Milchlaster

Mehrmals wöchentlich fährt Bauer Jespersen mit seinem kleinen Milchlaster durch die Straßen der Außenbezirke und versorgt die Anwohner mit frischen Erzeugnissen seines Hofes. Mithilfe der großen Glocke am Auto macht er lautstark auf sich aufmerksam. Und seine Produkte sind in der Nachbarschaft ein echter Geheimtipp.

Ein kleines Moc auf Basis der PKW-Bodenplatte, das im Heckbereich um ein Noppe verlängert wurde. Ein geschlossener Aufbau samt Kühlanlage auf dem Dach und verriegelbarer Hecktür halten insgesamt acht Milchflaschen frisch. Front und Heckbereich haben durch die Benutzung von verschiedenen Winkelplatten einen anderen Look und somit echte Stoßstangen bekommen. Natürlich stattete ich das Auto auf der Fahrerseite mit einer großen Klingel und insgesamt mit einem grauschwarzen Streifendesign aus.

NACHTRAG: Auch zu diesem Modell gibt’s nun eine Bauanleitung: Klick (Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (4x10er Bodenplatte + 1x4er Platte)

Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind natürlich rein zufällig und völlig unbeabsichtigt… 😉

Stadtausgestaltung: Ampel

Seit es seit 2009 die Verkehrsampel als Teil der Stadtausgestaltung von offizieller Seite gibt/gab, und nun auch in meinem Stadtdiorama Einzug gehalten hat, dachte ich, es sei Zeit für eine Modifikation an selbiger: ich wollte eine typische Großstadtampel, samt Fußgängerlichtzeichenanlage und Peitschenmast mit einer zusätzlichem Überkopf-Ampelanlage für den Straßenverkehr.

Nach ein bisschen Tüftelei eines glaubhaft wirkenden Peitschenmastes, fand ich mit dem Innenleben der neuen Teleskopstützen (siehe Hydraulikvorrichtung bei meinem Absetz-WLF) einen passenden Ausleger. An dessen Ende befindet sich eine 1×1 Platte mit Oese, die als Aufnahmehalterung für die Überkopf-Ampelanlage dient. Der Ausleger endet idealerweise genau in der Fahrspurmitte (bei alten Straßenplatten).

Am oberen Ende des vertikalen Mastes dient eine 1×2 Platte als Träger für die kombinierte Fahrzeug- und Fußgängerampel. Zudem habe ich dank der gelben „Käseecke“ noch einen Drucktaster anbringen können.

Seitenkipper

„Unser Dorf soll schöner werden“. Getreu dem Motto fährt ein neuer Seitenkipper etliche Ladungen Erdreich quer durch die Hafenmetropole, das an anderer Stelle zur Ausgestaltung von Vorplätzen etc. benötigt wird.

Ein kleines Bauunternehmen der Stadt mit einem Hang zum Garten- und Landschaftsbau schaffte sich als Ersatz für seinen 26 Jahre alten Oldtimer diesen neuen Seitenkipper an. Dank größerer Zuladung und wesentlich mehr Komfort für den Fahrer geht die schwere Arbeit nun umso leichter von der Hand.

Bei diesem Modell hatte ich anfangs kein konkretes Ziel, was einmal daraus werden sollte. Grob umrissen war lediglich die Idee eines Kleinlasters mit Pritsche und ggf. einer Planenabdeckung – und in einer ganz anderen Farbe: Blau. Daraus wurde ja so richtig was… 😉 Nämlich etwas ganz anderes.

Mit der Idee reifte auch beim händischen Zusammenbau immer mehr der Plan eines Seitenkippers. Und immer wieder wurde das MOC komplett auseinandergerupft, umgebaut, modifiziert. Schließlich gewann es immer mehr an Größe. Heraus kam am Ende ein großer LKW, der ebenso wie schon der Lastzug zweifarbig gestaltet ist, und selbstverständlich über einen funktionierenden Seitenkipper-Mechanismus verfügt. Beladen mit einer Fuhre Erdreich und ausgestattet mit schwarz abgedeckten Felgen, sowie einem versetzten Kennzeichenträger am Heck und einigen Fahrgestellaccesoires geht der 12-Tonnen-Brummer nun in der Stadt seiner Arbeit nach.

