Heizöl-Tankwagen

Die Energieversorgung der Privathaushalte mit Heizöl erledigt man mit solchen Tankwagen. Gerade in der vergangenen Heizperiode konnte man ihn beinahe mehrmals täglich durch die Straßen fahren sehen. In den Sommermonaten fährt auch schon mal die kleineren Tankstellen an, um sie schnell mit etwas Kraftstoff zu versorgen.

Da ich noch Teile eines zweiten Bausatz des alten Tanker Trucks (#6695) von 1984 herrumliegen hatte, dachte ich mir, sie könnten für einen kleinen Heizöl-Tankwagen ganz nützlich sein. So nutzte ich einige Bauteile des Tanks und der Kabine für mein aktuelles MOC, während der Rest komplett neugestaltet wurde. Den Focus legte ich auf ein detalliertes Fahrgestell mit einigen Anbauteilen, sowie ein vielseitige Be- und Enttankungsanlage samt Tankrüssel, Pumpenstand und Druckschläuchen. Selbstverständlich montierte ich an das Modell an Front und Heck noch eine Kemler-Tafel für die vorschritsmäßige Gefahrgutdeklarierung. Allerdings aus temporärer Ermangelung an 1x1er Fliesen in Orange, dient an der Front als Überbrückungsbauteil noch ein 1x1er Plättchen.

Fahrgestellbasislänge:  10 Noppen (2x10er Platte)

LKW mit Kofferaufbau

Eine regionale Spedition ist im Namen einer großen US-Spielwarenkette unterwegs. Daher sind auch einige Fahrzeuge aus ihrem Bestand in deren Hausfarbe lackiert und beschriftet. Eines dieser Fahrzeuge ist ein großer LKW mit Kofferaufbau. Er beliefert auf seiner Route unter anderen die hiesige Filliale in Farnheim mit neuer Ware.

Nachdem ich mir kürzlich das TRU-Exklusivset erwarb, brachten mich die Jungs des 1000-Steine-Chats auf die Idee, den Truck auf den 4w-Maßstab herunterzuskalieren. Bedingt durch einen Teilemangel in weiß und blau ist aus dem ursprünglichen Sattelschlepper ein kurzer 16-Tonnen-LKW mit entsprechendem Kofferaufbau entstanden. Dennoch ist die Sattelschlepperidee noch nicht aus dem Kopf.

Bis es aber teilemäßig soweit ist bastelte ich derweil einen 2-Achser zusammen, der sich selbstredend farblich am bekannten Original orientiert. Ein Kofferaufbau mit großzügen und reichlich vorhanden Türen sichern jederzeit die gute Erreichbarkeit der Lieferungen. Das Fahrerhaus erhielt eine kleine Haubenoptik samt „Käseecken“-Gekachel und aus aerodynamischen Gründen einen großen Dachspoiler.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Van

Auch in Sachen sportlicher Familienkutschen gibt es für die geneigte und mitunter vielköpfige Minifigfamilie nun ein entsprechend motorisiertes Fortbewegungsmittel: den Roadbricker V-Max. Der kompakte Van kommt hier in der Topausstattung daher: Bicolor-Lackierung in White Flash und Red Alert, Sonnendach, Dual-Sportauspuff, schwarze Alufelgen samt Spurverbreiterung.

Ich wollte doch mal ausprobieren, was man auf der 4x10er Standard-PKW-Plattform anstellen kann, damit das Endergebnis nicht wieder nach typischem 80er-Jahre-Kubismus ausschaut. Ein bisschen mehr Dynamik durfte es schon sein, und dennoch sollte eine Person darin Platz finden.

Die abgeschrägte Frontpartie half dem schnittigen Look daher schon ungemein, und in Kombination mit den neuzeitlichen, flacheren Windschutzscheiben war schnell die rundlich wirkende Silhouette gefunden. Dank eines Sonnendachs passt auch immer noch eine Minifig hinters Lenkrad, wenngleich die Frisur während der Fahrt durch die Öffnung lukt.

