FwA-RTB 1

Neben dem neuen Gerätewagen zur Wasserrettung beschaffte die Wehr auch ein neues Rettungsboot vom Typ „Speedwave 2000“. Dieses ist nun mit einem festen Rumpf aus GFK ausgestattet, insgesamt auch größer als das alte Schlauchboot und kann somit mehr Material zur Unglücksstelle bringen. Ein 150 PS-Motor treibt das rund 2,2 t. schwere Boot an. Ausgerüstet ist es zudem mit Radar, Echolot, GPS, Kartenplotter und Fishfinder.

Der Trailer verfügt über keinen Gleitschlitten oder absenkbaren Rahmen das Boot zu Wasser zu lassen, so muss der Hänger an einigen dafür vorgesehen Stellen am Fluss in das Wasser hineingefahren werden, damit das RTB aufschwimmen kann. Mit rund 50 cm Tiefgang ist dies aber problemlos möglich.

Vorbild für mein MOC war Legolokes Modell seines Rettungsbootes. Nadem die dafür benötigten Teile endlich eingetroffen waren, legte ich los und startete mit einem 10 Noppen langen Rumpf (das Bauteil für die Spitze nicht mit eingerechnet). Die Beladung besteht aus einem 2x2x2er Schrankelement, daruf habe ich die Halterung für die Antenne, samt Radar-, Sondersignalanlage, Handscheinwerfer und weiteres Rettungsgerät platziert. Der Außenborder ist schwenkbar ausgelgt und soll mit seinen zwei 1x1er Rundsteinen ordentlich Dampf machen können.

Der Trailer ist ein eher unspektakulärer Bau, bei dem das Boot auf mehreren Fliesen ruht und nur von den Zentralnoppenfliesen an zwei Punkten gehalten wird. Ergänzt wird das Modell mit Rückleuchten und Kennzeichenträger, Bremsklötzen und einer speziellen Abstützung an der Hängervorderseite.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x2er Anhängerkupplung + 2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Ja is denn heut scho‘ Weihnachten?

Was tun eigentlich Feuerwehr-Minifig in ihrer Freizeit? Ganz einfach mit ihren ferngesteuerten Autos spielen. Dazu haben sie auf dem Hof der Feuerwache mit einigen Pilonen schnell einen Parcours abgesteckt und schon kann der Große Preis von Farnheim starten…

Inspiriert durch eine veröffentlichte Inhaltsabbildung des kommenden 2010er City-Adventskalender, in auch dem ein Feuerwehrmodell vorkommt, habe ich diesen Gedanken mal weitergeführt und eine ganze Serie aus ein paar Steinen gebastelt.

GW-FM (Fernmeldetechnik)

Teil des Fernmeldezuges der Berufsfeuerwehr ist neben dem vor längerer Zeit bereits vorgestellten GW-NRT (Nachrichtentechnik) auch der GW-FM (Fernmeldetechnik). Dieses neu in Dienst gestellte Einsatzfahrzeug ist ausgestattet u. a. mit einem kompletten Fernmeldearbeitsplatz mit 4-Meterband-Funkgerät und Relaisstellengerät über Feldtelefonkabel und -fernsprecher, für den Aufbau eines unabhängigen Telefonnetzes, entsprechende Anschlüsse für das öffentliche Telefonnetz, ein 8-kW-Stromerzeuger und ein 6,5-Meter-Schiebe- sowie Lichtmast mit 2 x 1000 Watt.

Als das bei einem großen Online-Auktionshaus ersteigerte Set # 6676 (Mobile Command Unit) bei mir eintrudelte kam mir die Idee, das Fahrzeug in seiner grundlegenden Beschaffenheit für die Feuerwehr umzufunktionieren und seinem Einsatzzweck entsprechend noch etwas anzupassen. Prinzipiell stellt dieses MOC also lediglich eine Portierung dar.

