WLF 3 (Absetzkipper)

Mit einem Wechsellader, in Form eines Absetzkippers, verfügt die Berufsfeuerwehr über ein weiteres System, welches aber unmittelbar vor der Ablösung steht. Das System wurde Anfang der 1980er Jahre eingeführt, und sollte als „leichtere“ Variante des mittlerweile etablierten Abrollsystems mit Haken gelten. Jedoch hat sich dieses Absetzsystem, auch bedingt durch eine mit den Jahren erhöhte Gefahrenlage in der Stadt, grundsätzlich überholt und wird nicht mehr weiter ausgebaut.

Ein Wechselladerfahrzeug (von ursprünglich drei) und einige Container stehen jedoch noch im Dienst der Feuerwehr, sollen laut Anschaffungsplan aber Ende 2011 durch ein neues WLF mit dem bewährten Hakenabrollsystem ersetzt werden.

Initiator und Anleitungslieferant war Maurice, besser bekannt als „steinlegoliath“ aus dem TS-Forum. Vielen Dank dafür. Er hat mir eine wunderbare Baumöglichkeit eines Absetzkippers gegeben, die bei mir so gar nicht im aktuellen Bauplanungen vorgesehen war. Natürlich passte ich das Modell meinen „Anforderungen“ (siehe Arbeitsstellenscheinwerfer, Feuerlöscher, Signalanlage, sowie andere Fahrgestellanbauteile) an, und zollte z. B. bei der Absetz-„Hydraulik“ dem Entwicklungsfortschritt neuer Teile entsprechend Tribut.

Für das MOC habe ich noch gleich einige weitere Container gebaut, die ich dann zu einem späteren Zeitpunkt genauer vorstellen werde.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x10er + 1x2er + 1x2er auf 1x4er Winkelplatte)

Feuer und Flamme – Die Serie

Webisode 3: „Tag der offenen Tür“

Die Wache Süd präsentiert sich der Öffentlichkeit. Mit einer großen Fahrzeugausstellung und buntem Programm. Volles Haus beim Tag der offenen Tür auf der Wache Süd. Aber plötzlich wird’s am Grillstand so richtig heiß, und dann sind auch noch Führungsqualitäten gefragt.

AB-Schiffsbrandbekämpfung (AB 12)

Eine speziell ausgebildete Schiffsbrandbekämpfungsgruppe, bestehend aus 10 Mann (1 EL, 1 Grf. und 8 Einsatzkräften), ist neben ihren Gerätschaften für den Ernstfall auf den Schiffen entlang des Farnheimer Küstenstreifens zuständig. Zudem kann sie aber auch entlang der gesamten deutschen Küste eingesetzt werden.

Ein solch auf die Brandbekämpfung auf Schiffen zugeschnittenes Einsatzmaterial ist der vom Land Niedersachsen beschaffte AB-SB (Schiffsbrandbekämpfung). Auf ihm sind u. a. neben Pressluftatmern, Schläuche in Tragekörben, div. transportable Löschmittelvorräte, entsprechende Gerätschaften zur Brandbekämpfung, Messgeräte zur Schadstoffmessung, Einsatzpläne und einige Bergeseile verladen. Der Container kann neben der Verladung und des Transports auf einem WLF auch per Schiff oder per Hubschrauber bewegt werden.

Auch dieser AB ist für die genormte LEGO-Wechselladerfläche geeignet und basiert ebenfalls auf einer 4×8 Noppen großen Grundplatte. Auf ihr wurde ein Aufbau platziert, den ich mit drei großen Geräteräumen ausstattete. Darin sind diverse Geräte zur Brandbekämpfung (Strahlrohre, Verteiler) sowie Schaumkanister und Feuerlöscher verstaut. Das BF-typische Streifendesign behielt ich auch hier bei.

GW-Hilfeleistung

Da das Budget keinen Rüstwagen vorsah, baute die Werkfeuerwehr vor Jahren in Eigenregie einen ausrangierten Lieferwagen zu einem GW-H um. Dieses Fahrzeug verfügt über alle Möglichkeiten der technischen Hilfleistung. Ausgestattet mit u. a. einem tragbaren Generator, Trennschleifer, Schere und Spreizer, Hebekissen und Handscheinwerfer kann damit bestens auf Notfälle auf dem Gelände der Jade Öl AG reagiert werden.

Im kommenden Jahr steht allerdings die Anschaffung eines echten Rüstwagens an, der dann im Rahmen des TUIS-Abkommens auch außerhalb des Werksgeländes zu besonderen Großschadenereignissen hinzugezogen werden kann.

Hierbei lief der Bau einmal anderes herum, nämlich von oben nach unten. Nachdem ich zunächst einen kleinen Lieferwagen auf der Basis einer 4x10er PKW-Bodenplatte erstellt hatte, sah er mir dem KEF zu ähnlich. Die Kabine und Fahrzeugfront übertrug ich auf eine 2x20er Platte und strickte einen neuen Aufbau. So kristallisierte sich allmählich auch der Nutzen des Fahrzeugs heraus: ein Fahrzeug für die technische Hilfeleistung mit einem heckseitig entnehmbaren Generator, der auf einer 2×2 Noppen großen Platte basiert.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Feuer und Flamme – Die Charaktere

Damit die Unterscheidung der einzelnen, zwar bekannten, nun aber optisch neuen Protagonisten noch etwas einfacher wird, gibt’s eine kleine Charakterstudie für jeden Einzelnen.

