RTW

Auch die Flughafenfeuerwehr verfügt über einen eigenen Rettungsdienst. So versehen hier insgesamt 4 RTWs dieses Typs ihren Dienst. Deren Einsatzfeld ist umfangreich: neben der Übernhame von Notfallpatienten aus Flugzeugen zur Überführung in die Farnheimer Krankenhäuser, rücken sie nicht ausschließlich nur zu Einsätzen auf dem gesamten Flughafenareal, sondern auch, nach Absprache mit der BF, zu Unglücksstellen, die im Umfeld des Airports liegen, aus.

Das Modell hat eher eine klassische Silhouette mit einer Haube und einem anschließendem Aufbau mit Hochdach. Dieser verfügt über keine seitlichen Fenster, jedoch mit einem Glaseinsatz in der Heckklappe. Trotz der PKW-haften Anmutung kann der Aufbau eine typische Trage aufnehmen. Details wie Dachluken, Leuchtbalken und Frontblitzer und eine heckseitige Trittstufe runden das MOC ab. Auch dieses Rettungsfahrzeug verfügt im Inneren über medizinisches Nottfallgerät, wie Sauerstoffflaschen und EKG.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ELW 3

Im Jahre 2006, im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland, beschaffte die Berufsfeuerwehr diesen ELW 3. Sein Einsatzgebiet sind Größtschadenfälle und Katastrophen, um vor Ort eine autake und funktionierende funktechnische Infrastruktur zu gewährleisten. Der ELW ist die mobile Kommado- und Einsatzzentrale an der Einsatzstelle.

Die Ausrückeverordnung sieht vor, dass im Falle seiner Alarmierung der Kradmelder und der FwA Generator (gezogen von einem MZW) im Verband mit ausrücken.

Grundlage für die Entstehung des Busses in der alten 4er-Breite ist das aktuelle Pendant aus dem „City-Corner“-Set (# 7641). Da mir an diesem Bus besonders die Front und seine großzügig gestalteten Fensterflächen gefielen, woll ich diese in den kleineren Maßstab übertragen. Längere Zeit tüfelte ich an einen entsprechend stimmigen Look. Erst eine hübsches Bus-MOC in einer der zahlreichen Brickshelf-Galerien war schließlich der Auslöser in Sachen Fahrgestellbau.

Das Fahrzeug erhält mit der Fahrzeugfront seines großen Bruders ein sehr zeitgemäßes Aussehen. Zudem habe ich meinem MOC als Gimmick auch entsprechende Außenspiegel verpasst. Das Innere des ELWs erhielt eine komplette Ausstattung, die verschiedene Sitzmöglichkeiten, einen komplett ausgestatteten Funktisch und die obligate Kaffeetasse beinhaltet. Die große 2-M-Funkantenne, so wie zahlreiche Dachaccessoires und Motorkühlschlitze vervollständigen dieses Modell.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x12er + 2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LF 10/6 (mit Vorbaupumpe)

Als weiteres Fahrzeug der freiwilligen Feuerwehren in Farnheim stelle ich hier und heute das LF 10/6 vor. Es bildet das Rückrad der freiwilligen Wehren der Stadt und ist (auch anzahlmäßig) die Basis für den abwehrenden Brandschutz. Allerdings verfügt die FFW auch über leistungsstärkere Löschfahrzeuge, wie das in der Vergangenheit vorgestellte LF 16/12. Das LF10/6 verfügt über einen 600 Liter fassenden Wassertank und als Besonderheit eine an der Front angebrachte FP 10/10. Im Heck befindet sich die in Farnheimer bewährte Zusatzbeladung für die technische Hilfeleistung.

Die ganze Zeit schwirrte mir der Bau eines kleinen Löschfahrzeugs für die Freiwillige Wehr im Kopf herum. Der wirkliche Durchbruch gelang mir aber erst mit diesem Modell. Ich hatte bereits für mehrere Modelle verschiedene Fragmente zusammengebaut, war allerdings mit deren Erscheinungsbild nicht wirklich zufrieden. So fielen sie (besonders die Frontgestaltung) diesem MOC zum Opfer.

Der lange Radstand des Modells fällt hier natürlich direkt ins Auge – muss es ja später eine glaubhafte „Gruppenkabine“ + eine gewisse Beladung aufweisen. Die Befürchtung, es könne zu lang ausfallen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Ich finde, die Gesamtproportionen wirken beim fertigen Modell stimmig. Die grauen Trittbretter am Fahrgestell sind ein Novum bei meinen Modellen, und entsprechen so einem realitätsnäheren Look.

