RW 3

Um bei einen Großschadenereignis ausreichend technische Hilfe leisten zu können, verfügt die Flughafenwehr seit einigen Jahren über einen RW 3. Der Koloss auf einem Allradfahrgestell rückt aber auch bei Alarmierungen rund um das Flughafengelände, bspw. bei Unfällen auf dem Autobahnzubringer, in Verbindung mit einem ELW, einem HLF 32/30-3 und einem RTW aus.

Bei diesem Modell, was sich gänzlich vom städtischen RW 2 unterscheidet, habe ich viel Wert auf eine möglichst realistische Beladung gelegt. So verfügt das Fahrzeug tatsächlich über eine miniaturisierte Rettungsschere, Werkzeuge, Äxte, Absperrmaterial, Generator, Kettensäge und Hebekissen. Ein Lichtmast am Heck und eine Seilwinde an der Front komplettieren die Ausstattung.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x12er + 2x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwA-Rett

Komplettiert wird das Gespann des GW-Rett mit diesem ständig mitgeführten Hänger. Auf ihm werden diverses Material zur Notfallmedizin in größeren Mengen mitgeführt. Ein Lichtmast, der über den auf dem Zugfahrzeug mitgeführten Generator betrieben wird, und zwei Dachgerätekästen komplettieren die feuerwehrtechnische Beladung.

Das MOC entstand quasi als Zwilling zum FwA-Nachschub. Lediglich kleine Veränderungen hinsichtlich des Lichtmastes und der beiden Gerätekästen auf dem Dach unterscheiden ihn von seinem „Bruder“.

GW-Rett

Zu Beginn des neuen Jahrtausends beschaffte die Flughafenfeuerwehr als Ersatz für den in die Jahre gekommenen GW-SAN diesen Gerätewagen-Rettungsdienst. Das Sonderfahrzeug wurde speziell für Großschadensereignisse mit einem hohen Verletztenaufkommen konzipiert. Auf dem allradgetriebenen Fahrzeug und dem ständig mitgeführten Anhänger sind u. a. Notfallkoffer, Vakuummatratzen, Tragen, Decken, Notfallzelte, Verbandmaterial, Stromerzeuger und Flutlichtscheinwerfer in größeren Mengen verladen.

Das Modell bekam als Optik die des bereits vorgestellten GW-Saug 2. Daran schließt ein Sonderaubau mit zwei seitlichen kleinen Gerätenkästen und einem heckseitigen großen Geräteraum an. Letzterer ist beladen mit einem zusammengefalteten Nottfallzelt.

Der Anhänger ähnelt bis auf einige Details dem FwA-Nachschub und ist zudem mit einigen für die Notfallmedizin beladen.

Fahrgestellbasislänge: 13 Noppen (2x12er + 1x2er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FwA-Nachschub

Der Zug des GW-Nachschubs wird komplettiert mit dem passenden Anhänger. Er vergrößert das gesamte Ladevolumen um weitere 40 Prozent. Beide Fahrzeuge (GW und Hänger) können je nach Einsatzzweck schnell mit entsprechendem Material und Ausrüstung bestückt werden.

Der Hänger entstand als ein Nachbau aus dem Set (#1773) aus dem Jahre 1996. Lediglich kleine Modifikationen an der Deichsel und dem stirnseitig angebrachten Reserverad unterscheiden ihn vom damaligen Original.

Fahrgestellbasislänge: 6 Noppen (2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Nachschub

Die Werkfeuerwehr Flughafen verfügt für ausgewöhnliche Großschadenereignisse über einen speziellen Gerätewagen-Nachschub. Dank des langen Radstandes und des daraus resultierenden großen Laderaums ist die Feuerwehr in der Lage in Alarmierungsfall größere Mengen benötigten Nachschubs an die Einsatzstelle zu schaffen. Ein entsprechender Anhänger vergrößert das Ladevolumen beträchtlich. Somit sind im Normalfall beide Fahrzeuge leer, die erst mit der entsprechend benötigten Material beladen werden.

Das Modell (ein weiteres Mal der bereits mehrmalig verwendete „Sprinter“) orientiert sich locker an dem alten Town-Promo-Set (#105) „Canada Post Truck“ aus dem Jahr 1982. Locker heißt heißt eigentlich nur, dass mit ihm eine ähnlich lange Basis für ein Fahrzeug mit langem Radstand geschaffen wurde. Dank der vier großen Panele (4x4x1) und eines heckseitig verbauten wie zweckentfremdeten Fensterrahmen samt -läden fällt der Laderaum auf entsprechend groß aus.