Feuer und Flamme – Die Serie

Webisode 2: „Das Artefakt“

Manchmal ist es doch ganz gut auch in den verstecktesten Ecken zu Fegen. Zentralistin Uschi hat das beherzigt und entdeckt dabei ein seltsam schimmerndes Objekt, das plötzlich die ganze Wache auf den Kopf stellt…

Star Craft mit Noppen

Wer zockt nicht gern zwischendurch ein Game am Rechner? Und spielt dabei vielleicht auch noch eine Runde Echtzeitstrategie? Vielleicht sogar auch „Star Craft“?

Passend zum Release des Nachfolgers dieser Echtzeitstrategieperle hat User und Steineliebhaber „machinima“ die ersten Minuten einer typische Multiplayerpartie, in der Terraner und Protoss gegeneinander antreten, in Stop-Motion-Technik festgehalten.

Ein höchst amüsantes Kurzweilvideo mit authentischem „Star Craft“-Sound, bekannten Einheiten mit nettem Wiedererkennungwert und dem so genretypischen Fog of War – Klasse!

Dauer: 4:34 Minuten

Sprache: Englisch

Feuer und Flamme – Die Serie

Webisode 1: „Der Neue“

Wer direkt am ersten Tag unangenehm auffällt, macht sich meist keine Freunde. Auch Tom, dem Anwärter, ergeht es so. Stört er doch durch seine forsche Fahrweise die morgentliche Ruhe auf der Wache Süd. Und das ist sträflich…

Minifig’sche Ersatzbeschaffung

Wie Bolle freue ich mich über den zweiten Preis bei Crans ausgelobten 80er-Jahre-Bauwettbewerb auf 1000steine.de. Mein Beitrag war, für die jenigen unter Euch, die ihn nicht gesehen haben, die Radarontrolle. Mein gewonnener Preis: der gute, alte „Bucket Loader“ (# 6630) aus dem Jahr 1981. Komplett zerlegt und tadellos in Schuss kam er gestern mit der Post bei mir an.

Vielen Dank an Ralf aka Cran für den tollen Wettbewerb und für die Stiftung der Preise, allen übrigen Gewinnern und natürlich den Wählern, die mein MOC mit ihrer Stimme auf den zweiten Platz hievten.

Cran’s Wunsch war die Preise in einer bildhaften „Übergabe“ zu präsentieren. Also gut, hier ist meine Geschichte:

ULF 80/40/20-2

2004 beauftragte die Werkfeuerwehr den Feuerwehrgerätehersteller „Brickfire“ ein speziell auf die Bedürfnisse und lokalen Anforderungen der Wehr zugeschnittenes Universallöschfahrzeug zu entwickeln und zu bauen. Heraus kam ein dreiachsiges Ungetüm, das neben Werkzeugen zur technischen Hilfeleistung auch eine umfangreiche Ausstattung zur Brandbekämpfung mit an Bord hat. Der Mafas MGA 2644 6×4 der Maschinenfabrik Steinstetten AG ist ausgerüstet mit einer Hochdruckpumpe, die 8.000 L Wasser/Minute durch die Schläuche pumpen kann. Zudem hält es mit insgesamt 4.000 L Löschwasser, 2.000 L AFFF-Schaum, sowie 250 kg BC-Pulver ausreichend Löschmittel für den ersten Angriff parat. Ferner sind ein 12 kVA-Generator für Lichtmast und Co., ein Gaswarnanlage, Selbstschutzdüsen und ein fernsteuerbarer Dachwerfer verbaut.

Idee für den Bau war das ULF der WF Ruhr Oel GmbH Gelsenkirchen am Standort Scholven. Da meine fiktive WF über ein ähnliches Gefahrenpotenzial verfügt, dachte ich, dass sich ein ähnliches Fahrzeug gut in meinem Fahrzeugpark machen würde. So baute ich also drauf los. Die Gruppenkabine und das Dreiachsfahrgestell waren gesetzt, und es sollte sich locker an sein „Vorbild“ anlehnen. Nach einigen unbefriedigenden Versuchen verwarf ich allerdings den Gedanken an eine Haspel am Fahrzeugheck zu installieren. So konzentrierte ich mich beim Bau auf eine strukturierte Tankhaut (siehe Anordnung der 1x2er Fliesen über der Doppelachse), um dem Modell einen besonderen (Spezialfahrzeug-) Look zu verpassen. Abschließend vervollständigen Details wie zwei tiefliegende Schnellangriffseinrichtungen, sowie vollausgestattete Geräteraume darüber und eine entsprechende Dachbeladung (hier verhalf mir das alte Leiterpaket aus den 70ern für mehr Raum für andere Dinge) und ein am Heck angebrachter Lichtmast das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)