Recycling-LKW

Die Betriebe der Stadt übernehmen natürlich auch die Leerung der Wertstoffbehälter für u. a. Papier und Glas, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, dies übernehmen spezielle Müllfahrzeuge, die für diesen Zweck die Tonnen anheben können. Für den Transport dieser Behältnisse zu ihren Standorten, oder zu Wartungs- und Reparaturzwecken im heimischen Bauhof werden sie auf speziellen Pritschen-LKW mit Ladekran verlastet.

Inspiriert durch voyagetoms und cimddwcs persönlicher Modifikation des neuen Recyling-Center Sets (#4206) dachte ich mir, solche Container könnten auch meiner Stadt gut zu Gesicht stehen, dann aber in den traditionellen Farben Gelb/Rot/Gelb. So baute ich neben kubischen Recylingtonnen auch gleich das passende Trägerfahrzeug dazu. Ein vollfunktionstüchter Krankausleger, sowie vorbildgetreue Abstützungen vervollständigen das – wie immer – bespielbare MOC.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Neues von Henri und Edmond: „Copyright“

Nach acht Monaten fleißiger Arbeit des Script Schreibens, des Soundtrack Komponierens und der Fotoarbeiten, der Nachbearbeitung, des Schnitts und der Vertonung folgt nun nach dem tollen Erstlingswerk ein weiteres sehenswertes Machwerk des französischen studioepsilon: „Copyright“.

Henri wird des illegalen Musikdownloads bezichtigt, uns ist fortan mit seinem Kumpel und Feuerwehrmann Edmond auf der Flucht. Dabei erleben Sie so manch wildes Abenteuer. Doch am Ende siegt die Gerechtigkeit, und es kommt alles anders, als an denkt.

Mit viel Charme und Witz, einer tollen Dramaturgie und perfekten Animationen macht dieser Film richtig Spaß. Und am Ende hat er für uns alle noch eine Botschaft…

Dauer: 36:19 Minuten

Sprache: Französisch mit englischen Untertiteln

Großraumtaxi

Neues Jahr, neues MOC. Das kleine Taxi, welches ich vor knapp einem Jahr vorstellte, hat Gesellschaft bekommen: ein Großraumtaxi ist zu meinem geschäftigen Verkehrsgetümmel hinzugekommen.

Der größte Kraftdroschken- und Fahrkutschenunternehmer der Stadt ist „Call-A-Cab“. Für ihn alleine sorgen knapp 200 Fahrer für den individuellen Personentransport. Sammeltaxifahrten bis 20 Personen sind bei ihm möglich. Eine kleine Version des Großraumtaxis ist dieser Kleinbus. Er kann einen Fahrgast aufnehmen, der seinen Platz über den hinteren Einstieg einnimmt. Zudem können bequem bis zu zwei Koffer im Fahrzeuginneren verstaut werden.

Das Fahrzeug orientiert sich optisch natürlich an seinem kleineren „Bruder“. Da mittlerweile das seit 1971 geltende bundeseinheitliche Farb-Monopol, Taxifahrzeuge in Hellelfenbein (RAL 1015) zu lackieren, aufgehoben wurde, und einige Bundesländer die Farbwahl nun freigegeben haben, sind daher die „Call-A-Cab“-Fahrzeuge gelb-schwarz ausgeführt und damit an die berühmten New Yorker „Yellow Cabs“ erinnern sollen und wollen. Ach ja, wer sich fragen sollte, woher denn die Felgensätze stammen, dem sei verraten, dass sie in einigen der zahlreichen Cars™-Sets zu finden sind.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)

Wie es sich lebt auf der Wache Süd

Nach einigen bildhaften Kurzgeschichten über die Abenteuer der Jungs von Wache Süd, möchte ich heute ein wenig genauer über das Gelände der Feuerwache berichten, das dort bereits ausgiebig als Kulisse gedient hat. Seit der neuesten Geschichte ist aber (wieder) alles anders – nämlich größer.

Um die Wache genauer unter die Lupe zu nehmen, muss ich ein wenig ausholen: Alles begann bekanntlich, nachdem Uschi ein seltsames Artefakt unter dem seit langem nicht mehr Staub gewischten Zentralistentisch vorfand. Als dieses Etwas unter lautem Getöse „explodierte“ war alles auf dem Gelände nicht mehr, wie zuvor.

Die alte baufällige Wache, die als altes Originalset # 6385 (Fire House I von 1985)  in gerademal 19 Szenen Verwendung fand, wich fortan einer modernen Herberge mit allen Schikanen. Optisch bildet sie den Grad zwischen den modernen LEGO®-Sets und den Klassikern der 80er Jahre. Den Baugrund für das eigentliche und wesentliche Hauptgebäude bildet die grüne Bauplatte aus dem Bausatz # 6571 (Flame Fighters aus dem Jahre 1994). Manche halten die Wache Süd für die moderne Variante des letztgenannten Sets.

