KAF (Keine-Ahnung-Fahrzeug)

Schweres Dreiachser-Fahrgestell mit Schwerlastführerhaus. Ich nenne es mal so, ohne allerdings eine genaue Vorstellung darüber zu haben, was es einmal werden soll. Mein erster Gedanke war ein WLF. Dann doch nicht, steht ja sogar als Dreiachser schon im Fuhrpark. Ein Kranwagen steht kurz vor der Vollendung. Fällt also auch aus. Ich dachte mir, nur nicht wieder ein weiteres Löschfahrzeug. Irgendwas anderes soll es sein. Habt Ihr vielleicht einen konstruktiven Vorschlag? Immer her damit… Erst einmal egal, ob für die BF oder die FF (Flughafenfeuerwehr).

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

MTW

Für den schnellen Transport von Personal zur Einsatzstelle dient dieses Fahrzeug. Ein Mannschaftstransportwagen, der natürlich, ob des unwegsamen Geländes auf dem Flughafen, mit Allradantrieb und extra grobstolliger Bereifung ausgestattet ist. Man kann jedoch die beiden  hinteren Sitzbänke entfernen und erhält somit ein vielseitig nutzbares Fahrzeug, das mit mehreren Rollcontainern für unterschiedlichste Einsatzzwecke beladen werden kann.

Auch hier stand der Surfer-Van aus dem regulären Leogouniversum Pate. Allerdings habe ich diesen vorn mit einem Bügel und Nebelscheinwerfern versehen, damit er wenigstens halbwegs eine „Stoßstange“ erhält.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x10er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TLF 24/48-SL

Ein erstes großes Tanklöschfahrzeug als Ersatz für eines dieser alten TLF 16 ist seit wenigen Monaten im Dienst. Auch dieses Fahrzeug ist vom selben Hersteller, wie HLF und TLF hergestellt und fügt sich optisch nahtlos in die Reihe der modernen Frontlenkerfahrzeuge ein. Ein größte Unterschied zu den vorherigen Fahrzeugen ist der Allradantrieb mit seinen großen und grobstolligen Reifen. An Bord befinden sich 4.800 Liter feinstes Löschwasser, 500 Schaummittel und eine 250 kg fassende Pulverlöschanlage. Dieses Fahrzeug kann ist als Ergänzung für den Löschzug hinzugezogen werden.

Das Modell lehnt ein wenig an das alte Leiter-Tanklöschfahrzeug aus dem Feuerwachenbausatz „Flame Fighters“ (#6571) aus dem Jahre 1991 an. Allerdings musste, wie auch schon bei HLF, auch hier aus proportionstechnischer Sicht auf die hinteren Geräteräume verzichtet werden. Noch verfügt das MOC über einen offenen Pumpenstand am Heck. Ich denke über eine spätere Abdeckung/Klappe nach und bin noch auf der Suche nach entsprechenden Teilen. und/oder der entsprechenden Technik.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

HLF 20/16

Farnheim’s Feuerwehr braucht selbstverständlich einen einheitlichen Löschzug. Neben dem bereits vorhandenen ELW muss nun das erste Großfahrzeug dafür her: ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF). Es sollte die typischen Merkmale eines echten HLFs aufweisen und dennoch, ob der 4er Breite, kompakt und die Proportionen stimmig wirken. Wie sich nach einigen Versuchen herausstellte, gar nicht so einfach. Ich wollte meinem HLF eine „Gruppenkabine“ für zwei Minifigs und die großen 1x4x4er Geräteräume gönnen. Aber je länger das MOC wurde, desto unharmonisch wirkte die Silhouette des Fahrzeugs. Die Länge des Modells musste radikal gekürzt werden, damit die Proportionen wieder stimmten. Was davon übrig blieb, war also ein Kompromiss zwischen darstellbarer Realität und Fiktion. So ist die aktuelle „Gruppenkabine“ keine echte mehr für zwei Figuren (besonders mit Atemschutz) und der Aufbau hat nicht mehr den vollen Geräteraumumfang. Um dem Original weitestgehend noch irgendwie zu entsprechen, ertüftelte ich ebenso zudem eine Schlauchhaspel am Fahrzeugheck. Dennoch kann man das entgültige Ergebnis durchaus als ein (legotypische) HLF 20/16 (mit ein wenig Fantasie) verkaufen…

