LEGO® Kurzfilm „Hot Chase“

Seit kurzem steht ein amüsanter und flotter CG (Computer Generated)-Streifen online, der natürlich die aktuellen City-Neuheiten zum Thema hat: drei Fieslinge brechen aus dem Knast aus, um natürlich wieder ein krummes Ding zu drehen. Sie haben es diesmal auf den prallgefüllten Tresor der Bank abgesehen. Mittels eines gekaperten Feuerwehr-Leiterwagens wollen sie dazu in die Bank einbrechen. Soweit der Plan. Allerdings schläft die Polizei, dank des ewig kaffeetrinkenden Kommissars, nicht, und schon bald kann die diebische Aktion der drei Knackis aufgedeckt werden. Doch so schnell geben sich die Ganoven nicht geschlagen, und liefern sich mit der Polizei ein rasante Verfolgungsjagd durch die Straßen der Stadt…

Dauer: 5:00 Minuten

Sprache: hmm, eigentlich keine – multinational verständlich

Limousine

Was bislang dem Treiben in der Stadt noch fehlte war eine große Limousine – also ein klassisches, zweisitziges Stufenheck. Diese Karosserie der oberen Mittelklasse fährt fortan auf den Straßen Farnheims.

Ralf aka Cran brachte mich mit seinen hübschen Taxis auf die Idee, dient in meinem Fall jedoch rein zivilen Zwecken. Das Modell weist ebenso, wie der Sportwagen eine abwechslungsreiche Lackierung auf und die verschachtelte Klappdachmechanik ist ja bereits vom Taxi bekannt. Ein paar Details, wie in den Stoßfänger integrierte Blinker und eine dritte Bremsleuchte runden das Modell ab. Auch dieses Fahrzeug trägt einen Namen: der „Studebricker Journey SB6“.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er Bodenplattform mit langer Sitzschale)

Sportwagen

Es gibt Kleinwagen, Busse, Polizeiwagen und Müllfahrzeuge, SUVs, E-Autos, Taxis und Löschfahrzeuge. Aber so ein paar ganz gewöhnliche 0815-PKWs fehlen noch im Stadtbild. Damit ist ab heute Schluss. Eine schwarz-weiße Tuningschüssel ergänzt nun das Stadtbild an der Ufertraverse, und sorgt mit seinem Sportauspuff für ordentlich Unmut bei den Passanten. Ein Fall für die Funkstreife…? Aber immerhin ist hierbei alles gemäß dem Motto „Tune it Safe“ angeschräubelt worden.

Der Ausbau an Stadtfahrzeugen schreitet zügig voran. Und so entstand als weiterer PKW dieser flotte Sportwagen. Prinzipiell ist er mit den klassischen, offiziellen PKWs vergleichbar. Jedoch verfügt dieser über einige Details mehr. Zunächst einmal inspirierte mich das Rallyestreifen-Design des Familiy Cars aus dem Jahr 1985 zu einer schwarz-weißen Bicolor Lackierung. Darüber hinaus unterstreichen frontseitig verbaute Zusatzscheinwerfer und ein breites Heckleuchtenband, sowie ein Sportauspuff die lässige Optik. Der Clou ist aber ein im Innenraum verschließbarer Staumraum, den ich mir bei einem Brickshelf-Member abgeschaut habe… 😉 Das Auto nenne ich ganz sportiv „Brickheist Velocity GRX“.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Plattform)

Geldtransporter

Natürlich muss das ganze Geld, was z. B. in der Straße „An der Ufertraverse“ umgesetzt wird auch gefahrlos zur Bank gebracht werden. Darauf hat sich nachfolgend das Geld- & Werttransportunternehmen „SecuriTrans“ spezialisiert. Mit kleinen, gepanzerten Transportern holt es in regelmäßigen Abständen die Einnahmen der Einzelhändler ab und bringt sie so sicher zum Geldinstitut.

Ein kleines MOC in einer (für mich) neuen Farbe: orange. Ursprünglich mal als kleiner Milchlaster angedacht, entstand während der Bauphase sein eigentlicher Verwendungszweck. Optisch wollte ich auf das Basis der Standard-PKW-Bodenplatte ein ganz anderes Erscheinungsbild erreichen. Dank Dachstein und „Käseecken“ als Scheinwerfer entstand dann so ein „bulli-eskes“ Gesicht.

Hinter der dem Fahrerraum schließt ein massiver Tresorbereich an, der nur durch eine schwergepanzerte Hecktüre erreichbar ist. Im Inneren lagern zwei Geldkoffer in entsprechenden Schubfächern. Zu guter letzt ist das Modell natürlich mit einer vorschriftsmäßigen Dachkennung ausgestattet.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Taxi

Neben dem öffentlichen Personennahverkehr gibt es auch einige Droschken- und Taxiunternehmen in der Stadt, die sich um ihre Fahrgäste bemühen. Eines dieser Unternehmen ist „Call-A-Cab“, dass sich mit insgesamt 84 Taxis, vom Standard-5-Sitzer bis hin zu Großraumtaxis und kleineren Bussen, in den Dienst der Personenbeförderung stellt.