NACHTRAG: Es gibt jetzt zu dem Modell auch eine Bauanleitung: KLICK (oder Rechtsklick „Ziel speichern unter…“)

Fahrgestellbasislänge: 11 Noppen (2x10er Pölatte und 1×2 auf 1x4er Winkelplatte)

Radarwagen

Für die Verkehrs- und Rotlichtüberwachung des städtischen Ordnungsamtes setzt gleich mehrere mobile Radarwagen und feste „Starenkästen“ ein, um an schützenswürdigen Stellen im Stadtgebiet, z. B. vor Kindergärten und Schulen, oder an Unfallschwerpunkten die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer zu überwachen und somit die Sicherheit zu erhöhen. Die Messungen können auch in Kombination mit polizeilichen Maßnahmen erfolgen.

Ein weiteres PKW-MOC, das einer weiteren, behördlichen Bestimmung zugeführt wurde: als Radarwagen der mobilen Verkehrsüberwachung. Das Fahrzeug ist im Grunde ein typischer PKW auf der beliebten 4x10er Plattform, der allerdings ein Kombiheck für die Aufnahme eines Radargerätes erhielt. Das Radargerät mit typischem Rotblitz und dem Kamerakegel ist so gestaltet, dass es ins Fahrzeug passt und nach hinten aus der Heckscheibe blitzt. Eine verkehrt herum angebrachtes und verlängertes Dachscharnier sorgt für einen guten Zugang zum Inneren. Eine unauffällige Farbgebung im stadtbekannten Gelb, hier in Kombination mit Althellgrau, sorgt für die entsprechende Tarnung.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Quad

Ein auf „Just-In-Time-Delivery“ spezialisierter kleiner Kurierdienst braust mit einigen Fahrradkurieren und für etwas sperrigere Frachten auch mit einem kleinen und äußerst wendigen Quad durch Farnheims volle Straßen.

Das Modell ist eher ein kleines Reste-MOC, als ein wirklich präsentables. Ich mache es trotzdem. Gehört es doch von nun an zum Stadtbild. Zweifarbig aufgebaut (die Hausfarben des Kurierdienstes) verfügt das Quad über eine kleine Ladefläche. Überflüssig zu erwähnen, dass eine beleuchtungstechnische Einrichtung für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt. 😉

Fahrgestellbasislänge: 4 Noppen (2x4er Platte)

Lastzug

Natürlich muss in einer großen Metropole auch der Güterkraftverkehr reibungslos funktionieren. Dieser wird u. a. von den unzähligen LKWs auf den Straßen bewältigt. Ein Großteil des GKVs ist natürlich vom und zum Hafen unterwegs, um die dort anlandenen Waren zu ihren Bestimmungsorten in ganz Europa zu transportieren. Ein exemplarisches Beispiel dafür ist dieser Hängerzug einer ortsansässigen Spedition.

PKWs und kleinere Transporter gibt es ja nun genug. Jetzt musste also etwas größeres her. Nach einer weiteren BL-Bestellung, diesmal aus überwiegend grünen Teilen, konnte ich mein LKW-Projekt endlich angehen. Ich entschied mich für einen hierzulande recht typischen Lastzug mit einem Pritschen- und Planenaufbau in einer selteneren Farbkombi bestehend aus Grün und Schwarz, und einer Planenabdeckung aus Dark Bley. Zudem erhielten Planenseiten beider Fahrzeugteile eine hellgraues Steifendesign aus verschiedenlangen Fliesen.

Die Planen sind allerdings nicht als abnehmbare Bauteile gedacht, da die innen verbauten 1×1 Bricks mit SNOT (noch) in der gewünschten dunkelgrauen Farbgebung fehlen. Sei’s drum. Zu guter letzt erhielt das Modell natürlich noch detailliertes Fahrgestell samt diverser Anbauteile.

Kleiner Wehrmutstropfen: leider ist es hierbei nicht möglich das erste Achspaar des Hängers zu lenken.

Fahrgestellbasislänge: 12 Noppen (2x12er Platte) Zugfahrzeug und 10 Noppen (2x10er Platte) Anhänger und es ist damit exakt genauso lang wie der gute, alte Sattelzug aus dem Jahr 1984 (#6367 – Semi Truck).

Limousine

Was bislang dem Treiben in der Stadt noch fehlte war eine große Limousine – also ein klassisches, zweisitziges Stufenheck. Diese Karosserie der oberen Mittelklasse fährt fortan auf den Straßen Farnheims.

