KTW

Als Hauptträger des Krankentransport- und Rettungswesens in der Stadt stellt die Feuerwehr personell und materiell den größten Anteil. So übernimmt sie auch den Löwenanteil der Krankentransportfahrten. Um diese zu bewältigen steht dem Personal aus Rettungssanitätern und -assistenten ein moderner und zahlenmäßig umfangreicher Fahrzeugpark zur Verfügung. Neben den 6 NAWs, 14 RTWs, 4 NEFs hält die BF unter anderem auch 18 KTWs für Krankentransporte vor.

Optisch sollte sich das Modell später stark vom NAW unterscheiden, das Farbschema zu übernehmen war Pflicht und die Trage sollte natürlich auch hineinpassen. Soweit die Vorgabe. Jedoch kristallisierste sich beim Bau immer mehr ein typischer PKW-Look heraus, der allerdings heute, wenngleich auch nicht mehr weit verbreitet, noch immer gebaut wird und in Diensten div. Hilfsorganisationen steht. Prinzipiell ist Aufbau des Fahrzeugs nahzu mit dem des NAWs identisch. Lediglich die Fensteranordnung wurde geändert. Bedingt durch die hohen Seitenpaneele erhielt auch dieses Fahrzeug ein „Hochdach“ im Bereich der Fahrgastzelle. Die Front bekam mit der 3D-Darstellung des Kühlergrills ein wenig Profil.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

HTLF 32/30/3

Der Brandschutz auf dem Flughafen spielt sich natürlich nicht alleine nur auf dem Vorfeld und der Rollbahn ab. Auch die zugehörigen Gebäude und das Flughafennahe Umfeld fällt in den Einsatzbereich der Werkfeuerwehr. Um auch bei evtl. Gebäude- und Fahrzeugbränden oder technischen Hilfeleistungen schnell und wirkungsvoll eingreifen zu können, stehen den Männern der Wehr fünf baugleiche Fahrzeuge dieses HTLF 32/30/3 zur Verfügung. Zwei HTLFs rücken mit dem Gebäudelöschzug aus und je ein weiteres ist Bestandteil der beiden Crash-Löschzüge nach ICAO-Norm. Das fünfte Fahrzeug ist am hiesigen Ausbildungzentrum stationiert und dient der Ausbildung bzw. der Reserve.

Die Löschmitteltanks des HTLF 32/30-3 fassen 3.000 L Wasser und 350 L AFFF. Die Kreiselpumpe fördert 3.200 Liter/Min. Zudem ist das mit einer Ausstattung zur technischen Hilfeleistung (Schere & Spreizer) ausgestattet. Das Fahrzeug wiegt 22 Tonnen und der 8 Zylinder-Turbodiesel leistet 545 PS.

Das Modell ist sozusagen eine leicht abwandelte Variante der beiden 6×6 und 8×8 GFLFs. Die Fahrgestellbasis ist mit den beiden anderen Fahrzeugen ähnlich. Der Aufbau umfasst eine „Gruppenkabine“ und zahlreiche Geräteräume + eine heckseitig verbaute FP. Der HTLF-Charakter soll durch den Leitersatz, die Dachgerätekästen und die beiden Lichtmasten unterstrichen werden.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x6er + 2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

PKW 1

Ein solches Auto findet sich eigentlich in etlichen Fahrzeugparks diverser größerer Feuerwehren. Ein PKW, der für die Beamten des vorbeugenden Brandschutzes, dem Tagesdienst oder auch den Mitarbeitern des städtischen Amtes 37 für Kurier- und Besorgungsfahrten zur Verfügung steht – kurzum ein Mädchen für alles eben.

Dieses Modell besteht grundsätzlich aus dem klassischen LEGO®-PKW-Modell, kommt allerdings, dank neuer, zweiteiliger Rückleuchten, einer vollverkleideten und in Wagenfarbe lackierten Fahrzeugfront und einer flacheren Bauform deutlich moderner daher. Als ein kleines optisches Gimmick kann man die Darstellung einer dritten Bremsleuchte bezeichnen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

WLF mit Kran (4-Achser)

Das bereits angesprochene neue Großfahrzeug wurde rechtzeitig fertiggestellt konnte nun an die Berufsfeuerwehr Farnheim übergeben werden. Grund für die Beschaffung eines solches Großfahrzeugs in Kombination mit einem Ladekran, sind die Möglichkeiten der technische Hilfeleistung in kleineren Umfängen (z. B. Verkehrunfälle mit umgestürzten PKWs). Hierbei muss zukünftig nicht mehr der schwere Feuerwehr-Kranwagen ausrücken, sondern es kommt das neue WLF (mit AB Rüst?)  zum Einsatz. Durch die immer leistungsfähigeren Krane, die mittlerweile in das untere Leistungsspektrum herkömmlicher Kranfahrzeuge hineinreichen, können mittlerweile ohne Probleme das Ende eines entgleisten Straßenbahntriebwagens anheben und wieder zurück in die Schienen heben. Neben dem Arbeitsbereichs des universellen Arbeitsfahrzeugs ist es ferner im Großschadenfall für den Nachschub zuständig.