Wie dem auch sei. Die Wache Süd wird allen Ansprüchen an eine Unterkunft des 21. LEGO®-Jahrhunderts gerecht. Das von einer Mauer (auf der rechten Seite vor dem Turm befindet sich ein offener Waschplatz) umschlossene Areal verfügt im hinteren Teil über eine hohe Fahrzeughalle mit zwei Einstellplätzen, die zwei großen Löschfahrzeugen ausreichend Raum bieten. Zudem finden sich dort von der Decke herabreichende Abgasschläuche und zusätzlicher Lagerplatz für etwas Material.

Das Wachgebäude, ein 3-geschossiger Turm, beherbergt im Erdgeschoss die hochmoderne Zentrale mit einem Zugang zur Fahrzeughalle. Die Zentrale bietet alle computergestützten Spielereien, wie z. B. Digitalfunk. Im Stockwerk darüber befindet sich der Ruheraum der wachhabenden Mannschaft, und im zweiten Obergeschoss ein großer Besprechungs- und Unterrichtsraum samt Whiteboard und Overhead-Projektor.

Erst kürzlich wurde das Gelände auf der linken Seite um einen separaten Hallenstellplatz erweitert. Erbaut wurde dieser auf einer 16x32er Bauplatte in grün, und soll in naher Zukunft als Unterstellplatz für einen geplanten Rettungswagen dienen. Im Augenblick parkt dort der PKW der Tagesdienstes, bzw. sie wird gelegentlich zur Reparaturzwecken genutzt.

Für Erholung der Wehrleute sorgt eine kleine Sitzgelegenheit im Freien, umgeben von ein wenig Grünbepflanzung.

Feuer und Flamme – Die Serie

Webpisode 5: „Der Feuerdieb“

Seit Wochen hat es nun nicht mehr gebrannt. Die Jungs von der Wache Süd wissen schon bald nicht mehr wohin mit der ganzen, unfreiwillig neugewonnen „Freizeit“. Doch als es auf einmal wieder im Bezirk zu züngeln beginnt, da sind plötzlich alle Brandherde auf geheimnisvolle Weise verschwunden, ehe die Feuerwehr am Einsatzort eintrifft.

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 4

Mittlerweile haben mich einige Anfragen erreicht, die den Wunsch äußerten, Fotos zu zeigen, die meine „Stadt“ einmal im Gesamten zeigen. Dem Wunsch möchte ich mit diesem Artikel heute entsprechen. Denn bislang präsentierte ich die Szenerie nur Häppchen- und Ausschnittsweise.

Nicht, dass bereits alles bebaut sein würde, stattdessen klaffen noch sehr viele Lücken im Straßenbild. Einige schriftliche Ergänzungen zu den Fotos sollen Euch daher die Vorstellung über meine Projekt etwas vereinfachen.

Derzeit umfasst das Projekt derzeit fünf bebaute Straßenplatten, sowie weitere sechs Platten, bei denen die Ausgestaltung noch ansteht. Die Architektur lehnt sich an den aktuellen „City Corner“-Stil an, sprich 1-2 geschossige Stadthäuser mit offener Rückseite. In Kombination mit meiner angedachten Uferbefestigung und einer abgesenkten Wasserfläche an der Vorderseite soll überdies eine gewisse Tiefenwirkung erreicht werden. Vielleicht ergibt sich darüber hinaus noch eine weitere Ausdehnung nach hinten mittels weiterer Bauplatten auf Höhe des Straßenniveaus. Für den besseren Transport und die sichere Verstauung plane ich eine weitestgehend modulare Bauweise mit ein.

Aufgrund der Länge der Bauabschnitte war es nicht möglich diese komplett auf Weiß zu fotografieren. So musste der schnöde Bodenbelag herhalten.