Kurze Modelle – das war einmal. Mit der Indienststellung des neuen HLF 20/16 wird bei der Berufsfeuerwehr eine neue Fahrzeuggeneration in den Dienst des Bürgers gestellt. Es soll zukünftig die alten Löschgruppenfahrzeuge ersetzen, und zwei von ihnen bilden in Verbindung mit einer Drehleiter, einem ELW und einem RTW den neuen Löschzugverband, die die erste schlagkräftige Angriffseinheit bei Bränden aller Art darstellt. Es verfügt über einen 2.000 l fassenden Löschwassertank und 160 l Class-A-Schaummittel. Im großen Geräteraum befinden sich zum einen Gerät zur technischen Hilfleistung, sowie Material zur Einsatzstellenabsicherung.
Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er + 2x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Neues Familiengesicht

Auf der Suche nach einem einheitlichen wie zeitgemäßen Erscheinungsbild für die neueste Generation an Großfahrzeugen stieß ich auf einige City-Kreationen aus dem 90er-Jahre-Legoprogramm. Ich wollte die alte Lego-LKW-Optik nicht mehr für modern wirkende MOCs. Irgendwas musste sich doch aus den Vorlagen machen lassen, das sich optisch durch sämtliche Fahrzeugklassen (leichte, mittelschwere und schwere Klasse) mit und ohne Allradantrieb zieht. Und zwar so, dass sie zwar wie aus einem Guss wirken, aber sich dennoch optisch ein wenig unterscheidbar macht.

Nach ein wenig Probiererei war es dann endlich soweit: ein horizontaler Grill ist die Standardausführung (leicht und mittelschwer) und die waagerechten Kühlerrippen sind einzig und allein den schweren Fahrzeugklassen vorgbehalten. Zudem verzichte ich beim schweren Allrad-Fahrgestell auf Straßenräumer, um die Unterscheidbarkeit noch etwas leichter zu gestalten. Simpel aber wirkungsvoll, oder?

VLF

Die Flughafenfeuerwehr beschaffte letztes Jahr zwei dieser VLFs (Vorauslöschfahrzeuge) mit permanenten Allradantrieb, um evtl. Kleinbränden in Gebäuden, Parkhäusern etc. wirkungsvoll zu begegnen. Ausgestattet ist es mit einem 300 Liter Wassertank, 60 Litern Schaummittel in Kanistern und allerhand technischem Gerät.

Das neue VLF bildet in der Optik, finde ich, einen Zwitter zwischen dem guten alten noppigen Erscheinungsbild und der glatten neuzeitigen Bauweise in der 6er Breite. Nachgebaut wurde es anhand der Vorlage von Erfinder Pierre Normandin, der den Allradler erschuf.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FLF

Think Big. Den Auftakt der dicken Brummer macht heute das Flughafenlöschfahrzeug FLF 80/10/250P. Die Kenner unter Euch wissen eh, dass dieses Ungetüm 8.000 Wasser, 1.000 Liter Schaummittel und 250 Kilo Pulver an Bord hat. Pate stand hier das FLF aus dem Lego-Ideenbuch #260 (Seite 22) und die gute alte Auflieger-Drehleiter (#6340) aus dem Jahr 1994. Von ihr stammt gewissermaßen das Fahrerhaus, wurde hierfür allerdings dem Einsatzzweck entsprechend modifiziert. Beim Aufbau ließ ich mich jedoch ein wenig treiben und versuchte zunächst einige Varianten, um die verschiedenen Möglichkeiten im Hinblick auf den Realismus (Sofern man davon sprechen kann) auszuloten. Der entgültige Aufbau fällt nun entsprechend wuchtig aus – gleiches gilt auch für den großen, doppelläufigen Dachwerfer. Ein Schnellangriffshaspel und die Kreiselpumpe am Heck, sowie die seitlich angebrachten Gerätekästen sind Teil der detailierten Ausstattung, während der verschmälerte Aufbau im vorderen Bereich die Besonderheit dieses Fahrzeugs optisch unterstreicht. Wenn ich noch zu den technischen Daten, die es eigentlich nicht gibt, kommen darf, verfügt das Fahrzeug über selbstverständlich über Allradantrieb, der von einem 650 PS starken 10-Zylinder Turbodiesel angetrieben wird.