Die Spurverbreiterung erfolgte mittels aufgesteckter 1x1er Rundplättchen auf die altbekannten Radsteine mit roter Nabe. Die Gummiwalzen klemmte ich einfach zwischen Nabe und Pläätchen – fertig war satte Spurverbreiterung. Kleine Accessoires, wie Sportauspuff, Dachantenne, Begrenzungsleuchten, eine kleine Ladefläche, Armaturenbrett und Nebelscheinwerfer runden die Sache schließlich ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Paketdienst

Jetzt kommt die sperrige Fracht noch schneller. Dank des großen Paketzustell-LKWs sind größere Frachten im städtischen Postdienst nun auch keine ernste Herausforderung mehr. Im Süden der Stadt unterhält dazu die Post ein großes Verteilzentrum, das die ankommende Fracht mittels dieser LKWs in die Stadtbezirke und umliegenden kleineren Ortschaften verteilt.

Nachdem ich einige Paneel- und Türteile in Gelb aus meinen ursprünglich ausgesonderten Teilen zwecks möglicher Wiederverwedung zurück sortiert hatte, fielen mir fast gleichzeitig diese alten Post-Paneele in die Finger. Und schon war eine Verwendung der gelben Paneele gefunden: ein größerer Post-LKW sollte somit nicht für Stadtstraßen bereichern, sondern auch thematisch meine Fahrzeugflotte erweitern.

Ich begann die Montage diesmal ganz untypisch zunächst mit dem Kofferaufbau, den ich auf ein entsprechendes Fahrgestell klemmte, ehe dann die Fahrerkabine anstand. Die bekam absichtlich die steile Windschutzscheiben-Variante, und erinnerte mich an die alten Mercedes-Benz LP 809-813 (leichte kubische Kabine). Ein Windabweiser und ein paar Fahrgestellanbauteile sollen es dann gewesen sein.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte)

Bandbus

Jede Band hat mal klein und in der Garage angefangen. Mit Stromgitarre und kleinen Marshallwürfel. Mit Yamaha DX7 und einem Mikro. So auch diese Punkrock-Band. Mittlerweile spielen sie auf kleinen Festivals und Stadtfesten in Deutschland. Ihr Tourbus ist randvoll mit dem technischen Equipment, und sorgt seit ein paar Jahren für die nötige Mobilität der Band. Auch wenn er nicht so ausschaut, er rollt zuverlässig von Spielort zu Spielort. Und der Name der Band? „The increadible Studs“. Ihr Motto selbstredend: „Brick till death!“ Noch nie gehört? Dann wird’s aber Zeit.

Angespornt von Wortman’s Band „Worttown“ und dem feschen Gitarristen der vierten Sammelserie, gibt es diesmal den entsprechenden Bandbus dazu. Schon ein wenig in Jahre gekommen und reichlich mitgenommen steht er da. Die Band hat ihn günstig geschossen, und wollte ihn von Grund auf überholen. Aber wie das bei solch ambitionierten Projekten meist so ist, geht einem schneller das Geld aus, als einem lieb sein kann. Und so blieb dem Van nichts anderes übrig, als auf dicke Hose machen zu wollen, ohne auf dicke Hose machen zu können.

So verpasste ich dem alten Lieferwagen einen zünftigen „used look“, staffierte den Laderaum mit Fliesen aus, verpasste dem Van ein Hochdach und schmiss das ganze Equipment hinten rein. Zudem sorgen ein Heckspoiler, Zusatzscheinwerfer, eine fette Auspuffanlage und ein Satz Alus (wobei eine den letzten Unfall nicht überstand) für den nötigen Eindruck auf der Straße, der wie auch immer ausfallen mag. Der Gitarrist darf die Schaukel samt übriger Bandmitglieder dann von Konzertort zu Konzertort chauffieren.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x6er + 2x3er Platte)

Roadster – Something nothing special

Kleine, schicke Roadster haben ja seit Jahren im Automobilbau Hochkonjunktur. Kein Wunder also, dass vor einigen Wochen beim Auto-Salon in Genf diesbezüglich wieder einige vielversprechende Neuheiten der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Dabei hat die cabriotaugliche Jahreszeit ja gerade erst begonnen.

