LEGO®-Steine individuell bedrucken

Wie lässig wäre es, wenn man Steine mit seinem Wunsch-Logo oder -Schriftzug bedrucken lassen könnte?

Es gibt Abhilfe. Die dänische Webseite von CJBgraphics hat sich auf das Bedrucken von Legoteilen spezialisiert. Allerdings sollten diese nach Möglichkeit weiß sein, damit mehrfarbige Dekore entsprechend farblich korrekt wiedergegeben werden können, da die Druckfarben transparent sind. Der Druck selber wird in 4c Euroskala vorgenommen. Wer also CJBgraphics Daten liefert, sollte diese bereits vorher bestenfalls in 300dpi und im CMYK-Farbraum angelegt haben. Schwarz kann allerdings auf allen farbigen Steinen aufgebracht werden. Die Preise sind allerdings in dänische Kronen angegeben und müssen vorher noch in Euro umgerechnet werden.

Wer allerdings eine gute Druckerei in Deutschland kennt, die günstig und gut solche Teile, vorzugweise auch in einfarbig weiß, und in kleineren Stückzahlen (ca. 10-100) bedruckt, dann sind Ere Kommentar höchst Willkommen – die anderen natürlich auch 😉

Neue Teilelieferung von BrickLink

Nachdem ich bei einigen speziellen Teilen, insbesondere bei den bedruckten Teilen, beim großen Online-Versandhaus offenbar nicht mehr viel Glück habe (die gesuchten Artikel werden einfach derzeit nicht angeboten), ich sie aber dringend benötige, meldete ich mich bei dem großen inoffiziellen Teilenetzwerk BrickLink an. Hier nun mein Erfahrungsbericht:

Die Anmeldung verläuft, wie man es von anderen Versandhäusern im Internet gewohnt ist, unkompliziert. Mit einem prompt zugemailten Aktivierungscode bestätigt und verifiziert man sich und seine Registrierung. Allerdings muss man beachten, dass das Portal bei seinen persönlichen Daten keine Umlaute akzeptiert.

Man kann nach Herzenslust nach seinen gesuchten Teilen stöbern. Ich habe allerdings nur in Deutschland stationierten Shops gesucht. Es empfiehlt sich nicht gleich bei dem Erstbesten kaufen, sondern in Ruhe, und wie in der Realität auch, Preise und die Shopbewertungen vergleichen. Die in US $ angegebenen Preise sollten einen nicht abschrecken. Solange man in Euroländern einkauft, wird auch in Euro gezahlt – wenn nicht anders explizit angegeben. Dem Online-Bestellformular gehört auch ein Textfeld an, in dem man den Händler ruhig direkt nach dem Euro-Endpreis und evtl. Portokosten fragen sollte. Ist die Bestellung (sie geht direkt an den Händler) abgeschickt, bekommt man umgehend automatisch eine vom BrickLink-System generierte E-Mail mit einer genauen Teilelieferung seiner Bestellung.

Man kann z. B. ganz bequem per Banküberweisung seine Geldgeschäfte tätigen und gut eine Woche später sind die Teile da. In diesem speziellen Falle ist die Lieferung ist komplett. Die Ware weist einen gut bis sehr guten gebrauchten Zustand (Artikelzustand ist auf der Webseite zu erfahren) auf.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Die lange Suche ist endlich zu Ende…

Vor meinem Urlaub kam es endlich bei mir an: das langersehnte und noch länger gesuchte alte LEGO®-Set #1656 (Evacuation Team). So streng limitiert, dass es in Deutschland offiziell nicht erhältlich war!

Dem großen Online-Auktionshaus sei (mal wieder) gedankt. Ohne diese Option (eine Lobpreisung an die weltweite Vernetzung) wäre ich wohl noch immer auf der Suche…

Hier aber endlich alle Set-Parts komplett in Farbe. Viel Spaß – ich habe ihn sowieso… 😉

Blaulichter in Kroatien

Ich bin heute zurück aus meinem zweiwöchigen Urlaub in Kroatien. Neben 14 Tagen Sonnenschein und einer gehörigen Portion Tiefenentspannung bringe ich aber etwas neues für Euch Blaulichtfreunde mit.

Mir sind in all der Zeit so einige Einsatzfahrzeuge vor das Objektiv gefahren, und zwar teilweise so plötzlich, dass kaum mehr Zeit für ein vernünftiges Foto blieb. Ich bitte also den einen oder anderen qualitativ minderwertigen „Schnappschuss“ zu entschuldigen.

Ebenso kann ich auch leider nicht viel über die technischen Daten oder Einsatzzwecke der einzelnen Fahrzeuge berichten. Wer mir dabei allerdings hilfereiche Infos zu dem einen oder anderen Typen bereitstellen kann, nehme ich diese nehme gerne dankend entgegen.

#6650 – Fire and Rescue Van (1981)

Meine alte Feuerwehr-Set-Sammung hat Zuwachs bekommen, denn bei ebay konnte zu einem fairen Preis das alte Löschfahrzeug aus dem Jahre 1981 ersteigern. Zu meiner Überraschung weist das Modell kaum Spielspuren auf. Selbst die Steine und die kratzanfällige Windschutzscheibe sind in tadelosem Zustand. Ebenso, und das freut mich besonders, die Türaufdrucke und der Druck auf dem Minifig-Oberteil. Offenbar, so ließen leichte Schmutzspuren darauf schließen, war dieses gut 28 Jahre alte Set lediglich ein Schaustück einer Vitrine?

