# 6681 – Police Van (1981)

Im Jahre 1981 erschien dieser Polizei-Van mit Zubehör für eine Polizeikontrolle. Ein kleines, schön designtes Set, was eine tolle Ergänzung zu damaligen Polizei-Themen darstellte. Durch die große Bereifung erhält das Modell eine sehr imposante Erscheinung und bietet ein schönes Bicolor-Schema. Natürlich finden im großen Geräteraum die Straßenabsperrung und Pilone reichlich Platz für denTransport. Naja, altersbedingt sind einige weiße Steine leicht vergilbt und wie Windschutzscheibe ist weist eine geringfügige Trübung auf. Aber dennoch ist das knapp 30 Jahre alte Set in einem schönen, fast unzerkratzten Zustand.

Jahr: 1981
Teile: 82
Minifig: 1

KEF

Ein weiteres Kleinfahrzeug der Werkfeuerfeuerwehr Jade ÖL AG möchte ich heute mit dem KEF vorstellen. Auch die Werkfeuerwehr rückt bei Kleinbränden oder geringfügigen Hilfeleistungsanforderungen mit diesem Fahrzeug aus. Es unterscheidet sich im wesentlichen in der Beladung von seinem Pendants der Berufsfeuerwehr.

Das Modell basiert im Grunde auf einen tradionellen PKW-Bau der 80er Jahre mit klassischen Snotsteinen für Scheinwerfer- und Rückleuchten. Desweiteren habe ich dem Modell einen kleinen Aufbau versehen, bei dem im Heck ein kleiner Geräteraum in Form einer 2x2x2er Kiste (Briefkasten) eingesetzt wurde. Im Fahrgastinnenraum fand als weiteres Gimmick, neben der zu öffnenden Motorhaube, ein wenig feuerwehrtechnisches Gerät Platz.

Fahrgestellbasislänge: (10 Noppen) 4x10er PKW-Bodenplatte

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Atemschutz

Im Falle eines Großschadenereignisses auf dem Gelände der Raffinierie hält die Werkfeuerwehr neben speziellen Löschfahrzeugen auch einige Sonderfahrzeuge bereit. Eines dieser Fahrzeuge soll der hier vorgestellte GW-Atemschutz sein, der in Eigenregie von den Wehrleuten für diese Zwecke umgebaut wurde. Das Fahrzeug verfügt durch seinen langen Radstand und die seitliche Tür über ausreichend Stauraum für und Zugriffmöglichkeiten auf Atemschutzgeräte, Langzeitatmer, Ersatzmasken oder auch Fluchthauben. Zudem können entleerte Sauerstofffläschen am Einsatzort wieder befüllt werden.

Das Modell ist sozusagen karosserietechnisch als Nachfolger der Form, die ich für den GW-Nachschub der WF FAirport AG gewählt habe, anzusehen. Somit soll dieser Fahrzeugtyp „älter“ sein, als mein gängiger Kleintransporter. Der Bau stellt eigentlich keine besonders erwähnenswerte Aktion dar, außer, dass ich ihm ein Hochdach und eine Laderaumtür auf der Fahrerseite verpasst habe. Neben den gewohnt zahlreichen Warneinrichtungen, wie heckseitig hochgesetzte Zusatzblinker, Straßenräumer und Nebelscheinwerfer vorn, verfügt dieses MOC ebenfalls wieder über die Bicolor-Lackierung, die ja für die WF Jade Öl AG optisch so typisch ist.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 6627 – Convertible (1980)

Meine 4w-Sammlung wächst peu à peu ein Stückchen mehr, denn das schöne schwarze Cabrio von 1980 parkt seit diesen Tagen wieder in meiner Garage. Mittlerweile bin ich, ob des Alters der Modelle, erstaunt in welch unverkratztem und dadurch wirklich gut erhaltenem Zustand sich die mittlerweile 30 Jahre alten Sets befinden. So auch dieses. Biddeschöön:

Jahr: 1980
Teile: 37
Minifig: 1

# 6692 – Tractor Trailer (1983)

Ein weiteres Modell aus meiner Kindheit gesellt seit heute endlich wieder zu meiner neu aufgelegten 4-W-Sammlung: der hübsche, gelbe Sattelzug aus dem Jahre 1983. Nach wie vor hat dieses Set für mich nichts von seiner Faszination verloren. Noch immer wissen die schönen Proportionen und zahlreichen Details, wie klappbares Fahrerhaus, Windabweiser oder herunterschwenkbarer Aufliegerstütze zu gefallen. Glücklicherweise war dieses Modell nach 27 Jahren, inkl. der Aufkleber, noch immer komplett und einem sehr guten Zustand.

