LKW 3 der Zentralwerkstatt

Ein bereits etwas älteres Fahrzeug wurde im Zuge der regelmäßig stattfindenen Fahrzeugumstrukturierungen aus dem ursprünglichen Einsatzdienst in den für die Zentralwerkstatt überstellt und ersetzt ein 15 Jahre altes Exemplar. In Kürze wird in Eigenregie der Innenausbau am neuen Fahrzeug vorgenommen.

Er soll später als rollendes Ersatzteillager fungieren, falls es bei Einsätzen zu plötzlichen, unvorhergesehenen Schäden an den Fahrzeugen kommt, um so den eigenen Wehrmännern schnell Hilfe leisten zu können.

Das Modell ist ein simpler Kleinlieferwagen mit abgeschrägter Haube und vorne wie hinten flach positionierten Leuchteneinheiten. Zwei große Panele 1 x 4 x 3. und eine große Heckklappe schaffen Laderaum. Auf dem Aufbaudach findet eine Gerätekiste und ein drittes Blaulicht platz.

Fahrgestellbasislänge: 8 Noppen (2x8er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Gefahrgut

Das bereits mehrfach angesprochene hohe Gefahrenpotenzial, was von den vielen in Farnheim angesiedelten Unternehmen ausgeht, machte die Anschaffung eines großen GW-Gefahrguts (GW-G) notwendig. Seit 2007 steht er im Dienst und ist Teil des Gefahrstoffzuges. Er rückt immer im Verband mit einem ELW, dem GW-Mess und einem HLF 20/16 und einem WLF mit AB-Atemschutz und einem RTW zur Eigensicherung aus.

Dieses MOC entstand durch ein eigentlich halbfertiges neues HLF 20/16. Da ich allerdings ein solches bereits in meinen Reihen habe, stand mir der Sinn nach etwas neuem. Und so blieb von dem ursprünglichen Fahrzeug nur der vordere Teil der Fahrerkabine erhalten. Denn dieses neue Fahrzeug sollte wieder mit dem einheitlichen „Familiengesicht“ versehen sein. Der Rest entstand komplett neu. Der Aufbau ist grundsätzlich dem des vor längerem vorgestellten RW 2 ähnlich. Nur fällt dieser hier um eine Noppe länger aus. Selbstverständlich verfügt auch der GW-G wieder über eine entsprechende Fahrzeugbeladung.

Fahrgestellbasislänge: 14 Noppen (2x10er x 2x4er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

KEF (neue Generation)

In direkter Zusammenarbeit mit der Branddirektion und dem Hersteller konnte nun ein auf die Einsatzanforderungen der Wehrmänner berücksichtigtes neues Kleineinsatzfahrzeug (KEF) der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Diese Bauart ersetzt die nach und nach die Fahrzeuge der alten Generation. Einsatzgebiet sind kleinere technische Hilfeleistungen, wie Türenöffnungen, das Beseitigen kleiner Ölspuren oder das Löschen von Kleinstbränden. Insgesamt sollen in 2010 sechs weitere Fahrzeuge beschafft werden.

Die Optik lehnt sich bewusst an die der bekannten „Sprinter“-Versionen an und stellt eine weitere Fahrzeugvarianz dar. Die Basis entspricht in großen Teilen der des GW-Höhenrettung oder des Taucherwagens und unterscheidet im wesentlichen nur in der höheren Bauweise (mit großer Windschutzscheibe) und einer anderen Aufbaugestaltung mit vier seitlichen Geräteräumen, einer darüber platzierten Umfeldbeleuchtung und zwei langen Dachkästen. Heckseitig habe ich eine Leiter plus einen Trittabschluss montiert, damit meine Minifigs auch das Aufbaudach begehen können.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

GW-Streu

Ein weiteres Kleinfahrzeug aus dem umfangreichen Fuhrpark ist dieser bereits etwas ältere Gerätewagen mit Ladefläche. Er dient, neben täglichen Dienst- und Transportfahrten auch im Winter dazu, die Wachen schnee- und eisfrei zu halten und rückt bei kleineren Unfällen, bei denen Betriebsmittel auslaufen, mit aus.

Ein kleines MOC, das quasi aus „Reststeinen“ entstand und somit in der eher klassischen PKW-Bauform daherkommt. Vorne wie hinten sind die Scheinwerfer in die Karosserie eingefasst, um das klassische SNOT-Lampendesign zu gunsten eines moderen Looks zu vermeiden. Die Motorhaube besteht zudem aus der neuen 2x4er Fliese. Ich verwendete auch eine niedrigere Windschutzscheibe in Kombination mit dem 4x4er gewölbten Dach, um das Profil nicht allzu sehr nach „Kleinbus“ aussehen zu lassen. Die Länge des Fahrzeugs ist am Heck um eine Noppe erweitert, so dass die Ladefläche etwas größer ausfällt. Hierauf finden nun zwei Trageeimer mit Bindemitteln Platz, und am Heck eine Streueinrichtung, die im Behälter mit 1x1er Plättchen in Gelb als Streumittel gefüllt ist.

