GW-Hilfeleistung

Da das Budget keinen Rüstwagen vorsah, baute die Werkfeuerwehr vor Jahren in Eigenregie einen ausrangierten Lieferwagen zu einem GW-H um. Dieses Fahrzeug verfügt über alle Möglichkeiten der technischen Hilfleistung. Ausgestattet mit u. a. einem tragbaren Generator, Trennschleifer, Schere und Spreizer, Hebekissen und Handscheinwerfer kann damit bestens auf Notfälle auf dem Gelände der Jade Öl AG reagiert werden.

Im kommenden Jahr steht allerdings die Anschaffung eines echten Rüstwagens an, der dann im Rahmen des TUIS-Abkommens auch außerhalb des Werksgeländes zu besonderen Großschadenereignissen hinzugezogen werden kann.

Hierbei lief der Bau einmal anderes herum, nämlich von oben nach unten. Nachdem ich zunächst einen kleinen Lieferwagen auf der Basis einer 4x10er PKW-Bodenplatte erstellt hatte, sah er mir dem KEF zu ähnlich. Die Kabine und Fahrzeugfront übertrug ich auf eine 2x20er Platte und strickte einen neuen Aufbau. So kristallisierte sich allmählich auch der Nutzen des Fahrzeugs heraus: ein Fahrzeug für die technische Hilfeleistung mit einem heckseitig entnehmbaren Generator, der auf einer 2×2 Noppen großen Platte basiert.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Feuer und Flamme – Die Charaktere

Damit die Unterscheidung der einzelnen, zwar bekannten, nun aber optisch neuen Protagonisten noch etwas einfacher wird, gibt’s eine kleine Charakterstudie für jeden Einzelnen.

Feuer und Flamme – Die Serie

Webisode 2: „Das Artefakt“

Manchmal ist es doch ganz gut auch in den verstecktesten Ecken zu Fegen. Zentralistin Uschi hat das beherzigt und entdeckt dabei ein seltsam schimmerndes Objekt, das plötzlich die ganze Wache auf den Kopf stellt…

Feuer und Flamme – Die Serie

Webisode 1: „Der Neue“

Wer direkt am ersten Tag unangenehm auffällt, macht sich meist keine Freunde. Auch Tom, dem Anwärter, ergeht es so. Stört er doch durch seine forsche Fahrweise die morgentliche Ruhe auf der Wache Süd. Und das ist sträflich…

Minifig’sche Ersatzbeschaffung

Wie Bolle freue ich mich über den zweiten Preis bei Crans ausgelobten 80er-Jahre-Bauwettbewerb auf 1000steine.de. Mein Beitrag war, für die jenigen unter Euch, die ihn nicht gesehen haben, die Radarontrolle. Mein gewonnener Preis: der gute, alte „Bucket Loader“ (# 6630) aus dem Jahr 1981. Komplett zerlegt und tadellos in Schuss kam er gestern mit der Post bei mir an.

Vielen Dank an Ralf aka Cran für den tollen Wettbewerb und für die Stiftung der Preise, allen übrigen Gewinnern und natürlich den Wählern, die mein MOC mit ihrer Stimme auf den zweiten Platz hievten.

Cran’s Wunsch war die Preise in einer bildhaften „Übergabe“ zu präsentieren. Also gut, hier ist meine Geschichte:

ULF 80/40/20-2

2004 beauftragte die Werkfeuerwehr den Feuerwehrgerätehersteller „Brickfire“ ein speziell auf die Bedürfnisse und lokalen Anforderungen der Wehr zugeschnittenes Universallöschfahrzeug zu entwickeln und zu bauen. Heraus kam ein dreiachsiges Ungetüm, das neben Werkzeugen zur technischen Hilfeleistung auch eine umfangreiche Ausstattung zur Brandbekämpfung mit an Bord hat. Der Mafas MGA 2644 6×4 der Maschinenfabrik Steinstetten AG ist ausgerüstet mit einer Hochdruckpumpe, die 8.000 L Wasser/Minute durch die Schläuche pumpen kann. Zudem hält es mit insgesamt 4.000 L Löschwasser, 2.000 L AFFF-Schaum, sowie 250 kg BC-Pulver ausreichend Löschmittel für den ersten Angriff parat. Ferner sind ein 12 kVA-Generator für Lichtmast und Co., ein Gaswarnanlage, Selbstschutzdüsen und ein fernsteuerbarer Dachwerfer verbaut.

Idee für den Bau war das ULF der WF Ruhr Oel GmbH Gelsenkirchen am Standort Scholven. Da meine fiktive WF über ein ähnliches Gefahrenpotenzial verfügt, dachte ich, dass sich ein ähnliches Fahrzeug gut in meinem Fahrzeugpark machen würde. So baute ich also drauf los. Die Gruppenkabine und das Dreiachsfahrgestell waren gesetzt, und es sollte sich locker an sein „Vorbild“ anlehnen. Nach einigen unbefriedigenden Versuchen verwarf ich allerdings den Gedanken an eine Haspel am Fahrzeugheck zu installieren. So konzentrierte ich mich beim Bau auf eine strukturierte Tankhaut (siehe Anordnung der 1x2er Fliesen über der Doppelachse), um dem Modell einen besonderen (Spezialfahrzeug-) Look zu verpassen. Abschließend vervollständigen Details wie zwei tiefliegende Schnellangriffseinrichtungen, sowie vollausgestattete Geräteraume darüber und eine entsprechende Dachbeladung (hier verhalf mir das alte Leiterpaket aus den 70ern für mehr Raum für andere Dinge) und ein am Heck angebrachter Lichtmast das MOC.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)

TLF 16 SA (Sonderausführung)

Ein in allen Belangen einzigartiges Fahrzeug war bis zur Indienststellung des SLF 16/18-2 das TLF 16 SA (Sonderausführung). Der 2.500 Liter fassende Wassertank konnte seinen Inhalt mittels einer FP 16/8, die auf der linken Fahrzeugseite verbaut war, auf den Brandherd abgeben. Einige Jahre später installierten die Wehrleute zusätzlich einen Dachmonitor DM 24 M, um mit bis zu 2.400 L Wasserausstoß/pro Minute noch wirkungsvoller gegen Industriebrände vorgehen zu können.