Die Flughafenfeuerwehr über ein baugleiches Schwesterfahrzeug und ein weiteres ähnliches Fahzeug, das als PLF auf der Feuerwache stationiert ist.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x10er + 2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

SLF

Da die Farnheim als Großstadt über große Hafenanlagen und eine petrochemische Industrie verfügt, ist auch eine schlagkräftige Feuerwehr mit speziellem Einsatzgeröt von Nöten. Die BF beschaffte auf Grund einer Vielzahl von potenziellen Gefahrenquellen im gesamten Stadtgebiet zwei dieser Schaummittellöschfahrzeuge. Die baugleichen Fahrzeuge werden jeweils über einen 420 PS starken Turbodiesel angetrieben. Im Aufbautank befinden sich 6000 Liter Löschschaum, die je nach Einsatzzweck mit Wasserzumischung als leicht-, Mittel- oder Schwerschaum z. B. über den Dachwerfer auf die Brandstelle abgegeben werden können. Die SLFs sind mit dem CAFS „Compressed Air Foam System“ ausgestattet.

Das gute alte Legoland-Stadt-typische Frontlenkerfahrgestell stellt eine höhere Fahrzeugklasse dar, als das TroLF 1500. Zudem ist die Bodenfreiheit größer und der flache Aufbau lässt diese Gesamterscheinung dieses Modells sehr imposant wirken. Dieses Moc ist komplett ohne Lego-Vorbild entstanden und lehnt sich optisch an die alten „echten“ TLF 24/50 der Endachziger Jahre an, als Bachert als ein Spezialist für flache Geräteaufbauten bei diesem Fahrzeugtyp galt.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er +1x4er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Saug

Ein kleines technisches Leckerli ist der Gerätewagen-Saug, der zu allen Unfällen mit auslaufenden Treibstoffen oder sonstigen flüssigen Gütern gerufen wird. Er rückt im Zugverband des Unweltzuges mitsamt GW-Gefahrgut, Rüstwagen, WLF mit AB-Gefahrgut und HLF 20/16 aus. Der Anhänger des GW-Saug stellt ein mobiles Hochdruckreinigungsgerät mitsamt leistungsstarkem Kompessor und 100 Liter Tank mit einer speziellen Neutralisierungslösung dar.

Unverkennbar ist für die Experten unter Euch, die optische Nähe zum guten alten „Pothole Patcher“ (#6667) in seinem Kommunal-Gelb. Einige Modifikationen, wie die beiden Tanks mit Sprühdüse an der Fahrzeugfont, sowie optimierter Gelblichthalterung und Einsatzstellenabsicherungsutensilien (meine Güte, was für ein Wort) und echte Rückleuchten am Zugfahrzeug runden die „Superung“ dieses Modells ab.

Fahrgestellbasislänge (Zugfahrzeug): 10 Noppen (4x10er PKW-Fahrgestell)

Fahrgestellbasislänge: (Anhänger): 4 Noppen (2x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KEF

Ein modifizierter Look (keine Snot-Konverter für Scheinwerfer & Rückleuchten verwendet) eines alten Standard-PKWs auf einem ebensolchen (verlängerten) Fahrgestell mit Kastenaufbau inkl. Geräteräumen und Dachbeladung.

Das Kleineinsatzfahrzeug der neueren Generation wird bei kleineren und Kleinstbränden auf Alarmfahrt geschickt. Da die Stadt Farnheim im Innenstadtbereich noch über sehr viel altehrwürdige Bausubstanz verfügt, sind dort die Straßen recht eng. Wo es für große Löschfahrzeuge problematisch wird, kann das KEF mit seinen kompakten Abmessungen bestens operieren. Es verfügt über einen Allradantrieb, einen 200 Liter-Tank und einen Lichtmast, der über den Fahrzeugmotor betrieben wird. Diverses feuerlöschtechnisches Gerät, wie ein Feuerlöscher oder die Kübelspritze komplettieren die Ausrüstung dieses wendigen Löschfahrzeugs.

Die Berufsfeuerwehr hat auf jeder ihrer fünf Feuerwachen je ein KEF stationiert.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Fahrgestell + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.