Besonderer Dank geht an Ralf alias Cran aus dem „1000 Steine“-Forum für die Bereitstellung der Gitterfliesen in Altdunkelgrau. 😀

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er PKW-Basisplatte + 1x4er)

RW3-Kran

Wenige Tagen vor Weihnachten wurde das neue Rüstfahrzeug der Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt. Es stellt eine Besonderheit in Deutschland dar. Auf Grund der besonderen Gefahrenlage, die sich der Feuerwehr im Stadtgebiet bietet, entschied man sich für einen besonders schweres Einsatzfahrzeug, um im Einsatzfall eine Vielzahl Gerätschaften zur technischen Hilfeleistung vor Ort vorzuhalten. Der Kran, der 55 kN Hubkraft verfügt, soll zudem den großen FwK entlasten. Um all die feuerwehrtechnische Beladung unterzubringen, wurde auf ein geländefähiges 3-Achs-Fahrgestell zurückgegriffen. Es entspricht somit nicht der Norm, denn ein RW3-Kran sieht die DIN nicht vor.

Dieses neue Großfahrzeug dient als Ersatzbeschaffung für den 25 Jahre alten RW2, der nun in Eigenleistung restauriert und dann, neben zwei ausrangierten MTWs, einem KTW und einem RTW, im kommenden Sommer einer Feuerwehr in Griechenland in einer feierlichen Zeremonie als Geschenk übergeben werden soll.

Nachdem ich mir die Set-Neuheit # 7213 zugelegt hatte, wollte ich die glatte Frontgestaltung auch mal an einem 4-W-MOC ausprobieren. Mit etwas Tüftelei und dank der neuen 1er-SNOT-Steine bekommt das Modell einen ganz anderen und sehr modernen Look.

Natürlich bekam auch dieses MOC wieder eine detaillierte Beladung verpasst, die diversen Werkzeugen, Hebekissen, Feuerlöscher, Eimer mit Streugut, Warntafel zur Verkehrssicherung, Generator, transportablem Arbeitsscheinwerfer Trennschleifer und Helm mit Schutzvisier besteht.

Der Kran mit einem auf drei Segmente gekürzten Ausleger ist komplett beweglich ausgelegt. Details wie ein Bedienpult, Umfeltausleuchtung am Kranarmende, sowie Gerätekästen auf dem Aufbau und eine warnende Heckgestaltung komplettieren das MOC.

UPDATE 02.01.:  Ich habe nach steinlegoliaths tatkräftig bebildeter Unterstützung meinem Rüstwagen noch eine hintere Kranabstützung verpasst und die gelben Elemente an der Fahrzeugfront gegen rote getauscht – so sieht’s doch um Längen gefälliger aus. Auf Grund der neu installierten Abstützung wuchs die Fahrgestelllänge um zwei Noppen auf nun insgesamt 18 Knöpfe.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x12er + 2x3er +2x 1x2er + 1 Noppenreihe Luft für die Abstützung)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Kran (AB 11)

Bei besonderen Einsatzanforderungen stößt der Kran der Feuerwehr mit seiner „serienmäßigen“ Ausstattung u. U. schnell mal an seine Grenzen. Aus diesem Grund hält die BF einen Abrollcontainer mit spezieller Zusatzausstattung vor. Diese besteht aus verschiedenen Hakengeschirren, Anschlagmittel, Netzen und Ketten, Unterlegplatten und einem Kontergewicht für den FwK.

LockeresVorbild war hier der Ab-Kran der BF Düsseldorf. Ein wenig Tüftelei war die Darstellung verschiedener Haken und Hebemöglichkeiten sowie dem Kontergewicht. Das ganze sollte natürlich auch noch so verstaut werden, dass man es im „Einsatzfall“ auch entnehmen kann.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

AB-Havariepumpe (AB 10)

Bedingt durch die Nähe zum Wasser kam es in den vergangenen Jahren durch Sturmfluten immer wieder zu tw. katastrophalen Überschwemmungen. Besonders als im Januar 2007 Kyrill soviel Wasser in die Jademündung drückte, dass zwei aufgeweichte alte Deichabschnitte dem Druck nicht standhielten und brachen. Die überfluteten Stadtteile mussten damals mit Hilfe vieler konventioneller Lenzpumpen mühsam trockengelegt werden.

Dieses Ereignis rechtfertigte die Anschaffung zweier baugleicher Großpumpen auf Basis eines Abrollcontainers. Diese (Havarie-) Pumpen fördern ca. 900 m3/h, bzw. 15.000 L in der Minute, was einem Wasserdurchsatz von 250 L in der Sekunde entspricht.

