Kommandowagen – KdoW

Ein weiteres Kleinfahrzeug im Fuhrpark der Branddirektion ist dieser Kommandowagen. Er dient als einer der zahlreichen Dienstwagen den Führungskräften der Feuerwehr, und stellt die Behördenversion des kürzlich hier vorgestellten Sportcoupés Brickstreet GT dar. Das Fahrzeug wurde, nachdem man es in den eigenen Werkstätten mit der Beladung bestückte, die im Wesentlichen aus einem Atemschutzgerät, Winkerkelle, Funkgerät und Handscheinwerfern besteht, in Dienst gestellt.

Um die Vereinheitlichung des Fahrzeugparks voranzutreiben, fertigte ich nun auch ein Einsatzfahrzeug, das auf einem bereits existierenden zivilen Fahrzeug basiert. So hat die kreative Eigenentwicklung von Fahrzeugoptiken auch eigens gesteckte Grenzen. Zuviele Varianten tuen auch einem Fantasie-Fuhrpark, wie ich merken musste, nicht immer gut. Es fehlt dann auch hierbei eine einheitliche Linie. Da sich das Modell als die behördliche Version des Sportlers versteht, verzichtete ich hier, bei z.B. der Bereifung und der Abgasanlage, auf eine allzu spotliche Optik. Abschließend sei erwähnt, dass hierbei als Besonderheit rote, da seltene Steckfelgen Verwendung fanden.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4 x 10er PKW Basisplatte – lang)

Werkstattwagen – WSW

Die Abteilung Technik beschaffte für die Fachgruppe Bergung zwei sog. Werkstattwagen, die mit allelei technischem Kleingerät, sowie einem umfangreichen Werkzeugsortiment ausgestattet sind, um z. B. verunfallte oder liegengebliebene Fahrzeuge des eigenen Fuhrparks abschlepp- oder erneut fahrbereit zu machen. Zudem können sie auch zu Ausbildungszwecken im Rahmen der technischen Schulung der Wehrmänner herangezogen werden.

Das Modell stellt eine weitere Version der Kleintransporterbasis, die bereits vom neuen ELW und dem NEF bekannt ist, dar. Es verfügt als weitere Variante über ein Hochdach, sowie einen um eine Noppe verlängerten Radstand, und ein entsprechend vergrößerten Laderaum. Durch die Indienststellung der beiden neuen Werkstattwagen, geht das alte Modell des GW-Werkstatt in den Ruhestand.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x3er + 4x4er + 2x4er Platte)

Schaumtankfahrzeug – STF 5000

Als Unterstützung bei Bränden aller Art, vor allem bei Industrie- und Großbränden, aber auch bei der Vermeidung von Wasserschäden bei strukturellen Einrichtungen, kommt Schaummittel zum Einsatz. Durch die verschieden hohe Beireichung des Proteinlöschmittels dem Wasser können sehr unterschiedliche Schaumausbildungen (Leicht/Mittel/Schwer) erreicht werden. Für diese Zwecke stehen im Fahrzeugpark der Feuerwehr Farnheim zwei STF mit je, 5.000 L Mehrbereichsschaummittel zur Verfügung. Sie beide verfügen über das sog. CAFS (Compressed Air Foam System), eine Druckluftschaumanlage. Hierbei wird Wasser und Schaum mit Druckluft verschäumt und kann wesentlich weiter ausgeworfen werden.

Immer dann, wenn während eines Einsatzes diese Fahrzeuge nachalarmiert werden, setzt sich auch gleichzeitig die Fachgruppe Schaum in Bewegung. Diese speziell ausgebildete Fachgruppe rückt dann mit einem Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr, sowie einem WLF samt Abrollbehälter Löschgeräte (AB-LöschG) aus. Somit ist die Gruppe innerhalb des Einsatzgebietes auch autark einsetzbar.

