetzsystem, auch bedingt durch eine mit den Jahren erhöhte Gefahrenlage in der Stadt, grundsätzlich überholt und wird nicht mehr weiter ausgebaut.
Ein Wechselladerfahrzeug (von ursprünglich drei) und einige Container stehen jedoch noch im Dienst der Feuerwehr, sollen laut Anschaffungsplan aber Ende 2011 durch ein neues WLF mit dem bewährten Hakenabrollsystem ersetzt werden.
Initiator und Anleitungslieferant war Maurice, besser bekannt als „steinlegoliath“ aus dem TS-Forum. Vielen Dank dafür. Er hat mir eine wunderbare Baumöglichkeit eines Absetzkippers gegeben, die bei mir so gar nicht im aktuellen Bauplanungen vorgesehen war. Natürlich passte ich das Modell meinen „Anforderungen“ (siehe Arbeitsstellenscheinwerfer, Feuerlöscher, Signalanlage, sowie andere Fahrgestellanbauteile) an, und zollte z. B. bei der Absetz-„Hydraulik“ dem Entwicklungsfortschritt neuer Teile entsprechend Tribut.
Für das MOC habe ich noch gleich einige weitere Container gebaut, die ich dann zu einem späteren Zeitpunkt genauer vorstellen werde.
Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x10er + 1x2er + 1x2er auf 1x4er Winkelplatte)
Webisode 3: „Tag der offenen Tür“
Die Wache Süd präsentiert sich der Öffentlichkeit. Mit einer großen Fahrzeugausstellung und buntem Programm. Volles Haus beim Tag der offenen Tür auf der Wache Süd. Aber plötzlich wird’s am Grillstand so richtig heiß, und dann sind auch noch Führungsqualitäten gefragt.
Eine speziell ausgebildete Schiffsbrandbekämpfungsgruppe, bestehend aus 10 Mann (1 EL, 1 Grf. und 8 Einsatzkräften), ist neben ihren Gerätschaften für den Ernstfall auf den Schiffen entlang des Farnheimer Küstenstreifens zuständig. Zudem kann sie aber auch entlang der gesamten deutschen Küste eingesetzt werden.
Ein solch auf die Brandbekämpfung auf Schiffen zugeschnittenes Einsatzmaterial ist der vom Land Niedersachsen beschaffte AB-SB (Schiffsbrandbekämpfung). Auf ihm sind u. a. neben Pressluftatmern, Schläuche in Tragekörben, div. transportable Löschmittelvorräte, entsprechende Gerätschaften zur Brandbekämpfung, Messgeräte zur Schadstoffmessung, Einsatzpläne und einige Bergeseile verladen. Der Container kann neben der Verladung und des Transports auf einem WLF auch per Schiff oder per Hubschrauber bewegt werden.
Auch dieser AB ist für die genormte LEGO-Wechselladerfläche geeignet und basiert ebenfalls auf einer 4×8 Noppen großen Grundplatte. Auf ihr wurde ein Aufbau platziert, den ich mit drei großen Geräteräumen ausstattete. Darin sind diverse Geräte zur Brandbekämpfung (Strahlrohre, Verteiler) sowie Schaumkanister und Feuerlöscher verstaut. Das BF-typische Streifendesign behielt ich auch hier bei.
Da das Budget keinen Rüstwagen vorsah, baute die Werkfeuerwehr vor Jahren in Eigenregie einen ausrangierten Lieferwagen zu einem GW-H um. Dieses Fahrzeug verfügt über alle Möglichkeiten der technischen Hilfleistung. Ausgestattet mit u. a. einem tragbaren Generator, Trennschleifer, Schere und Spreizer, Hebekissen und Handscheinwerfer kann damit bestens auf Notfälle auf dem Gelände der Jade Öl AG reagiert werden.
Im kommenden Jahr steht allerdings die Anschaffung eines echten Rüstwagens an, der dann im Rahmen des TUIS-Abkommens auch außerhalb des Werksgeländes zu besonderen Großschadenereignissen hinzugezogen werden kann.
Hierbei lief der Bau einmal anderes herum, nämlich von oben nach unten. Nachdem ich zunächst einen kleinen Lieferwagen auf der Basis einer 4x10er PKW-Bodenplatte erstellt hatte, sah er mir dem KEF zu ähnlich. Die Kabine und Fahrzeugfront übertrug ich auf eine 2x20er Platte und strickte einen neuen Aufbau. So kristallisierte sich allmählich auch der Nutzen des Fahrzeugs heraus: ein Fahrzeug für die technische Hilfeleistung mit einem heckseitig entnehmbaren Generator, der auf einer 2×2 Noppen großen Platte basiert.
Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)
Damit die Unterscheidung der einzelnen, zwar bekannten, nun aber optisch neuen Protagonisten noch etwas einfacher wird, gibt’s eine kleine Charakterstudie für jeden Einzelnen.