WLF (mit AB-Großbrand)

Aha, Technik „Reloaded“ ist nun angesagt. Bei diesem Wechselladerfahrzeug stand der gute alte „Recycle Truck“ (#6668) Pate, bzw. hielt sein genopptes Fahrgestell hin. Er schuf sozusagen (zum Zeitpunkt des Umbaus) die Basis für den Look aller „neuen“ Frontlenkermodelle. Die Karosserie wurde in den hiesigen Werkstätten der Feuerwehr eigens für seine neue Bestimmung Rot lackiert. Anschließend bekam das Fahrzeug noch Nebelscheinwerfer und eine üppige Sondersignalanlage. Wirklich neu ist das Wechselaufbaukontingent, das hiermit kontinuierlich ausgebaut werden soll. Start in der Reihe der Abrollbehälter macht der AB-Großbrand (Keine Bange, die typischen AB 1 und 2 einer fast jeden FW – die Mulde/Kran oder Großmulde) stehen auch hier in der Fahrzeughalle. Der AB-GB verfügt über einen 4.000 Liter fassenden Wassertank und zusätzliche 1.000 Liter AFFF Schaummittel. Eine  Schnellangriffsvorrichtung am Containerheck, sowie verschiedene Schaumstrahlrohre komplettieren seine feuerlöschtechnische Ausstattung.

Standard beim Wechselladerkontingent der BF sind die mittelschweren dreiachsigen Fahrgestelle (26 t.). Bei diesen Fahzeugen sind die vorderen beiden angetrieben und die dritte ist als Nachlenkachse ausgelegt. Die Fahrerkabine ist zudem explosionsgeschützt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2×8 + 2×6)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

NEF

Bei diesem Modell stand rückblickend wohl unbewusst der Touareg von Volkswagen Pate. Und um ein gewisses einheitliches Erscheinungsbild im Fahrzeugpark der BF zu pflegen, unterscheidet sich dieses Moc vom ELW auch nur wenig. Bis auf den Allradantrieb mit seiner Geländebereifung und die klappbare Motorhaube ist er mit dem bereits hier vorgestellten ELW identisch. Zur notfallmedizinischen Ausstattung gehören ein Beatmungsgerät und ein Defibrillator.

Die Entscheidung für die Anschaffung eines solchen Fahrzeugtyps liegt der insgesamten topografischen Lage der Stadt Farnheim zu Grunde: Verfügt diese zum einen über große Wald- und Wiesenflächen und zum anderen über lange, tw. unbefestige Uferanlagen plus ein weitläufiges Naherholungsgebiet mit Badestrand.

Neben diesem ersten Fahrzeug plant die Branddirektion für 2009 die Anschaffung drei weiterer Fahrzeuge dieses Typs, die sukzessive die durchschnittlich 11 Jahre alten NEFs ersetzen werden.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4×10 PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RW 2

Ein hübsches Juwel, weil bereits einige Dienstjahrzehnte alt, ist dieser Rüstwagen auf einem eindrucksvollen Hauberfahrgestell. Dennoch voll einsatzfähig und ausgestattet mit allerhand technischem Schnickschnack, versieht er auch heute noch zuverlässig seinen Dienst. Basis ist der typische „Truck-Look“ der Haubenfahrzeuge, die Ende der 1980er Jahre im Lego-Programm auftauchten. Ich übernahm des Fahrerhaus, setzte es auf ein verlängertes Allradfahrgestell und erbaute mir noch einen retrohaften Aufbau. In den Gerätenkästen befindet natürlich sich allerhand Werkzeug zur technischen Hilfeleistung plus eines kleinen Generators. Die Dachbeladung wird komplettiert durch ein Sprungkissen.

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x8er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TroLF 1500

Als ein Highlight kann man sicher das erste hier vorgestellte Großfahrzeug bezeichnen. Das TroLF 1500 unterstützt die Wehrmänner bei besonderen Schadenfällen, wie industrielle Brände, Flugzeugabstürze oder Unfällen mit chemischen Gütern. Das Löschfahrzeug verfügt über zwei Kammern mit je 750 kg Löschpulver, das über den Dachmonitor auf den Brandherd abgegeben werden kann. In den am Fahrzeugheck befindlichen Gerätekästen sind eine Schnellangriffvorichtung sowie die Treibgasbehälter des Pulvertanks verstaut. Aufgebaut wurde dieses Trockenlöschfahrzeug auf einem allradgetriebenen Frontlenker-LKW (12-16 t.) mit normalem Radstand. Zusätzlich können zwei je 6 kg Pulverlöscher kleine Brandherde bekämpft werden.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (2x8er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ELW

Nagelneu und modern ist hingegen das optische Erscheinungbild des Einsatzleitwagens. Zwar basiert er auch auf dem bekannten PKW-Fahrgestell, verfügt jedoch über Allradantrieb. Für die Einsatzkriterien eines ELWs fiel hierbei die Wahl auf eine robuste Kombiähnliche Karosserieform, die der Einsatzausrüstung dieses Fahrzeug den nötigen Platz bietet. Beladen ist es mit zwei Pilonen, zwei Aufstellverkehrszeichen und einer Anhaltekelle. Die feuerwehrtechnische Ausstattung wird durch einen neuartigen Leuchtbalken und einer heckseitig verbauten Verkehrswarnanlage komplettiert.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4×10 PKW-Bodenplatte)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Sicherung

Jetzt ist es soweit: das erste Modell! Den Anfang soll ein Gerätewagen machen, der bei Alarmierungen außerhalb des Stadtgebietes zur Einsatzortabsicherung herangezogen wird. Aufgebaut ist dieses Fahrzeug auf einem legotypischen Frontlenkerfahrgestell mit Straßenantrieb. Als weiteres Verkehrsleitmaterial sind auf dem Einsatzfahrzeug vier Pilone und eine Anhaltekelle verladen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf der aufklappbaren Verkehrswarnanlage, die durch ihre Größe und Höhe bereits frühzeitig in der Lage ist, nahende Verkehrsteilnehmer auf die Gefahrenstelle aufmerksam zu machen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.