MoRaSt-Modul „Farnheim“ auf der Bricking Bavaria 2013

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Zum ersten Mal stellte ich bei einer Ausstellung nicht bloß meine zahlreichen Feuerwehrmodelle, sondern auch ein mit dem Städtethema (klassisch angehaucht mit Häusern mit offenen Rückseiten) bebautes Streckenmodul im Rahmen der Interessengeinschaft MoRaSt (MonoRail-Standard) aus. Nach Platzauslotung und Stellproben im Vorfeld wurde es nun ernst. Auf der 2013er Bricking Bavaria fügte sich mein Modul in die dortige MoRaSt-Anlage ein. Nach einer doppelten Eckmodulbestückung beim Steinewahn im vergangenen August, war mir nun ein Standard-Streckenmodul vorbehalten. Zudem sprang ich für einen weiteren Modulbetreiber ein, und beschickte eine seiner beiden Eckmodule mit weiteren Exponaten. Den Aufbau hielt ich in dokumentarischer Art und Weise fest, denn wer weiß, wie mein neues Modul bei zukünftigen Ausstellungen aussehen wird. Einige Ideen sehen im übrigen etwas ganz anderes vor. Aber keine Sorge, es bleibt überwiegend rotlastig. Bevor es aber soweit ist, gibt es im Anschluss für diejenigen, die es interessiert, in epischer Breite Fotos von meinem aktuellen MoRaSt-Modul.

Kurz noch ein paar Eckdaten zum Modul:
– Größe: 229,5 x 102 cm, bzw. 9 x 4 Basisplatten à 32 x 32 Noppen
– Gleisstränge bestehend aus:
– 15 langen Geraden
– 17 kurzen Geraden
– 8 90-Grad-Kurven
– 4 45-Grad-Kurven
– 7 Stoppern
– 7 Weichen
– 2 Rampen mit je 2 Streckenelementen
– entspricht einer Gesamtlänge von 13,394 m

10. Bricking Bavaria 2013

Willkommen zur Jubiläumsausgabe der Bricking Bavaria

Willkommen zur Jubiläumsausgabe der Bricking Bavaria

Am ersten November-Wochenende fand im der Rahmen der Messe FreizeitSpass in München die mittlerweile zehnte Ausgabe der Bricking Bavaria statt. Dazu hatten die Organisatoren, wie in den Jahren zuvor, das geräumige Atrium 3 im M, O, C, vorgesehen. Und dieses wurde mit etlichen MOCs und Gemeinschaftsanlagen prall gefüllt. Somit gab es für die zahlreichen Besucher an den drei Tagen der Austellung auch reichlich zu entdecken. Neben einem großen Entrée-Mosaik, der bekannten GBC (Great Balls Contraption)-Anlage von Mitgliedern der Vereine Bricking Bavaria und MBFR, gab es auch große Gemeinschaftsanlagen zum Thema Space, Monorail und Eisenbahn inkl. reichhaltiger Stadtgestaltung. Darüber hinaus verteilten sich jede Menge Feuerwehr (auch in anderen Baubreiten als 4 Noppen!), große ferngesteuerte Modelle auf den Podesten. MOCs aus den Star Wars- oder Herr der Ringe-Universen fesselten gleichermaßen, wie das große Friends-Diorama oder auch der Trend zu beleuchteten Bauten mittels LEDs.

Darüber hinaus sorgte der Veranstalter und Hauptorganisator der LEGO-Ausstellung Bricking Bavaria e.V. sehr gut für die aus allen Teilen der Republik angereisten Aussteller, und machte die Veranstaltung zu einem rundum gelungenen Erlebnis. Ein besonderer Dank gilt Thomas Nickolaus und seinen zahlreichen Helferinnen und Helfern.

Rettungsübung der Feuerwehr Mülheim und des Rettungsdienstes

Am Samstag mittag, den 12. Oktober, gegen kurz nach zwölf Uhr wurde die Feuerwehr Mülheim zu einem Unfall auf der Eltener Straße gerufen. Als die ersten Kräfte eintrafen, stellte sich die Situation recht unübersichtlich dar. Mehrere Autos, darunter auch ein vollbesetzter Linienbus waren stadtauswärts verunfallt. Einer der PKWs lag auf dem Dach. Eine eingangs noch nicht genau zu beziffernde Anzahl an Verletzten und einige schockig umherirrende Menschen machten die Erfassung der Situation zunächst nicht gerade einfach. Schnell aber war klar, hier muss mehr Material und Rettungspersonal her. Umgehend alarmierte die Einsatzleitung den Rüstzug und den Zug I&K (Information und Kommunikation) der BF Mülheim, beide Züge der freiwilligen Feuerwehr, sowie ein Großaufgebot an Rettungsdienstkräften – auch aus den umliegenden Städten Duisburg, Essen und Oberhausen.