Die Beladung setzt sich aus Feuerlöschern, Strahlrohren, Versicherungsschildern, Äxten, Fernglas, Sanitätskoffer, Kupplungsstücken und Schaumkanistern zusammen, die man so auch schon von einigen anderen Modellen kennt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FLF 60/75-12

Trotz der in den letzten Jahren massiv vorangetriebenen Modernisierung des Fahrzeugparks, bleiben auch weiterhin zwei ältere FLFs als Reserve und zu Ausbildungs- und Übungszwecken in Dienst. Die beiden Fahrzeuge, die Anfang der 90er Jahre beschafft wurden, sind baugleich und verfügen über je 7.500 Liter Waser und 1.200 Liter AFFF Schaummittel. Die Feuerlöschkreiselpumpe fördert 6.000 L/Minute bei 10 Bar. Eines der beiden Fahrzeuge stand damals zu Präsentationszwecken auf der Interschutz ’88.

Inspiriert für diese Bauwerkerlei wurde ich durch ein MOC, das ich beim wohl größten Online-Versandhaus entdeckt habe. Da mein „3-2-1… meins“ auf dieses MOC nicht von Erfolg gekrönt war, beschloss ich es einfach kurzerhand nachzubauen, bzw. als Basis für meine Zwecke zu optimieren. Und so entstand ein schwerer Dreiachser, der mit einer neuen Frontgestaltung daher kommt. Der Aufbau nimmt in dem Gerätekasten auf der Fahrerseite die Feuerlöschkreiselpumpe und auf der anderen Seite die Schnellangriffsvorrichtung auf. Natürlich verfügt das Modell über einen drehbaren Dachmonitor.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)

GW-Öl

Mitte der 90er Jahre, als es noch die Norm eines solchen Fahrzeuges gab, beschaffte die Farnheimer Flughafenfeuerwehr diesen Gerätewagen-Öl. Durch seine unfangreiche Ölwehrbeladung ist er operativ unabhängig, wird aber in allen Fällen der Alarmierung von einem HLF 32/30-3 begleitet.

Auf Grund der mittlerweile geänderten Gefahrenlage mit dem Transport und Umgang von Gefahrgütern und vielfach unbekannten Stoffen, auch auf Flughäfen, macht eine Anschaffung eines GW-Gefahrgut für 2012 unumgänglich. Eine entsprechende Ausschreibung soll im kommenden Jahr erfolgen.

Das Modell entstand auf Basis des alten Polizeiset (# 6450) nur in etwas verkürzter Ausführung. Zudem erhielt das Fahrzeug vorne anstelle der typischen transparenten 1×1 Plättchen die neueren „Käseecken“. Details an Fahrgestell und Lüfter auf dem Aufbaudach runden dieses simple MOC ab.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

TMB 30

Ein weiteres Spezialfahrzeug in den Reihen der Berufsfeuerwehr ist die seit wenigen Jahren in Dienst befindliche Teleskopmastbühne mit einer Arbeitshöhe von maximal 30 Metern. Grund für die Anschaffung war eine höhere Belastung des Arbeitskorbs, der im Ausleger integrierten Steigleitung für Löschwasser, welches am festinstalliertem Rettungskorb ferngesteuert abgegeben werden kann und des höheren Gesamtgewichts, was zusätzlicher Ausstattung, wie Großlüfter und 2 Sprungkissen zu Gute kam.

Man plant für 2011 die Ausschreibung der Anschaffung einer weiteren TMB 30, die zudem über einen für Rollstühle zugänglichen Rettungskorb verfügt.

Inspiriert durch „Hydraulik-Anmutung“ am Drehstuhl des großen Löschfahrzeugs aus dem kommenden Feuerwachen-Set (# 7208) wollte ich bereits jetzt in der klassischen 4-W-Breite ein Hubrettungsfahrzeug kreieren, das diese realistisch anmutende Technik zeigen soll. Dadurch, dass ich mir in der Vergangenheit zweimal das aktuelle Feuerwachen-Set (# 7245) zugelegt hatte, verfügte ich somit glücklicherweise über die ausreichende Anzahl Technikbauteile, ohne die dies wohl derzeit nicht realisiert werde konnte.