Übrigens: 2010 feiert der LEGO®-Truck eine Wiederauferstehung, wenngleich auch in zeitgemäßem Design.

Jahr: 1983
Teile: 96
Minifig: 1

TSF (Freiwillige Feuerwehr Schenefeld)

Ein kleines, aber feines Fahrzeug befand sich von 1958-1983 in Diensten der freiwilligen Feuerwehr Schenefeld in Schleswig-Holstein an der Grenze zu Hamburg. Das Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz TSF) war eines der Erstangriffsfahrzeuge kleiner Ortsfeuerwehren jener Zeit. Es verfügt(e) über eine rudimentäre Ausstattung zur Brandbekämpfung samt TS 8/8 (800 L Wasser Fördermenge bei 8 bar) und ist tatsächlich das einzige im Kreis Pinneberg noch vorhandene Fahrzeug, welches baulich nicht verändert wurde.

Inspiriert von dem Thema des Monats (Oldtimer) im 1000.de-Forum wollte neben dem PLF 750 der Flughafenfeuerwehr Frankfurt/Main noch ein weiteres Fahrzeug bauen. Da kam der Hinweis eines Forummitglieds, warum eigentlich noch keiner einen VW Bus gebaut hätte. Das war sozusagen die Initialzündung hierfür, und gleichzeitig eine Tüftelei in 4w auch ein erkennbares MOC zu basteln. Nach einer Wochenendbauzeit war es dann soweit: mittels neuerer Bauteile konnte aus den Restaurationswerkstätten das TSF ans Tageslicht rollen. Im Gegensatz zum Vorbild aus Schenefeld musste ich allerdings die Saugschläuche aus Platzgründen auf dem Dach montieren und Tragkraftspritze im Heck platzieren. Dennoch glänzt am Modell ebenso an der Front das große VW-Logo.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er + 1x2er)

ELW

Als eines der ersten Fahrzeuge am Einsatzort ist für gewöhnlich der ELW. Dort verschafft sich dann der Zugführer zunächst einen ersten Überblick über das sich bietende Szenario. Mit Hilfe eines Laptops ist er zudem in der Lage schnell auf die Raffineriedatenbank Zugriff zu erhalten, um zu sehen, wie hoch die Mineralöl- und Schmiermittelstände in den zahlreichen Großtanks sind, und wo welche Zu- und Abgänge zu sperren sind. Danach können schnellmöglich weitere Schritte veranlasst werden.

Um den Ausbau der Fahrzeuge der WF Jade Öl AG voranzutreiben, habe ich mich als zweites Fahrzeug für einen ELW entschieden. Das MOC selbst ist kein kompliziertes geschweige denn außergewöhnliches. Es basiert auf der alten PKW-Bodenplatte und ähnelt im wesentlichen den in der Vergangenheit immer wieder mal präsentierten PKW-Typen. Wichtig war mir, wie schon beim SLF 16/18-2 die farbliche Unterscheidung zu anderen Feuerwehrfahrzeugen. So fällt die Farbgebung hierei, der Werkfeuerwehr entsprechend, wieder zweifarbig aus. Die Modell verfügt weiterhin über 1x2x2er Panele als Seitenscheiben und eine schräge Scheibe als Heckabschluss. Dies machte die Positionierung eines Computers samt Bildschirm möglich. Ein seitlich angebrachtes Funkgerät komplettiert schließlich die Ausstattung.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

SLF 16/18-2

Im Jahre 2003 stellte die Werkfeuerwehr der Jade Öl AG dieses Sonderlöschfahrzeug, das SLF 16/18-2, als Ersatz für ein 26 Jahre altes Schwergewicht in Dienst. Dieses neue Fahrzeug verfügt über einen 1.600 L fassenden Wassertank + 200 Liter AFFF Schaummittel, dem Schaumzumischsystem One-Seven, einer herausnehmbaren Pulveranlage von 50 kg, Dachwerfer, Schlauchhaspel, Generator und zwei Lichmasten. Das allradgetriebene Löschfahrzeug stellt eine Besonderheit dar, da alle anderen Einsatzfahrzeuge im Furhpark nur über reinen Straßenantrieb verfügen. Es wird als Erstangriffslöschfahrzeug eingesetzt und hat daher auch eine Staffelkabine für eine entsprechende Besatzung von 1+5 Personen.