Der Einsatzort wurde umgehend in mehrere Abschnitte unterteilt, mit hydraulischen Rettungsgerät befreite man eingeklemmte Personen, die SEGs des DRK und der Johanniter richteten indes eine Patientenablage ein, eine eigens eingerichtete Fahrspur für Rettungsfahrzeuge sorgte für einen reibungslosen Abtransport der Verletzten, und die Notfallseelsorge des DRK übernahm in einem von der MVG bereitgestellten Linienbus die Betreuung der unverletzten Unfallbeteiligten.

Zum Glück war alles nur eine Großübung, um die koordinierte Abarbeitung einer unübersichtlichen Einsatzstelle bei einem sog. MANV, einem Massenanfall an Verletzten zu trainieren. Daran beteiligten sich neben der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr (mit den Zügen Broich und Heißen) der Rettungsdienst von Feuerwehr, DRK und JUH auch die Rettungsdienste der BF Oberhausen, Essen, sowie der JUH und des ASB Essen. Geübt wurde auf einem abgesperrten Straßenabschnitt unter möglichst realistischen Bedingungen – nicht zuletzt unter Zuhilfenahme zahlreicher Unfallfahrzeuge, 25 geschminkter Verletztendarsteller und 12 weiterer Statisten. Gegen 13:40 Uhr rückten die ersten Kräfte wieder ab.

Ich konnte bei der Gelegenheit gleich auch einige Fahrzeuge ablichten, die entweder neu in Dienst stehen, oder in absehbarer Zeit ihrer Ausmusterung entgegensehen.

Zugunglück auf Steinewahn MoRaSt-Strecke – Ein Einsatzbericht

Aufgrund einer Unachtsamkeit des Zugführers eines Militärzuges fuhr dieser auf eine langsam fahrende Monorail-Bahn auf. Aufgrund der hohen Geschwindigkeitsdifferenz und der folgenden entsprechenden Aufprallwucht entgleiste der Militärzug und schob sich auf das Nachbargleis, auf dem sich zum Unfallzeitpunkt ein vollbesetzter Airport-Shuttle befand. Ein nachfolgender Zug konnte nicht rechtzeitig gestoppt werden, und prallte selbst in die Unfallstelle.

Den eiligst herbeigeeilten Rettungskräfte der Farnheimer Feuerwehr bot sich zunächst ein unübersichtliches Bild. Mit einem materiellen wie personellen Großaufgebot kümmerte man sich unverzüglich um die Rettung der verunfallten Minifigs. Teilweise mit schwerem technischen Gerät rückte man dem zerknautschten Steineberg, der zuvor einmal vier Monorail-Züge darstellte, zu Leibe. Das Rettungspersonal unter Aufsicht des Leitenden Notarztes (LNA) richtete indes eine Verletztenablage ein. Die Fachgruppe Bergung der Feuerwehr kümmerte sich anschließend um die Aufrichtung und Abtransport der Waggons. Allerdings war durch den entgleisten Militärzug besondere Vorsicht geboten: hatte er doch einiges an explosionsgefährdeten Materialien an Bord. Er wurde durch die Besatzung eines Tanklöschfahrzeuges vorsorglich gekühlt. Die Strecke musste für den Zugverkehr während der gesamten Bergungszeit komplett gesperrt werden. Im Fahrplan kam es folglich zu erheblichen Verspätungen durch zahlreiche Zugausfälle. Erst gegen Nachmittag konnte der Bahnbetrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen werden.

Abschließend ist noch nicht vollends geklärt, weshalb es zu dem Auffahrunfall kommen konnte. Ersten Ermittlungen zufolge war wohl der zuständige Bahnbetriebsleiter zum Unglückszeitpunkt wohl nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit und Übersicht (durch mögliche Eingriffe von Außen) bei der Sache. Im Urlaub, wie seinerzeit in Mainz, war er aber nicht. 😉

Einsatzdauer: 46 Min.