MZW

Für besondere Aufgaben sind in den Reihen der BF gleich mehrere Mehrzweckfahrzeuge im Einsatz. Sei es für Unfälle am Strand, als Zugfahrzeug für Anhänger oder Brandschutz-, Nachschub-, bzw. Hilfeleistungsfahrzeug in extrem unzugänglichem Gelände. Schnell kann man die MZWs dazu mit verschiedenen Gerätschaften bestücken.

Bautechnisch basiert dieses Modell in groben Zügen auf dem Bausatz des Sets #1773 (Airport Specialty Set). Allerdings modernisierte ich die Frontgestaltung des Offroaders, strickte ein komplett anderes Fahrgestell mit 2er-Platten und arbeitete das Streifendesign in das MOC ein. Details, wie Nebelscheinwerfer, eine Anhängerkupplung und Blaulichter mit schwarzen „Gummifuß“ runden das Modell ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwA-SWA

Auch eine große BF wie die in Farnheim verfügt über eine Vielzahl von Anhängern, die auch heute noch im Einsatz sind, weil es für sie noch keinen adäquaten Ersatz in Form von Fahrzeugen (zu hohe Anschaffungskosten) oder Abrollbehältern (zu groß) gibt. 1999 beschaffte somit die Berufsfeuerwehr zwei baugleiche Anhänger mit einem kombinierten Schaumwasserwerfer, der 1.600 Liter Löschmittel/Min. auf den Brandherd abgeben kann. Zudem kann er vom Hänger genommen und ortsunabhängig eingesetzt werden. Grund für die Beschaffung war einmal mehr das hohe Gefahrenpotenzial, dass rund um die Stadt Farnheim lauert.

Der Bau orientiert sich locker an den alten Schaumwasserwerfer-Bausatz aus dem Hause Preiser im Maßstab 1:87. Lediglich auf die beiden Schaumtanks an den Längsseiten habe ich auf Grund der Funktionalität verzichtet. Ansonsten verfügt er über entsprechende Zugänge, eine realistische Abstützung, den großen Werfer und ist in seiner Bewegung komplett funktionstüchtig.

Fahrgestellbasislänge: 4 Noppen (1x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

Bald ist Richtfest…

Einen knappen weiteren Monat später fehlt den ersten Gebäudekomplexen beinahe nur noch das Dach zur äußerlichen rohbaulichen Fertigstellung. Dann könnte hier bereits mit den Innenausbauten begonnen werden. Indes sind auch die Bauarbeiten an den Unterkünften der freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr angelaufen. Somit ist also der große Komplex baulich an allen vier Seiten erschlossen.

Mittlerweile bekommt man von außen einen sehr guten Eindruck wie groß das künftige Hauptdomizil der BF werden wird. Bei der Vielzahl an Einstellplätzen könnte man meinen, als ob man den Fahrzeugpark in näherer Zukunft noch ausgebauen wolle. Alleine der B-Komplex soll später einmal 18 (!) Abrollbehälter fassen. Und die Gebäudestrecke zur Straße nimmt komplett die Fahrzeuge des Brandschutzes, der technischen Hilfeleistung und des Rettungsdienstes auf. Ebenso kann auch hier auf dem Innenhof wieder der Rettungshubschrauber Christoph 9 aus Duisburg landen und Patienten für den Weiterflug in umliegende Kliniken übernehmen.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

PKW 2

Obwohl als PKW im Fuhrpark gelistet, ist dieses Fahrzeug durch seinen geschlossenen Aufbau eher ein Typ LKW oder GW. Jedoch sind von diesem Kleinwagen mehrere im täglichen E-Dienst der Branddirektion im Einsatz.

Als Fahrgestell hält hier wieder die bekannte PKW-Bodenplatte her. Darauf aufbauend dieser typische Kleinwagenbau mit allerdings schräger Haube mittels flachem Dachstein (4x1x3 BxHxT). Den größten optischen Unterschied stellt diesmal der schräge Heckabschluss dar, den eine 4x4er Schanierklappe verschließt.

Fahrgestellbasislänge: PKW-Bodenplatte (4x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KdoW des Amtsleiters

Natürlich kann auch der hiesige Amtsleiter der BF Farnheim auf ein eigenes Dienstfahrzeug zurückgreifen. Es ist ein im letzten Jahr beschaffter Kombi in ziviler Ausführung mit Aufsteckblaulicht. Der  Kofferraumausbau wurde in Eigenregie in der ZWK (Zentralwerkstatt) der Feuerwehr durchgeführt.

Dieses Modell unterscheidet von den bislang vorsgestellten PKW-MOCs wesentlich. Dadurch, dass dieses Fahrzeug nicht auf der Basis-PKW-Bodenplatte (4×10) aufbaut, sondern auf einer schmaleren 2x10er Platte, war dadurch eine ganz andere Herangehensweise möglich. Ich verzichtete ebenfalls auf die Standardkotflügel und Snot-Steine um der Front einen dynamischeren Look zu verpassen. Die Verwendung der extrem flachen Scheiben und der rundlichen 4x4er Haubenplatte gaben dem Wagen ein zudem deutlich sportlicheres Profil. Das Heck bekam erneut eine 3. Bremsleuchte verpasst.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.