Das Fahrzeug selbst besteht aus ein weiteres Mal aus dem bekannten „Familiengesicht. Liegt aber 1/3 Steinhöhe tiefer als die vergleichsweise baugleiche Drehleiter DLK 23/12 CC-HZL. Der Aufbau ist hier joch länger, verfügt über eine andere Abstützung und einen Gerätekasten in dem Fahrerhaus. Das eigentlich interessante ist sicherlich die Haydraulikkonstruktion in Kombination mit dem schlank gehaltenen Drehstuhl. Die Hydraulikemelemente stammen aus dem besagten Feuerwachen-Set und eine kleine 2x2er Haspel (ohne Schlauch – hmm, vllt. aber doch lieber mit Schlauch, später…) dient der Aufnahme der Dämpfer am unteren Ende. Somit kann ein realistischer Bewegungsablauf dargestellt werden.

In Zukunft würde ich gerne die weißen (vllt. auch die silbernen) Technikelemente geben rote tauschen, so es sie gibt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 1x2er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-CO2 (AB 9)

Als einen weiteren Abrollbehälter mit Sonderlöschmittel ist bei der BF Farnheim der AB-CO2 im Einsatz. Er verfügt in seinen Flaschen über 800 kg des verflüssigten Gases und einen entsprechenden Angriffschlauch. Wobei die verschiedenen Flaschenreihen separat auslösbar sind.

Das Modell hat die bereits bekannte 4x8er Basis für Abrollbehälter und mittels zweier Winkel und schwarzen Rundsteinen wurde die Flaschenoptik dargestellt. Interessantes Detail dürfte evtl. die Schnellangriffshaspel aus der mittlerweile eingestellten „Jack Stone“-Reihe sein, die ich mittels 1x4er Technik-Lochstein am Heck angebracht habe.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ICAO-Löschzug

Nach der Komplettierung des Löschzuges mit dem Rettungstreppenfahrzeug gemäß der internationalen Luftfahrtbestimmungen kann ich hier nun in Wort und Bild den kompletten ersten Löschzug, der bei Flugzeugunfällen ausrückt, vorstellen.

Angeführt wird der Zug vom RIV (Rapid Intervention Vehicle), auch VLF genannt, es folgt das HLF 32/30/3, das u. a. für eine unfangreiche technische Hilfeleistung sorgen kann. Das dritte und vierte Fahrzeug sind die vierachsigen  und das fünfte Fahrzeug ist das kleinere dreiachsige GFLF. Vollstädig wir der Löschzug nach ICAO-Standards durch das RTF. Besetzt sind die Fahrzeuge mit insgesamt 7 Minifigs, die mit den Fahrzeuge 39.800 Liter Wasser und 2.510 Liter AFFF Schaummittel zur Einsatzstelle bringen.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RTF (Rettungstreppe)

Jeder ICAO-Löschzug wäre nicht komplett, wenn das RTF, das Rettungstreppenfahrzeug fehlen würde. So wurden kürzlich die beiden 23 Jahre alten Fahrzeuge in den verdienten Ruhestand geschickt und durch zwei dieser neuen Modelle ersetzt. Die neuen RTFs besitzen nun auch eine Rettungsbühne u. a. für kleine Sportmaschinen, die an der Fahrzeugfront montiert ist. Die an Bord befindliche Feuerlöschkreiselpumpe die Schnellangriffshaspel an der rechten Fahrzeugseite, sichert einen schnellen Innenlöschangriff. Selbstverständlich verfügt das Fahrzeug über ein geländefähiges Fahrgestell.

Am Bau dieses MOCs habe ich immer wieder und wieder einige Zeit verbracht, da ich nach der optimalen Lösung für eine bewegliche Rettungstreppe suchte. Noch immer ist die jetzige Lösung nicht optimal, da der Aufstieg am Fahrzeugheck sehr hoch ist, aber zumindest kann ich nun einigermaßen damit leben. Aber falls jemand einen Tipp hat, immer her damit…

Ansonsten basiert das Fahrerhaus auf dem bekannten „Familiengesicht“. Der Aufbau orientiert sich an real existierende Vorbilder, die man u. a. auf dem Flughafen Hamburg oder Frankfurt antreffen kann. Einige Ausschmückungsdetails, wie die beiden Reserveräder gehen eher auf die gestalterische Freiheit zurück. 😉 Das offene Fahrgestell erhielt naturgemäß einen Tank (rechte Fahrzeugseite) und u. a. einen Zugang für die FP.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen ( 2x2er + 2x4er +2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.