Dieser Neubau gilt als Ersatz für das alte SLF, das aufgrund seiner Optik nicht mehr zu den neueren Modellbauten passte. Die Ähnlichkeit mit der Kabine des GTLFs, oder auch des Turbolöschers ist durchaus gewollt, da sie Fahrzeuge des selben Herstellers darstellen sollen. Als Ideengeber dienten die fünf STFs der Hamburger Feuerwehr, die gegen Ende der 1970er Jahre in Dienst gestellt wurden. Nach ihrer Ausmusterung wurde sie gegen entsprechende Abrollbehälter ersetzt. Ein speziell niedrig gestalteter Aufbau, der durch die hohe Reeling ein wenig über seine wahre Höhe hinwegtäuscht, sowie ein üppig detailliertes Fahrgestell und ein teleskopierbarer Dachwerfer sorgen für ein paar Details.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Großtanklöschfahrzeug – GTLF 10

Farnheims Infrastruktur bietet gemeinhin ein deutlich höheres Gefahrenpotenzial als manch andere Stadt vergleichbarer Größe. Der große Seehafen, das internationale Luftfahrtdrehkreuz, die Mineralölraffinerie oder auch der Marinestützpunkt sind nur einige der Hotspots, die unter die Gefahrenabwehrverordnung fallen. Die Feuerwehr Farnheim ist in der Pflicht bei evtl. Störfällen mit entsprechenden Mitteln adäquat zu reagieren. Für den abwehrenden Brandschutz hält die Branddirektion zwei spezielle Großtanklöschfahrzeuge vor. Diese Spezialfahrzeuge verfügen je über 9.000 Liter Wasser und 1.000 Liter Schaummittel. Die fest eingebaute Feueröschkreiselpumpe fördert 4.000 L/Min. bei 10 Bar. Die Schaumzumischanlage kann das in zwei Tanks abgefüllte Schaummittel in Stufen zu 0,2, 0,4, 0,6, 0,8, 1,0, 3,0, bis zu 6,0 Prozent dem Löschwasser beimischen. Um große Wassermengen fördern zu können, verfügt die Kreiselpumpe zudem über einen sog. F-Zu- und Abgang (150 mm Durchmesser). Der Dachwerfer kann mittels einer Fernbedienung mit 4.000 L/Min. bei 16 Bar Betriebsdruck das Löschmittel bis zu 60 Meter weit abgeben.

Sog. GTLFs sind bei größeren Feuerwehren heutzutage keine Seltenheit. So verfügen z. B. die Berufsfeuerwehren Krefeld, Leipzig, Wiesbaden oder auch Frankfurt/Main über Großtanklöschfahrzeuge. In der hessischen Bankenmetropole haben solche Fahrzeugtypen bereits eine lange Tradition. Aber auch die Freiwillige Feuerwehr Oberursel hat einen solchen Fahrzeugtyp in ihren Reihen. Einsatztaktisch sind solche Monstren vorwiegend für die Wasserversorgung, bei Groß-, Wald- und Flächenbränden, sowie als Puffer, bis eine umfangreiche Löschwasserversorgung (je nach Situation auch über große Wegstrecken hinweg) aufgebaut ist.

Ein solches Modell schwebte mir schon länger vor. Denn wie oben beschrieben, sollte auch die BF Farnheim ihren echten Großstadtwehren in nichts nachstehen. So wurden zwei dieser Fahrzeuge in das hiesige Löschkonzept eingefügt. Im wesentlichen lehnen sie sich optisch bei heutigen Fahrzeugen an – Dreiachs-Fahrgestell, schnörkellos winkliger Aufbau mit einigen Geräteräumen und einem passenden Dachwerfer. Die gelbe Konturmarkierung und die Saugschläuche auf dem Dach, sowie der gesnottete Tankbereich über dem hinteren Achspaar setzen ein paar Akzente.