So ist auch in meiner Stadt von nun an ein sportiver Roadster unterwegens. In stylishem Summersky-Blue mit weißen Applikationen hört er auf den Namen NOPP STR 6, der Noppenberger Karosseriemanufaktur. Natürlich verfügt der geschwinde PKW über zahlreiche Sicherheitsfeatures wie Überrollbügel, Nebenscheinwerfer oder auch ein großes Rückleuchtenband. Der Motor, ein aufgeladener 1,4 L Motor mit 180 PS – Downsizing sei Dank, sitzt aus Gewichtsgründen vor der Hinterachse. Großzügige 18-Zoll-Schuhe geben dem Sportler optisch den Rest.

Fahrgestellbasislänge: 7 Noppen (kurze PKW-Bodenplatte)

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 3

Wie bereits erwähnt, und wie der Straßenname schon impliziert, liegt die Ufertraverse bekanntlich am Wasser. Grund genug die Ankündigung in die Tat umzusetzen. Im Folgenden eine Bauprobe, wie ich mir die Uferbefestigung vorstelle.

Das wesentlich höher liegende Straßenniveau wird auf der vorderen Betrachterseite mit einer Uferbefestigung mittels Spundwänden aus 1x6er Fliesen versehen. Das so neugeschaffene tiefere Niveau stellt dann den Wasserspiegel dar, auf dem im weiteren Verlauf allerlei herumschwimmen soll. Es folgen kleine Barkassen für Hafenrundfahrten mit einem passenden Anlegersteg, ein paar kleine Motorboote, ein Feuerlöschboot und vielleicht sogar ein Schlepper. Dazu soll flussseitig noch ein altes Backstein-Kontorgebäude auf Eichenpfählen folgen, und einen schönen Abschluss bilden.

Bauliches Vorbild ist da die schöne Hansestadt Hamburg. Und wer schon einmal dort war, und entlang der Überseebrücke bis etwa Niederbaumbrücke und ein wenig weiter entlangflaniert ist, weiß, was ich meine. Für alles anderen gibt es ein entsprechendes Foto hier: KLICK

Größtes, technische (weil stabile und verschiebungsfreie) Herausforderung ist ein großer (modularer) Unterbaurahmen, um meine Straßenplatten entsprechend höherzulegen. Daher bin ich für weitere sachdienliche Hinweise, Anregungen, Bautechniken oder einfach schicken Stadtausschmückungen Ausschmückungen, etc. sehr dankbar…

Ich habe in der Zwischenzeit weitere Probebautenausgetestet. Dabei habe ich festgestellt, dass ich für die anvisierte Spundwandhöhe von sechs Noppen 4 2/3 Steinhöhen brauche, um auf mein neues Straßenniveau zu gelangen.

Treppenbauer-Lieferwagen

Ein weiteres Gespann aus der gewerblichen Branche der Stadt kommt diesmal von einem mittelständischen Unternehmen: einem Treppenbauer. Mit diesem Fahrzeug sind die Monteure tagtäglich unterwegs zu ihren Baustellen. In den flachen, abgedeckten Ladepritschen lagert das vormontierte Material, was vor Ort dann zusammengebaut wird.

Bei diesem MOC zäumte ich das Pferd sozusagen von hinten auf: es entstand zunächst der Anhänger. Grundidee war ein Anhänger mit Zwillingsachse. Die neuartigen Kotflügelformen waren dabei sehr hilfreich. Und eine Rutsche grauer Winkelfliesen sorgte schnell für einen entsprechend realistischen Alulook der Bracken. Abgedeckt ist die Ladefläche mit einer aufgesteckten 8x4er Platte. An die Deichsel montierte ich als ein weiteres Detail eine Reserveradhalterung mittels eines Technicpins (siehe Bild). Als Finish dient ein zusammengeschobenes, zweiteiliges Leiterpaket, dass sich so problemlos in weißen Halterungen klemmen lässt.