Die Idee war ein kompaktes Auto zu erschaffen, dass aber gleichzeitig über die Möglichkeit verfügte, eine weitere Person, einen Fahrgast, mit aufzunehmen. Das anfänglich auf einer 4x10er Standard-PKW-Plattform aufgebaute MOC  bot aber im Fond nicht genügend Kopffreiheit und so basiert schließlich die komplette Karrosse auf einer 2x10er Platte. Eine auf die Fahrerkabine aufgesteckte, weitere Scharnierplatte reichen (wenn auch ganz knapp) für eine minifig’sche Kopffreiheit mit Standard-Herrenfrisur so nun endlich aus. Und die weitere Scharnierplatte sorgt dafür, dass auch im Fond die Figur komfortabel Platz nehmen kann. Besonderes optisches Merkmal sind sicherlich die fehlenden Kotflügelplatten, die ich aus platztechnischen Gründen wegfallen ließ. Die Kabine wäre dann im Heckreich um noch eine weitere Plattenstärke angewachsen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)

E-Auto

Der Grundsatzgedanke über die automobile Nachhaltigkeit geht auch an Farnheim nicht reifenspurlos vorüber. So hat der hiesige Stromversorger bereits erste Stromzapfsäulen im gesamten Stadtgebiet verteilt. Auch an der Ufertraverse ist inzwischen eine installiert worden. So kann dann für die zunehmende Anzahl an elektrisch betriebenen Autos auch zukünftig ganz einfach für ihre Mobilität gesorgt werden.

Das erste vollständig grüne EV (Electric Vehicle), das in Farnheims Straßen unterwegs ist, ist ein smartes City-Coupé. Es kommt platzsparend und im stylishen schwarz-weißen Farbdesign daher. Dennoch muss der geneigte Fahrer nicht auf die heutzutage sehr geschätzten Extras, wie Nebelscheinwerfer oder ein elektrisches Glasdach verzichten. Mittels einer AZMEP-Fliese an der Front ist auch das entsprechende „Plug-in“ als Anschlussmöglichkeit am Auto vorgesehen. Die aus 1x1er-Steinen bestehende Zapfsäule, die mit einem Kabel samt Stecker sowie einer Anzeigentagel ausgestattet ist, kann das Fahrzeug nun mit Strom versorgen.

Fahrzeugbasislänge: 7 Noppen (4×7 kurze PKW-Bodenplatte)

Linienbus

Der ÖPNV der Stadt wird durch komplett durch die Jadebahn bedient und bewegt sich tagtäglich auf einem über 1.200 km umfassenden Streckennetz. Die Jadebahn unterhält den Betrieb diverse U- und S-Bahnlinien, den Regionalexpress, Staßenbahnen, oder auch den zahlreichen Busverkehr. Letzterer ist mit den zahlreichen Fahrzeugen auf über 32 Routen im Stadtverkehr im Einsatz.

Der hier vorgestellte Bus basiert locker auf den in der Vergangenheit vorgestellten Feuerwehrbussen (GRTW und ELW). Orientiert sich aber, wie seine älteren Geschwister am aktuellen Busdesign aus dem aktuellen LEGO-Programm. Jedoch habe ich hierbei auf die „Elefantenohren“, die Außenspiegel, verzichtet, und dafür einen Zugang zum Innenraum mittels einer großen, seitlich zu öffnenden Klappe, realisiert. Natürlich verfügt der Bus auch über einen entsprechenden Minifig-Zustieg in From einer 1x3x1er Autotür, Lüftungsgitter für den heckseitig verbauten Motor sowie Dachluken.

Das Farbschema ähnelt an den übrigen, hier bereits vorgestellten, kommunalen Fahrzeugen. Das gelb-rot entspricht zudem der Stadtfarbe Farnheims. Wobei ich mir aber nicht sicher bin, ob ich das Farbschema a) im Dachbereich – die oberen zwei Lagen roter Platten gegen gelbe austausche, oder b) nochmal komplett ändere. Was meint Ihr?

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er Platte)

Abschleppwagen

Ein privates Abschleppunternehmen der Stadt hat sich auf den Transport von Fahrzeugen aller Art spezialisiert. Um verunfallte oder liegengebliebene Kleinfahrzeuge wegzuschaffen, steht dort dieser Abschleppwagen im Fuhrpark.

Ein Abschleppfahrzeug ist farbtechnisch gemeinhin ja eher etwas auffällig im Straßenverkehr unterwegs. So versuchte ich dies beim Bau des Pannendienstfahrzeugs als ein weiteres Fahrzeug meiner Stadt zu berücksichtigen. Heraus kam ein abwechslungreiches Bicolor-Farbschema in Rot und Weiß. Den Abschlepphaken übernahm ich (samt Absenkmöglichkeit) aus dem alten Set #6656 (Tow Truck) des Jahres 1985, ergänzte ihn noch durch eine angedeutete sog. Abschlepp- oder Hubbrille. Das Hauberfahrzeug habe ich schließlich durch einige Details, wie seitliche Begrenzungsleuchten, Arbeitsscheinwerfer am Heck, Werkzeug sowie einen entsprechenden Leuchtbalken vervollständigt.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x3er + 2x4er Platten die beiden restlichen Noppen füllen darunter angebrachte, weiße Platten)

Minifigs Sammelfiguren Serie 3 – Teil 2

Nach dem ich nun endlich alle 12 Tüten der ersten Fuhre und weitere 6 der zweiten geöffnet und die Figuren zusammengebaut habe, folgt nun eine Bestandsaufnahme. Notiz am Rande: der Tüteninhalt mieft immer noch sehr stark.

