# 6363 – Auto Repair Shop (1980)

Ein weiteres Set gesellt sich nun zu meiner wachsenden 4w-Kollektion. Ich ersteigerte kürzlich dieses größere Set aus den Anfängen der 1980er Jahre. Es stammt aus jener Umbruchphase des „Town“-Projektes der TLC, in der man in der Folge Minifigs hinter das Steuer eines Autos setzen konnte – wurden die Fahrzeuge doch von nun an dafür groß genug. 1980 erschien als eine weitere Neuheit diese Autoreparaturwerkstatt mitsamt Abschleppwagen und Mechaniker.

Das Gebäude ist rückwärtig offen gestaltet und hat an der Werkstattlängsseite einen ebenso großen Zugriff zum Innenraum, so dass leichte Zugänglichkeit und ein maximaler Spielspaß für Kinder gewährleistet sind. Eine funktionierende Hebebühne sowie etwas Zubehör müssen für eine (für heutige Verhältnisse) eher spartanische Inneneinrichtung reichen.

Der Fahrerkabine des Abschleppwagens selbst verfügt jedoch noch nicht über ein Dach; das entsprechende Bauteil war zu dem Zeitpunkt noch nicht erfunden.

Dennoch ein schönes, und nach 30 Jahren immer noch vollständiges Set mit glücklicherweise erhaltenen Aufklebern.

Jahr: 1980
Teile: 141
Minifig: 1

ELW des Flugzeugbergungszuges

Ein notgelandetes und liegengebliebenes Flugzeuges auf einer Runway stellt ein ernsthaftes Problem für die Flughafen dar, stört u. U. erheblich den Flugbetrieb und muss schnellstmöglich beseitigt werden. Zu diesem Zwecke stellt die Werkfeuerwehr einen sog. Flugzeugbergezug bereit. Mit Hilfe von speziellem technischem Material können so schnell und kostengünstig havarierte Airliner geborgen, und evtl. Störungen im weiteren Flugverkehr minimiert werden.

Seit den Jahren des Bestehens dieser Sonderabteilung hat sich daraus ein wahres Dienstleistungsunternehmen entwickelt, welches tw. sogar weltweit operiert. So stehen dem Team verschiedene Bergegeräte für die verschiedensten Flugzeugbaumuster zur Verfügung, die mobil verladen sind, um möglichst schnell einsatzbereit an nahezu jedem Schadensereignis zu sein.

Als erstes Fahrzeug dient ein ELW, bzw. Führungsfahrzeug, das, natürlich allradgetrieben, für die Koordinierung des Bergezuges am Einsatzort zuständig ist. Es ist ausgestattet über technische Bordbücher aller Flugzeugtypen plus Gerätschaften für die einfache technische Hilfeleistung.

Für das MOC ließ ich mich durch das „Fire Fighter 4×4“-Set (# 1702) von 1994 inspirieren. So etwas ähnliches wollte ich für meine Zwecke ummodeln, d. h. mit Türen versehen, alte Reifen (die mit der roten Nabe) montieren, aber dennoch die originale und gelungene Gesamtoptik beibehalten. Ein wenig anderes Zubehör und Weiß als zweite Karosseriefarbe runden das Modell ab.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 6681 – Police Van (1981)

Im Jahre 1981 erschien dieser Polizei-Van mit Zubehör für eine Polizeikontrolle. Ein kleines, schön designtes Set, was eine tolle Ergänzung zu damaligen Polizei-Themen darstellte. Durch die große Bereifung erhält das Modell eine sehr imposante Erscheinung und bietet ein schönes Bicolor-Schema. Natürlich finden im großen Geräteraum die Straßenabsperrung und Pilone reichlich Platz für denTransport. Naja, altersbedingt sind einige weiße Steine leicht vergilbt und wie Windschutzscheibe ist weist eine geringfügige Trübung auf. Aber dennoch ist das knapp 30 Jahre alte Set in einem schönen, fast unzerkratzten Zustand.

Jahr: 1981
Teile: 82
Minifig: 1

KEF

Ein weiteres Kleinfahrzeug der Werkfeuerfeuerwehr Jade ÖL AG möchte ich heute mit dem KEF vorstellen. Auch die Werkfeuerwehr rückt bei Kleinbränden oder geringfügigen Hilfeleistungsanforderungen mit diesem Fahrzeug aus. Es unterscheidet sich im wesentlichen in der Beladung von seinem Pendants der Berufsfeuerwehr.