Der Aufbau läuft  im Wesentlichen nach Bauplan des Sets von 1986. Einige Modifikationen bei der Front- und Heckgestaltung unterscheiden dieses Modell vom Original. Neben der typischen gelben Banderole der BF wurde auch die Inneneinrichtung komplett umgestaltet: so erhielt das Fahrzeug dem Einsatzzweck entsprechend Bedienflächen und Anzeigen für den Funkverkehr, zwei mobile Funkgeräte und eine „Flüstertüte“. Am Heck finden zusätzlich eine Funkantenne und ein beweglicher Lichtmast Platz. Vervollständigt wird das Modell auf dem Dach durch zwei Blaulichtbalken, Dachentlüftungen und eine Antenne.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwA-Hubtisch-Modul

Teil des Bergungssystems für havarierte Großflugzeuge sind zwei dieser ARTS-5 Hubtische, die in Modulbauweise, die, in Verbindung mit einem Bergedolly für den Flugzugbug, zu einer Hubeinheit zusammengestellt werden können,um damit Passagiermaschinen bis 300 Tonnen Gesamtgewicht über weite Strecke beförderbar machen. Sogar ein Transport über öffentliche Straßen ist somit denkbar. Eine Hubhydraulik, jeweils unter den Tragflächen positioniert, hebt und senkt die Maschine. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit der computergesteuerten Vielweglenkung, die Lenkmöglichkeiten von Normalfahrt, Diagonalfahrt, Querfahrt und Karusselfahrt ermöglicht.

Basis ist ein Zwillingsachsfahrgestell samt freistehender Kotflügel auf dem der ausklappbare (manuell neu positionierbare) Ausleger ruht. Die Bauhöhe des Auslegers entspricht exakt der Tragflächenhöhe des Passagierjets #6368 (Jet Airliner) von 1985.

Fahrgestellbasislänge: 5 Noppen (2×2 + 2×2 + 1×2)

FwA-Radwechselheber

Für leichte Sportmaschinen und Kleinflugzeuge hat die Flughafenfeuerwehr in Zusammenarbeit mit dem Schwerlastunternehmen und Spezialanhängerbauer einen kleinen Anhänger entwickelt. Auf diese Weise können mit ihm schnell und effektiv liegengebliebene Flugzeuge weggeschafft werden.

Das Modell ist ein kleiner Einachs-Hänger mit einer Aufnahme für das Bugrad und einer „Hydraulik“-Steuerung, die den Aufnahmeteller etwas absenken soll. Das ganze kann ein ein beliebiges Zugfahrzeug gekoppelt werden.

GW-Gefahrgut

Die speziell für Gefahren im Umgang mit Mineralölen ausgerüstete Werkfeuerwehr erhielt Anfang 2001 einen umfangreich ausgestatteten Gerätewagen Gefahrgut (GW-G). Mit diesem großen Fahrzeug ist die Feuerwehr schlagkräftig gegen drohende Umweltgefahren im Schadenfall aufgestellt. Auf dem GW-G sind alle nötigen Mittel zur Durchführung von Sofortmaßnahmen von Unfällen mit Mineralölen, Brennstoffen aber auch anderen chemischen Erzeugnissen und deren Beseitigung verladen. So verfügt er u. a. über größere Mengen verschiedener Bindemittel, Messgeräte und einen Generator für Trennschleifer, Kettensäge etc. In langen Tuben auf dem Dach lagern spezielle Schlauchleitungssysteme für den sicheren Transport von flüssigen, gasförmigen und festen Materialien.

Der GW-G kann und wird auch außerhalb des Werkgeländes im Rahmen sog. TUIS-Anfragen (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) eingesetzt.