Technisch verhält es sich so, dass das vordere Achpaar und die letzte (Nachlauf)-Achse lenkbar sind. Der Motor, ein Turbodiesel, leistet 440 PS. Der Kran arbeitet im Bereich von bis 40 Metertonnen. Das Fahrzeug verfügt selbstverständlich über Allradantrieb, da es bei auch möglichen Zwischenfällen auf dem Flughafen zum Einsatz kommen kann.

Der eigentlich Grundaufbau dieses MOCs verlief recht unproblematisch und nicht erwähnenswert und einige Teile (Wechselladevorrichtung) aus dem alten “Recycle Truck”-Set (#6668) vervollständigen die typsche WLF-Funktion. Kniffelig hingegen wurde es beim Kran, da ich auch mehrere Optionen auf den Bau des Kranauslegers hatte, entschied ich mich allerdings für die Version aus dem Set des „Tow Trucks“ (#6423) aus dem Jahr 2000. Er hatte den Vorteil, dass die Teile bereits Rot waren, und er über einen detailreichen Kranhaken verfügte. Das eigentlich Komplizierte war allerdings, auf Grund der baulichen Konstruktion zwischen Fahrerhaus und Ladefläche, den Kran zum Drehen zu bekommen. Die eckige graue 2×2 Steinbasis des Krans ließ sich logischerweise, wegen des Platzmangels, nicht bewegen. Glücklicherweise ist die Fahrerkabine rückseitig offen, und so konnte ich den Krandrehteller entsprechend höher legen, bis sich der störrische, eckige Klotz endlich drehen ließ.

Dadurch, dass das Fahrzeug mit seinem Look und seiner Funktion eher ungewöhnlicher als die meisten restlichen Fahrzeuge ist, fällt diese Fotostrecke auch entsprechend üppiger aus… 😉

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x3er + 2x8er + 2x4er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

DLK 23/12 CC-HZL (erste Generation)

Als Teil des Löschzuges bereits im Bild zu sehen soll die Drehleiter an dieser Stelle nun genau vorgestellt werden. Die Standardisierung im Fahrzeugpark macht auch vor den Hubrettungsfahrzeugen nicht Halt. So soll zufünftig jeder Löschzug der Stadt mit einer hochmodernen Drehleiter ausgerüstet werden. 2005 beschaffte man zu Erbrobungszwecken eine DLK 23/12 CC-HZL (HZL = Hinterachszusatzlenkung). Ihre zweite Generation wird seit 2009 als sog. DLA (K) 23-12 Vario GL-T CS HZL n.B (feuerwehrintern als DLK 32 A gekennzeichnet) mit abklappbaren Leiterpark-Endstück an die BF geliefert. Jede Wache (so geplant ab 2012) soll dann über ein modernes Hubrettungsfahrzeug in ihrem Löschzug verfügen.

Als Modell standen einige reale Fahrzeuge (der BF Mülheim, Duisburg, Düsseldorf oder Krefeld) dem Modell Pate. Mehrere Bastelhürden, insbesondere beim Ausbau oder auch der Korbbefestigung mussten genommen werden. Leider lässt sich der Leiterpark dieses MOCs leider noch nicht, wie im Original, Unterflur ausfahrern, was aber bei der zweiten Generation (die mit dem abklappbaren Leiterteil) funktionieren soll. Um dem Original ein wenig zu entsprechen, musste auch ein seitlicher Maschinistenplatz zur Leiterbedieung eingerichtet werden. Tribut zollt daher die Überbreite an die schmale 4wide-Modellierung. Zum Ausgleich gibt die rechte Seite Platz zur Aufnahme eines kleinen Generators. Wegen der Kürze des Fahrgestells musste der heutzutage übliche Gerätekasten hinter dem Fahrerhaus leider entfallen.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Saug 2

Ein weiteres Fahrzeug, was dem bereits im Vorfeld vorgestellten GW-Saug in der Funktionsweise ähnlich ist, ist der Saugwagen 2 der Berufsfeuerwehr. Er ist, im Gegensatz zum kleinen Bruder, in der Lage, in seinem 6.000 L fassenden V4A-2-Kammern-Stahltank, mittels spezieller Dichtungen, 117 verschiedenen Laugen, Öle oder Säuren zu transportieren. Die Tankwände sind 3,5 mm sehr dick und doppelwandig ausgelegt. Zudem verfügt der Wagen über einen Rotationsverdichter mit 850 m³/h Luftmengenleistung. Er wurde im Hinblick der sich bietenden Gefahrenlage im Seehafen beschafft.

