LKW

Der Kreisverband Farnheim verfügt für logistische Zwecke über einen schweren, geländegängigen LKW. Seine Einsatzmöglichkeiten sind daher unglaublich vielfältig. Er kann bspw. bei jedweder Art Großschadenereignis eine große Menge benötigter Hilfsgüter herbeischaffen. Im Extremfall dient das Fahrzeug bei solch einem Ereignis auch als überdachte Behandlungsmöglichkeit, da der Aufbau klimatisiert werden kann. In der Vergangenheit wurde der LKW im Rahmen humanitärer Hilfne bereits bei zahlreichen Auslandseinsätzen eingesetzt. So geschehen zuletzt 2005 in denen vom Hurrikan Katrina schwer verwüsteten Teilen im Süden der USA.

Das MOC kreiste mir schon etwas länger im Kopf herum, da ich die Basis des Arla Milk Trucks (#1581) als Feuerwehrfahrzeug hätte gut zweckentfremden können. Allerdings lagen bei mir ein paar große Panele mit Rot Kreuz-Aufdruck herum, sodass ich den Bau kurzerhand farblich umgestaltete. Die Basis entspricht weitestgehend dem Original von 1991, wobei ich unbedingt die Ladebordwand umsetzen wollte. Ebenso wichtig war mir die Trennung des Fahrerhauses vom Aufbau. Entsprechende Details, wie das typische DRK-Zweifarben-Design, Leuchtbalken und ein wenig Zubehör, sowie vier Transportkisten und Sackkarre runden das Modell ab.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er, 2 1x2er Scharnierplatten)

LKW 4 (Abschleppwagen der Zentralwerkstatt)

Im Fahrzeugbestand der Feuerwehr, besser gesagt der Zentralwerkstatt, befindet sich auch ein sog. Abschleppwagen. Dieser wurde Mitte 90er Jahre gebaucht gekauft, mit dem Zweck fahruntüchtige und/oder verunfallte Kleinfahrzeuge der Feuerwehr abzutransportieren und in die eigene Motor- und Karrossieriewerkstatt zu bringen. Da die Statistik von 2009 allerdings (jedoch glücklicherweise) nur 9 Einsätze dieses Fahrzeugs vorsah, wird der gealterte Abschleppwagen im kommenden Jahr ausgesondert und gegen ein neuen Mulden-Abrollbehälter mit Kran ersetzt, der darüberhinaus über etliche Zusatznutzen für die Feuerwehr verfügt, und in finanzieller Hinsicht (in Sachen Anschaffung und Unterhaltung) um ein Vielfaches günstiger ist.

Dieses Modell stammt nicht von mir, sondern ist mit das letzte Überbleibsel aus dem alten 4-W-Bestand des 1000 Steine-Forum-Mitglieds und Legokontrukteurs steinlegoliath. Er war so nett, mir das Modell für meine Feuerwehr zu überlassen. Natürlich hat der Abschleppwagen das für die 80er Jahre so charakteristische „Frontlenker“-Design. So „pimpte“ ich das Fahrzeug lediglich mit einigen Details, wie der Konturmarkierung in gelb, einem neuen Blaulichtbalken, tauschte die ursprünglich gelben Scheinwerfer gegen transparent-klare aus und montierte auch sonst noch einige lichttechnische Einrichtungen, sowie etwas Werkzeug und einen Feuerlöscher.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (1×2 er + 2x6er + 2×8 auf 2x4er Scharnierplatte)

# 6674 – Crane Truck (1988)

Eigentlich hatten die verschiedenen frühen Stadtthemen über viele Jahre ihr festes Farbschema (Polizei: Schwarz/Weiß, Feuerwehr: Rot, Küstenwache: Blau/Weiß) – eigentlich. Bis 1988 dieser Abschlepp-LKW auf den Markt kam. Erstrahlte dieser plötzlich in feschem rot/gelb. Wir erinnern uns: der Highway Maintenance Truck (#6653) erschien 1982 in Blau, der Emergency Repair Truck (# 6521) 1987 in Anlehnung an den ADAC und Co. in Gelb. Ich vergleiche die Farben deswegen, da auf allen beschriebenen Sets das Autobahnsymbol aufgedruckt war.

Zudem kam 1987 in begrenzter Stückzahl der Big Rig Truck Stop (# 6393) als großes Set in den Handel. Dieses enthielt u. a. einen großen, dreiachsigen Tow Truck in rot/gelber Farbgebung. Dies veranlasste die Setplaner bei LEGO offenbar ein Jahr später eine regulär erhältliche und etwas reduzierte Variante (quasi als „kleiner Bruder“) zu entwickeln und auf den Markt zu bringen.