Das Modell basiert im Grunde auf einen tradionellen PKW-Bau der 80er Jahre mit klassischen Snotsteinen für Scheinwerfer- und Rückleuchten. Desweiteren habe ich dem Modell einen kleinen Aufbau versehen, bei dem im Heck ein kleiner Geräteraum in Form einer 2x2x2er Kiste (Briefkasten) eingesetzt wurde. Im Fahrgastinnenraum fand als weiteres Gimmick, neben der zu öffnenden Motorhaube, ein wenig feuerwehrtechnisches Gerät Platz.

Fahrgestellbasislänge: (10 Noppen) 4x10er PKW-Bodenplatte

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Atemschutz

Im Falle eines Großschadenereignisses auf dem Gelände der Raffinierie hält die Werkfeuerwehr neben speziellen Löschfahrzeugen auch einige Sonderfahrzeuge bereit. Eines dieser Fahrzeuge soll der hier vorgestellte GW-Atemschutz sein, der in Eigenregie von den Wehrleuten für diese Zwecke umgebaut wurde. Das Fahrzeug verfügt durch seinen langen Radstand und die seitliche Tür über ausreichend Stauraum für und Zugriffmöglichkeiten auf Atemschutzgeräte, Langzeitatmer, Ersatzmasken oder auch Fluchthauben. Zudem können entleerte Sauerstofffläschen am Einsatzort wieder befüllt werden.

Das Modell ist sozusagen karosserietechnisch als Nachfolger der Form, die ich für den GW-Nachschub der WF FAirport AG gewählt habe, anzusehen. Somit soll dieser Fahrzeugtyp „älter“ sein, als mein gängiger Kleintransporter. Der Bau stellt eigentlich keine besonders erwähnenswerte Aktion dar, außer, dass ich ihm ein Hochdach und eine Laderaumtür auf der Fahrerseite verpasst habe. Neben den gewohnt zahlreichen Warneinrichtungen, wie heckseitig hochgesetzte Zusatzblinker, Straßenräumer und Nebelscheinwerfer vorn, verfügt dieses MOC ebenfalls wieder über die Bicolor-Lackierung, die ja für die WF Jade Öl AG optisch so typisch ist.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 6627 – Convertible (1980)

Meine 4w-Sammlung wächst peu à peu ein Stückchen mehr, denn das schöne schwarze Cabrio von 1980 parkt seit diesen Tagen wieder in meiner Garage. Mittlerweile bin ich, ob des Alters der Modelle, erstaunt in welch unverkratztem und dadurch wirklich gut erhaltenem Zustand sich die mittlerweile 30 Jahre alten Sets befinden. So auch dieses. Biddeschöön:

Jahr: 1980
Teile: 37
Minifig: 1

# 6692 – Tractor Trailer (1983)

Ein weiteres Modell aus meiner Kindheit gesellt seit heute endlich wieder zu meiner neu aufgelegten 4-W-Sammlung: der hübsche, gelbe Sattelzug aus dem Jahre 1983. Nach wie vor hat dieses Set für mich nichts von seiner Faszination verloren. Noch immer wissen die schönen Proportionen und zahlreichen Details, wie klappbares Fahrerhaus, Windabweiser oder herunterschwenkbarer Aufliegerstütze zu gefallen. Glücklicherweise war dieses Modell nach 27 Jahren, inkl. der Aufkleber, noch immer komplett und einem sehr guten Zustand.

Übrigens: 2010 feiert der LEGO®-Truck eine Wiederauferstehung, wenngleich auch in zeitgemäßem Design.

Jahr: 1983
Teile: 96
Minifig: 1

TSF (Freiwillige Feuerwehr Schenefeld)

Ein kleines, aber feines Fahrzeug befand sich von 1958-1983 in Diensten der freiwilligen Feuerwehr Schenefeld in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Hamburg. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz TSF) war eines der Erstangriffsfahrzeuge kleiner Ortsfeuerwehren jener Zeit. Es verfügt(e) über eine rudimentäre Ausstattung zur Brandbekämpfung samt TS 8/8 (800 L Wasser Fördermenge bei 8 bar) und ist tatsächlich das einzige im Kreis Pinneberg noch vorhandene Fahrzeug, welches baulich nicht verändert wurde.