Es sollte mal wieder ein Oldtimer die Bastelstube verlassen, der auch optisch nach einem solchen ausschaut. Inspiriert von den Alternativbauten der Feuerwehrfahrzeuge aus dem alten „Fire House (#6385) von 1986 und einem alten Vorbildfoto auf der Webseite bos-fahrzeuge.info machte ich mich ans Werk. Wichtig war mir, da das Fahrzeug im Dienst der WF Jade Öl „stand“, dass es als mittlerweile Ausgemustert empfunden wird, sowie der zweifabige Look und die zweifelsfreie Erkennbarkeit eines lupenreinen Löschfahrzeugs. Dazu verhalfen mir der mittels roter Leitern offen dargestellte und gerippte Löschwassertank, der linksseitlich angebrachte Pumpenstand, zwei Löschwasserabgänge, eine große Schnellangriffeinrichtung am Fahrzeugheck und der Dachwerfer. Einige (nicht zuviele) Warn-  und lichttechnische Einrichtungen komplettieren das klassisch dreinschauenende Tanklöschfahrzeug.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

FwA-Schlauch

In den Fahrzeugreihen der WF Jade Öl AG befinden sich auch einige Anhänger. Einer dieser Feuerwehrhänger soll nun näher vorgestellt werden: der FwA-Schlauch. Das Fahrzeug wurde 2005 in Dienst gestellt und ist u. a. mit 1000 Metern B-Schlauch, 2 A-Saugschläuchen, Suagkorb, Schlauchbrücken, Strahlrohren und Verteilern beladen und wird immer dann zum Einsatz gebracht, wenn die eigentlich hinreichend dimensionierte Wasserversorgung auf Grund eines extremen Großschadenereignisses zusammenzubrechen droht oder nicht ausreichend erscheint. Ebenso kann der Anhänger auch im Rahmen des TUIS-Abkommens außerhalb der Werkgeländes (z. B. bei Waldbränden, wo lange Schlauchleitungen gelegt werden müssen) angefordert werden.

Das Modell bietet als Basis die gewohnte Zweifarbenlackierung der Werkfeuerwehr. Ein Zwillingsachsfahrgestell lässt auch im Modell eine höhere Nutzlast zu, die in Form von mehreren Geräteräumen und vier kleinen Schlauchtrommeln, einem Verteiler und den zwei langen Saugschläuchen dargestellt ist. Ein Heckabschluss mit Blaulichtblitzern komplettiert das kleine MOC.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x8er + 2x2er als Anhängerkupplung)

GW-Wasserrettung (neue Generation)

Wie bereits im September 2009 angekündigt, ist seit wenigen Wochen, im Zuge der Modernisierung, nun das erste, neubeschaffte Wasserrettungfahrzeug im Dienst der BF. Kosten- und Personaleinsparungen zwangen die Wehr nach einer Kombinationslösung von Boots- und Taucherwagen zu suchen. Fündig wurden sie mit diesem, für Ihre Zwecke zugeschnittenem Fahrzeug, das für den nördlichen Einsatzabschnitt der Stadt vorgesehen ist.

Es verfügt über eine Staffelkabine, in der sich die Tauchmannschaft umkleiden kann, und einen Geräteaufbau mit umfangreicher Beladung, wie Defibrillator, Taucherhelm, Gleitschlitten für Eisunfälle, Ersatzkraftstoff für das Rettungsboot, Sauerstoffflaschen für den Taucher und einen Rettungsring. Selbstverständlich ist das Einsatzfahrzeug auch mit Allradantrieb ausgestattet. Mittels Anhängerkupplung wird es gleichzeitig zum Zugfahrzeug des neuen Rettungsbootes (RTB 1) und rückt bei Unfällen auf dem Wasser immer im Gespann mit ELW, HLF, RTW und NEF im sog. Wasserrettungszug aus.

Die Idee für dieses Modell kam mir nach Durchsicht der tollen 4w-Feuerwehrmodelle, die 2008 bei der Lego Fanwelt in Köln ausgestellt waren. Dort stand ein kleines ein ähnliches Fahrzeug, jedoch als Löschfahrzeug. Meine Variante sollte von Beginn einen anderen Einsatzzweck verfolgen, und so bekam es neben dem Staffelkabinen-Geräteaufbau-Kombination einen Allradantrieb und eine Anhängerkupplung verpasst. Diverse verladene Ausrüstungsgegenstände, Teile der neuen Minifig-Sammelfigur „Taucher“, einige Dachkästen und einen Lichtmast am Heck vervollständigen das Modell. Der kleine Reservereifen auf dem Dach des GW-W ist für den Hänger gedacht, da dieser, um das Boot zu Wasser zu lassen, in selbiges einfahren muss, und dort lauert so manch spitzer Gegenstand auf dem Grund.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x8er + 2x2er 2x2er Anhängerkupplung)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.