Die bebauten Segmente im Einzelnen:

Segment 1: Hauseigenbau aus dem hellblauen Gebaüde des mittelalterlichen Marktplatzes als Aufstockung des“ TRU“-Spielzeugladens. Daneben findet sich eine eigens errichtete Bushaltestelle samt Wartehäuschen, Sitzgelegenheiten und Fahrkartenautomaten

Segment 2: T-Kreuzung mit kompletter Lichtzeichenanlage und Laternen

Segment 3: unverändeter Bau der bekannten City-Bank plus Modifizierung, bzw. Umbau des zweiten Hauses des mittelalterlichen Markplatzes zu einem historischen Stadthaus und modernem Sportgeschäft im Erdgeschoss. Als Gimmick habe ich zur Überwachung des Verkehrs einen Starenkasten installiert

Segment 4: Schwarzes Stadthaus fungiert als Warenhaus mit Lampengeschäft in der Parterre sowie eine Modifikation des älteren Baustellen-Fertighauses zum Blumenladen. Zur Wasserseite ergänzen einige Sitzgelegenheiten und etwas Grün die Promenade

Segment 5: Gelbes Haus als Eigenentwicklung, dem die Zweiradwerkstatt aus dem Set „City Corner“ als Basis dient. Die „Pizzeria“ daneben ist weitestgehend im Originalzustand belassen worden. Lediglich eine Plakatwand an der rechten Außenseite wurde hinzugefügt

Alle Häuser sind selbstverständlich mit entsprechender Innenausstattung versehen. Dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Die unbebaute Straßenplattenreihe hat noch nicht ihr finales Layout. Jedoch sollen auf ihr einmal eine Feuerwache, ein Stadttor (als Basis dienst  die Tower Bridge) und ein typisches Kontorgebäude zur Wasserseite Platz finden. Zudem folgen Platzierung der Umbauten der „Petshop“-Häuser und des weißen City-Stadthauses aus 2010.

Saugwagen

Was tun, wenn’s stockt im Untergrund? Kein Problem, dank des neuen Saugwagens der Stadt gehören durch Laub und Unrat verstopfte Gullis der Vergangenheit an. Mittels eines kleinen 500 L fassenden Aufnahmetanks und zwei Saugeinrichtungen (von der die an der Fahrzeugfront verbaute Vorrichtung vom Fahrerplatz aus fernsteuerbar ist) werden verstopften Abflüssen somit schnell Abhilfe geschaffen.

Nach Kehrmaschine, E-Müllwagen, Schneeräumer und Baustellenfahrzeug fehlte mir noch ein entsprechendes Fahrzeug für die Gullischacht- und Abwasserreinigung. Es sollte obendrein ein handliches und wendiges Modell werden, das speziell auf kleinere Einsätze ausgelegt ist. Bautechnisch orientiert es sich am „Shell“-Pickup und nutzt auch die selbe Fahrgestellbasis. Hauptaugenmerk liegt allerdings auf dem teleskopierbaren Saugrüssel an der Fahrzeugfront. Mit ihm können auch Unterflur liegende Gullis gereinigt werden. Mit einigen Scharnierteilen ließ sich dankenswerter Weise eine filigrane und detaillierte Vorrichtung zusammenzimmern.

Auch dieses Modell erhielt, wie all meine städtischen Einsatzfahrzeuge, das typische wie klassische gelb-rot-gelbe-Farbschema. Details wie ein Besen, eine rückwärtige angebrachte  Hinweistafel und ein Gelblicht vervollständigen das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er Platte, die mit dem Doppelwinkel)

TLF 16

In den 1970er- und 80er Jahren stellte die BF acht (1x 1977, 4x 1979, 3x 1982) solcher TLF 16 nach Hamburger Vorbild in Dienst. Die Fahrzeuge verfügen über einen komplett aus Aluminium gefertigten und mit Rolläden ausgestatteten Geräteaufbau samt 2.400-Liter-Löschwassertank, und einem 200 Liter fassenden Behälter für Mehrbereichsschaumbildner. Das 11-Tonnen-Fahrzeug ist mit Allradantrieb ausgestattet und als Besonderheit ist, wie beim Hamburger TLF, auf dem Kabinendach ein Werfer installiert, der durch eine Dachluke erreichbar ist.

Geschichtlich standen nach der Dienstzeit durchschnittlich etwa 59.000 gefahrene Kilometer auf der Uhr. Zwei der Fahrzeuge erlitten im Januar 1990 reparable Schäden durch herabfallende Ast- und Gebäudeteile bei Einsätzen während des Orkantiefs Daria. Ein Fahrzeug wurde während eines Brandeinsatzes im jahr 1993 durch Flammen beschädigt. Auch dieses TLF konnte nach einigen Karosseriearbeiten wieder flottgemacht werden. Nach ihrer Ausserdienststellung bis 1995 liefen die Löschfahrzeuge tw. noch bis etwa Mitte 2000 bei der freiwilligen Wehr.

Es gibt für dieses Moc tatsächlich gleich zwei Vorbilder. Zum einen das bereits oben erwähnte TLF 16 der Hamburger Feuerwehr, sowie in modellbauerischer Hinsicht ein Mercedes-Kurzhauber-Löschzug des AFOLs Wolfgang Köhler. Ich kombinierte beide schließlich zu meiner speziellen Farnheimer Version. Details gibt es bei der Beladung des Modells: neben einem Feuerlöscher zwei Schwerschaumrohren, Verkehrsleitkegel, Werkzeugkoffern und Strahlrohren verfügt dieses Fahrzeug auf über einen Löschwassertank samt heckseitig verbauter Feuerlöschkreiselpumpe.

