ELW 2

Im Jahre 2002 beschaffte die Flughafenfeuerwehr zwei ELW2 mit Kofferaufbau, die sich in ihrer äußerlichen Beschaffungheit kaum unterscheiden. Mehr noch, der Aufbau ist beim zweiten zweiten Fahrzeug gespiegelt ausgeführt. Vorteil: beide Einsatzleitwagen können von einer Seite betreten werden. Ebenso verfügen die beiden über eine große schwenkbare Hecktür, die man im geöffneten Zustand gegeneinander posititionieren kann. Somit muss man das eine Fahrzeug nicht mehr verlassen, um das andere zu betreten.

Der ELW 2/1 ist ausgestattet mit einem großen Funktisch, Kartenmaterial, Internetzugang und Notebook. Zudem verfügt er über eine kleine Küchenzeile mit Kühlschrank. Der zweite ELW verfügt hingegen über einen großen Lage- und Briefingraum, inkl. Beamer, Telefon- und Internetzugang. Beide Fahrzeuge gegeneinander gekoppelt ergänzen sich so im Einsatzfall perfekt.

Lange Zeit wollte ich einen weiteren ELW der größeren Sorte bauen. Ein Bus stand bereits im Dienste der BF. Aber ein kleinerer LKW mit Kofferaufbau würde sich gut bei der Flughafenfeuerwehr machen. Ich blättere ein wenig in der Fachliteratur und im Internet. Dann fiel mein Augenmerk auf die Geschwister ELWs der Flughafenfeuerwehr FFM. Mir gefiel die Idee, 2 identische Fahrzeuge heckwärts aneinanderzustellen.

Und so entwickelte ich zunächst einen Look, der sich an das bekannte „Familiengesicht“ anlehnt, aber dennoch optisch unterscheidet. Es soll eine Fahrzeugklasse darunter angesiedelt sein. Der Aufbau entstand aus den bekannten Fenster- und Wandpanelen und wurde auf dem Dach mit einer Lautsprechereinheit, Lüfter, Antennen und Leuchtbalken ergänzt.

Die Innenräume sind unterschiedlich ausgebaut. Im ersten Fahrzeug fand ein Arbeitsplatz mit Computer (Funktisch) und eine (immens wichtige) Kaffeemaschine für länger andauernde Einsätze Platz, und im zweiten richtete ich einen Konferenztisch samt Tischlampe und zwei Sitzgelegenheiten ein.

Natürlich bekamen beide zu guter letzt das typische weiße Streifendesign derFlughafenfeuerwehr verpasst.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x8er + je ein 1×2 Winkel vorn und hinten)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Havariepumpe (AB 10)

Bedingt durch die Nähe zum Wasser kam es in den vergangenen Jahren durch Sturmfluten immer wieder zu tw. katastrophalen Überschwemmungen. Besonders als im Januar 2007 Kyrill soviel Wasser in die Jademündung drückte, dass zwei aufgeweichte alte Deichabschnitte dem Druck nicht standhielten und brachen. Die überfluteten Stadtteile mussten damals mit Hilfe vieler konventioneller Lenzpumpen mühsam trockengelegt werden.

Dieses Ereignis rechtfertigte die Anschaffung zweier baugleicher Großpumpen auf Basis eines Abrollcontainers. Diese (Havarie-) Pumpen fördern ca. 900 m3/h, bzw. 15.000 L in der Minute, was einem Wasserdurchsatz von 250 L in der Sekunde entspricht.

Der Einsatzbereich dieser Abrollbehälter mittlerweile vielfältig. So helfen sie mitunter vollgelaufene Schiffsrümpfe schnell und effizient zu entleeren, oder bei Großbränden in entsprechend kürzester Zeit eine ausreichende Menge Wasser in das Löschnetz der Wehrkräfte vor Ort einzuspeisen.

Das MOC schwirrte mir einige Zeit im Kopf herum. Das Basiskonstrukt, sprich der Rahmen, war eigentlich recht schnell fertig gestellt. Jedoch kam ich bei der Pumpe nicht wirklich weiter. Erst die neuen „Fahrzeugfronten“ in Dark Bluish Grey sorgten für den Durchbruch. Noch ein bisschen Deko und schon ist der AB-HP komplett.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KEF

Auch die Flughafenwehr hat in ihren Fahrzeugreihen ein Kleineinsatzfahrzeug, das besonders in den niedrigen Parkhäusern und Tiefgaragen auf dem großen Airportgelände eingesetzt wird, um Kleinst- und PKW-Brände zu löschen. Es verfügt zu diesem Zwecke (neben der niedrigen Beuart) über eine kleine Hochdrucklöschanlage mit einem 200 L Wassertank und zusätzlichen 20 Liter AFFF-Schaummittel. Zudem zählen zwei Pressluftatmer, Axt und Trennschleifer zur Ausstattung.