Das MOC lehnt sich auf Grund heutiger vielfach genormter Aufbauten optisch an das HLF 20/16 der Berufsfeuerwehr an, dennoch ist dieses als ein komplett anderes Modell anzusehen. Der Allradantrieb dient hierbei, neben der Farbgestaltung, als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal. Auf dem Dach bekam das Fahrzeug einen dreh- und über zwei Gelenke klappbaren Schaum-/Wasserwerfer und die Saugschläuche über das Heck herunterhängend gestaltet, die leicht mittels einer herunterklappbaren Trittstufe von den Minifigs erreicht werden können. Am Heck kommt allerdings die selbe Haspel wie schon beim anfangs erwähnten HLF zum Einsatz. Natürlich sorgt auch hier zu gutzer Letzt wieder eine detaillierte Innenausstattung für mehr „Spielspaß“. Die Frontgestaltung lehnt sich an ein MOC von Jedifireman an.

Um die neue Serie der Farnheimer Feuerwehren farblich von den bereits bekannten besser unterscheidbar zu machen, wählte ich ein Zweifarbkonzept, wobei die Kotflügel und die unteren Bereiche der Karosserie bei diesem und künftigen Modellen immer weiß abgesetzt sein soll.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x6er + 2x3er + 1x2er + 1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

# 646 – Auto Service (1979)

Es ist diesmal zwar kein weiteres Feuerwehrmodell, dennoch verbinde ich mit diesem zivilen Werkstattwagen-Modell aus der guten alten „Legoland Stadt“-Epoche eine Menge Kindheitserinnerungen. Ich hatte Glück beim großen Online-Auktionshaus wieder über 30 Jahre altes Set zu ersteigern, was sich in einem wahrlich tadellosen Zustand befindet. Dieses Modell weist kaum Spielspuren auf und so gut wie nicht verkratzt.

Das Set war war damals Teil des neuen LEGO-®Automobilbaus, bei dem die neue Fahrzeugbodenplatte Minifigs endlich vernünftig hinter dem Steuer Platz nehmen ließ und das Auto fahren „konnten“. Dennoch verwendete man noch keine transparenten Plättchen für Scheinwerfer oder Rückleuchten.

Jahr: 1979
Teile: 46
Minifig: 1

DLA(K) 23/12 L32 CAN-Automotiv

Im Herbst vergangenen Jahres trieb die Flughafenfeuerwehr die Modernisierung ihres Fahrzeugparks mit dieser neuen Drehleiter in niedrigerer Bauart voran. Das Leiterfahrzeug verfügt über einen 32 m langen, pulverbeschichteten, mehrteiligen Leiterpark, der mittels CAN-Bus Steuerung* bedient wird. Darüber hinaus verfügt es über ein computergesteuertes Schwingungsdämpfungssystem, bei dem alle Bewegungen des Leitersatzes in Sekundenbruchteilen im Ansatz erkannt und durch hydraulisches Gegensteuern gedämpft werden. Am Fuß des Vario-Rettungskorbs ist zudem ein Monitor instaliert, der durch am Leiterpark fest intallierte Steigleitung gespeist werden kann. Die geringere Bauhöhe erlaubt es zudem, die zahlreichen niedrigen Unterführungen an den Terminals und Parkhäusern zu passieren. Somit ist dieses Fahrzeug das derzeit modernste fahrbare Leiter auf Farnheimer Stadtgebiet.

Das MOC war ein etwas schwieriges Unterfangen. Die Idee, eine niedrige Drehleiter zu bauen, hatte ich zwar schon länger, aber ich wusste nicht so recht, wie sie angehen sollte. Zumal mir der Drehstuhl auf die herkömmlich konstruierte Weise zu unmodern erschien. Doch scheinbar hat die TLG meine Rufe erhört und seit diesem Jahr im Set # 7208 (Große Feuerwehrstation) eine schicke Drehleiter mit einem schönen und zeitgemäßen Drehstuhl im Programm. Mit ein paar Modifizierungen passte ich diese Neuheit meinen Zwecken an und tauchte den Leiterpark in ein frisches Grau. Die Abstützungen schießlich realisierte ich mit schwenkbaren 1x3er Plättchen, die an sog. „Zapfhähnen“ stecken. Unnötig zu erwähnen, dass auch hier das Farbschema dem der restlichen Flughafenfeuerwehrfahrzeuge entspricht. 😉

Ralf, besser bekannt als „Cran“ aus dem 1000steine-Forum, sponsorte dankenswerter Weise die seltenen, transparenten Fliesen als Scheinwerfer – passend zu den Rückleuchten.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x3er)

* Die CAN-BUS-Steuerung übernimmt die meisten Steuerungs- und Überwachungsfunktionen und bietet dem Anwender ein Höchstmaß an Bedienkomfort und Sicherheit.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.