Fahrgestellbaislänge: 17 Noppen (1×2 auf 1×4 Bracket, 2x12er + 2x4er Platten)

Gerätewagen-Logistik (GW-L)

Der Gerätewagen-Logistik in den Reihen der Feuerwehr Farnheim dient zur Bewältigung verschiedenster Einsatzlagen. Ob für die technische Hilfeleistung, bei Sturm- bzw. Hochwasserlagen oder als Nachschubfunktion bei länger andauernden Einsätzen. In ihm können dank der Hebebühne am Heck schnell auf das Einsatzszenario beladene Rollcontainer verstaut werden. Das Fahrzeug entspricht nicht der DIN-Norm, da für die geforderten Zwecke die Einheit Technik + Beschaffung der Feuerwehr ein Allradfahrgestell vorsah, aber auf den beim einem GW-L2 zwingend erforderlichen Gerätekoffer verzichtete. Die beiden Fahrzeuge, über die Feuerwehr Farnheim vervügen kann, sind der Fachgruppe Logistik und der Fachgruppe Bergung unterstellt. Sind die Fahrzeuge nicht im Einsatz, dienen sie im Tagesgeschäft zu Zwecken der Fahrerausbildung.

Nahezu jede Feuerwehr baut für Logistikaufgaben auf solche Fahrzeuge. So baute ich für die Farnheimer entsprechend diesen LKW mit Kofferaufbau. Inspiriert von den THW-Modellen des Modellbaukollegen Wolfgang Köhler der vergangenen Fanwelt bekam dieses Modell eine Staffelkabine, wie sie am Vorbild vielfach zu finden ist (aus platztechnischen und optischen Gesichtspunkten fiel die Kabinenrückseite offen aus), sowie einen Kofferaufbau samt funktioneller Ladebordwand. Ein detailliertes Fahrgestellt sorgt mit seinen Anbauteilen für eine entsprechende Ausgestaltung. Die gelbe Reflexbeklebung fand selbstverständlich auch hier wieder Anwendung.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Rettungswache 1

Neben fünf Unterkünften der Berufsfeuerwehr, sind auch 3 Rettungswachen über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Sie dienen ausschließlich der notfallmedizinischen Versorgung der Einwohner. Die heute hier vorgestellte Rettungswache befindet sich im nördlichen Stadtteil Beklum. An ihr sind zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert und rund um die Uhr vom Rettungsdienstpersonal der Feuerwehr besetzt.

Das notfallmedizinische Konzept der BF Farnheim, das in seinen wesentlichen Strukturen mit Beginn des 21. Jahrhunderts Start der Realisierung fand, beinhaltet die strategische Verteilung von medizinischem Personal und Material, neben der bisherigen Unterbringung an den Feuerwachen, in speziell errichteten über das Stadtgebiet verteilten Rettungswachen. Mit dieser Umstrukturierung sollten die Anfahrtswege auf ein mögliches Minimum verkürzt werden, was auch entlegene Gebiete einschließt. Mit den zusätzlichen drei permanent besetzten Rettungswachen ist im Einsatzfall jeder Ort Farnheims innerhalb von 6 Minuten erreichbar. Das verkürzte die Anfahrtszeit mitunter um bis zu 5 Minuten.

Neben der umfangreichen Überarbeitung der kürzlich vorgestellten Rettungsdienstfahrzeuge sollte zudem ein Modell einer eigenen Rettungswache entstehen. Da mir noch diverses Baumaterial aus einigen Sets älterer Feuerwachen aus dem 2010er Programm vorlag ging ich ans Werk. Die Optik orientiert sich ein wenig an die käuflich zu erwerbenden Wachgebäuden, ohne diese kopieren zu wollen. Der neugestaltete Gebäudekomplex bietet Platz für drei Fahrzeuge (einem NEF und zwei RTWs), sowie komplett eingerichtete Sozialräume für das Personal. Hierunter findet sich ein Computerarbeitsplatz, Büromöbel, Küchenzeile, Aufenthalts- sowie Ruheraum, Toilette und Möglichkeiten der Umkleide. Das große beleuchtete Dachtransparent macht weithein sichtbar, um welche Art öffentlicher Einrichtung es sich hierbei handelt.