Eingesetzte Personalstärke: 11 Mann

Eingesetzte Einheiten:
Einsatzleitwagen ELW 1-1 (Florian Farnheim 1-11-1)
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16-1 (Florian Farnheim 2-46-2)
Tanklöschfahrzeug TLF 24/48 (Florian Farnheim 2-46-1)
Rüstwagen RW 2-1 (Florian Farnheim 3-52-1)
Kranwagen KW 25-1 (Florian Farnheim 3-71-1)
WLF + AB MANV (Florian Farnheim 4-65-1)
Fahrzeug des Leitenden Notarztes (Florian Farnheim 1-08-1)
Notarzteinsatzfahrzeug (Florian Farnheim 2-82-1)
zwei Rettungswagen (Florian Farnheim 1-83-2 und -3)
sowie der Monorail-Rettungszug

Die Feuerwehr Farnheim auf dem 2. Berliner Steinewahn

Nach der Fanwelt im November 2012 feierten sämtliche Feuerwehren aus Farnheim den diesjährigen 2. Berliner Steinewahn erneut mit einem großen „Tag der offenen Tür“ und präsentierten sich in Bestbesetzung der breiten Öffentlichkeit. Neben dem Fuhrpark der städtischen Wehren (Berufsfeuer- und Freiwilligenwehr) konnten auch sämtliche Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr und der Werkfeuerwehr Jade Öl AG näher betrachtet werden.

Mir hatte man für meine rote Schar beide Eckmodule auf der MoRaSt-Gesamtanlage reserviert. So verteilte ich die Fahrzeuge der BF und das Wachgebäude der Jungs von Wache Süd auf einem der Segmente, während die Werkfeuerwerhren der Raffinerie, sowie des Flughafen und der neuen Rettungswache auf dem weiteren Eckelement Platz nahmen. Die Streckenführung wurde mit ein paar schwungvollen Bögen in die Fahrzeugausstellung eingebettet. Gleichzeitig diente ein Abstellgleis sowohl als Präsentations- als auch als Parkfläche für meinen Monorail-Rettungszug. Wie schon in Köln war auch meine Ausstellungsfläche arg rotlastig. 😉

*hüstel* Die Grobkörnigkeit der Bilder bitte ich, wie auch im Eingangsartikel zum Steinewahn, zu entschuldigen. Sie ist der doch eher durchwachsenen Lichtsituation vor Ort geschuldet.

Wechselladerfahrzeug WLF + AB HFS (Hytrans Fire System)

Um bei Größbränden schnell große Mengen Löschwasser bereitstellen zu können, verfügt die Berufsfeuerwehr seit kurzem über einen besonderen Abrollbehälter – den AB HFS. HFS steht als Kürzel für Hytrans Fire System oder auch Holland Fire System. Er ist als Wasserförderungssystem der Fachgruppe Löschwasserrückhaltung (LöWaRüHa) unterstellt. Das besondere an ihm ist das Hochleistungspumpensystem, das mit speziellen F-Schläuchen (150 mm Durchmesser) bis zu 5.000 L/Min. bei 5 bar und 8.000 L/Min. bei 2 bar fördern kann. Zum Vergleich haben normale „B-Schläuche“, die in der Regel zur Wasserförderung aus dem städtischen Hydrantennetz dienen, einen Durchmesser von „nur“ 75 mm. Ein weiteres Einsatzszenario sind neben der Wasserversorgung bei Großbränden Überflutungen aller Art. Mit diesem System ist man  in der Lage über sog. Flexschläuche große Mengen Wasser aus Überflutungsgebieten zu pumpen. Im Einsatz war dieses System mit einer Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Farnheim zuletzt beim Elbehochwasser im Juni des Jahres 2013.

Um den Abrollbehälter in Überflutungsgebieten oder in unwegsamem Gelände an See- oder Flussläufen in Stellung bringen zu können, muss ein hochgeländegängiges Fahrzeug in der Lage sein, den Container auch gefahrlos (ohne sich festzufahren) zu positionieren. Zu diesem Zwecke beschaffte man ein weiteres vierachsiges Wechselladerfahrzeug, das bis auf das geländegängige Fahrgestell mit dem bereits hier vorgestellten 4-Achs-WLF baugleich ist.