Das Modell basiert wie der RTW auf dem selben PKW-Chassis nur mit kürzerem Radstand und entsprechend anderem Aufbau. Die kleinen Wandpanele (1x2x2) und die kleineren (in Wagenfarbe gehaltenen) Heckklappen ließen eine niedrigere Bauhöhe zu. Zwei flache Dachkästen und ein Trittbrett am Heck ergänzen den einfachen Bau dieses kleinen MOCs.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x8er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RTW

Dieses Fahrzeug markiert den Standardtyp des Rettungswagens bei der Feuerwehr. Von ihm sind derzeit insgesamt 17 Stück, verteilt auf die verschiedenen Feuer- und Rettungswachen, im Einsatz. Wenn irgendwo im Stadtgebiet gemeldeter Notfall mit Personen bei der Zentrale der Feuerwehr aufläuft, wird eines dieses Fahrzeuge alarmiert. Je nach Art und Schwere der Verletzung rückt auch das NEF im sog. „Rendevousverfahren“ mit aus.

Ich war schon immer auch der Suche nach einer Idee für einen geeigneten Rettungswagen, der sich von den bislang vorgestellten Fahrzeugen (NAW und KTW) deutlich abheben sollte. Inspiration hierfür war schließlich ein MOC des 1000steine.de-Mitglieds „legoloke“ (Ich hoffe, Du hast nichts dagegen? ;-)), welches ich für meine Zwecke (Farbschema, Innenausbau, Fensterdarstellung) modifizierte. Anzumerken ist diesmal, dass der Behandlungsraum komplett von der Fahrerkabine abgeschottet ist, und an dessen Rückwand zahlreiches medizinisches Gerät in Form zweier Bildsteine angebracht wurde. Das Heck schließt mit einer verlängerten Heckklappe + am Fahrgestell angebrachtem Trittbrett ab. Später soll auf der Heckklappe noch eine 2x2er Fliese mit dem „Star of life“-Symbol angebracht werden.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

GRTW

2005 beschaffte die BF diesen Großraum-RTW, um im Groß- und Größtschadenfall bei einem Massenanfall von Verletzten ausreichend Notallmedizin listen zu können. Dieser Bus verfügt über drei Intensivbehandlungsplätze + je nach Anforderung über bis zu 8 Notfallbetten oder 20 Plätze für sitzende Patienten.

Das Modell ist praktisch baugleich mit dem kürzlich vorgestellten ELW 3. Lediglich der Innenausbau, eine andere Fenstervariante und -anordnung sowie marginale Unterschiede bei der Dachgestaltung grenzen beide Modelle optisch voneinander ab.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2×12er + 2×6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RTW

Auch die Flughafenfeuerwehr verfügt über einen eigenen Rettungsdienst. So versehen hier insgesamt 4 RTWs dieses Typs ihren Dienst. Deren Einsatzfeld ist umfangreich: neben der Übernhame von Notfallpatienten aus Flugzeugen zur Überführung in die Farnheimer Krankenhäuser, rücken sie nicht ausschließlich nur zu Einsätzen auf dem gesamten Flughafenareal, sondern auch, nach Absprache mit der BF, zu Unglücksstellen, die im Umfeld des Airports liegen, aus.

Das Modell hat eher eine klassische Silhouette mit einer Haube und einem anschließendem Aufbau mit Hochdach. Dieser verfügt über keine seitlichen Fenster, jedoch mit einem Glaseinsatz in der Heckklappe. Trotz der PKW-haften Anmutung kann der Aufbau eine typische Trage aufnehmen. Details wie Dachluken, Leuchtbalken und Frontblitzer und eine heckseitige Trittstufe runden das MOC ab. Auch dieses Rettungsfahrzeug verfügt im Inneren über medizinisches Nottfallgerät, wie Sauerstoffflaschen und EKG.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x10er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ELW 3

Im Jahre 2006, im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland, beschaffte die Berufsfeuerwehr diesen ELW 3. Sein Einsatzgebiet sind Größtschadenfälle und Katastrophen, um vor Ort eine autake und funktionierende funktechnische Infrastruktur zu gewährleisten. Der ELW ist die mobile Kommado- und Einsatzzentrale an der Einsatzstelle.

Die Ausrückeverordnung sieht vor, dass im Falle seiner Alarmierung der Kradmelder und der FwA Generator (gezogen von einem MZW) im Verband mit ausrücken.