Der Einsatzbereich dieser Abrollbehälter mittlerweile vielfältig. So helfen sie mitunter vollgelaufene Schiffsrümpfe schnell und effizient zu entleeren, oder bei Großbränden in entsprechend kürzester Zeit eine ausreichende Menge Wasser in das Löschnetz der Wehrkräfte vor Ort einzuspeisen.

Das MOC schwirrte mir einige Zeit im Kopf herum. Das Basiskonstrukt, sprich der Rahmen, war eigentlich recht schnell fertig gestellt. Jedoch kam ich bei der Pumpe nicht wirklich weiter. Erst die neuen „Fahrzeugfronten“ in Dark Bluish Grey sorgten für den Durchbruch. Noch ein bisschen Deko und schon ist der AB-HP komplett.

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

RTW

Dieses Fahrzeug markiert den Standardtyp des Rettungswagens bei der Feuerwehr. Von ihm sind derzeit insgesamt 17 Stück, verteilt auf die verschiedenen Feuer- und Rettungswachen, im Einsatz. Wenn irgendwo im Stadtgebiet gemeldeter Notfall mit Personen bei der Zentrale der Feuerwehr aufläuft, wird eines dieses Fahrzeuge alarmiert. Je nach Art und Schwere der Verletzung rückt auch das NEF im sog. „Rendevousverfahren“ mit aus.

Ich war schon immer auch der Suche nach einer Idee für einen geeigneten Rettungswagen, der sich von den bislang vorgestellten Fahrzeugen (NAW und KTW) deutlich abheben sollte. Inspiration hierfür war schließlich ein MOC des 1000steine.de-Mitglieds „legoloke“ (Ich hoffe, Du hast nichts dagegen? ;-)), welches ich für meine Zwecke (Farbschema, Innenausbau, Fensterdarstellung) modifizierte. Anzumerken ist diesmal, dass der Behandlungsraum komplett von der Fahrerkabine abgeschottet ist, und an dessen Rückwand zahlreiches medizinisches Gerät in Form zweier Bildsteine angebracht wurde. Das Heck schließt mit einer verlängerten Heckklappe + am Fahrgestell angebrachtem Trittbrett ab. Später soll auf der Heckklappe noch eine 2x2er Fliese mit dem „Star of life“-Symbol angebracht werden.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er)

GRTW

2005 beschaffte die BF diesen Großraum-RTW, um im Groß- und Größtschadenfall bei einem Massenanfall von Verletzten ausreichend Notallmedizin listen zu können. Dieser Bus verfügt über drei Intensivbehandlungsplätze + je nach Anforderung über bis zu 8 Notfallbetten oder 20 Plätze für sitzende Patienten.

Das Modell ist praktisch baugleich mit dem kürzlich vorgestellten ELW 3. Lediglich der Innenausbau, eine andere Fenstervariante und -anordnung sowie marginale Unterschiede bei der Dachgestaltung grenzen beide Modelle optisch voneinander ab.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2×12er + 2×6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.

ELW 3

Im Jahre 2006, im Rahmen der Fußball-WM in Deutschland, beschaffte die Berufsfeuerwehr diesen ELW 3. Sein Einsatzgebiet sind Größtschadenfälle und Katastrophen, um vor Ort eine autake und funktionierende funktechnische Infrastruktur zu gewährleisten. Der ELW ist die mobile Kommado- und Einsatzzentrale an der Einsatzstelle.

Die Ausrückeverordnung sieht vor, dass im Falle seiner Alarmierung der Kradmelder und der FwA Generator (gezogen von einem MZW) im Verband mit ausrücken.

Grundlage für die Entstehung des Busses in der alten 4er-Breite ist das aktuelle Pendant aus dem „City-Corner“-Set (# 7641). Da mir an diesem Bus besonders die Front und seine großzügig gestalteten Fensterflächen gefielen, woll ich diese in den kleineren Maßstab übertragen. Längere Zeit tüfelte ich an einen entsprechend stimmigen Look. Erst eine hübsches Bus-MOC in einer der zahlreichen Brickshelf-Galerien war schließlich der Auslöser in Sachen Fahrgestellbau.

Das Fahrzeug erhält mit der Fahrzeugfront seines großen Bruders ein sehr zeitgemäßes Aussehen. Zudem habe ich meinem MOC als Gimmick auch entsprechende Außenspiegel verpasst. Das Innere des ELWs erhielt eine komplette Ausstattung, die verschiedene Sitzmöglichkeiten, einen komplett ausgestatteten Funktisch und die obligate Kaffeetasse beinhaltet. Die große 2-M-Funkantenne, so wie zahlreiche Dachaccessoires und Motorkühlschlitze vervollständigen dieses Modell.

Fahrgestellbasislänge: 18 Noppen (2x12er + 2x6er)

Die Galerie musste aus Platzgründen entfallen.