Hier also meine Tasterfahrungen und -ergegnisse:

2 Rapper – bei ihnen lässt sich der Brüllwürfel leicht ertasten. Aber welcher Styler hat eigentlich heute noch Kassetten. Ich fordere hiermit MP3-Player im Minifigformat.

1 Hula-Uschi – dabei habe ich mich von den Maracas veräppeln lassen und nur einen erfühlt und ihn für ein Rapper-Mikro gehalten.

1 Indianer-Häuptling – der Speer, dachte ich, sei die Angel des Fischers. So kann man sich irren. Zudem komplett am Kopfschmuck vorbeigetastet.

2 Cyborgs – der trügerische Helm suggerierte mir den Sturzhelm den Rennfahrers vor. Männo!

1 Sumo-Ringer – der kleine Pokal war dagegen ein sicheres Indiz für den japanischen Specki.

1 Affenmensch – die Banane hielt ich für den Bronze-Pokal und die Maske für den Sumo-Dutt.

1 Elf – der „Legolas für Arme“ war fühltechnisch schnell an seiner Armbrust enttarnt.

2 Baseballspieler – kniffelig aber lösbar war der Schläger. Das geriffelte Ende konnte man mit dem Fingernagel ertasten.

1 Mumie – Der Skorpion war ein sicheres Indiz.

1 Tennisspielerin – Das Waffeleisenmuster des Schlägers enttarnte diese Figur in der Wundertüte.

2 Snowboarderinnen – Die eine wollte ich und die andere täuschte am Helm den Rennfahrer vor.

3 Angler – das gummierte und weichere Bartteil, sowie sie Angelrute mit dem dicken Klops am Ende verrieten schließlich ihn. Und ja, ich wollte drei Stück haben.

Alles in allem sind den Designern schöne und aufwändig bedruckte Minifigs gelungen, die teilweise mit witzigen und außergewöhnlichen Details glänzen, wie der Kopf der schweißgebadeten Affenkostüm-Figur zeigt. Ware Dekor-Highlights sind da der Elf, der Rapper (die Brille ist der Brüller) oder auch die Mumie auf, die gar am Rücken, auf den Armen und Beinen bedruckt ist.

Und wenn man mal (dank der neuen – und deutlich erschwerten – Identifizierungstechnik) daneben geraten hat, kann man sie immerhin wunderbar für einen Kostümverleih oder einen Karnevalsumzug verwenden.

NACHTRAG: eine Figur aus der vorangegangenen Serie, und eines meiner persönlichen „Must-haves“ ist mir dazu noch ins Netz gegangen: der „Disco Stu“. Jetzt fehlt mir aus der alten Serie noch der „300“-Spartaner.

Baustellenfahrzeug

Bauvorhaben gibt es in Farnheim derzeit wie Sand am Meer. Die Stadt forciert u. a. derzeit mehrere Großprojekte (Konjunkturprogramme der Bundesregierung sei Dank). Aber auch zahllose Baustellen kleinerer Art sind überall im Stadtgebiet anzutreffen. Um die Verkehrssicherheit und damit einen reibungslosen Verkehrsfluss zu gewährleisten, ist vorher die Sicherheitstechnik unterwegs, um die entstrechenden Stellen mit div. Leitsystemen und Absperrungen einzurichten. U. a. für kleine Tagesbaustellen dient dieses Fahrzeug, was mit einer kleinen Anzahl an Verkehrsleitsystemen ausgerüstet ist.

Feuerwehrrot ist tot, es lebe das Verkehrsrot! Nein, ganz so ist es nicht. Aber, um die kommunale Ausstattung meiner Stadt weiter voranzutreiben habe ich einen kleinen Pickup der Verkehrssicherheitstechnik gebaut, der mit allerlei Absperrmaterial beladen ist.

Schon tradionell weist auch dieses Fahrzeug wieder das städtische gelb/rot/gelbe Farbschema auf. Das MOC basiert auf einer 4x10er Pkw-Bodenplatte, die im Heckbreich um eine 1x4er Platte verlängert wurde, um ein wenig mehr Platz auf der Ladefläche zu gewinnen. Dort verstaut finden sich vier Pilone und zwei Verkehrschilder. Auch dem Dachträger sind obendrein noch zwei Warnbaken verladen.

T., besser bekannt als Wortman war so kreativ und bastelte direkt mal eine kleine, spannende Story drumrum: hier gibt’s Bilder.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Plattform + 1x4er Platte)