Die damalige Lackervorschrift fand auch hierbei Berücksichtigung.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er Platte)

TroLF 250

Von 1984-1989 besaß die Feuerwehr auch ein solches Unikat. In Eigenregie verpasste man dem Pickup einen Blechaufbau und installierte darin einen 250-kg-Pulvertank samt Schnellangriff. Dieses Fahrzeug gilt somit wohl als eines der ersten KEF (Kleineinsatzfahrzeuge) in der Geschichte. Doch dieser umgebaute Lieferwagen war zudem mit einer Doppelfunktion belegt: im Falle eines Großschadenfalls sollte die Bevölkerung per Lautsprecherdurchsagen vor der drohenden Gefahr gewarnt werden. Die Lackierung fiel ebenfalls nach Frankfurter Vorbild (welches ursprünglich aus Dortmund stammte) aus. Vor dem Umbau lief das Fahrzeug überigens bereits sieben Jahre als LKW zur Abstreuung von Ölspuren.

Dieses Modell hat kein wirklich existentes Vorbild. Vielmehr wurde es mit seiner Farbgebung zu einem Teil der Oldtimer-Flotte. Um den Charakter eines Youngtimers zu wahren, verbaute ich runde Scheinwerfer und auch nur ein einzelnes Blaulicht auf dem Dach. Das Innere des Aufbaus besteht aus einem kleinen, runden Pulvertank, samt Bedieneinrichtung und einem verstaubaren Schnellangriffsschlauch.

Fahrgestellbasisplatte: 11 Noppen (4x10er PKW-Basisplatte + 1x4er Platte)

SW 2000-Tr.

Eine weitere spezielle „Fach“-Abteilung in den Reihen der Berufswehr in Farnheim ist die der Feuerwehrhistoriker. Sie besteht derzeit aus rund 45 Mitgliedern, von denen je ein Teil aus aktiven und pensionierten Wehrleuten besteht. Sie können dazu auf die komplette Infrastruktur der Zentralwerkstatt zurückgreifen. Der Verband der hat seit seiner Gründung 1995 bereits eine stattliche Anzahl historischer Feuerwehrfahrzeuge für die Nachwelt erhalten können. Man ist zudem in der glücklichen Lage, die Oldtimer (es sind derzeit 27 Fahrzeuge und 5 Anhänger) in einer eigenen Halle auf dem Gelände der Technik- und Umweltwache (FRW 4) unterzustellen.

Den Anfang historischer Fahrzeuge macht heute ein alter Schlauchwagen aus dem Jahr 1968. Aufgebaut ist der LKW auf einem 9-Tonnen-Straßenfahrgestell, bei dem das Dieselaggregat 110 PS leistet. Dieses Fahrzeug war eine speziell für die Feuerwehr entwickelte Kleinserie, die aus vier baugleichen Schlauchwagen bestand, aber nur dieser ließ sich für die Nachwelt erhalten. Zwei der übrigen drei SW 2000-Tr. wurden 1984 und 1986 außer Dienst gestellt und verkauft. Der dritte im Bunde verunfallte bereits 1973 bei einer Alarmfahrt und erlitt einen Totalschaden.

Bereits 1965 experimentierte man mit einer auffälligen Fahrzeuglackierung zur Steigerung der Aufmerksamkeit der übrigen Verkehrsteilnehmer. Nach Frankfurter Vorbild lackierte man sämtliche Karosserieteile entlang der Kotflügelhöhe, sowie das Dach weiß. PKWs erhielten zudem weiß abgesetzte Kotflügel. So entstand die „Farnheimer Bauchbinde“. Das Lackierschema hatte bis weit in die Achtziger Jahre bestand – bis es schließlich von den gelben reflektierenden Konturmarkierungen abgelöst wurde.

Zu Modell: Vorbild, bzw. Ideengeber für dieses Fahrzeug ist der alte Hamburger Schlauchwagen auf einem mittelschweren Mercedes Frontlenker LP 911 mit kubischer Kabine und Bachert-Aufbau. Da das Vorbild über keinerlei Jalousienverschlüsse im Geräteaufbau verfügt, verbaute auch ich der Epoche entsprechende Schwenktüren. Auch dieses Moc besitzt wieder eine feuerwehrtechnische Beladung. Besonderheit ist hier allerdings das Farbschema, dass das Fahrzeug in dem o. g. Lackierung zeigt.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)