Ralf aka Cran brachte mich mit seinen hübschen Taxis auf die Idee, dient in meinem Fall jedoch rein zivilen Zwecken. Das Modell weist ebenso, wie der Sportwagen eine abwechslungsreiche Lackierung auf und die verschachtelte Klappdachmechanik ist ja bereits vom Taxi bekannt. Ein paar Details, wie in den Stoßfänger integrierte Blinker und eine dritte Bremsleuchte runden das Modell ab. Auch dieses Fahrzeug trägt einen Namen: der „Studebricker Journey SB6“.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er Bodenplattform mit langer Sitzschale)

Sportwagen

Es gibt Kleinwagen, Busse, Polizeiwagen und Müllfahrzeuge, SUVs, E-Autos, Taxis und Löschfahrzeuge. Aber so ein paar ganz gewöhnliche 0815-PKWs fehlen noch im Stadtbild. Damit ist ab heute Schluss. Eine schwarz-weiße Tuningschüssel ergänzt nun das Stadtbild an der Ufertraverse, und sorgt mit seinem Sportauspuff für ordentlich Unmut bei den Passanten. Ein Fall für die Funkstreife…? Aber immerhin ist hierbei alles gemäß dem Motto „Tune it Safe“ angeschräubelt worden.

Der Ausbau an Stadtfahrzeugen schreitet zügig voran. Und so entstand als weiterer PKW dieser flotte Sportwagen. Prinzipiell ist er mit den klassischen, offiziellen PKWs vergleichbar. Jedoch verfügt dieser über einige Details mehr. Zunächst einmal inspirierte mich das Rallyestreifen-Design des Familiy Cars aus dem Jahr 1985 zu einer schwarz-weißen Bicolor Lackierung. Darüber hinaus unterstreichen frontseitig verbaute Zusatzscheinwerfer und ein breites Heckleuchtenband, sowie ein Sportauspuff die lässige Optik. Der Clou ist aber ein im Innenraum verschließbarer Staumraum, den ich mir bei einem Brickshelf-Member abgeschaut habe… 😉 Das Auto nenne ich ganz sportiv „Brickheist Velocity GRX“.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Plattform)

Geldtransporter

Natürlich muss das ganze Geld, was z. B. in der Straße „An der Ufertraverse“ umgesetzt wird auch gefahrlos zur Bank gebracht werden. Darauf hat sich nachfolgend das Geld- & Werttransportunternehmen „SecuriTrans“ spezialisiert. Mit kleinen, gepanzerten Transportern holt es in regelmäßigen Abständen die Einnahmen der Einzelhändler ab und bringt sie so sicher zum Geldinstitut.

Ein kleines MOC in einer (für mich) neuen Farbe: orange. Ursprünglich mal als kleiner Milchlaster angedacht, entstand während der Bauphase sein eigentlicher Verwendungszweck. Optisch wollte ich auf das Basis der Standard-PKW-Bodenplatte ein ganz anderes Erscheinungsbild erreichen. Dank Dachstein und „Käseecken“ als Scheinwerfer entstand dann so ein „bulli-eskes“ Gesicht.

Hinter der dem Fahrerraum schließt ein massiver Tresorbereich an, der nur durch eine schwergepanzerte Hecktüre erreichbar ist. Im Inneren lagern zwei Geldkoffer in entsprechenden Schubfächern. Zu guter letzt ist das Modell natürlich mit einer vorschriftsmäßigen Dachkennung ausgestattet.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (4x10er PKW-Bodenplatte)

Taxi

Neben dem öffentlichen Personennahverkehr gibt es auch einige Droschken- und Taxiunternehmen in der Stadt, die sich um ihre Fahrgäste bemühen. Eines dieser Unternehmen ist „Call-A-Cab“, dass sich mit insgesamt 84 Taxis, vom Standard-5-Sitzer bis hin zu Großraumtaxis und kleineren Bussen, in den Dienst der Personenbeförderung stellt.

Die Idee war ein kompaktes Auto zu erschaffen, dass aber gleichzeitig über die Möglichkeit verfügte, eine weitere Person, einen Fahrgast, mit aufzunehmen. Das anfänglich auf einer 4x10er Standard-PKW-Plattform aufgebaute MOC  bot aber im Fond nicht genügend Kopffreiheit und so basiert schließlich die komplette Karrosse auf einer 2x10er Platte. Eine auf die Fahrerkabine aufgesteckte, weitere Scharnierplatte reichen (wenn auch ganz knapp) für eine minifig’sche Kopffreiheit mit Standard-Herrenfrisur so nun endlich aus. Und die weitere Scharnierplatte sorgt dafür, dass auch im Fond die Figur komfortabel Platz nehmen kann. Besonderes optisches Merkmal sind sicherlich die fehlenden Kotflügelplatten, die ich aus platztechnischen Gründen wegfallen ließ. Die Kabine wäre dann im Heckreich um noch eine weitere Plattenstärke angewachsen.

Fahrgestellbasislänge: 10 Noppen (2x10er Platte)