Ein zweiachsiger Hauben-LKW mit einem Abschleppausleger und -haken. Über eine Schlauchhaspel/Kabeltrommel konnte der Haken abgelassen werden. Zudem stehen etwas Werkzeug  der mit blauem Overall samt Autobahnsymbolaufdruck und rotem Basecap bekleideten Minifig für Reparaturen zur Verfügung. Hübsche Details wie zwei aufragende Auspuffrohre hinter der Fahzeugekabine, gelbe Zusatztanks am Fahrgestell, Gelblicht und Funkantenne auf dem Dach komplettieren den Bausatz. Kleine Wehrmutstropfen: dem Fahrzeug vorne wurde leider keine Stoßstange spendiert, und der Aufstieg der Minifig ins Fahrerhaus gestaltet sich ohne Trittstufen auch etwas mühsam.

Alles in allem ein sehr filigran wirkendes Set mit schöner Farbgebung und aufgedruckten statt geklebten Autobahnsymbolen auf der Seiltrommel.

Jahr: 1988
Teile: 94
Minifigs: 1

# 6695 – Tanker Truck (1984)

Endlich kann die Stadt im Legoland wieder mit frischem Benzin versorgt werden. Denn der letzte Tankzug erschien 1978, und man konnte noch keine Minifigs ins Fahrerhaus setzen. Der Nachfolger kommt da schon wesentlich wuchtiger daher: er rollt nun auf großen, grobstolligen LKW-Reifen und endlich hat auch, dank der neuen Kabinenbauteile, eine Figur hinter dem Steuer Platz.

Die zweiachsige Zugmaschine gleicht optisch dem Abschleppwagen (# 6628 – Shell Tow Truck) bis auf wenige Ausnahmen und ein 2x2er Drehteller über der Hinterachse nimmt den einachsigen Auflieger auf, der über eine ausklappbare Abstützung und eine Schlauchtrommel zum Befüllen der Tankstellenreservoirs verfügt. Bedruckte Türen und zwei große Aufkleber auf dem Aufliegertank, sowie ein Sticker mit einer vereinfacht dargestellten Bedienarmatur oberhalb der Tankpistole sorgen für ein wenig Authentizitä und Detailreichtum.

Die mitgelieferte Minifig fungiert gleichzeitig als Fahrer und ist Shell-typisch mit einem Muschelsymbol bebruckten, weißen Oberteil, einer roten Mütze und blauer Hose bekleidet. Mit der ein Jahr zuvor erschienenden neuen Tankstelle (# 6371 – Shell Service Station) ergänzt der 1984 neu in den Handel gekommene Tankzug das Thema perfekt.

Jahr: 1984
Teile: 106
Minifigs: 1

LKW 3 der Zentralwerkstatt

Ein bereits etwas älteres Fahrzeug wurde im Zuge der regelmäßig stattfindenen Fahrzeugumstrukturierungen aus dem ursprünglichen Einsatzdienst in den für die Zentralwerkstatt überstellt und ersetzt ein 15 Jahre altes Exemplar. In Kürze wird in Eigenregie der Innenausbau am neuen Fahrzeug vorgenommen.

Er soll später als rollendes Ersatzteillager fungieren, falls es bei Einsätzen zu plötzlichen, unvorhergesehenen Schäden an den Fahrzeugen kommt, um so den eigenen Wehrmännern schnell Hilfe leisten zu können.

Das Modell ist ein simpler Kleinlieferwagen mit abgeschrägter Haube und vorne wie hinten flach positionierten Leuchteneinheiten. Zwei große Panele 1 x 4 x 3. und eine große Heckklappe schaffen Laderaum. Auf dem Aufbaudach findet eine Gerätekiste und ein drittes Blaulicht platz.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 2

Ein weiteres, wenn auch kleines Lastentier, ist dieser kleine Transporter der für die Kurierfahrten im Tagesdienst eingesetzt wird. Zwei dieser Fahrzeuge dienen als Mädchen für alles und sind ein wichtiger Teil des Unternehmens Werkfeuerwehr Flughafen.

Recht unspektakulär und aus einigen (naja, nicht wirklich) „Restteilen“ und als kleine „Fingerübung“ bis zur neuen Teilelieferung entstanden. Die Front fällt mit dem 4er-Schrägstein und der kleinen PKW-Scheibe aerodynamischer aus. Zudem verfügt das Modell über eine funktonierende Heck- und Dachklappe sowie zahlreiche Feuerwehr-Dekore.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 1

Die Tage scheinen wohl gezählt. Verfügt die Flughafenfeuerwehr noch über ein letztes, unverwüstliches Arbeitstier: den LKW 1, oder von den Wehrmännern „Rocky“ getauft. „Rocky“ ist ein über zwanzig Jahre alter Lastenwagen mit höchst allradfähigem Fahrgestell. An der Front kann ein Schneeflug befestigt werden, mit der im Winter das wehreigene Vorfeld von Eis und Schnee befreit wird. Zudem kann man ihn mit einem Streucontainer beladen, und ist darüberhinaus in der Lage diverse Anhänger zu ziehen.