Das Modell entstand spontan nach einer eher uninspirierten Durchklickerei der MOCs auf Brickshelf. Und dann fiel mein Blick auf ein städtisches Modell, dass den hierzulande bekannten Fahrzeugen nicht unählich erschien: ein Saugwagen. Der musste sich doch auch für Feuerwehrzwecke gebrauchen lassen. Mein Fahrzeugpark verfügt zwar bereits über einen solchen Typ, allerdings nicht in der Größenordnung, wie sie sich während des Baus herauskristallisierte. Kniffelig war der Bau des Bedienstandes und die kombinierte Leiterkonstruktion am Heck. Musste ich dann doch die Bedienhebel nach Außen legen, damit in der Mitte noch ausreichend Platz für die kleiner Leiter vorhanden war. So entstand schließlich ein recht stattliches MOC mit einer Vielzahl an Details und einem anderen (neuen) Look bei der Fahrzeugfront.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x2er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Das neue WLF (Bauabschnitt 1)

Ich berichtete ja darüber, dass für besondere Aufgaben ein vierachsiges WLF in Arbeit sei. Nun ist das Fahrzeug in einem vorzeigbaren Zustand, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Da ich beabsichtige, dem Modell noch einen Kran zu verpassen, werden sicherlich die jetzigen Details über der zweiten Achse wohl wieder verschwinden – mal sehen…

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Großlüfter (AB 7)

Damit sich die Feuerwehr bei beispielsweise stark verrauchten Schächten oder bei einem Unfall von chemikalischen Stoffen innerhalb von Gebäuden schnell Zutritt verschaffen kann, hält sie den AB-Großlüfter vor, der zudem, durch die große Zufuhr von Frischluft, in der Lage ist, die im inneren des Gebäudes vorherrschende Temperatur schnell herunterzukühlen.

Ursprünglich war das Projekt für einen Anhänger geplant. Aber da dachte ich mir, warum Kleckern und nicht Klotzen? Also alles nötige auf der typischen Wechselladerbodenplatte verstaut. Sehr schön, weil jetzt war auch mehr Platz vorhanden. Ich konnte nun auch beide Technik-Propeller verstauen und fertigte zudem noch Gerätefächer + Generator für den Betrieb der Ventilator.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB Rettungsmittel (AB 6)

Ein weiterer AB, der dem Bereich der Katasrophenabwehr zuzuschreiben ist. Die Beladung des AB Rettungsmittel (MANV in NRW) ist so ausgelegt, das mit ihm eine mobile Rettungsstation für mehr als 50 Verletzte aufgebaut und betrieben werden kann. Angeschafft wurde er im Hinblick auf  große Sport- oder Kulturveranstaltungen 2006 im Rahmen der Fußball-WM im eigenen Land, allerdings wird er auch im Einsatzfall auf dem Flughafen zur Versorgung von Verletzten herangezogen.

Der Bau dieses Containers durchlief ein mächtige, wenn auch undokentierte Wandlung. Ursprünglich als offener Container mit allerlei Beladung zusammengebastelt, entsprach dieser auch nicht nur annähernd einem realen Vorbild. Also habe ich dieses Teil wieder demontiert und ihm einen neuen Kastenaufbau verpasst. Auf der linken Seite nehmen die beiden großen Geräteräume die notfallmedizinische Ausstattung (in diesem Fall Beatmungsgerät, Notfallkoffer und Taschenlampen) auf und im rechten Teil kann, mittels heckseitigem Zugang, eine Trage verstaut werden.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Schlauch (AB 4)

Auf Grund der großen Waldflächen hält die BF in Einsatzfall auch einen Abrollbehälter mit 2.000 m B-Schläuchen und sonstigen Materialien zur Wasserversorgung vor.

Der Bau war schon etwas komplexer. Er sollte ja ein wenig an die bekannten kastenförmigen Abrollbehälter erinnern und über die ebenso großen Geräteräume verfügen. Da es große Klappen im Rolladendesign von LEGO® leider (noch?) nicht gibt, halten hier althellgraue 4×4 Scharnierplatten + schwarze Gitterfliesen als Geräteraumabdeckung her. Im Inneren verbergen sich insgesamt vier kleine Schlauchhaspeln und im Heck zwei Sperrventile. Die Dachbeladung macht mit zwei langen Gerätekästen und 2 A-Saugschläuchen die Beladung komplett.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.