S-RTW (Sonder-Rettungswagen)

Die Modernisierung des Rettungsdienst-Fahrzeugparks schreitet zügig voran. So erhielt die Berufsfeuerwehr kürzlich ihren ersten S-RTW, der so mittlerweile bei zahlreichen Feuerwehren Deutschlands zu finden ist. Dieses Fahrzeug wurde für unterschiedliche Einsatzanforderungen und -szenarien der Berufsfeuerwehr Farnheim konzipiert. Auf einem leichten LKW-Fahrgestell mit ausreichender Motorisierung setzte man einen in sich abgeschlossenen Kofferaufbau samt Hebehühne, um mit ihm vor allem adipöse Nottfallpatienten zu transportieren. Ein spezielle Schwerlasttrage kann Gewichte bis zu 700 kg aufnehmen. Der so konstruierte Fahrzeugaufbau lässt somit auch den Transport höchst infektiöser Patienten zu. Sein spartanisches Inneres lässt sich zudem einfach und schnell reinigen. Die Verbindung vom Patientenraum zum Fahrer erfolgt hierbei über eine Gegensprechanlage. Der Patientenraum ist überdies klimatisiert.

Viele Feuerwehren in Deutschland verfügen in ihrem Fuhrpark mittlerweile über ein ähnliches Exemplar für ebensolche Aufgaben. Bei der Recherche dieses Fahrzeugtyps stieß ich auf den Mehrzweck-Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Herne, der meinen Vorstellungen eines solchen Fahrzeugs am meisten entsprach. Bei meiner Umsetzung kam natürlich auch wieder das neue Farbschema zum tragen, dass, wie ich finde, auch an einem Fahrzeug mit solch großen Seitenflächen hervorragend funktioniert. Die Fahrerkabine trägt erneut das schon bekannte „Familiengesicht“, um die optische Vereinheitlichung des Fahrzeugparks zu versinnbildlichen. Details wie eine Ladebühne, Gerätefächer, eine umfangreiche Sondersignalanlage, Dachlüfter, Umfeldbeleuchtung und eine spezielle Trage runden das Modell ab.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2 x 8er + 1 x 2er Platte + 2 Stück 1 x 2er Fingerscharnier für den Ladebordwandmechanismus)

Sportcoupé Brickstreet GT R/T

Neben den Neubeschaffungen bei der Feuerwehr tut sich auch auf dem zivilen Sektor einiges. So ist z. B. dieses neue Sportcoupé hinzugekommen. In strahlendem, weil trendigem Weiß mit schwarzen Applikationen und stilvollen Alufelgen kommt der komfortable Grand Turismo in der R/T- (Road & Track) Variante daher. Seine großzügig dimensionierte Abgasanlage und die satte Spurverbreitungen lassen erkennen, dass der Sportler unter der Haube über ein paar ordentliche Muskeln verfügen muss. Understatement eben.

Nach meiner letzten großen Bricklink-Bestellung, die unter anderen viele Teile für den Fahrzeugbau beeinhaltete, kann ich mich nun wieder ungehemmter dem Fahrzeugbau widmen. Den Start macht dieser hier vorgestellte GT. Der formentechnisch im Sinne der ursprünglichen Wortbedeutung als klassischer Gran Turismo auf „große Fahrt“ geht. Dem Cars™-Thema sei Dank, konnte ich dem Modell auch adäquate Leichtmetaller auf die Niederquerschnittsgummis ziehen. Diese entstammen in dieser Farbgebung aber dem Promotional-Set „Mini Hogwarts Express“ (#40028). Ebenso runden (im wahrsten Wortsinne) die neuerlichen Rundfliesen als Beleuchtungseinheiten die Bauteileliste ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4 x 10er PKW Basisplatte – lang)

# 6679 – Exxon Tow Truck (1980)

Passsend zum noch sehr jungen Town-Thema veröffentlichte die TLC, in Verbindung mit Exxon, einem US-Mineralölgiganten, zwischen 1979 und 1984 ganze vier Promotion-Bausätze. Eines dieser Sets war der Exxon Tow Truck (#6696) aus dem Jahr 1980. Es kam nur als Exklusiv-Set und in begrenzter Stückzahl in den Verkauf, und besteht aus einem mehrheitlich blauen Abschleppwagen mit roten Akzenten, einem kurzen Roadster in patriotischem Lackkleid, einem Exxon-Mitarbeiter und einem blauen Sturzhelm. Ob der Helm für den Betrieb des Roadster erforderlich ist, wird nicht weiter aufgelöst. Ab man benötigt ihn (wegen der Sicherheit), wenn man die Alternativbauten auf der Kartonrückseite nachbaut.