Wie gesagt, die Tage scheinen gezählt, und ein entsprechender Ersatz für ihn ist derzeit auch nicht geplant, da zum einen mittlerweile der Kommunaldienst des Flughafens den Winterdienst übernommen hat, und zum anderen werden heutzutage Landebahnen nicht mehr beschäumt, sodass das Ziehen eines solchen Beschäumungshängers ebenfalls weggefallen ist.

Das Modell erinnert an einen alten Unimog auch nicht aus Zufall. Er stand bei der Realisation Pate. Ich wollte der WF und seinem modernen Fahrzeugpark somit auch ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten zur Seite stellen. Das Fahrzeug selbst bietet beim Bau keine Besonderheiten. Lediglich der Anbau des Schneeflugs, das Räumgerät selbst, sind hier vllt. das Besondere an diesem MOC Daher habe ich von ihm ein paar Detailfotos angefertigt.

Fahrgestellbasilänge: 10 Noppen (diverse Platten, u. a. wegen der Zusatztanks)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 2 der Logistikgruppe

Bestandteil der Berufsfeuerwehr angehörenden Logistikgruppe ist u. a. dieser LKW mit Kofferaufbau und Ladebordwand. Er wurde im letzten Jahr beschafft, und kann – ebenso wie der aktuelle RW 2 – mit unterschiedlich beladenen Rollcontainern bestückt werden, wenn Nachschub an der Einsatzstelle benötigt wird. Im regulären Tagesdienst wird ein Wochenarbeitsplan mit Fahrtrouten zwischen den einzelnen Feuerwachen und Sachgebieten abgearbeitet.

Das Modell soll einem 7,5 Tonnen-LKW entsprechen und bekam dazu ein zeitgemäßes Frontlenkerdesign, welches mir bei Brickshelf auf- und gefiel. Der lange Kofferaufbau aus je 2 großen Paneelen (BxHxT 4x3x1) je Seite bietet ausreichend Platz, um ihn ggf. noch mit ein oder zwei Rollcontainern zu bestücken. Die Ladebordwand wurde um eine Reihe in der Höhe verlängert. Am Heck bekam das MOC zusätzlich noch einen Unterfahrschutz. Ansonsten bietet der Bau keine weiteren Besonderheiten und dürfte recht einfach nachzubauen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 1 der Feuerlöscherwerkstatt

Dieses Transportfahrzeug steht in den Diensten der Feuerlöscherwerkstatt der Berufswehr. Es wird dafür benötigt, u. a. installierte Löscher in den zahlreichen öffentlichen Einrichtungen der Stadt vor Ort zu warten, defekte Feuerlöscher zu tauschen und anschließend zur Reparatur in die Werkstatt der Feuerwehr zu transportieren. Meherere tausend Löscher sind in den zahlreichen Gebäude der Stadtverwaltung, Schulen, Kindergärten und -tagesstätten, der Universität und Fachhochschulen, Krankenhäuser und der Uniklinik verteilt und fallen somit in den Wartungsbereich der Wehr. Sogar auf dem Gelände der Bundeswehr und in den Gebäuden der Marine übernimmt die BF die Wartung der Feuerlöscheinrichtungen des vorbeugenden Bradschutzes.

Der Bau des MOCs sollte diesmal mit dem anderen (neueren) PKW-Fahrgestell erfolgen. Inspiriert durch das Begleitfahrzeug aus dem im Jahr 2000 erschienenden Radfahrer-Set, #1199 „Team Telekom“, zur damaligen Tour de France, entwickelte sich mehr und mehr ein kleiner Lieferwagen mit Kastenaufbau und Hochdach. Ein naher optischer Verwandter ist der kürzlich vorgestellte KTW. Das Hochdach hierbei ist nutzbar, d. h. es reicht bis an die 4x4er Dachabschlussplatte und ist nicht nur aufgesetzt. Die entsprechend der Aufgabe zugedachte Beladung besteht aus einem Werkzeugkoffer und einigen verschieden großen Feuerlöschern. Auch dieses Fahrzeug erhielt die gelben Warnstreifen und entspricht somit dem aktuellen Fahrzeugerscheinungsbild der BF.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, diese Basis später einmal auch ohne Hochdachausführung zu bauen. Mal sehen, welche Aufgabe auf ein solches Modell warten mag…

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (neueres PKW-Fahrgestell mit längerem Innenteil in 4×10)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KAF (Keine-Ahnung-Fahrzeug)

Schweres Dreiachser-Fahrgestell mit Schwerlastführerhaus. Ich nenne es mal so, ohne allerdings eine genaue Vorstellung darüber zu haben, was es einmal werden soll. Mein erster Gedanke war ein WLF. Dann doch nicht, steht ja sogar als Dreiachser schon im Fuhrpark. Ein Kranwagen steht kurz vor der Vollendung. Fällt also auch aus. Ich dachte mir, nur nicht wieder ein weiteres Löschfahrzeug. Irgendwas anderes soll es sein. Habt Ihr vielleicht einen konstruktiven Vorschlag? Immer her damit… Erst einmal egal, ob für die BF oder die FF (Flughafenfeuerwehr).

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.