Inspiriert von dem Thema des Monats (Oldtimer) im 1000.de-Forum wollte neben dem PLF 750 der Flughafenfeuerwehr Frankfurt/Main noch ein weiteres Fahrzeug bauen. Da kam der Hinweis eines Forummitglieds, warum eigentlich noch keiner einen VW Bus gebaut hätte. Das war sozusagen die Initialzündung hierfür, und gleichzeitig eine Tüftelei in 4w auch ein erkennbares MOC zu basteln. Nach einer Wochenendbauzeit war es dann soweit: mittels neuerer Bauteile konnte aus den Restaurationswerkstätten das TSF ans Tageslicht rollen. Im Gegensatz zum Vorbild aus Schenefeld musste ich allerdings die Saugschläuche aus Platzgründen auf dem Dach montieren und Tragkraftspritze im Heck platzieren. Dennoch glänzt am Modell ebenso an der Front das große VW-Logo.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er + 1x2er)

ELW

Als eines der ersten Fahrzeuge am Einsatzort ist für gewöhnlich der ELW. Dort verschafft sich dann der Zugführer zunächst einen ersten Überblick über das sich bietende Szenario. Mit Hilfe eines Laptops ist er zudem in der Lage schnell auf die Raffineriedatenbank Zugriff zu erhalten, um zu sehen, wie hoch die Mineralöl- und Schmiermittelstände in den zahlreichen Großtanks sind, und wo welche Zu- und Abgänge zu sperren sind. Danach können schnellmöglich weitere Schritte veranlasst werden.

Um den Ausbau der Fahrzeuge der WF Jade Öl AG voranzutreiben, habe ich mich als zweites Fahrzeug für einen ELW entschieden. Das MOC selbst ist kein kompliziertes geschweige denn außergewöhnliches. Es basiert auf der alten PKW-Bodenplatte und ähnelt im wesentlichen den in der Vergangenheit immer wieder mal präsentierten PKW-Typen. Wichtig war mir, wie schon beim SLF 16/18-2 die farbliche Unterscheidung zu anderen Feuerwehrfahrzeugen. So fällt die Farbgebung hierei, der Werkfeuerwehr entsprechend, wieder zweifarbig aus. Die Modell verfügt weiterhin über 1x2x2er Panele als Seitenscheiben und eine schräge Scheibe als Heckabschluss. Dies machte die Positionierung eines Computers samt Bildschirm möglich. Ein seitlich angebrachtes Funkgerät komplettiert schließlich die Ausstattung.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Customize your own Creation

Nach all den zahlreichen MOCs für die immer größer werdende Schar verschiedener Feuerwehren meiner fiktiven Großstadt macht die Unterscheidungen voneinander zunehmend diffiziler. Die Möglichkeiten, die der dänische Steinehersteller für den Bereich Feuerwehr bereitstellt, sind ja irgendwann auch ausgeschöpft. Gleiches gilt für verschiedenene Farbkombinationen. Seit vielen Wochen schwelt in meinen Gehirnwindungen die Idee, meine Modelle mit Hilfe von selbstkreierten Aufklebern zu verzieren. Auch wenn jetzt die Puristen unter Euch aufschreien, dass dies ja gar nicht ginge, ist es mir egal. Ich möchte meine Modelle mit etwas mehr Realismus versehen und ihnen eine Stickerkur mit feuerwehrtypischen Symbolen und Schriftsätzen gönnen.

Da ich mit handelsüblichen Tintenkleckserausdrucken auf Papier in Sachen Farbgenauigkeit mit den Steinen, Farbechtheit und -stabilität nicht zufrieden bin, habe ich vor, dafür auch tiefer in Tasche zu greifen, und mir mittels Siebdruck Aufkleber auf transparenter Folie drucken zu lassen. Da die Texte 1farbig weiß sind, erscheint mir die Art der Aufkleberfertigung als langlebigste und beste aller Möglichkeiten.

Anbei eine Veranschlichung dessen, was ich als Aufkleberprojekt vorhabe. Zur Info: Rot wird später transparent.

Habt Ihr Erfahrungen in ähnlicher Art und Weise gemacht, oder spielt Ihr ebenso mit dem Gedanken eigene Aufkleber für Eure Projekte anzufertigen? Dann lasst uns die Gedanken austauschen…

So oder ähnlich könnte der Stickerbogen aussehen