GW-Öl

Mitte der 90er Jahre, als es noch die Norm eines solchen Fahrzeuges gab, beschaffte die Farnheimer Flughafenfeuerwehr diesen Gerätewagen-Öl. Durch seine unfangreiche Ölwehrbeladung ist er operativ unabhängig, wird aber in allen Fällen der Alarmierung von einem HLF 32/30-3 begleitet.

Auf Grund der mittlerweile geänderten Gefahrenlage mit dem Transport und Umgang von Gefahrgütern und vielfach unbekannten Stoffen, auch auf Flughäfen, macht eine Anschaffung eines GW-Gefahrgut für 2012 unumgänglich. Eine entsprechende Ausschreibung soll im kommenden Jahr erfolgen.

Das Modell entstand auf Basis des alten Polizeiset (# 6450) nur in etwas verkürzter Ausführung. Zudem erhielt das Fahrzeug vorne anstelle der typischen transparenten 1×1 Plättchen die neueren „Käseecken“. Details an Fahrgestell und Lüfter auf dem Aufbaudach runden dieses simple MOC ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TMB 30

Ein weiteres Spezialfahrzeug in den Reihen der Berufsfeuerwehr ist die seit wenigen Jahren in Dienst befindliche Teleskopmastbühne mit einer Arbeitshöhe von maximal 30 Metern. Grund für die Anschaffung war eine höhere Belastung des Arbeitskorbs, der im Ausleger integrierten Steigleitung für Löschwasser, welches am festinstalliertem Rettungskorb ferngesteuert abgegeben werden kann und des höheren Gesamtgewichts, was zusätzlicher Ausstattung, wie Großlüfter und 2 Sprungkissen zu Gute kam.

Man plant für 2011 die Ausschreibung der Anschaffung einer weiteren TMB 30, die zudem über einen für Rollstühle zugänglichen Rettungskorb verfügt.

Inspiriert durch „Hydraulik-Anmutung“ am Drehstuhl des großen Löschfahrzeugs aus dem kommenden Feuerwachen-Set (# 7208) wollte ich bereits jetzt in der klassischen 4-W-Breite ein Hubrettungsfahrzeug kreieren, das diese realistisch anmutende Technik zeigen soll. Dadurch, dass ich mir in der Vergangenheit zweimal das aktuelle Feuerwachen-Set (# 7245) zugelegt hatte, verfügte ich somit glücklicherweise über die ausreichende Anzahl Technikbauteile, ohne die dies wohl derzeit nicht realisiert werde konnte.

Das Fahrzeug selbst besteht aus ein weiteres Mal aus dem bekannten „Familiengesicht. Liegt aber 1/3 Steinhöhe tiefer als die vergleichsweise baugleiche Drehleiter DLK 23/12 CC-HZL. Der Aufbau ist hier joch länger, verfügt über eine andere Abstützung und einen Gerätekasten in dem Fahrerhaus. Das eigentlich interessante ist sicherlich die Haydraulikkonstruktion in Kombination mit dem schlank gehaltenen Drehstuhl. Die Hydraulikemelemente stammen aus dem besagten Feuerwachen-Set und eine kleine 2x2er Haspel (ohne Schlauch – hmm, vllt. aber doch lieber mit Schlauch, später…) dient der Aufnahme der Dämpfer am unteren Ende. Somit kann ein realistischer Bewegungsablauf dargestellt werden.

In Zukunft würde ich gerne die weißen (vllt. auch die silbernen) Technikelemente geben rote tauschen, so es sie gibt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 1x2er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-CO2 (AB 9)

Als einen weiteren Abrollbehälter mit Sonderlöschmittel ist bei der BF Farnheim der AB-CO2 im Einsatz. Er verfügt in seinen Flaschen über 800 kg des verflüssigten Gases und einen entsprechenden Angriffschlauch. Wobei die verschiedenen Flaschenreihen separat auslösbar sind.

Das Modell hat die bereits bekannte 4x8er Basis für Abrollbehälter und mittels zweier Winkel und schwarzen Rundsteinen wurde die Flaschenoptik dargestellt. Interessantes Detail dürfte evtl. die Schnellangriffshaspel aus der mittlerweile eingestellten „Jack Stone“-Reihe sein, die ich mittels 1x4er Technik-Lochstein am Heck angebracht habe.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ICAO-Löschzug

Nach der Komplettierung des Löschzuges mit dem Rettungstreppenfahrzeug gemäß der internationalen Luftfahrtbestimmungen kann ich hier nun in Wort und Bild den kompletten ersten Löschzug, der bei Flugzeugunfällen ausrückt, vorstellen.

Angeführt wird der Zug vom RIV (Rapid Intervention Vehicle), auch VLF genannt, es folgt das HLF 32/30/3, das u. a. für eine unfangreiche technische Hilfeleistung sorgen kann. Das dritte und vierte Fahrzeug sind die vierachsigen  und das fünfte Fahrzeug ist das kleinere dreiachsige GFLF. Vollstädig wir der Löschzug nach ICAO-Standards durch das RTF. Besetzt sind die Fahrzeuge mit insgesamt 7 Minifigs, die mit den Fahrzeuge 39.800 Liter Wasser und 2.510 Liter AFFF Schaummittel zur Einsatzstelle bringen.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RTF (Rettungstreppe)

Jeder ICAO-Löschzug wäre nicht komplett, wenn das RTF, das Rettungstreppenfahrzeug fehlen würde. So wurden kürzlich die beiden 23 Jahre alten Fahrzeuge in den verdienten Ruhestand geschickt und durch zwei dieser neuen Modelle ersetzt. Die neuen RTFs besitzen nun auch eine Rettungsbühne u. a. für kleine Sportmaschinen, die an der Fahrzeugfront montiert ist. Die an Bord befindliche Feuerlöschkreiselpumpe die Schnellangriffshaspel an der rechten Fahrzeugseite, sichert einen schnellen Innenlöschangriff. Selbstverständlich verfügt das Fahrzeug über ein geländefähiges Fahrgestell.