Lage Zeit überlegte ich, wie ich ein solches Containersystem realisieren könnte. Denn im Original sind auf dem eigentlichen Abrollbehälter heckseits zwei separat absetzbare Containerelemente verlastet. D. h., es stehen mir bei meiner nostalgischen Bauart jeweils nur zwei Noppen (!) in der Breite für diese Elemente und ihren Beladungen zur Verfügung. Um dieses realisieren zu können, musste zunächst die Länge um 2 auf insgesamt 10 Noppen wachsen. In der vorderen, fest mit dem Containerboden verbundenen Gerätehauseinheit sind die wasserfördernden Armaturen untergebracht. Bei meinem Modell in Form eines großen Verteilers. Daran schließen sich die kleinen absetzbaren Containerelemente an. Eines von ihnen ist das Pumpen-, das andere das Schlauchmodul. Die Recherche bezüglich der Beladung der beiden Container brachte mich schließlich auf die Idee der Beladung, und wie sie sich möglichst platzsparend verbauen ließ. Zur Erläuterung: das gelbe Modul, an das ein Schlauch angeschlossen werden kann ist die Pumpe samt Schimmkörper. Das schwarze Instrument mit Antenne und hellgrauen Rundeinern, der angesprochene Verteiler. Zudem komplettieren entsprechende Beleuchtungs- und Warneinrichtungen den Container. Einen Abstrich zum Original musste ich dennoch vornehmen: die Saugschläuche musste ich aus Platzgründen auf dem Containerdach platzieren.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x3er + 2x12er + 1 Stück Winkelplatten 1×2 auf 1×4)

Teleskopmastbühne (TMB 42)

Die Abteilung Technik beschaffte kürzlich ein neues Hubrettungsfahrzeug. Die neue Teleskopmastbühne ist nun die gewünschte Ergänzung zu den 30 Meter Drehleitern und gleichzeitig der Ersatz für die testweise übernommene DLA (K) 42, die nun zurück an den Aufbauhersteller geht. Die Hubrettungsbühne verfügt über eine max. Rettungshöhe von 42m. Der Korb bietet zwei Minifigs ausreichend Platz. Ihr Einsatzgebiet sind neben Personenrettungen aus großen und unzugänglichen Höhen (und Tiefen) auch die unterstützende Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Somit steht auch der Berufsfeuerwehr Farnheim ein in Deutschland bei vielen Feuerwehren sehr beliebtes Hubrettungsfahrzeug zur Verfügung. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Red Stone Feuerlöschgerätetechnik in Ziegelbach den Zuschlag, während die Steinburger Fahrzeugwerke den passend motorisierten Untersatz lieferten.

Ein solches Fahrzeug schwebte mir schon lange vor, jedoch fehlten mir (bis zur Fanwelt 2012) entsprechende Denkanstöße und bis zum letzten Stammtischtreffen in Bünde die letzten benötigten Bauteile. Nachdem ich alles zusammen hatte, begann mit dem Bau des Mastes auf Basis eines Modells aus der Feder des damaligen Ausstellers Wolfgang Köhler. Der Korb ist eine Weiterentwicklung des Rettungskorbs der letztlich vorgestellten Drehleitern, jedoch wuchs er in der Breite und bekam ein paar zusätzliche Details, wie eine Krankentragenbefestigung sowie ein Bedienpult spendiert. Um das massive Drehgestell optisch ein zu „verkleinern“ brachte ich hierbei einen Generator und etwas Werkzeug unter. Dank des winkeligen Fahrgestells konnte ich mit SNOT-Steinen eine Abstützung realisieren, die ausfahrbar gestaltet ist, und darüber hinaus noch Platz ließ einen Aufstieg auf das Podest zu gestalten. Das Erscheinungsbild des Fahrerhauses ist bewusst ein anderes, da aufgrund der Gewichtsklasse, in der sich eine solche TMB bewegt, das sog. „Familiengesicht“ nicht glaubwürdig ausgesehen hätte. Und trotz aller Fahrzeugparkvereinheitlichungen, tut manchesmal ein wenig Abwechslung an einigen Stellen durchaus gut.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2 Stück 2x2er + 2x34er + 2×1 1/3x8er Winkelplatte)

ELW (Einsatzleitwagen)

Neben dem geländegängigen Einsatzleitwagen verfügt die Werkfeuerwehr auch über einen Kleinbus, der zur Koordinierung der Einsatzkräfte (auch dank des Hochdachs) mehr Platz im Inneren bietet. Neben dem Pickup bieten diese beiden Fahrzeuge im Einsatz eine Einheit im Bereich der IuK (Information und Kommunikation) der Feuerwehr. Ausgestattet mit Funktisch und PC-Arbeitsplatz, sowie Materialien zur Einsatzstellenabsicherung ist er entsprechend vollständig ausgerüstet.