Eine große, bedeutsame Werkfeuerfeuerwehr, die in Mitten hunderttausender gelagerter Liter hochbrennbarer Mineralöle ihren Dienst versieht, braucht auch ein entsprechendes Mittel zur Umweltgefahrenabwehr. So entschied ich mich bei dem GW-G für ein 3achsiges Fahrgstell mit einem entsprechend langen Aufbau für eine detaillierte Innenrichtung und einen heutzutage üblichen Heckabschluss mit Ladebordwand. Ein typischer Frontlenker ohne die Snotsteine sorgt für ein zeitgemäßes Erscheinungbild und die Dachbeladung aus Rundsteinen soll das oben angesprochene Schlauchleitungssystem darstellen. Dieses Modell hat sogar ein existentes Vorbild und ist jeweils bei den Werkfeuerwehren der BAYER AG in Dormagen, Krefeld-Uerdingen und in Leverkusen im Einsatz.

Fahrgestellbasislänge:  17 Noppen (2 Stück 1x1er Platte mit Rundoese + 2x16er)

TUIS Begriffsklärung (Wikipedia)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LKW 3 der Zentralwerkstatt

Ein bereits etwas älteres Fahrzeug wurde im Zuge der regelmäßig stattfindenen Fahrzeugumstrukturierungen aus dem ursprünglichen Einsatzdienst in den für die Zentralwerkstatt überstellt und ersetzt ein 15 Jahre altes Exemplar. In Kürze wird in Eigenregie der Innenausbau am neuen Fahrzeug vorgenommen.

Er soll später als rollendes Ersatzteillager fungieren, falls es bei Einsätzen zu plötzlichen, unvorhergesehenen Schäden an den Fahrzeugen kommt, um so den eigenen Wehrmännern schnell Hilfe leisten zu können.

Das Modell ist ein simpler Kleinlieferwagen mit abgeschrägter Haube und vorne wie hinten flach positionierten Leuchteneinheiten. Zwei große Panele 1 x 4 x 3. und eine große Heckklappe schaffen Laderaum. Auf dem Aufbaudach findet eine Gerätekiste und ein drittes Blaulicht platz.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Radwechselheber

Im Falle eines abgeknickten Bugrades oder eines defekten Hauptfahrwerks können solche kleinen Dollys eingesetzt werden. Dabei wird es unter das defekte Fahrwerk gefahren und dieses anschließend mittels Kettenzug und/oder Hydraulik angehoben und auf das Dolly gesetzt. So erneut mobilisiert kann das havarierte Flugzeug schnell und einfach aus dem Weg gezogen werden. Das Dolly ist auf einem Abrollbehälter verladen.

Das MOC basiert zwar auf der selben Plattformbasis für Abrollbehälter, jedoch ist die Grundplatte kürzer, da zwei Scharniere für die Fahrrampen platziert werden mussten. Im vorderen Teil des ABs befindet sich zusätzlich ein kleines Dolly für Sportflugzeuge und ähnliches.

Der eigentliche Radwechselheber bekam ein Zwillingsfahrgestell, eine Aufnahmeführung aus 1x4er Winkelfliesen und ein Bedienfeld an der Vorderseite für die Hydraulik.

Zudem wird eine Zugstange auf dem Abrollbehälter mitgeführt, die das Dolly mit dem Zugfahrzeug verbinden.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Sonderlöschmittel

Neben den schlagkräftigen Großlöschfahrzeugen findet sich auch ein Abrollbehälter mit diversen Sonderlöschmitteln (AB-SoLM) in den Reihen der WF. Dieser ist mit zahlreichen Pulver- und CO2-Löschern, verschiedenartigen Schaummittelextrakten und div. feuerlöschtechnischem Zubehör, wie Strahlrohren, etc. beladen und dient im Einsatzfall als Nachschubeinheit.

Das Modell basiert auf der standardisierten Abrollbehälterbasisplatte mit 4×8 Noppen und weist drei große Geräteräume auf, die mit roten Läden verschlossen sind. Umlaufend findet sich ein weißer Streifen, der auch hier das aktuelle Farbdesign der Flughafenfeuerwehr wiedergibt.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.