Am Bau dieses MOCs habe ich immer wieder und wieder einige Zeit verbracht, da ich nach der optimalen Lösung für eine bewegliche Rettungstreppe suchte. Noch immer ist die jetzige Lösung nicht optimal, da der Aufstieg am Fahrzeugheck sehr hoch ist, aber zumindest kann ich nun einigermaßen damit leben. Aber falls jemand einen Tipp hat, immer her damit…

Ansonsten basiert das Fahrerhaus auf dem bekannten „Familiengesicht“. Der Aufbau orientiert sich an real existierende Vorbilder, die man u. a. auf dem Flughafen Hamburg oder Frankfurt antreffen kann. Einige Ausschmückungsdetails, wie die beiden Reserveräder gehen eher auf die gestalterische Freiheit zurück. 😉 Das offene Fahrgestell erhielt naturgemäß einen Tank (rechte Fahrzeugseite) und u. a. einen Zugang für die FP.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen ( 2x2er + 2x4er +2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GB 40

Besondere Einsatzgegebenheiten erforden auch besondere Einsatzfahrzeuge. In diesem Fall ist es die Gelenkbühne  (GB 40) der Farnheimer Flughafenfeuerwehr. Im letzten Jahr in Dienst gestellt rückt sie im zweiten Abmarsch auch bei Flugzeugbränden aus.

Die Anschaffung dieses spektakulären Großfahrzeugs machten u. a. auch die hohen Gebäude (Hotels, Verwaltung, Tower, etc. im nahen Flughafenumfeld notwendig. Zudem kann die GB 40, wie auch die anderen Fahrzeuge) bei außergewöhnlichen Großschadenereignissen zur Unterstützung der städtischen Feuerwehr alarmiert werden.

Die Basis des MOCs ist exakt dieselbe, die auch bereits beim GFLF verwendet wurde. Aber das ist schon alles, was die Gelenkbühne mit dem Schwestermodell gemein hat. Der komplette Aufbau ist anders und gestaltete sich im Hinblick auf funktionstüchtige Abstützungen schwierig, da dieser eigentlich zu hoch ist. So musste ich die grauen Distanzstücke (1x1er Rundsteine) in dunkelgrau dazwischenstecken, damit der Bodenkontakt weiterhin gewährleistet ist. Am Drehstuhl fanden die Absperrungen (bekannt aus der 2007er City Adventskalender) Platz und auf dem Aufbau, hinter den Gerätekästen, zudem vier Verkehrsleithütchen. Der Rettungskorb bietet zahlreiche Details, wie einen Monitor, zwei Zugänge, Bedienpult und Arbeitsscheinwerfer.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x 2x3er + 2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 2

Ein weiteres, wenn auch kleines Lastentier, ist dieser kleine Transporter der für die Kurierfahrten im Tagesdienst eingesetzt wird. Zwei dieser Fahrzeuge dienen als Mädchen für alles und sind ein wichtiger Teil des Unternehmens Werkfeuerwehr Flughafen.

Recht unspektakulär und aus einigen (naja, nicht wirklich) „Restteilen“ und als kleine „Fingerübung“ bis zur neuen Teilelieferung entstanden. Die Front fällt mit dem 4er-Schrägstein und der kleinen PKW-Scheibe aerodynamischer aus. Zudem verfügt das Modell über eine funktonierende Heck- und Dachklappe sowie zahlreiche Feuerwehr-Dekore.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

MTW

Die Berufsfeuerwehr hat zahlreiche Kleinbusse, die als MTWs dienen im Fuhrpark. Mit ihnen ist sie in der Lage schnell und größeren Mengen benötigtes Personal zur Einsatzstelle zu bringen. Im Tagesdienst werden mit diesen Fahrzeugen u. a. auch die täglichen Besorgungs- und Botenfahrten oder Personal zu Schulungszwecken in das Ausbildungszentrum vorgenommen.

Das Fahrzeug ist prinzipiell bereits bekannt von dem Flughafen-MTW. Dieser hier verfügt allerdings „nur“ über einen Straßenantrieb. Ebenso wurde hierbei auf eine Heckklappe verzichtet und stattdessen ein Fenster eingesetzt.

Evtl. werde ich dem MOC später noch eine seitliche Schiebetür verpassen. Samit ein wenig realistischer ausschaut. Aber da tüftle ich aber gerade noch dran.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 6523 – Red Cross (1987)

Vor über 20 Jahren erschien dieses kleine aber feine Set. Es hat zwar nichts mit der Feuerwehr zu tun, aber dennoch möchte ich hiermit die Riege der alten Blaulichts-Sets fortführen. Ich selber habe den Rot-Wagen früher nie besessen. Als dieser erschien war ich dem eigentlichen Lego-Zielgruppenalter bereits entwachsen.

Das Fahrzeug – schätzungsweise ein Notarteinsatzfahrzeug (NEF) – kommt mit einer Notärztin inkl. Koffer daher. Aufgebaut wurde es auf der damals wohl neuen extrem kurzen PKW-Plattform.

Ich habe mir daher einen Nachkauf dieses Sets gegönnt, und sein Zustand ist noch als durchaus gut zu bezeichnen, jedoch doch arg bespielt. Aber wen wundert’s? Erfreulicherweise haben die Aufdrucke kaum gelitten und die weißen Bausteine sind es tatsächlich immer noch.