Grundlage für die Entstehung des Busses in der alten 4er-Breite ist das aktuelle Pendant aus dem „City-Corner“-Set (# 7641). Da mir an diesem Bus besonders die Front und seine großzügig gestalteten Fensterflächen gefielen, woll ich diese in den kleineren Maßstab übertragen. Längere Zeit tüfelte ich an einen entsprechend stimmigen Look. Erst eine hübsches Bus-MOC in einer der zahlreichen Brickshelf-Galerien war schließlich der Auslöser in Sachen Fahrgestellbau.

Das Fahrzeug erhält mit der Fahrzeugfront seines großen Bruders ein sehr zeitgemäßes Aussehen. Zudem habe ich meinem MOC als Gimmick auch entsprechende Außenspiegel verpasst. Das Innere des ELWs erhielt eine komplette Ausstattung, die verschiedene Sitzmöglichkeiten, einen komplett ausgestatteten Funktisch und die obligate Kaffeetasse beinhaltet. Die große 2-M-Funkantenne, so wie zahlreiche Dachaccessoires und Motorkühlschlitze vervollständigen dieses Modell.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x12er + 2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

LF 10/6 (mit Vorbaupumpe)

Als weiteres Fahrzeug der freiwilligen Feuerwehren in Farnheim stelle ich hier und heute das LF 10/6 vor. Es bildet das Rückrad der freiwilligen Wehren der Stadt und ist (auch anzahlmäßig) die Basis für den abwehrenden Brandschutz. Allerdings verfügt die FFW auch über leistungsstärkere Löschfahrzeuge, wie das in der Vergangenheit vorgestellte LF 16/12. Das LF10/6 verfügt über einen 600 Liter fassenden Wassertank und als Besonderheit eine an der Front angebrachte FP 10/10. Im Heck befindet sich die in Farnheimer bewährte Zusatzbeladung für die technische Hilfeleistung.

Die ganze Zeit schwirrte mir der Bau eines kleinen Löschfahrzeugs für die Freiwillige Wehr im Kopf herum. Der wirkliche Durchbruch gelang mir aber erst mit diesem Modell. Ich hatte bereits für mehrere Modelle verschiedene Fragmente zusammengebaut, war allerdings mit deren Erscheinungsbild nicht wirklich zufrieden. So fielen sie (besonders die Frontgestaltung) diesem MOC zum Opfer.

Der lange Radstand des Modells fällt hier natürlich direkt ins Auge – muss es ja später eine glaubhafte „Gruppenkabine“ + eine gewisse Beladung aufweisen. Die Befürchtung, es könne zu lang ausfallen, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Ich finde, die Gesamtproportionen wirken beim fertigen Modell stimmig. Die grauen Trittbretter am Fahrgestell sind ein Novum bei meinen Modellen, und entsprechen so einem realitätsnäheren Look.

Die Beladung setzt sich aus Feuerlöschern, Strahlrohren, Versicherungsschildern, Äxten, Fernglas, Sanitätskoffer, Kupplungsstücken und Schaumkanistern zusammen, die man so auch schon von einigen anderen Modellen kennt.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FLF 60/75-12

Trotz der in den letzten Jahren massiv vorangetriebenen Modernisierung des Fahrzeugparks, bleiben auch weiterhin zwei ältere FLFs als Reserve und zu Ausbildungs- und Übungszwecken in Dienst. Die beiden Fahrzeuge, die Anfang der 90er Jahre beschafft wurden, sind baugleich und verfügen über je 7.500 Liter Waser und 1.200 Liter AFFF Schaummittel. Die Feuerlöschkreiselpumpe fördert 6.000 L/Minute bei 10 Bar. Eines der beiden Fahrzeuge stand damals zu Präsentationszwecken auf der Interschutz ’88.

Inspiriert für diese Bauwerkerlei wurde ich durch ein MOC, das ich beim wohl größten Online-Versandhaus entdeckt habe. Da mein „3-2-1… meins“ auf dieses MOC nicht von Erfolg gekrönt war, beschloss ich es einfach kurzerhand nachzubauen, bzw. als Basis für meine Zwecke zu optimieren. Und so entstand ein schwerer Dreiachser, der mit einer neuen Frontgestaltung daher kommt. Der Aufbau nimmt in dem Gerätekasten auf der Fahrerseite die Feuerlöschkreiselpumpe und auf der anderen Seite die Schnellangriffsvorrichtung auf. Natürlich verfügt das Modell über einen drehbaren Dachmonitor.

Fahrgestellbasislänge: 16 Noppen (2x16er)