Wer sich in der klassischen Set-Welt vergangener Jahrzehnte ein wenig auskennt, dem fällt sofort auf, dass sich der namensgebende Abschleppwagen in nur wenigen Details vom gelben Tow Truck aus dem Set # 6363 – Auto Repair Shop aus dem selben Erscheinungsjahr unterscheidet. Es wurde also für das Mineralölunternehmen nicht wirklich etwas neues entwickelt, sondern lediglich in den Exxon-Firmenfarben umgestaltet.

Das Pannenfahrzeug ist ein kleiner weißer Roadster, der von der Seitenansicht betrachtet, vor allem heckseitig arg zu kurz geraten ist. Das abwechslungsreiche Farbschema in „red, white and blue“ schaut indes recht gelungen aus. Ein entsprechend zweifarbiger 2×2 Noppen großer Aufkleber auf der Motorhaubenfliese ergänzt und unterstützt die dreifarbige Optik.

Apropos Aufkleber. Überhaupt sind/waren sämtliche Dekorelemente in diesem Set als Aufkleber ausgelegt. Das hat, vor allem nach über 30 Jahren, den Nachteil, dass sie tw. in einem bemitleidenswerten Zustand sein können und auch mitunter sind. Ich lenke dabei das Hauptaugenmerk mal auf eines der Fotos, das den Logo-Sticker der Beifahrertür des Abschleppwagens zeigt. Hier ist dringend entsprechende Nachsorge vonnöten. Ansonsten aber kleben (hierbei) alle übrigen Aufkleber seit dem ersten Tag nach wie vor auf ihrem vorgesehenen Teileträger. Sie sind zwar abgewetzt und etwas speckig. Besonders fällt dies an der Minifig auf. Aber, sie sind noch da.

Jahr: 1980
Teile: 79
Minifigs: 1

TroLF 1500

Die Werkfeuerwehr Jade Öl AG hat in ihren Reihen auch ein, mittlerweile älteres Trockenlöschfahrzeug. Dieses Fahrzeug wurde Mitte der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts beschafft, und steht bald vor seiner Ablösung. Ein lokaler Regionalflugplatz in der Umgebung hat bereits Interesse bekundet. Das Fahrzeug verfügt über zwei je 750 kg fassende Löschpulverbehälter der Brandklassen B und C und entsprechende Schnellangriffeinrichtungen mit je 30 m Hochdruckschlach. Ein Seilwinde an der Fahrzeugfront wurde nachträglich montiert.

Als eines der dienstältesten Fahrzeuge ging das alte TroLF 1500 nun in Rente und seiner Bestimmung nach, als Teilelieferant für ein neues Modell zu dienen. Nicht für irgendeins, sondern für einen gleichwertigen Ersatz. Das neue Fahrzeug wird aber nicht länger im Farnheimer Berufsfeuerwehrfuhrpark seinen Dienst verrichten, sondern bei der Werkfeuerwehr Jade Öl AG. Das alte Modell mutete doch, rückblickend betrachtet, mittlerweile vom Baustand sehr antiquiert an und passte von der Optik und seinem Detailgrad nicht mehr in die Reihe der aktuellen Fahrzeugflotte.

Das neue Modell wurde auch etwas größer und stellt so etwas wie einen Unimog dar. Wenngleich auch ohne einen Unimog darstellen zu wollen. Das Modell selbst soll bereits einige Dienstjahre auf dem Buckel haben. Die Gerätekästen am Ende des Aufbaus beeinhalten die beiden Schnellangriffseinrichtungen, die ich hierbei auch nutzbar darstellen wollte. Vergleichbare Modelle, die ich bei der Recherche fand, hatten hier lediglich einen 1 x 4er Stein verbaut. Ansonsten verfügt das Modell über eine entsprechend dem Original nachempfundene feuerlöschtechnsiche Einrichtung mit zwei Pulvertanks, Druckgasbehälter, Bedienungsfeld zum Betrieb des Löschmittels, sowie zwei kleinen, separaten Pulverlöschern. An der Front ist eine abgedeckte Seilwinde und auf dem Kabinendach eine Ausstiegsluke erkennbar.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er Platte)