Der passende Anhänger ist ein Nachbau des Hängers aus dem alten Flughafen-Set (#1773) „Airport Specialty Set“. Er erfuhr an der Deichsel und mit dem montierten Reserverad einige kleine Modifikationen.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KEF (Zusatz First Responder)

Ein Einsatzfahrzeug der besonderen Art stellte die BF im Rahmen der Beschaffungsmaßnahme der neuen MZWs in Dienst. Es verfügt über einen Allradantrieb und ist somit weitestgehend für den Einsatz in unwegsamen Gelände vorgesehen. Daher ist das Fahrzeug an der strandnahen Wache im Norden Farnheims auch als First Responder-Einheit stationiert. Die Ausrüstung ist eher für die Rettung in Seenot geratener Schwimmer und Surfer ausgelegt, dennoch verfügt dieses Fahrzeug u. a. über einen Sanitätskoffer und einen Feuerlöscher.

Beim Bau dieses MOCs ließ ich mich ein wenig durch die MZWs inspirieren. Es entstand dann dieses „Oben-Ohne“-Modell, für das sich lange Zeit kein wirklich ernsthafter, klarer Aufgabenbereich zu finden schien. Das jetzige Haupteinsatzgebiet „Strand“ ist offensichtlich etwas an den Haaren herbeigezogen und das Modell darf eher als Luxusanschaffung der BF angesehen werden. Es wird nicht umsonst im Volksmund schon als „Baywatch-Feuerwehr“ tituliert.

Fahrgestellbasislänge: 9 Noppen (1x2er + 2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

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LKW 1

Die Tage scheinen wohl gezählt. Verfügt die Flughafenfeuerwehr noch über ein letztes, unverwüstliches Arbeitstier: den LKW 1, oder von den Wehrmännern „Rocky“ getauft. „Rocky“ ist ein über zwanzig Jahre alter Lastenwagen mit höchst allradfähigem Fahrgestell. An der Front kann ein Schneeflug befestigt werden, mit der im Winter das wehreigene Vorfeld von Eis und Schnee befreit wird. Zudem kann man ihn mit einem Streucontainer beladen, und ist darüberhinaus in der Lage diverse Anhänger zu ziehen.

Wie gesagt, die Tage scheinen gezählt, und ein entsprechender Ersatz für ihn ist derzeit auch nicht geplant, da zum einen mittlerweile der Kommunaldienst des Flughafens den Winterdienst übernommen hat, und zum anderen werden heutzutage Landebahnen nicht mehr beschäumt, sodass das Ziehen eines solchen Beschäumungshängers ebenfalls weggefallen ist.

Das Modell erinnert an einen alten Unimog auch nicht aus Zufall. Er stand bei der Realisation Pate. Ich wollte der WF und seinem modernen Fahrzeugpark somit auch ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten zur Seite stellen. Das Fahrzeug selbst bietet beim Bau keine Besonderheiten. Lediglich der Anbau des Schneeflugs, das Räumgerät selbst, sind hier vllt. das Besondere an diesem MOC Daher habe ich von ihm ein paar Detailfotos angefertigt.

Fahrgestellbasilänge: 10 Noppen (diverse Platten, u. a. wegen der Zusatztanks)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

FLF 70/85-10

Nach dem GFLF 140/14 HRET beschaffte die Werkfeuerwehr der FAirport AG in diesem Jahr drei FLF 70/85-10 (nach Frankfurter Vorbild), die nun, nach Indienststellung ab September, die alten FLF 80/10/250P ersetzen. Zwei der neuen Fahrzeuge stehen demnach jeweils in beiden ICAO-Löschzügen im Dienst, während das dritte als Reserve-, Ersatz- und Schulungsfahrzeug dient.

Jedes dieser Fahrzeuge verfügt über einen V12-Turbodiesel mit 825 PS, der die 32 Tonnen Gesamtgeeicht auf 125 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigen kann. Im Aufbau befinden sich zur Brandbekämpfung 8.500 L Löschwasser und 2 x 500 L Schaummittel. Die Hochdruckkreiselpumpe fördert 7.000 L Wasser/Minute bei 10 bar. Der große Dachmonitor kann das Löschmittel rund 80 Meter weit auswerfen.

Das MOC ist, ebenso wie die FLFs älterer Bauart, in Anlehnung an das jeweilige Schwestermodell entstanden. Ich habe auch hier Wert auf ein einheitliches Erscheinungsbild gelegt. So sind verschiedene Elemente, wie Kabine, Teile des Aufbaus und Fahrgestellbasis identisch. Lediglich unterscheiden sich hier (neben der Länge natürlich) Bereiche des Hecks und des Werfers, da ich bei dem kleineren FLF auf einen Löscharm verzichtet habe.

Fahrgestellbasislänge: 15 Noppen (2x12er + 2x3er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.