Das Zugfahrzeug fällt optisch entsprechend ähnlich aus, was die Funktion angeht. Lediglich verzichtete ich zugunsten der Anhängerkupplung auf eine heckseitig klappbare Bracke. Die Fahrerhaus-Frontgestaltung orientiert optisch und technisch frei an dem aktuellen Chic der derzeitigen LKWs im aktuellen City-Programm. Einige zusätzliche Details, wie Gelblichter, Bremsklotz, Kraftstofftank oder auch Reservereifen vervollständigen letztendlich das Modell.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte) Zugfahrzeug, 7 Noppen (2x6er Platte+ 1x1erPlatte mit senkrechter Oese) Anhänger

Projekt „An der Ufertraverse“ – Teil 2

Nachdem nun einige Wochen Zeit, Mocs und Sets ins Land gegangen sind, wollte ich an dieser Stelle einen kurzen Situationsbericht über mein Städtebauprojekt „An der Ufertraverse“ abliefern. Es ist nun nicht mehr wirklich mit den Anfängen aus dem Januar zu vergleichen. Nicht nur, dass fleißig Autos hinzugekommen sind, auch Bauwerke, und weiteres Zubehör beleben nun weit mehr die Szenerie.

Zum Verständnis: die Straße „An der Ufertraverse“ ist Bestandteil des Farnheimer Stadtteils Jadeviertel (dem Kulturviertel der Stadt) und liegt im Westen der Innenstadt-Insel. Sie gilt mit seinen zahlreichen Bars und Kneipen als wahrer Puklikums- und Touristenmagnet. Zudem bieten zahlreiche, kleine Geschäfte einige sehr spezielle Waren an. Die knappe 1,2 km lange Straße liegt, wie der Name es bereits vermuten lässt, direkt am Ufer der Jade, und wird auf etwa der Hälfte der Strecke nur durch die Kreuzung Rote Hörn unterbrochen. Von der Uferpromenade kann man kleine Schiffstouren und Hafenrundfahrten unternehmen, und man hat außerdem einen wunderbaren Blick auf den Hafen und das Jadekraftwerk „Westkreuz“ auf der gegenüberliegenden Flussseite.

Mittlerweile fehlt mir der Platz mehr als 4 nebeneinanderliegende Straßenplatten zu arrangieren, um sie wie gewohnt zu fotografieren. Hier nun also vier der fünf bebauten Platten…

Starenkasten

Auch in der Welt der genoppten Steine gibt es mitunter unvernüftigte Verkehrsteilnehmer, die einen äußerst lockeren Gasfuß besitzen. Aus diesem Grunde stehen in der Stadt verteilt einige Starenkästen zur Verkehrsüberwachung zur Verfügung. Da die Standorte von ortskundigen Autofahrern vielfach bekannt sind, führt die Verkehrsüberwachung der Stadtverwaltung zudem mobile Geschwindigkeitsmessungen im gesamten Stadtgebiet durch.

Dieses Mini-MOC ist eine weiteres, kleines Exemplar zur Stadtausgestaltung. Träger ist der von der Ampel oder den Verkehrszeichen bekannte Mast, auf dessen oberen Ende ein SNOT-Lampenstein sitzt. Dieser verbindet den Blitzkasten mit dem Pfahl. Die Fotoeinheit selbst besteht aus zwei aufeinander gesteckten 2x3er Plättchen, und die glatte Frontverkleidung aus einer 1x2er AZMEP (Aus-Zwei-Mach-Eine-Platte) und einer neuartigen 2x2er Fliese mit mittiger Noppe. Das ganze erreicht im Profil wieder ein komplette Steinhöhe. Als Finish dienen zwei transparente 1×1-Rundplättchen. Wobei das klare Plättchen die Kameraeinheit und das rote den Blitz darstellen.