Das Fahrzeug kommt als Neuanschaffung in den Fuhrpark. Neben den zahlreichen Großfahrzeugen sind es auch solche kleinen Modelle, die ein glaubwürdiges Abbild einer echten Feuerwehr ergeben. Bautechnisch gibt es nicht viel zu sagen, außer vielleicht, dass ich darauf achtete, dass die Seitenfenster mit der Frontscheibe auf einer Höhe verlaufen. Hierbei musste ich mit einer weiteren Plattenhöhe behelfen, um bei der Fensterunterkante keinen Versatz zu haben. Zur Erkennung und visuellen Unterscheidung sorgt auch hierbei das Zwei-Farben-Schema wieder für eine entsprechende Zuordnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (Zwei 2x3er + 2x4er Platten)

ULF 3000/2000 (Universallöschfahrzeug)

Seit 2010 steht dieses ULF nun in den Diensten der Werkfeuerwehr Jade Öl AG. Es ist seitdem Teil des ersten Abmarsches, und gilt mit dem SLF 16/18-2 als „Mädchen für alles“. Es verfügt über 3.000 L Wasser und 2.000 L AFFF-Schaummittel. Eine kombinierte Hochdruck-Niederdruckpumpe FP 8-3200 sorgt für den nötigen Durchfluss an Löschwasser aus dem werkseigenen Hydrantennetz. In der Zwischenzeit rüstete man eine CAFS-Anlage (Compressed Air Foam System) nach, um z. B. bei Schaumangriffen in Gebäuden die Schäden durch das Löschmittel so gering wie möglich zu halten.

Endlich auch mal ein Modell, dass ich nicht vollends zerlegen musste. Dieses ULF erhielt „nur“ ein umfangreiches Facelift, um es optisch wieder fit zu bekommen. Die kosmetischen Optimierungen beschränkten sich auf diverse Umbaumaßnahmen im Heckbereich. Der Pumpenstand verschwand zu Gunsten eines Schnellangriffs, das Fahrerhausdach wurde in der Höhe und bei der Signalanlage angepasst, und der viel zu große alte Dachwerfer, wurde durch einen dezenteren, aber nicht minder effektiven Monitor ersetzt. Zudem tauschte ich allzu alte Bauteile gegen neuere aus. Abschließend bekam das Fahrzeug neue Steckreifensätze mit weißen Felgen spendiert.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x2er + 1x2er)

TroSMF 10000 (Trocken-Schaummittellöschfahrzeug)

Bei Bränden mit Mineralölen gilt Schaummittel gemeinhin als ein adäquates Löschmittel. Dank entsprechender Zumischraten lassen mit ihm problemlos entsprechende Konstistenzen erreichen, die das Feuer schnell eindämmen und schließlich ersticken. Ein weiteres Fahrzeug im Fuhrpark und genau auf solche Aufgaben zugeschnitten ist das sog. TroSMF 10.000. Wie die Zahl bereits andeutet, können mit ihm im Einsatzfall 10.000 Mehrbereichsschaummittel, mit Wasser und Luft entsprechend voluminös verschäumt, auf das Brandobjekt abgegeben werden. Zudem ist darauf  ein 100 kg BC-Pulvertank verlastet, mit dem sich schnell Gas- und Flüssigkeitsbrände löschen lassen. Ein neu konzipierter Teleskop-Dachwerfer gestalten die Unternehmungen in der Brandbekämpfung noch flexibler. All das wurde, wie auch die Staffelkabine, genau auf die Bedürfnisse der Werkfeuerwehr zugeschnitten.

Das MOC ist eine Neukonkonstruktion, das aus den Überresten des ULF 80/40/20-2 entstand. Im Rahmen der großen Überarbeitung auf dem Weg zu „Farnheim 2.0“ entsprach dessen Optik nicht mehr ganz meinen Vorstellungen. Neuen Teile und Techniken ließen nun ganz andere Möglichkeiten zu. Zunächst unschlüssig war ich mir über die Kabinengestaltung. So ganz unzufrieden war ich mit ihr zwar nicht, jedoch entschied ich mich dann doch auf eine bereits bekannte Erscheinungsweise (wegen der optischen Einheit) zurückzugreifen. Der Aufbau wurde komplett umstrukturiert. Die Gerätefächer entfielen komplett und machten der Aufnahme für den mobilen Pulverlöscher Platz. Die äußere Tankverschalung snottete ich, wie schon beim GTLF der BF. Auch das Fahrzeugheck wurde kräftig entrümpelt. Der Pumpenstand wich einer Schnellangriffshaspel, Lichtmast und Werkzeug entfielen ohne Ersatz. Die Basis, das Fahrgestell blieb in der Länge gleich, bekam aber ein paar detailreiche Anbauteile spendiert. Zu guter Letzt sorgt auch hier wieder das Zwei-Farben-Design für eine optische Unterscheidbarkeit mit den anderen Wehren der Stadt.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)